Redesign August 2008 [Technik]

Gerade einmal ein Monat ist vergangen seit ich den letzten Beitrag geschrieben habe. Ein Monat in dem wieder viel passiert ist. So viel, dass ich nicht mehr zum Bloggen gekommen bin, bzw. Dinge, die meinen Kopf blockiert haben. Doch die Ideen waren immer da. Haben sich nur nicht so entfaltet, wie sie es hätten sollen. Dafür können sie es jetzt.

Auf Twitter ist es so wunderbar unkompliziert. Dort mache ich mir noch keine Gedanken was ich schreibe und was nicht. Man hat ein bisschen das Gefühl einer geschlossenen Community, aber weiß doch, dass alles offen ist. Dass jeder mitlesen könnte. Dennoch geht der Großteil im Informationsrauschen unter und wir können weitermachen, als wäre nichts gewesen.

Mit dem Wiederaufnehmen des Bloggens kommt auch ein Re-Design. In einem der folgenden Beiträge werde ich noch weitere Themes vorstellen, die beinahe zum Einsatz gekommen wären. Schöne Layouts. Vielleicht zu schön. Ich habe mich für dieses schlichte Layout entschieden. Farblich ist es dem alten ähnlich. Allerdings nicht mehr ganz so dunkel. Die Sidebar ist schmaler und es sieht eleganter aus. Obwohl ich Magazin-Layouts für Blogs schlecht finde (da ich alle Beiträge überfliegen und mich nicht von Überschriften anspringen lassen will) gibt es ein paar Anleihen an eben angesprochene. Die Beiträge werden nicht mehr komplett dargestellt. Ist durch die Länge, die die meisten inzwischen angenommen haben nicht mehr sinnvoll. Im alten Design habe ich auf der Startseite nur noch drei Beiträge anzeigen lassen. Momentan bin ich noch am überlegen, ob ich den ersten Beitrag nicht komplett anzeigen lasse.

Leider ist das Theme im Gegensatz zu letzten (Timeline Digest) nicht besonders ausgereift, sodass ich noch einige Dinge anpassen muss. Den Fortschritt werde ich in diesem Beitrag dokumentieren und ich bitte euch Dinge, die euch auffallen in die Kommentare zu schreiben. Egal ob es ein Fehler ist, ein Verbesserungsvorschlag oder eine sonstige Anmerkung.

To Do List:

  • Abstand der Bilder einstellen
  • Vorschaubilder über custom-fields einfügen lassen, damit sie nicht mehr so groß bei der Artikelvorschau dargestellt werden. Auf der Startseite eingestellt. Archive müssen noch angepasstw erden
  • Link zu den Kommentaren unter die Beiträge. Auch in der Archivansicht
  • Gravatar uä. im Kommentarbereich einfügen
  • Kommentare auf den Seiten einfügen
  • Sidebar komplett überarbeiten (oben ein tabbed Bereich)
  • Design von Pagenavi anpassen
  • Mort I & II wieder einfügen
  • Zeilenabstand erhöhen
  • Browserzeile in der Beitragansicht anpassen
  • Archivseite hinzufügen
  • Archiv

  • Linkdarstellung ändern
  • Beiträge auf der Startseite richtig ordnen
  • Werbung einbauen

…und vieles mehr.

Was sagt ihr dazu?

Bild: ezu

Was das Netz über euch weiß

Heute bin ich wieder einmal etwas durch die Worpress Plugin Directory gesurft. Beinahe hätte ich schon einen Beitrag über Plugins geschrieben. Und über Datenbank-Optimierung. Aber dann habe ich die Links einfach getwittert und kann euch daher vor allzu technischen Ausführungen bewahren.

Dennoch stelle ich euch zwei Plugins vor.

Das erste ist sehr simpel. Man kann damit Leute am lesen des Blogs hindern. Mehr noch, man kann unerwünschte Gäste auf eine beliebige Seite weiterleiten.1 Man benötigt dafür lediglich die IP-Adresse der Person. Die bekommt man über die meisten Statistiktools bzw. speichert Wordpress diese, wenn jemand kommentiert.

Nun sollten ein paar aufschreien und sagen, dass es Möglichkeiten gibt diese zu verschleiern, manche eine dynamische haben und so weiter. Dann sage ich, dass ihr Recht habt. Es wäre auch sehr umständlich ständig im Auge zu behalten wer rein darf und wer nicht. Das Ganze müsste man verwalten und das ist aufwändig. Stattdessen könnte man das Plugin mit den von der Aktion ÜBERWACH! gesammelten IPs befüllen und die lieben Beamten auf eine geeignete Seite weiterleiten. Österreicher können sich auch hier umsehen.

Und nun kommen wir zum zweiten Plugin. Das Plugin für den eigenen kleinen Überwachungsstaat. Eigentlich werden in vielen Blogs schon alle möglichen Daten aufgezeichnet, doch diese werden in den meisten Fällen, wenn überhaupt, mit der IP-Adresse verbunden. Darüber kann man zwar meist Ort oder Anbieter herausfinden, aber nur selten mehr über die Person selbst.

Mit Meet Your Commenters hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick die verschiedenen Profile eines Kommentator zu finden. Die Voraussetzung ist, dass die Person kommentiert und eine Website angibt. Dadurch gibt sie sich bereits zu erkennen und man könnte mit etwas Aufwand mehr über sie herausfinden. Das Plugin nimmt uns diese Arbeit ab und arbeitet ähnlich wie eine Personensuchmaschine, bisher unverknüpfte Daten werden verbunden.

Ermöglicht wird es über die Google Social Graph API. Aber wie bereits erwähnt, wird dieser Beitrag nicht zu technisch. Nur der eine Hinweis, dass eben nur die Profile erkannt werden, die ebenfalls die angegeben Website enthalten und diese als zur Person gehörend markiert sind.

Wenn dann bei einer Person über 20 Profile angezeigt werden macht man sich wieder mehr Gedanken.

Ich zeige euch einfach einmal ein Beispiel. Robert, ich hoffe du hast nichts dagegen.

Wie ihr sicher schon erkennt, stimmt hier manches nicht. Das liegt, ein bisschen Technik noch, daran, dass auf den Seiten der Links zu Basic Thinking mit rel=”me” versehen wurde. Kann in Wordpress bei der Blogroll mit den XFN-Bezeichnungen leicht passieren.

Ein weiteres Beispiel, wo es besser funktioniert: kosmar

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Plugin toll finden soll oder nicht. Ich kann schnell mehr über die Kommentatoren herausfinden, sind sie nett, auch gleich zu meinen Kontakten hinzufügen. Ich erfahre ihren Musikgeschmack, auf welche Veranstaltungen sie gehen, als was sie arbeiten und was sie ansonsten noch im Netz machen.

  1. Fragt mich nicht wie das rechtlich aussieht. []

Neues Theme: Timeline Digest DE

Timeline Digest DEDieses wunderbare Theme, welches ich hier verwende, gibt es nun offiziell in der deutschen Version. Alles weitere hier: Timeline Digest DE

Vielleicht kommt in den nächsten Tagen noch eine Version, die nicht so sehr auf Werbung ausgelegt ist, schließlich ist das Theme für sowas fast zu schön.

 
  • Hier wird gebaut

    Es kann vorkommen, dass sie daher über den einen oder anderen Stein stolpern. Eltern haften für ihr Kinder.