Semester 2 - Ein Ausblick

Die Studieneingangsphase klingt nicht sehr interessant, ist sie auch nicht. Es gibt einzelne Einheiten oder Tutorien, die wirklich spannend sind, aber bei mir waren sie eher die Ausnahme. Doch gerade wegen diesen, bin ich jedes Mal, wenn ich meine Entscheidung angezweifelt habe, zu dem Schluss gekommen, dass sie richtig war und ich weiterhin PuKW studiere möchte.

Die ersten LVs im zweiten Semester zeigen mir, dass es so ist. Ich beginne das Studium richtiggehend zu genießen. Wie kommt dies? Was ist anders?

Auf der einen Seite sind immer noch STEP 2 und 6 inklusive Fachtutorien zu absolvieren. STEP 2 ist Mediengeschichte, nicht gerade mein Favorit, aber die erste VO war dennoch recht interessant. Es ging darum warum Kommunikation entstanden ist. Es ging um Horden und Religion. Im Fachtut geht es um Piratensender in Österreich. STEP 6 Medienkunde. Da haben wir bisher nur einen Semesterüberblick bekommen und den Begriff Medium wiederholt und daher kann ich noch nicht wirklich viel über die VO sagen. Das Fachtut dazu erscheint mir dafür umso besser: “Zeitung im Netz - Medienkunde am praktischen Beispiel Gemeinsam werden wir eine kleine Online-Zeitung planen, erstellen und füllen und damit den Inhalten der Vorlesung auch von praktischer Seite näher kommen.”. Im PS STEP 5 wird die Forschung fertig geplant und anschließend durchgeführt.

Eigentlich wollte ich noch ein paar Wahlfächer dazunehmen, schließlich besteht die Hälfte des 90 Semesterwochenstunden umfassenden Publizistik- und Kommunikationswissenschaftenstudiums aus solchen, aber ich habe zu lange gewartet. Dafür bin ich mir sicher, dass ich nächstes Semester einige LVs aus den Vergleichenden Literaturwissenschaften und Psychologie besuchen werde.

In diesem Semester mache ich noch weitere VOs aus PuKW selbst, die zwar erst ab dem dritten bzw. vierten Semester empfohlen werden, aber keine Voraussetzung haben. Bisher hatte ich wie auch bei KPOL keine Probleme.

KSOZ - Kommunikationssoziologie. PSYCH - Kommunikiationspsychologie. OEKO - Medienökonomie. Und zwei Vorlesungen zu Praxisfeldern, von denen man drei machen muss. PR und MUME (Multimediajournalismus).

Diese VOs sind bisher einfach toll. Frank Hartmann, der Vortragende von MUME, hat auch eine eigene Website, die er selbst verwaltet und wo es aktuelle Infos zu den VOs gibt. medienphilosophie.net. Die erste Aufgabe, die wir bekommen haben, ist einen Bericht zur aktuellen Diskussion zum Online-Journalismus zu schreiben. Während aktuell bei den STEPs innerhalb der letzten zehn Jahre bedeutet hat, geht es hier um ein paar Tage. Es ist nicht trockene Theorie, sondern es geht um Dinge, die jetzt passieren, die unsere Gegenwart und Zukunft sind.

Das nächste Mal gibt es alle Infos, die man zum inskribieren wissen sollte. Falls es noch irgendwelche Fragen gibt, könnt ihr sie hier in die Kommentare posten oder mir per Mail schicken.

STEP 4 - Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)

ECTS: 5
SWS: 2

Eine etwas anspruchsvollere und teilweise umso langweiligere Vorlesung.

Wie der Name schon sagt, geht es um die Forschung. Dies bedeutet man lernt verschiedene Methoden und deren Umsetzung kennen. Da ich lediglich einen kleinen Einblick und keine Zusammenfassung geben will und kann, werfe ich einmal ein paar Begriffe in die Runde, damit sich jeder ein Bild machen kann worum es in der Vorlesung geht.

Alphafehler, Analyseeinheit, Analyseeinheit, Analytische Statistik, Ausschöpfung, Befragung, Codebogen, Codebuch, Codecs, Codierung, Common Sense Theorien, Deduktive Methoden, Induktive Methoden, Inhaltsanalyse, Dispersionsmaße, Empirismus, Empirizismus, Feldforschung, Gruppendiskussion, Fischernetzparabel, Hermeneutik, Heuristik, Inferenzstatistik, Intercoderealibilität, Konfidenzintervall, Konfidenznieveau, Korrelation, Klumpenstichprobe, Kreuztabelle, Phänomenologie, Positivismusstreit Quantitative und Qualitative Methoden, Realgruppe, Signifikanz, Stichprobe, T-Test, Validität, Varianz, Wahrscheinlichkeit, Zuverlässigkeit.

Laut höhersemestrigen Studenten soll die Prüfung eine der schwersten des gesamten Studiums sein und ich denke sie haben damit recht.

Neben all den Begriffen lernt man aber auch interessante und überraschende Dinge. Beispielsweise wenn tausend Studenten versuchen eine Regelmäßigkeit in einer Zahlenreihe zu erkennen, um danach zu erfahren dass es die Lottozahlen waren und kein System dahinter steckt. Zuvor haben mehrere Studenten erklärt, wie es funktionieren könnte.

Herr Vitouch wird auch manchmal als Highsociety-Professor hingestellt, da er sich gerne in der Öffentlichkeit präsentiert. Mir persönlich war seine Art etwas zu monoton, andere haben ihn als sehr angenehm empfunden. Er hält die Vorlesung auch nicht alleine, sondern mit zwei Kolleginnen, die jeweils zwei oder drei Einheiten gehalten haben. Die Namen sind mir leider entfallen. Einerseits wurde versucht die Statistik zu erklären, was zumindest bei mir kläglich scheiterte und andererseits wurde über die Feldforschung anhand der persönlichen Erfahrung der zweiten Professorin gesprochen, was ich als sehr interessant und als gute Abwechslung zu den trockenen Inhalten empfunden habe.

Das Thema des begleitenden Tutoriums war bei mir Radiowerbung, wo wir viel lernten aber auch der Aufwand dementsprechend groß war. Ich möchte mich nicht darüber beschweren, dass Studenten auch einmal etwas machen müssen, aber subjektiv ist mir vorgekommen, dass ich für dieses Tutorium mehr als für das PS zu STEP 3 gemacht habe. Wir hatten mehrere Präsentationen, führten eine Gruppendiskussion durch und bekamen regelmäßig Hausübungen auf.

STEP 4 ist eine aufwändige Vorlesung zum Forschungsprozess allgemein.

Semesterbeginn und STEP 3

Diese Reihe ist just4ikarus und der Sternengreiferin gewidmet

Uni WienMeine persönliche Gesichte kennen die meisten inzwischen. Zumindest teilweise. Dass ich zuerst Physik und Chemie studieren wollte, mich dann für Technische Informatik vorangemeldet habe, Wirtschaft begonnen begonnen und nun PuKW studiere. Jetzt möchte ich einmal ein bisschen vom Studium erzählen, was ich im ersten Semester gemacht und gelernt habe.

Semesterbeginn

Die Einführungsveranstaltung habe ich verpasst. Zu meinem Glück und der Langweile der anderen, wurden die wichtigsten Dinge noch ein paar Mal wiederholt. Wie man sich korrekt anmeldet, dass man sich schleunigst inskribieren sollte, wenn man es noch nicht hat und ähnliches.

Meine ersten Vorlesungen waren von STEP1 3. Diese wurden von verschiedenen Professoren geblockt gehalten, sodass sie schon fertig waren bevor der Rest begonnen hat. Zu diesem Stoff gab es dann auch gleich eine Prüfung, welche ich als nicht besonders schwer empfand und daher mit meiner Note nicht zufrieden war. Diese Vorlesung und Prüfung war eine Ausnahme, welche aufgrund des Auswahlverfahrens entstanden ist. Soweit ich es mitbekommen habe, fand sie im SoSe2 nicht mehr statt. Dies heißt jedoch nicht, dass sie im WiSe3 nicht stattfinden wird, aber es ist wahrscheinlich. Dass sie nicht statt findet.

Bei mir gab es ergänzend ein PS4 zu STEP 3. Ich besuchte es bei Claudia Schallert mit dem Thema Neue Medien. Wenn ich richtig informiert habe, gibt es im SoSe nur noch das PS und keine VO5 mehr.

Was habe ich im PS gemacht?
Wir haben ein Forschungskonzept erstellt. Jeder sein eigenes. Ich suchte mir etwas unbeholfen Blogs aus. Unbeholfen, weil ich es schon wusste bevor ich mich in die Literatur eingearbeitet habe. Daher hat sich das genaue Thema immer wieder verändert und steht jetzt noch immer nicht wirklich fest, obwohl es sehr wichtig für das PS zu STEP 5 ist. Ich empfehle daher jeden, die Übungen pünktlich zu machen und mit dem Feedback, das man bekommt, die die Arbeit immer wieder zu verbessern.

Das Forschungskonzept besteht zum größten Teil aus Literaturrecherche. Man liest sich in die theoretischen Grundlagen und den aktuellen Forschungsstand ein. Dann formt man Hypothesen und macht sich erste Überlegungen zur Umsetzung. Diese geschieht dann im zweiten Semester im PS STEP 5.

Es folgen: STEP 1 und 4 mit Fachtutorien, KPOL, Allgemeine Infos und Persönliches.

Edit: Ich glaube ich muss da noch einmal neu anfangen.

Bild: -heureux-

  1. steht für Studieneingangsphase []
  2. Sommersemester []
  3. Wintersemester []
  4. Proseminar []
  5. Vorlesung []
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