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> <channel><title>Luca Hammer &#187; Studium</title> <atom:link href="http://www.2-blog.net/category/studium/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.2-blog.net</link> <description>Blog aus und über das Leben</description> <lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 11:35:19 +0000</lastBuildDate> <language>de-at</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <cloud
domain='www.2-blog.net' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' /> <item><title>Wo ist deine Bakk. Arbeit?</title><link>http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#comments</comments> <pubDate>Wed, 08 Dec 2010 23:20:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Luca Hammer</dc:creator> <category><![CDATA[Eure Welt]]></category> <category><![CDATA[Studium]]></category> <category><![CDATA[Informationen]]></category> <category><![CDATA[Informationssucht]]></category> <category><![CDATA[Konzentration]]></category> <category><![CDATA[Rezeption]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1508</guid> <description><![CDATA[Ich studiere im siebten Semester Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Angeblich braucht man sechs Semester, um den Bakkalaureus bzw. Bachelor abzuschließen. Mein Ziel ist bis zum nächsten Sommer fertig zu werden. Doch auch dieses Ziel wackelt im Moment. Ein paar Gedanken, warum Digital Residents Probleme mit wissenschaftlichen Arbeiten haben und erste Lösungsansätze. Foto: Tony Gigov, Foto zuvor, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><b>Ich studiere im siebten Semester Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Angeblich braucht man sechs Semester, um den Bakkalaureus bzw. Bachelor abzuschließen. Mein Ziel ist bis zum nächsten Sommer fertig zu werden. Doch auch dieses Ziel wackelt im Moment. Ein paar Gedanken, warum Digital Residents Probleme mit wissenschaftlichen Arbeiten haben und erste Lösungsansätze.</b></p><p><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2010/12/luca-eats-snow.jpg" alt="" title="Schnee im Gesicht" width="680" height="454" class="alignnone size-full wp-image-1509" /><br
/> <small>Foto: <a
href="http://tonygigov.com/">Tony Gigov</a>, <a
href="http://www.flickr.com/photos/gigov/5242058134/in/set-72157625425470795/">Foto zuvor</a>, <a
href="http://www.flickr.com/photos/gigov/5242058446/in/set-72157625425470795/">Volltreffer</a>;</small></p><p>Ich kann nur für mich sprechen und ob es anderen Digital Residents auch so geht, weiß ich nicht. Es geht auch nicht nur, um wissenschaftliche Arbeiten, sondern grundsätzlich um Aufgaben, die länger als zehn Minuten dauern.</p><h3>Mehr Informationen!</h3><p>Ich bin es gewohnt große Mengen an Informationen zu verarbeiten. Jeden Tag lese ich tausende <a
href="http://twitter.com/luca">Tweets</a> und hunderte <a
href="http://www.google.com/reader/shared/lucahammer">Artikel</a>. Lesen ist der falsche Ausdruck. Vielmehr ist es ein überfliegen, ein scannen. Die tausenden Informationsstücke, durch die ich Tag für Tag klicke, werden in Sekundenbruchteilen bewertet. Mein Kopf ist wahnsinnig gut darin geworden unwichtiges auszusortieren und so habe ich nie das Gefühl von einer Informationsflut erschlagen zu werden. Vielmehr kommt es dazu, dass ich nach mehr Informationen lechze. Es gab Zeiten, wo ich den <a
href="http://soup.io/">Hauptstream</a> von <a
href="http://luca.soup.io/">soup.io</a> leer gelesen habe.<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_0_1508" id="identifier_0_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Des Tages. Nicht bis zum ersten Post seit bestehen.">1</a></sup> Im Google Reader habe ich mir vorgeschlagene Artikel unter Explore reingezogen und auf Twitter bin ich immer mehr Leuten gefolgt. Konnte nicht genug bekommen.</p><p>Inzwischen hat sich die Lage etwas normalisiert. Ich bin auf Twitter sehr kritisch, wem ich folge. Sortiere regelmäßig aus, um den Übrigen mehr Aufmerksamkeit schenken zu können. Im Reader lese ich im Schnitt 150-200 Artikel und bei soup.io wird nur ein bisschen im Stream der Freunde gebadet.</p><p>Ich konsumiere nach wie vor eine Vielzahl an Informationen.</p><p>Es ist nicht entscheidend, dass ich exakt weiß, was in den ganzen Artikeln steht. Wichtiger ist zu wissen, dass es die Artikel gibt und worum sie ungefähr gehen. Eine gewisse Grundaussage, die man aus bestimmten Beiträgen mitnimmt. Immer wieder merke ich in Gesprächen, dass ich dazu schon etwas gelesen habe und wenn ich einen Computer in der Nähe oder das Handy in der Nähe habe, kann ich innerhalb von kürzester Zeit den Beitrag wieder finden. Manchmal bin ich dann selbst überrascht wie viel ich noch davon weiß, ohne ihn im Detail gelesen zu haben. Hilfreich sind auch Tweets, die im Idealfall in einem Satz zusammenfassen, was der Text aussagt.</p><h3>Information skippen</h3><p>Wenn man mit so vielen Informationen zu tun hat, werden Dinge, die nicht im ersten Moment als wichtig erscheinen, übersprungen. Schließlich wartet eine große Zahl an Informationen, die es ist. Ich muss mich nicht mehr mit unwichtigen Dingen aufhalten, weil ich das beste auswählen kann. Das zeigt auch wieder wie wichtig es sein kann, wie Informationen verpackt werden.</p><p>Es ist schon eine Zeit lang her, aber ich kann mich erinnern es auf <a
href="http://www.nerdcore.de/wp/">Nerdcore</a><sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_1_1508" id="identifier_1_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vielleicht hier?">2</a></sup> gelesen zu haben: In der Überschrift muss stehen, was im Beitrag vorkommt. Wenn da ein Video mit tanzenden Katzen ist, dann sollte der Titel &#8220;Video: Tanzende Katzen&#8221; oder so ähnlich lauten. Das gleiche kann man heute für Twitter behaupten. Wenn jemand nicht schreibt, was sich hinter dem Link verbirgt, werde ich dem Link höchstwahrscheinlich nicht folgen. Man baut ein Vertrauen in die Personen auf und wenn sie falsche oder ungenaue Beschreibungen zu den Links liefern, werden sie entfolgt oder zumindest nur noch selten auf Links geklickt. Nach dieser Regel ist auch der Titel dieses Beitrags nicht ideal. Besser wäre &#8220;Fähigkeit viele Informationen zu verarbeiten behindert wissenschaftliches Arbeiten&#8221;. Kürzer und knackiger. Ist mir im Moment aber auch egal.</p><h3>Wissenschaftliche Texte brauchen Zeit</h3><p>Wissenschaftler sind eher selten gute Autoren. Ich sehe ein, dass bestimmte Dinge nicht vereinfacht werden sollen, da sie sonst nicht mehr das aussagen, was sie aussagen sollen, doch wenn ich einen Absatz dreimal lesen muss, um ihn zu verstehen, hat der Autor ebenso versagt.<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_2_1508" id="identifier_2_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Dieser Satz ist Unsinn. Bitte Kommentare beachten.">3</a></sup></p><p>Ein anderes Problem, und das ist vermutlich entscheidender, ist mein antrainiertes Rezeptionsverhalten. Wenn es nicht sofort interessant ist, wird es ignoriert. Doch wissenschaftliche Texte entfalten sich manchmal erst, wenn man sie komplett gelesen hat. Auch braucht es Hintergrundwissen und in manchen Bereichen muss man dann bei Grundlagen beginnen, die einfach nicht spannend sind. Als müsste man erstmal lernen was der Begriff Blog bedeutet.</p><p>Meine Aufmerksamskeitsspanne ist tatsächlich recht gering, wenn mich ein Thema nicht besonders interessiert oder es jemand empfohlen hat, dem ich vertraue. Fünf bis zehn Minuten bei einem Buch, die es hat um mich zu fangen. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob ich das falsche studiere.</p><p>Wissenschaftliche Artikel muss man mit einer gewissen Ruhe lesen. Die Kernaussagen erfassen. Weil sie nur Sinn machen, wenn man die Hintergründe kennt oder weil sie der Autor schlecht verpackt hat.</p><h3>Die Qualitätssperre</h3><p>Egal ob es um meine Bakk. Arbeit geht oder um einen Blogpost. Ich habe das Gefühl eine gewisse Qualität liefern zu müssen. Ein Maßstab den ich selbst setze und das oft zu hoch. Bin dann extrem unzufrieden mit mir, weil es nicht so gut ist, wie ich es gerne hätte. Lösche einzelne Absätze bis hin zu ganzen Beiträgen. Es reibt mich auf und ich will mich schon gar nicht mehr hinsetzen, weil ich Angst habe, es am Ende doch wieder wegzuwerfen.</p><p>Beim wissenschaftlichen ist es noch schlimmer. Ich fühle mich verpflichtet für jede Aussage einen Beleg zu haben. Traue mich nicht Dinge zu schreiben, wie ich sie wahrgenommen habe und es einfach anzugeben. Ich verliere mich in der Recherche für Nebensätze und lösche sie dann wieder. Die Erwartungshaltung ist weit über den Wolken und wenn ich nicht anfange und übe, werde ich sie niemals erreichen. Wobei ich mir recht sicher bin, dass ich sie sofort höher stellen werde, sobald ich in die Nähe komme.</p><h3>Suche nach dem perfekten Tools</h3><p>Ich liebe Dienste, die mein Leben erleichtern. <a
href="https://www.dropbox.com/referrals/NTE5NTQxMzk?src=global0">Dropbox</a>, um Dateien zu sichern oder Kontakten zu teilen. <a
href="http://mekentosj.com/papers/">Papers</a> zum sammeln und sortieren wissenschaftlicher Arbeiten. <a
href="http://getcloudapp.com/">CloudApp</a> zum schnellsten Teilen überhaupt. Irgendwann werde ich einen eigenen Beitrag zu den ganzen Helfern schreiben.</p><p>Immer wieder bin ich auf der Suche nach etwas besserem. Ich gebe mich nicht zufrieden, mit den Dingen die ich schon habe und nutze sie, sondern teste neues und werde somit nicht besonders gut in ihnen. Am Ende sitze ich wieder mit TextEdit da und tippe innerhalb kürzester Zeit das ganze als Plain Text runter.<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_3_1508" id="identifier_3_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das ist eine Bef&uuml;rchtung. Schon passiert.">4</a></sup> Das Problem ist, dass ich eben Dinge rund um die Arbeit mache, anstatt die Arbeit selbst. Etwa diesen Blogpost schreiben.</p><h3>Konzentration</h3><p>Oh, da drüben glitzert etwas. Bei mir wäre es eher ein neues Service oder eine Veröffentlichung von <a
href="http://wikileaks.ch/">Wikileaks</a>, die mich ablenkt. Jeden Tag gibt es hunderte Dinge, die interessanter als die Arbeit an meiner Arbeit sind.</p><p>Mit Freude stelle ich aber auch fest, wie ich mich in Themen stürzen kann und mehrere Stunden daran arbeite. Selbst die Tweets, die regelmäßig via <a
href="http://bitbucket.org/emonk/twitterjunkie/wiki/Home">Twitterjunkie</a> und <a
href="http://growl.info/">Growl</a> auf meinem Bildschirm auftauchen, können mich nicht ablenken. Ich bin dann in einem Flow, wo ich andere Dinge tun kann, ohne den Faden zu verlieren. Die Synapsen sind warm geglüht und hören nicht so schnell auf zu arbeiten.</p><p>Entscheidend ist das Thema. Wenn es mich interessiert, ist es in kurzer Zeit erledigt. Oft sogar überraschend gut. Doch wenn nicht, dann muss ich alle Notifications abdrehen. Darf weder Twitter, noch Facebook öffnen und das Handy am besten abstellen. Pausen sind schon gefährlich. Eigentlich sollte man solche Themen gar nicht beginnen, doch das kann man sich nicht immer aussuchen.</p><h3>Lösungsansätze</h3><ul><li>Anfangen.</li><li>Ein Thema wählen, das einen wirklich interessiert.</li><li>Wenn man nicht weiterkommt, alles liegen lassen und rausgehen.</li><li>Uninteressante Literatur am Ende lesen.<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_4_1508" id="identifier_4_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vielleicht ist sie dann interessanter.">5</a></sup></li><li>Langsame Mediennutzung trainieren. Siehe auch <a
href="http://www.slow-media.net/manifest">Slow Media Manifest</a>.</li><li>Zeit nehmen.</li><li>Qualität wächst mit der Arbeit.</li><li>Interessante Aspekte finden.</li><li>Wenn alles nicht mehr hilft, einen Blogpost über die eigene Unfähigkeit schreiben. Aufmunternde Kommentare mit tollen Tipps bekommen und diese mit den gefunden Lösungsansätzen anwenden.</li><li>Den Fortschritt transparent machen.</li></ul><p>Und ihr so?</p><p><b>Update</b><br
/> Links zum Thema<br
/> <a
href="http://www.nacaseven.com/index.php/forschung-spezial-tv-serien-vorwort">Forschung Spezial – TV Serien – Vorwort</a><br
/> <a
href="http://www.locusmag.com/Features/2009/01/cory-doctorow-writing-in-age-of.html">Cory Doctorow: Writing in the Age of Distraction</a><sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_5_1508" id="identifier_5_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Danke jk">6</a></sup><br
/> <a
href="http://focusmanifesto.com/">focus : a simplicity manifesto in the age of distraction</a><sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_5_1508" id="identifier_6_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Danke jk">6</a></sup><br
/> <a
href="http://infovegan.com/2010/07/26/how-to-focus">How to Focus</a><sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_5_1508" id="identifier_7_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Danke jk">6</a></sup><br
/> <a
href="http://blogs.hbr.org/schwartz/2010/12/six-ingredients-of-a-good-life.html">Six Ingredients of a Good Life</a><sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/#footnote_6_1508" id="identifier_8_1508" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Danke Heinz">7</a></sup></p><p><small>Dieser Blogpost hat 1289 Worte und wurde in einer Stunde und achtundzwanzig Minuten geschrieben.</small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://www.nacaseven.com/index.php/forschung-spezial-tv-serien-vorwort' rel='external ' class='url'>Forschung Spezial &#8211; TV Serien &#8211; Vorwort &#8211; Dominik Gubi</a> schreibt: [...] weil ichs am öftesten bei dessen Heavy-Usern, ähnlich wie ich es bin, beobachten konnte. (Luca hatte sogar gleichzeitig mit mir die Idee, darüber zu bloggen und berichtet ähnliches aus seiner Sicht.) Man liest täglich hunderte Beiträge, Tweets, Feeds, [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://jawl.net' rel='external ' class='url'>Christian</a> schreibt: Wow. Viel Stoff zum darauf-eingehen auf einmal. Wo fange ich an ... *oh, ein Katzen-Video* ;)
Nein, im Ernst - ich denke, das Problem kennen viele, die so wie Du (und ich) ständig an irgendeinem Informations-Stream hängen. Und viele andere haben es vielleicht nur noch nicht als Problem erkannt sondern feiern als es ihren Lifestyle. (Der dann dazu führt, dass Falschnmeldungen Twitter überfluten, weil die Aufmerksamkeitsspanne nicht dazu reicht, nach der ersten Empörung noch zu schauen, was dran ist an dem, was da gerade im Growl-Fenster aufpoppte. Retweeten ist ja leichter, als erst lesen &amp; dann eine Meinung bilden &amp; dann retweeten. Aber ich schweife ab, auch wenn dieses Thema imho auch sehr zum von Dir geschriebenen passt.)
Ich habe in der letzten Zeit eher zufällig als gesteuert, eher notwendig als gewollt viel über solche Dinge erfahren. Habe erfahren, dass zB ein gewisser Druck von außen (Deadline. Geld. Wartende Kollegen. …) die Konzentration auf ein Ding leichter machen kann. Dass ich inzwischen Twitter, Mail, Reeder, und was da sonst noch so ist abstelle wenn ich weiss, dass ich jetzt zB die nächsten 3 oder 4 Stunden an einem Problem sitzen müsste.
3 oder 4 Stunden sind übrigens eine ungewohnt lange Zeit, in der man erstaunlich viel schafft, wenn man wirklich an der Sache dran ist und nicht alle $Reload-Intervall Sekunden Growl leer-liest.
S. hat sich beruflich viel mit Lernverhalten, -techniken und unter anderem auch dem Erreichen von Flow-Zuständen befasst. Runtergebrochen auf meine (und Deine?) Situation lautet die Zusammenfassung wohl in etwa: Ablenkungen ausschalten und das, womit ich mich beschäftige genau so dosieren, dass es vom Anspruch her knapp über dem liegt, was ich gerade kann. Also immer machbar, aber auch immer leicht anregend.
Das ist natürlich in ihrem Fall für die Schule und für Lernumgebungen geschrieben und wenn man nun dummerweise derjenige ist, der sich selbst den Anspruch, das Ziel, das Niveau, die Zeit usw vorgibt wird das schon schwieriger.
Denn dann mus man für sich selber die Rollen trennen: Erst die Aufgabe stellen, den Rahmen vorgeben und dann - sich an diese Regeln haltend - ausführen. (Und man würde - um noch einmal eben auf die oben ja schon abgestellten Ablenkungen einzugehen ja auch jedem anderen Menschen empfehlen, sie abzustellen, oder?)
Aber ich denke, die wahre Kunst ist:
Sich selbst erst(!) einen realistischen Rahmen geben und ihn dann(!) ausfüllen.
Sich selber vertrauen, dass man sich selbst den Rahmen gut gesteckt hat, bevor man begonnen hat.
Nicht während der Arbeit die Ebenen wechseln. Nicht während des Ausführens reflektieren, sondern zu einem mit sich selbst vereinbarten Punkt danach.
Immer nur in einer Rolle sein: Entweder Stukturgeber oder Ausführer.
Glaube ich. Ich arbeite dran :) Und wäre sehr an weiterem Austausch interessiert. (Sehen wir uns?)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Dass man in vergleichsweise kurzer Zeit, einigen Stunden, viel erledigen kann, kann ich nur bestätigen. Ebenso mit Druck. In der Nach vor der Abgabe oder sogar ein paar Stunden vor dem Termin, bin ich äußerst effizient. Was mich daran nervt, ist die fehlende Zeit, wenn etwas schief geht oder ich etwas überarbeiten möchte. Und natürlich das viel größere Problem, des sich ständig Vorwürfe machen, dass man das schon längst erledigt haben sollte, dass man dafür so viel Zeit gehabt hat, dass man kein schlechtes Gewissen haben müsste, wenn man auf den ersten Blick unsinnige Dinge macht, wäre die Pflicht schon erfüllt.
Das mit dem Rollen trennen finde ich spannend. Habe ich bisher nie gemacht, jedenfalls nicht bewusst. ToDo Listen, Arbeitspakete ja, aber dann während der Arbeit zu viel herumgesprungen. Mal da, mal dort und immer wieder von der Menge der Aufgaben erschlagen. "Das schaffe ich nicht. Jetzt denke ich so lange über die beschissene Situation nach und wie es vielleicht doch ginge, bis die Zeit verstrichen ist und ich gar nichts erreicht habe." Als sein eigener Manager, sollte man wohl öfter Entscheidungen treffen, was am wichtigsten ist und sich dann dazu bringen es zu machen und den Rest für die Zeit zu vergessen.
Was mir noch zusätzlich eingefallen ist und mich in letzter Zeit öfters beschäftigt, ist Erfolg. Gerade bei Webprojekten ist fällt mir öfters auf, dass es mir schwer fällt anzufangen, aber sobald ich erste Erfolgserlebnisse habe, "Hui, das hat jetzt aber schnell funktioniert.", habe, ich immer besser und motivierter werde. Wodurch die Spirale sich dan angenehm nach oben dreht und ich stundenlang im Flow bin.
Jeder weitere Austausch ist willkommen.
Ich fahre am Dienstag nach Paderborn und bin dann bis Anfang Jänner dort. Sollte sich also etwas ausgehen. Ich freue mich darauf.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://jawl.net' rel='external ' class='url'>Christian</a> schreibt: Die Einstellung zu dem _wie_ man die Dinge tut ist extrem wichtig.
Ich kenne eine (im Web recht bekannte und deswegen anonymisierte) ****** - die legt immer erst 2 Tage vor der Deadline los. Von außen betrachtet kann ich inzwischen sagen: Das ist ihr Arbeitsstil und sie arbeitet gut und erfolgreich so.
Und wenn sie (oder ich oder Du) dann die Gelassenheit hätte, sich vorher nicht zu ärgern und sich Vorwürfe zu machen, wäre ja alles gut.
So sehen kann ich das total gut bei anderen - wenn ich selber wieder rumprokrastiniere bis der Druck überhand nimmt ärger' ich mich natürlich auch. So eine Einsicht ist ja bei anderen imer viel leichter als bei einem selbst.
Und ich denke, wir leben zwar alle in ach-so-flexiblen Zeiten, haben aber die alten Modelle und Ideale von "geregelter Arbeit" immer noch sehr im Kopf.
Zwischenfazit eins also: Loslassen :)
@Erfolg: Der inzwischen co-wissende Lerntheoretiker sagt: Klar, völlig logisch. Erfolgsmotivation ist wichtig und eine der stärksten (soweit ich mich ans Abfragen der Liebsten vor der Klausur richtig erinnere ;) )
Bleibt als Lösung für uns, dass wir uns am Anfang einer Aufgabe andere Motivationen schaffen müssen.
Ich werd das mal mit ihr bereden, was sie da an anderen Motivations-Möglichkeiten anzubieten hat - wozu hat man schließlich so einen Theoretiker im Haus …</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://andraseits.posterous.com/' rel='external ' class='url'>andraseits</a> schreibt: :-)
ALLGEMEINES ZU MEINEM STUDIUM IM VERGLEICH ZUM BACHELOR
Fühle mich in dem, was du beschrieben hast, zu  Hause. Studiere zum Glück noch nach alter Prüfungsordnung und habe dort viel mehr Freiheiten, als es die hier an meiner Uni in Deutschland studierenden Bachelors haben.
Und da gibt es immer die, die zack mit 21 ihre Bachelorarbeit durch haben und im Hauruckverfahren ihren Master durchziehen. Und die, die besser noch nach alter Prüfungsornung studiert hätten.
Ich studiere Kunst für das gymnasiale Lehramt. Doppelfach. Das heißt, es gab drei Jahre, in denen man als zweitfach zu Kunst Kunst nehmen konnte. Kunstlehrermangel als Ursache. (ab 2011 soll es das jetzt wieder geben für die Bachelors, jedoch können diejenigen, die bereits zwei Fächer haben, nur unter der Bedingung wechseln, wenn sie bereit sind, 3 Jahre auf den ersten Master in der Kombi zu warten) Ich hatte anfangs erst noch Deutsch mit drin, habe dann nach einem Semester die Uni und das Zweitfach getauscht.
KUNST IM DOPPELPACK IN DORTMUND: AKADEMIE feat. UNI
In Dortmund ist das Fach Kunst so ein Mittelding zwischen Lehrer werden können und freie Kunst studieren. Man darf, man muss sich entwickeln, eine eigene Künstlerische Position finden. (Das war an der Uni vorher zu dem damaligen Zeitpunkt nicht so). Und in der künstlerischen Arbeit, die so gut die Hälfte ausmacht, gehe ich so richtig auf. Zu je einem Viertel gehören noch Kunstgeschichte und Kunstdidaktik dazu. Und das erziehungswissenschaftliche Begleitstudium. Kunstdidaktik als auch EW waren für mich bisher voll die Stiefkinder und ich habe mich mit wissenschaftlichen Texten als auch dem verfassen von Hausarbeiten immer arg gequält.
PRAKTISCHE ERFAHRUNG IN DER SCHULE - KUNSTUNTERRICHT KANN AUCH GUT SEIN
Wenn ich in die Schule gegangen bin für Praktika, dann hat aber alles super geklappt. Gutes Feedback von Schülern und Lehrern. Denn ich nutze unter Anderem den PC und das Internet, um einen Schülernahen Kunstunterricht zu gestalten, der fernab von DIN-A 3 Blättern ist, auf denen die ganze Klasse mit Borstenpinsel in Größe 2 und 4 mittels Wasserfarben aus dem Pelikanfarbkasten braune Eulen malt. Fürchterlich.
BRÜCKENSCHLAG MEDIENJUNKY - STUDIUM
Ich bewege mich in den sozialen Netzwerken. Ich liebe sie. Im Kunstunterricht sehe ich einen Raum, mit Schülern über die Netzwerke zu diskutieren und Nutzen und Gefahren herauszuarbeiten. Ich selber schreibe alles, zu dem ich vor JEDEM stehe. Egal ob Arbeitgeber, Mutter, Kinder, ....
Um auf die Kunstdidaktik zurückzukommen und mein Problem mit der ihr innewohnenden Theorie: Bisher war das für mich so abstrakt, weil meine Energie nicht dort war. Ein Dozent meinte zu mir mal: "Andra, sie machen guten Unterricht, aber hergott nochmal, sie müssen lernen, das was sie tun auch zu begründen und zu legitimieren."
Ich war gerade an dem Punkt, an dem ich dachte, Augen zu und durch. Mach den Rest gut und bei Didaktik einfach durchs Examen. Und just in dem Moment trifft mich die Erleuchtung in Form einer Ringvorlesung, zu der jede Woche ein anderer Kunstdidaktiker seine Position vorstellt. Die reisen ausa ganz Deutschland an. Und ja, es gibt sie, die didaktiker, auf die ich mich berufen kann. Die offene Unterrichtsformen fordern und die die digitalen Möglichkeiten nutzen. Und die genau damit die Schüler mit ins Boot ziehen.
Der Beste Kunstunterricht ist meiner Meinung nach der, in dem die Schüler intrinsisch motiviert sind. Und endlich kann ich das auch begründen.
FAZIT:
Auch ich brauche intrinsische Motivation, um lernen zu können. Wenn die aber dann da ist, dann klappts auch mit dem Stiefkind der Didaktik.
(Ich glaube, das war jetzt ne Menge Text und ich konnte mittels dem Versuch, kleine Überschriften zu machen, das ganze sortieren)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://andraseits.posterous.com/' rel='external ' class='url'>andraseits</a> schreibt: Nochwas:
Ich wünsche mir von dir einen Beitrag zu dem im Text genannten Papers. Suche derzeit nach etwas, was meine wissenschaftlichen Arbeiten systematisiert. Vielleicht ist es das ja</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://twitter.com/schneeengel' rel='external ' class='url'>schneeengel</a> schreibt: gerade was deine aussage "wissenschaftler sind eher selten gute autoren" betrifft, stimme ich dir 100%ig zu... auch im rest des posts erkenne ich mich sehr oft wieder. ich überfliege das meiste auch nur noch, scanne es, und stelle dann fest, dass es für mich zwar reicht, für eine wissenschaftliche arbeit aber noch lange nicht. und oft hab ich einfach keine zeit, die komplizierten satzstrukturen und endlosen sätze noch mal und noch mal zu lesen, nur, damit ich sie auch 100%ig verstanden hab.
für mich beginnt langsam die diplomarbeit und ich habe mich für ein werkstück entschieden, gerade auch, um möglichst vieler wissenschaftlicher literatur aus dem weg gehen zu können...
wünsche dir auf jeden fall viel erfolg bei deiner bakk. arbeit! und wen interessiert's, ob du die nun nach 6,7 oder vllt auch 8 semestern geschrieben hast...?!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://www.wuuua.at' rel='external ' class='url'>pezi</a> schreibt: Spannender Beitrag, Luca. Ich kann deine Erfahrungen in dieser Hinsicht sehr gut nachvollziehen. Geht mir ähnlich. Sowohl was den Scan-Vorgang (also das rasche Aussortieren der Information) als auch den Perfektionismus betrifft. Ich hatte sogar mal eine Zeit, in der ich mir wirklich schwer tat, "längere" Texte zu konsumieren. Einfach weil meine Aufmerksamkeitsspanne auf sehr kurze Distanzen trainiert war.
Schlussendlich hat sich die Geschwindigkeit meiner Informationsaufnahme aber ganz gut eingependelt. Auch wenn ich so gut wie gar keine Magazine / Bücher auf totem Holz mehr lese.
Im Bakk-Studium hab ich einen anderen Weg als du gewählt: Die Flucht nach vorne. Ich hab den Publizistik-Bakk unter den 6 Semestern abgeschlossen. Einfach, weil ich langfristig nicht mehr Zeit in etwas investieren wollte, was mir mehr Zeit und Aufmerksamkeit raubt als Mehrwert bringt. Und weil ich vor allem Spaß am Organisieren und Strukturieren habe. Und nicht am Auswendiglernen von irrelevanten Detailinformationen.
Deshalb sitz ich jetzt vor 450 Folien, die ich auf 12 Seiten zusammengefasst habe. Und schreibe dieses Kommentar, weil ich nach dem Strukturieren und Scannen keine Lust mehr habe, den Inhalt nochmal und nochmal zu lesen, um ihn mir im Detail zu merken.
Und, was deine Bakk-Arbeit betrifft: Machmal muss man sein Imposter-Syndrom eben auch ein wenig zügeln ;)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Könnte bei mir noch etwas dauern, bis da etwas kommt. Empfehle bis dahin Moritz Fürst <a
href="http://moritz-fuerst.com/tools-for-thought-managing-your-digital-academic-workflow/">Tools For Thought: Managing Your Digital Academic Workflow</a>.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, bertin schreibt: 1) du bist nicht allein -- da draußen sind ganz viele, denen es auch so geht wie dir (online und auch offline)
2) supertricks von mir (aber durchaus ernst gemeint)
2) a) häppchen machen (noch etwas vereinfacht, falls das geht: geh jeden tag einmal in eine festgelegte ecke eines festgelegten zimmers und kack dort hin. und nach ner weile hast du einen schönen großen haufen, auf den du stolz sein wirst. -- ich habe mich mal gezwungen bei einer recherche alle klicks die ich gemacht habe zu dokumentieren, mit hintergedanken und so. erst aufschreiben, dann klicken. sau anstrengend, aber auch sauinteressant hinterher nachzulesen.)
2) b) such Dir etwas sauwichtiges, was du dann prokrastinieren kannst, und dich dadurch auf die kleinen momente freuen kannst, wo du endlich wieder an der arbeit was tun darfst
2) c) the perfect is the enemy of the good. stell dir vor du wirst bezahlt für einen wichtigtuer report; da schafft es doch eigentlich jeder, die notwendigen abstriche zu machen. man schreibt nicht so lange, bis man es super findet. man gibt sich (meist) mühe, und es kann auch was gutes bei rauskommen. das meine ich nicht. aber man schreibt und denkt nicht immer weiter, bis man es richtig gut findet, hochwertig, allumfassend, nachhaltig, was weiß ich. schreib doch deine arbeit als einen wichtigtuer report, von dem du nicht denkst, dass er gut und vollständig ist. alles was noch zu sagen bleibt, darfst du hinterher dann in ruhe aufschreiben oder sagen.
2) d) schreib dir heute auf, was du für interessante Fragen hältst. wenn du morgen die antwort erfährst betrügt dich dein geist, und sagt dir, dass diese antwort du ja eigentlich schon immer ahntest und dass sie gar nicht sooo bemerkenswert ist. daher sollten eigentlich alle abschlußmacher dieser welt am besten tagebuch führen und nicht, wie es die meisten wohl eher tun, erst mal nachdenken und tun, und am ende aufschreiben.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Mich interessiert das Semester, weil ich im Sommer Wien verlassen möchte.</li><li><a
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href='http://www.efge.at' rel='external ' class='url'>Fabian</a> schreibt: ad Tools: Mich wundert ein bisschen, dass Citavi nicht erwähnt wurde. http://www.citavi.com/ Das Programm nutze ich gerne, oder findest Du es nicht so gut?
P.S.: Welches Plugin benützt Du für Fußnoten? thx.</li><li><a
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href='http://www.gorgmorg.de' rel='external ' class='url'>Denis</a> schreibt: Oh, in dem Text finde ich durchaus wieder. Mich und eine ganze Handvoll meiner Freunde. Da nun schon einiges an guten Kommentaren aufgefahren wurde, setze ich ein paar Punkte dazu:
1. Ich selbst hielt mich auch immer für jemanden den man als "gut im filtern von Informationen" treffend beschreiben kann. Tatsächlich muss ich mir aber eingestehen, dass ich es ganz und gar nicht bin: Wie lange ist es her, dass ich allein zuhause mit laufendem Rechner in Reichweite einen langen Text (ein Buch?) am Stück durchgelesen, einen Film ohne Unterbrechungen angeschaut - oder gar… einen längeren Text einfach heruntergeschrieben habe? Genau. Ich muss zugeben, das fällt mir erstmal nichts ein. Ich bin beschissen im Filtern. Ich rede mir das Gegenteil ein. Darum: Aus mit dem Krams, wenn ich arbeiten will.
Meine de facto produktiveren Freunde machen mich in schöner Regelmäßigkeit unsicher, wenn sie mir zwei Stunden lang nicht auf Google Talk antworten, manchmal sind die tagelang weg. Ich kann nur schwer nicht kommunizieren oder dieses aufschieben. Die schon. Die sind exakt deswegen aber auch keine Social Media Halbgötter und haben sicher nicht meinen Durchblick, was das aktuelle Weltgeschehen angeht.
2. Etwas gebacken bekommen ist deutlich wichtiger als den Rest des Lebens an Perfektionsansprüchen zu scheitern. Etwas Unvollkommenes lässt sich verbessern, Niemals Fertiggestelltes …
Will sagen: Machs erstmal fertig und polier dann die doofen Nebensätze und all die anderen Macken auf Hochglanz.</li><li><a
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href='http://twitter.com/Dyrnberg' rel='external ' class='url'>Dyrnberg</a> schreibt: Guter, spannender Eintrag, der viele Fragen aufwirft.
Allen Anschein nach haben wir es bei der „Wissenschaft“ und dem „Web“ mit zwei verschiedenen Informations- und Wissenskulturen zu tun: Wer mit der Informationen in dem ersten Bereich umgehen kann, vermag sich nicht automatisch auch im zweiten zurechtzufinden und umgekehrt.
Du arbeitest diese Unterschiede ja schön heraus: Ein Blogeintrag muss den Leser in den ersten Zeilen packen, die Rezeption von vielen Inhalten im Web ist eher ein Scannen, man macht sich ein Bild über den Inhalt, idealerweise fasst man den Text in einem Satz zusammen, etc.
In der Wissenschaft setzt man sich mit einem bestimmten Thema intensiver auseinander. Hier hilft Scannen nur noch, um relevante Texte von nicht relevanten zu trennen. Einen relevanten Text aber muss ich dann auch halt tatsächlich lesen – sprich die Menge an Info, die in ihm steckt, (mühsam) a-u-f – l-e-s-e-n. Und wenn man einen wissenschaftlichen Text dann mühelos in einem Satz zusammenfassen kann, dürfte es sich um einen eher dürftigen Text handeln.
Wenn Du Dich in der ersten Informationskultur soviel mehr zu Hause fühlst, würde ich Dir raten: Erledige Deine Abschlussarbeit und bleib dann der Wissenschaft fern. (Muss ja nicht jeder akademisch arbeiten; Expertise im ersten Bereich ist zurzeit eh gefragter als alles andere.) Gleichzeitig empfände ich diesen Rat an Dich auch ein Stück weit pervers, denn wenn man Deinen Blog liest, sieht man ja: Du beschäftigst Dich mit einzelnen Fragestellungen intensiv, zeigst Probleme an und – das ist entscheidend – gehst dabei stringent vor. Du zeigst, dass Du gerne strukturiert denkst. Damit müsste der Rat ja sein: Die Wissenschaft wäre etwas für Dich. (Mal völlig unabhängig davon, dass es verschiedene Wissenschaften gibt und dass auch Wissenschaft einer Transformation unterworfen ist.)
However, nur Deine These „Die Fähigkeit, viele Informationen zu verarbeiten, behindert wissenschaftliches Arbeiten“ kann ich nicht nachvollziehen und erkenne auch keine Argumente im Text, mit denen sie belegt wird. (Es sei denn, Du meinst sie im Sinne von „Das Internet lenkt Dich vom Schreiben der Arbeit ab“, aber das wäre banal und das wirst Du eher nicht gemeint haben.)</li><li><a
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href='http://petersteinberger.net' rel='external ' class='url'>Peter</a> schreibt: doch wenn ich einen Absatz dreimal lesen muss, um ihn zu verstehen, hat der Autor ebenso versagt.
Überlege dir bitte nochmal was du da gesagt hast. Das ist nämlich ein Aufruf zu Subjekt, Prädikat, Objekt Sätzen a la "Mimi geht in die Schule". Nicht den Anspruch zu haben etwas zu verstehen, sondern dem Autor die Schuld geben, dass er etwas nicht verständlicher ausdrückt führt zu Kronenzeitung, heute und Österreich. Den Staberl und was Wolf Martin in den Wind reimt versteht jeder. Aber erklären sie damit irgendeinen Sachverhalt ausreichend.
Ich habe und finde es noch immer belohnender einen Absatz Derrida mehrfach lesen zu müssen um ihn dann vielleicht zu verstehen, als in der selben Zeit 50 Seiten News "gelesen" zu haben. Oder um einen Wissenschaftler und nicht den Boulevard zum Vergleich herzunehmen: Lieber drei mal den gleichen McLuhan lesen als drei Bücher des leicht zu lesenden Neil Postman.
Stimmt schon, nicht jeder Wissenschaftler hat das Talent eines Malcom Gladwell oder Steven Johnson - aber die nennen sich nicht umsonst Wissenschaftsjournalisten.
Zur Abschlussarbeit: die Leistung einer ersten wissenschaftlichen Abschlußarbeit liegt genau darin, was dir und vielen anderen gerade ein Problem bereitet, nämlich sich ausführlich und eingehend mit einem Thema auseinanderzusetzen und jetzt kommt die Schwierigkeit, dieses Wissen in einem schriftlichen, lesbaren, einen roten Faden verfolgenden, mehrere Perspektiven einbeziehenden, gegliederten längeren Text aufzubereiten.
Und das ist, v.a. beim ersten Mal schwer, mühsam und anstrengend. Ganz unabhängig ob man sich als Digital Resident beschreibt oder als Kind der Buchkultur.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Bei der Literaturrecherche war ich super. Innerhalb von kurzer Zeit eine große Anzahl an Büchern und Papers gesichtet, überflogen und einsortiert. Den Inhalt grob erfasst, nochmals nach der Relevanz für meine Arbeit bewertet und nun warten sie darauf, dass ich mit dem besten anfange sie zu lesen. Doch ich fange immer wieder an und lasse es dann wieder.
Den Inhalt im Detail aufarbeiten, das scheint das Problem zu sein. Und kann wohl nur durch tun gelöst werden.
Einfach loslegen. Ich werde es auch probieren.</li><li><a
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href='http://axkibe.posterous.com' rel='external ' class='url'>axkibe</a> schreibt: Die meisten, die die eine oder andere Abschlussarbeit geschrieben haben kennen das Gefühl, hat denk ich weniger mit Socialmedia und Informationsflut zu tun. Zur Diplomarabeitszeit hab ich liebend gerne Wohnung geputzt, denn wenn man putzt, braucht man nicht denken. Denken und Schreiben ist nunmal eine Schwerarbeit. Hier könnte man vielleicht die Parallele zu Socialmedia ziehen, wo wir laufend Chunks rauswerfen, ohne das sie uns Mühe oder Gedanken machen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, Verfechter schreibt: tja - im Sinne von Information overflow und "wie packe ich meine Leser" - dein Eintrag würde vier A4 Seiten befüllen - dies könntest du auch leicht in einem Satz verpacken - wieso tust du es nicht?
Deine Abwehrhaltung bzw. wenig reflektierte Meinung über Wissenschaftliche Texte find ich arrogant und bedenklich. Nein die damaligen RICHTIGEN Wissenschaftler verfolgten nicht das Ziel, dass irgendwelche "Residents" ihre Texte überfliegen und in Sekundenschnelle entscheiden ob sie es brauchen oder nicht. Sie möchten zum reflektieren anregen. he und wenn man für einen Satz zu lang braucht, gibts Kollegen mit denen man das gemeinsam reflektieren kann, bzw. neuinterpretieren oder auslegen. soll nicht feindlich klingen, aber bin ein Verfechter der Wissenschaft und wissenschaftlicher Texte. lg</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Arbeit als Wichtigtuer Report sehen, finde ich eine tolle Idee. Ebenso das alles tagebuchmäßig aufschreiben.
Vielleicht versuche ich zu oft erst alles zu wissen, um es dann in einem runterzuschreiben, was aber in der Wissenschaft nicht funktioniert. Jedenfalls nicht, wenn man gerade am Anfang steht. Wahrscheinlich nie, wenn man es gut machen möchte.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Citavi habe ich nie genutzt. Vermutlich, weil es keine Mac Version gibt.
Das Plugin für die Fußnoten ist <a
href="http://www.elvery.net/drzax/wordpress-footnotes-plugin">WP Footnotes</a>.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Länger nicht zu kommunizieren macht mich nervös. Außer ich stecke wirklich tief im Flow. Ansonsten baut sich der Wunsch kurz nachzuschauen, was es neues gibt immer weiter auf, bis ich nicht mehr klar denken kann und dann nachgebe. Was das Verhalten natürlich fördert. Vielleicht müsste ich mich zwingen es nicht zu tun. Und wenn ich mich nicht mehr konzentrieren kann, etwas anderes tun. Aber eben nicht in dieses Internetz schauen.
Ich glaube, dass das Social Media Gedöns mir sehr viel bringt, aber es schreibt eben nicht meine Arbeit, die ich so gerne schreiben würde.
Werde mit etwas wackeligen anfangen müssen. Und dann kommt das Fundament dazu und am Ende noch eine hübsche Farbe und ein Dach.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ich sollte die These umformulieren. Die Fähigkeiten viele Informationen zu verarbeiten und sich intensiv mit ihnen auseinander zu setzen, beeinflussen sich nicht direkt miteinander. Ich habe jedoch in das sortieren und bewerten viel mehr Zeit investiert und somit fällt es mir leichter als das langsame auflesen, wie du es nennst, von Informationen.
Im Social Web erfahre ich viel schneller Erfolge und tue mir leichter als im wissenschaftlichen Arbeiten. In diesem muss ich mich erst zurecht finden und es wird auch etwas einfacher werden, je mehr ich trainiere/mache.
Dass ich Informationen schnell erfassen und bewerten kann, ist sogar hilfreich für das wissenschaftliche Arbeiten, weil es ein Teil davon ist.
Ob ich nach dem Abschluss weiter wissenschaftlich arbeiten möchte, weiß ich noch nicht. Ich mag die Wissenschaft, die Idee dahinter. Ich möchte nicht leere Aussagen tätigen, wie ich es manchmal beim bloggen oder twittern machen (welche auch ihren Wert haben), sondern auf Theorien aufbauend arbeiten, meine Behauptungen zumindest vorläufig verfizieren können und zu unserem gemeinsamen Wissen beitragen.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Du hast Recht. Dass alles supereinfach und hauptsächlich schnell verständlich sein muss, ist eine Ausuferung meiner Faulheit.
Ich hatte gestern kurz die Diskussion mit jemanden bei der Gruppe Internetforschung, dass es auch nichts bringt, wenn alle wissenschaftlichen Arbeiten als Bilderbücher veröffentlicht werden, nur damit sie jeder verstehen kann. Wissenschaft besitzt eine gewisse Komplexität und soweit zu vereinfachen, dass die Erkenntnis verbogen wird, ist Unsinn.
Statt zu sagen, dass der Autor versagt hat, könnte man auch behaupten der Leser habe versagt. Man würde beides Mal falsch liegen. Sowohl der Autor sollte sich so verständlich wie möglich, aber so kompliziert wie nötig ausdrücken, als auch der Leser sollte sich so lange/intensiv damit beschäftigen, bis es verstanden wird. Und je mehr man liest, desto mehr versteht man. Man muss nur irgendwo damit anfangen.
Dass auch andere damit Probleme haben, möchte ich gar nicht verneinen. Ich habe vor allem versucht herauszufinden, was bei mir die Schwierigkeiten sind. Nämlich, dass ich viel Material sammle und bewerte, mich damit aber nicht ausreichend auseinandersetze. Und es mir teilweise an Vorwissen mangelt, das ich mir aneignen muss, um das Material zu verstehen.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ich bin mir nicht sicher, ob Social Media immer so unreflektiert passiert. Zumindest ist es schneller. Selbst wenn ich mich eine halbe Stunde mit einem Update beschäftige (manchmal recherchiere ich nach), ist es nichts im Vergleich zu den Wochen, die man mit einer Arbeit verbringt. Und wie schon erwähnt hat man schneller Erfolgserlebnisse, die anspornen mehr zu machen.</li><li><a
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href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Deine Abwehrhaltung bzw. wenig reflektierte Meinung zu meiner Person finde ich arrogant und bedenklich.
Ich habe den Beitrag in einem Satz zusammengefasst und auf Twitter gestellt. Über die Zwischenüberschriften ist es möglich den Text zu überfliegen. Er hat ein Struktur, die zumindest ansatzweise an das Problem heranführt, versucht es zu erfassen, zu bearbeiten und am Ende zu lösen.
"die damaligen RICHTIGEN Wissenschaftler"
Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt als Wissenschaftler bezeichnet. Vielleicht beziehst du dich, auf Wissenschaftler, die kommentiert haben. Fände ich nicht gut. Ich glaube auch nicht an dieses richtig oder falsch. Gerade wenn man die Wissenschaft verteidigen möchte, finde ich solche Aussagen unangebracht.
Ich habe einen ganzen Absatz der Tatsache gewidmet, dass wissenschaftliche Texte Zeit brauchen. Nur weil ich auch kritisiere, dass sie teilweise umständlicher als nötig geschrieben sind, heißt das noch nicht, dass ich sie grundsätzlich ablehne.
Hoffentlich ist es jetzt klarer, dass ich Wissenschaft mag. Ansonsten bitte die Kommentare und meine Antworten lesen.</li><li><a
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href='http://www.wuuua.at' rel='external ' class='url'>pezi</a> schreibt: Ja, einfach tun ist ein guter Plan. Aber nicht um jeden Preis. Wenn ich grad nicht mag, lass ich's. Gehe Kopf auslüften. Zehn Minuten später geht alles wieder viel leichter (und plötzlich liest sich das alles auch wesentlich spannender) :)
Go go go!
PS: Ich mach heute schon die geschätzte 4587458. Pause. Stehe aber immerhin auf Seite 7 von 12 - wenn auch nur im 1. Durchgang ;) T-14 ...</li><li><a
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href='http://petersteinberger.net' rel='external ' class='url'>Peter</a> schreibt: Ich stimme deiner Analyse deiner Probleme zu und will sie mit dem Hinweis, dass auch andere das Problem haben nicht entwerten. Es ist dein individuelles Problem, die dahinterstehende Problematik zieht aber weite Kreise.
Anyway, irgendwie finde ich es tröstlich, dass sich die Probleme beim Erstellen einer Abschlußarbeit nicht wirklich verändert haben. Mir würden da einige Namen einfallen, die in den 90ern ganze Ordner mit Material für Abschlußarbeiten kopiert und angelegt haben und mind. einen Laufmeter Bücher aus der Bibliothek mitgenommen haben. Das wurde dann alles überflogen,  manuell sortiert und geordnet, zum Teil mit post-its "getagged" und Outlines erstellt. Das würde deinem computergestützten Sammeln entsprechen. Die Quantität kann dadurch natürlich noch zunehmen. Und als es dann ums Schreiben ging, musste man leidlich erkennen, dass die Kenntnis von Inhaltsverzeichnissen und Buchdeckelbeschreibungen nicht ausreicht um einen eigenen Text zu schreiben. Man hat ein Bild vom Thema, kann anderen in ihren Ausführungen zum Thema folgen und eigene Überschriften bilden, allerdings fehlt der Text zwischen den Überschriften. (Vielleicht hat sich das durch das Internet als Kulturtechnik verschärft. Ist aber ein anderes Thema.) Und in dem Moment beginnt die harte Arbeit.
Du kannst es ja auch als Negativindikator sehen. Immer dann wenn alles andere wichtiger und leichter wird (zb Putzen, Steuererklärung machen) als das eigentlich Wichtige (Arbeit schreiben), dann bist du an einem wichtigen und richtigen Punkt angekommen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, rakäthe schreibt: fürs erste dreh in phasen, in denen du konzentriert schreiben möchtest, alle pop ups und notifikationen usw ab. schau bewusst nicht ins web und check deine mails/tweets etc nicht. dreh auch dein handy ab. schreib dann mal eine stunde und mach dann eine pause zum surfen, lesen, wasser trinken... :-) nach jeder unterbrechung muss das hirn von vorne anfangen, um sich wieder in ruhe konzentrieren zu können.
was das lesen von wissenschaftlichen texten betrifft: bei mir hat sich das mit dem alter verändert (mit ein grund, warum ich der meinung bin, dass studieren in mindestzeit geistig kaum machbar ist, also so, dass es auch das meiste bringt).
als ich selbst noch studiert hab, hab ich diese teilweise so geschraubten sätze gehasst. heutzutage (und ich hab ein ähnliches newsfeed/twitter-verhalten wie du) bin ich froh, wenn ich mal wieder einen satz lese, bei dem ich ein bissl mitdenken muss. ach ja: und auch für wissenschaftliche texte gilt, dass man nur das relevante lesen muss, man muss keinen wissenschaftlichen text von a-z auswendig lernen.
nimm dir kurze arbeitseinheiten vor (etwa eine stunde, dann pause) und mach das, worauf du mehr lust hast: lesen, recherchieren, schreiben, was auch immer. immer eins nach dem anderen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">9. Dezember 2010</a>, <a
href='http://www.matic.at' rel='external ' class='url'>Stefan Ladstätter</a> schreibt: Food for thought: http://youarenotsosmart.com/2010/10/27/procrastination/
"Productivity is a game of cat and mouse versus a childish primal human predilection for pleasure and novelty [..]"</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">12. Dezember 2010</a>, <a
href='http://www.facebook.com/markuszottler' rel='external ' class='url'>Markus</a> schreibt: Ich hab mich auch lange geplagt, seit einer Woche versuch ich's mit Ludovico Einaudi. Und es funktioniert plötzlich. Im Mai soll die Diplomarbeit dann Geschichte sein, ich bin guter Dinge.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">14. Dezember 2010</a>, <a
href='http://nonapartofthegame.eu/?p=2080' rel='external ' class='url'>In Lebensgefahr: Das geschriebene Wort</a> schreibt: [...] zu bündeln, politischen Druck zu erzeugen, wenn immer weniger Leute lesen? Luca Hammer meint, wenn er einen Absatz dreimal lesen muss um ihn zu verstehen, dann hat der Autor versagt. Er hat [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">16. Dezember 2010</a>, <a
href='http://zurpolitik.com' rel='external ' class='url'>Tom Schaffer</a> schreibt: "Überlege dir bitte nochmal was du da gesagt hast. Das ist nämlich ein Aufruf zu Subjekt, Prädikat, Objekt Sätzen a la “Mimi geht in die Schule”. "
Das ist ein populärer Riesentopfen. Gutes Schreiben darf nicht banal sein - aber es muss einfach verständlich sein. http://zurpolitik.com/2010/12/16/first-things-first-lernt-deutsch/</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">21. Januar 2011</a>, <a
href='http://www.alexanderstocker.at' rel='external ' class='url'>Alexander Stocker</a> schreibt: Hi!
Bei wissenschaftlichen Arbeiten stellt sich immer die Frage, ob man diese auch wirklcih schreiben will, weil sie einen interessieren, oder ob man sie schreiben muss, damit man etwas schafft, so z.B. mit dem Studium fertig wird.
Bei ersterem tut man sich meist viel viel einfacher: Hat man einmal mit dem Schreiben der Arbeit begonnen, schreibt sich eine Bakk-Arbeit schon fast wie ein Blog-Beitrag.
Bei zweiterem ist es natürlich sehr schwierig und man schiebt die Arbeit immer weiter und weiter hinaus, weil es viel Spannenderes zu tun gibt, zumal es keine Deadline für die Arbeit gibt und auch keine Konsequenzen drohen, wenn sich die Arbeit verzögert.
VlG aus Graz,
Alexander Stocker</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1508&amp;md5=40279e68de901018ea8cf144219afbad" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><ol
class="footnotes"><li
id="footnote_0_1508" class="footnote">Des Tages. Nicht bis zum ersten Post seit bestehen.</li><li
id="footnote_1_1508" class="footnote">Vielleicht <a
href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/07/19/warum-blogs-in-deutschland-funktionieren/">hier</a>?</li><li
id="footnote_2_1508" class="footnote">Dieser Satz ist Unsinn. Bitte Kommentare beachten.</li><li
id="footnote_3_1508" class="footnote">Das ist eine Befürchtung. Schon passiert.</li><li
id="footnote_4_1508" class="footnote">Vielleicht ist sie dann interessanter.</li><li
id="footnote_5_1508" class="footnote">Danke <a
href="http://twitter.com/_jk">jk</a></li><li
id="footnote_6_1508" class="footnote">Danke <a
href="http://twitter.com/hgreenwood">Heinz</a></li></ol><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1508&amp;md5=40279e68de901018ea8cf144219afbad" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>33</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1508&amp;md5=40279e68de901018ea8cf144219afbad" type="text/html" /> </item> <item><title>#unsereuni und das Social Web</title><link>http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/#comments</comments> <pubDate>Wed, 28 Oct 2009 01:58:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Luca Hammer</dc:creator> <category><![CDATA[Eure Welt]]></category> <category><![CDATA[Studium]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=1056</guid> <description><![CDATA[Donnerstag Nachmittag. Ich sitze im Büro und werfe einen kurzen Blick in Twitter. Draußen ist es kühl, ein leichter Wind weht, als ich die Nachricht lese. Das Audimax wurde besetzt. #unibrennt. Ich schaue noch einmal hin. Sofort suche ich nach weiteren Meldungen mit dem Hashtag. Studenten haben Österreichs größten Hörsaal besetzt. Ich überlege, ob ich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><b>Donnerstag Nachmittag. Ich sitze im Büro und werfe einen kurzen Blick in <a
href="http://twitter.com/luca/">Twitter</a>. Draußen ist es kühl, ein leichter Wind weht, als ich die Nachricht lese. Das Audimax wurde besetzt. #unibrennt. Ich schaue noch einmal hin. Sofort suche ich nach weiteren Meldungen mit dem Hashtag. Studenten haben Österreichs größten Hörsaal besetzt. Ich überlege, ob ich noch hinschaue, fahren dann aber doch in die Wohnung. Im Laufe des Abends schlagen immer mehr Tweets zum Thema auf, sodass ich am Freitag selbst hinschauen musste.</b></p><p><img
src="http://2-blog.net/wp-content/uploads/2009/10/besetzte-uni.jpg" alt="besetzte-uni" title="besetzte-uni" class="alignnone size-full wp-image-1058" /><br
/> Photo (cc-by-nc) <a
href="http://richard.pyrker.com/">Richard Pyrker</a></p><p>Die Geschichte wie sich Studierende dezentral organisiert haben und ich ihnen half hunderttausende Menschen zu erreichen. Eine Chronik der Ereignisse könnt ihr im <a
href="http://wiki.unsereuni.at/wiki/index.php/Chroniken:_“Was_bisher_geschah”">Wiki</a> oder <a
href="http://www.kellerabteil.org/2009/10/sozi-4309-ganz-im-gegenteil-minister-hahn/">Kellerabteil</a> nachlesen. Ich werde euch von meinen Erlebnissen erzählen und ein paar Einblicke zur internen und externen Kommunikation bieten.</p><p>Hinweis: Normalweise ist das für mich selbstverständlich, aber in diesem Fall besonders wichtig. Alles in diesem Blogbeitrag ist meine Meinung und nicht die der Studierenden. Es handelt sich um eine heterogene Gruppe, die unterschiedliche Ziele und Meinungen hat. Es kann nicht eine Person für alle sprechen.</p><h2>Die Hashtag Diskussion</h2><p>Seit Donnerstag befindet sich der Hashtag #<a
href="http://search.twitter.com/search?q=unibrennt">unibrennt</a> in den deutschen Twittercharts. Er ist am Beginn der Besetzung am Donnerstag entstanden und hat sich bis heute gehalten. Wie bereits erwähnt habe ich durch Twitter von der Besetzung erfahren. Als ich am Freitag im Audimax war, habe ich einige Studierende zu Twitter befragt. Ob sie es kennen und ob sie es nutzen. Die meisten kannten es, aber nur wenige haben es genutzt. Viele haben durch Freunde von der Besetzung erfahren. Oder über Facebook. In meinen Augen hat der Account @<a
href="http://twitter.com/unibrennt">unibrennt</a> eine wichtige Rolle gespielt. Die Person dahinter hat übrigens zuvor nicht getwittert und ist durch #<a
href="http://search.twitter.com/search?q=iranelection">iranelection</a> dazu inspiriert worden bei der Besetzung über Twitter nach außen zu kommunizieren. Doch dies nur am Rande. #unibrennt hat sich also rasend verbreitet. @<a
href="http://twitter.com/koprax">Koprax</a>, welchen ich im Audimax traf, hat dann dazu aufgerufen #unsereuni zu nutzen, weil es positiv ist im Vergleich zu dem leicht misszuverstehenden #unibrennt. Es bedeutet, dass es Zeit ist, dass es dringend ist. Nicht, dass die Uni brennt. Doch die klassischen Medien mögen es. Ich bin auch der Meinung, dass #unsereuni ein besserer Hashtag ist, weil er mehr aussagt. Weil er zeigt, dass es unsere Uni ist und die Politik damit nicht machen kann was sie will. Mehr zum <a
href="http://koprax.wordpress.com/2009/10/26/hashtagduell-unibrennt-vs-unsereuni/">Duell</a>.</p><h2>Inhalte vs. Party</h2><p>In den klassischen Medien wird den Besetzern vorgeworfen, dass sie nur Party machen würden. Als ich am Freitag in die Uni kam, lag Müll herum, die Luft im Audimax selbst war stickig, weil so viele geraucht haben, meine Augen brannten nach kurzer Zeit und es wurde laut Musik gespielt. Doch dann war ich das erste Mal bei einem Plenum dabei. Das Audimax füllte sich mit Menschen und es wurden einzelne Programmpunkte durchgegangen. Was passiert ist, was noch passieren muss. Jeder konnte sich zu Wort melden, gemeinsam wurde abgestimmt. Erst noch durch klatschen, schon bald durch Handzeichen, als der Antrag dazu eingebracht wurde. Das Orga-Team wechselt jeden Tag. Jeder solle in einer Arbeitsgruppe mitmachen, jeder kann eine neue aufmachen. Es wurde diskutiert und später in den Arbeitsgruppen an Inhalten gearbeitet. Inzwischen gibt es 82 <a
href="http://wiki.unsereuni.at/wiki/index.php/Category:AG">Arbeitsgruppen</a>, manche haben sich wieder aufgelöst, andere gerade neu gegründet. Nach dem mehrstündigen Plenum, spielte eine Band im Audimax. Es wurde Bier getrunken und gefeiert.</p><p>Ja, die Studierenden feiern im Audimax.<br
/> Ja, die Studierenden arbeiten konstruktiv.</p><p>Ich muss dazu sagen, dass ich mich nicht vollkommen wohl in der Nacht dort gefühlt habe, aber es kam bisher nicht zu gröberen Ausschreitungen. Aber die Stimmung ist ein Wahnsinn. Produktiv untertags und ausgelassen in der Nacht.</p><h2>Ideologie und Politik</h2><p>Ein Punkt den ich explizit ansprechen möchte, weil er mich besonders stört. Ich habe schon geschrieben, dass ich mit vielen in der Bewegung nicht zufrieden bin, aber diese ist eine der problematischen Dinge. Ideologisch durchdrungene Organisation und Einzelpersonen, die die Besetzung für sich missbrauchen wollen. Sie wissen wie man Leute für sich gewinnt, sie bekommen tosenden Applaus und zugleich dreht es mir den Magen um. Es mögen nette Forderungen sein, aber es geht hier um Bildung und nicht um die Einführung des Kommunismus. Selbst wenn eine Frau auf der Bühne steht und davon spricht, dass dies ein linker Raum ist, muss ich die Augen verdrehen. Es geht nicht um links oder rechts, nicht um neoliberal, kommunistisch oder hinduistisch. Es geht auch nicht um Feminismus oder Sexismus. Es geht um die Bildung. Um mein Studium. Ich will nicht, dass solche Leute die Bewegung in eine Richtung ziehen, wo sie nicht hingehört. Selbst wenn ich in einigen Punkten mit ihnen übereinstimme ist es falsch, sich jetzt damit zu beschäftigen. Man sollte sich auf die Dinge konzentrieren, wegen denen die Besetzung entstanden ist. Ich verstehe, dass jeder seine Ziele hat und andere Probleme mit dem System, aber wenn man sich auf die größten gemeinsamen Nenner konzentrieren kann erreicht man mehr, als wenn jeder versucht alle für seine extremen Gedanken zu gewinnen. Ich weiß von vielen Studierenden, die wegen diesen Gruppierungen nicht an der Besetzung teilnehmen, sie gar verurteilen. Weil die Bildung untergeht in einem Sumpf aus Ideologie und Politik.</p><h2>Volle Transparenz</h2><p>Schon am Freitag habe ich mit meinem Handy einen <a
href="http://qik.com/lucahammer">Livestream</a> gemacht, um der Welt zu zeigen was passiert. Am Samstag war ich dann mit mehr Equipment vor Ort und habe die Plenarsitzungen <a
href="http://www.ustream.tv/channel/unsereuni">komplett übertragen</a>. Die Zuseherzahlen sind im Sekundentakt gestiegen. Twitter hat den nötigen Boost dazu gegeben und so haben mehrere hundert Zuschauer den Stream verfolgt. Am Abend habe ich mich dann mit einigen Leuten zusammengesetzt und die Website besprochen, welche neu gemacht werden sollte. Über Nacht habe ich dann die neue Seite aus dem Boden gestampft. <a
href="http://unsereuni.at/">unsereuni.at</a>. Diese wurde seitdem fleißig weiterentwickelt und mit Inhalten befüllt. Plötzlich sehen die Studenten einen Sinn in den Dingen, die für mich selbstverständlich sind. Sie interessieren sich dafür und ich helfe ihnen gerne weiter. Innerhalb von drei Tagen hatte die Seite über 200.000 Zugriffe. Der Livestream wurde auch verbessert. Direkt an die Technik des Audimax angeschlossen und als ich am Montag krank wurde, habe sie eine bessere Kamera aufgetrieben und bis zu 3000 Menschen haben den Stream zugleich geschaut. Ich habe mich dann noch ans ustream Hauptquartier gewendet und so wurden wir zu einem gefeaturten Channel, der nun auch übers iPhone abrufbar ist. In vier Tagen hatte der Channel über 140.000 Zugriffe.</p><p>Immer wieder kam Kritik, dass man das nicht alles zeigen sollte. Dass man zumindest den Ton abschalte. Dass die Staatspolizei das doch auch schauen würde. Ein klassisches Denken. Angst. Auch den Chat wollten einige abschalten, weil dort viele Beleidigungen und Kritik an der Besetzung geäußert wurden. Doch ich habe mich gewehrt. Spätestens als Misik in seinem Vortrag davon gesprochen hat, dass viele Journalisten nun vor dem Computer sitzen und gespannt den Livestream verfolgen, nicht weil es ihr Job ist, sondern weil sie merken, dass da etwas großes passiert, sollte den meisten klar sein, wie wichtig der Livestream ist. Und mit jeder Sendung werden es mehr Zuschauer. Den Chat habe ich dann heute auch noch in den Griff bekommen, indem ich aktiv daran teilgenommen habe, offen auf Kritiker zugegangen bin und Beleidigungen konsequent gelöscht habe.</p><p>Ich glaube, dass man auch die Partys zeigen sollte. Die Menschen müssen lernen, dass man nicht mehr nur durch Pressekonferenzen kommunizieren kann. Die Leute sitzen drinnen und twittern. Anstatt zu versuchen, zu verhindern, dass Informationen nach außen gelangen, die man kritisieren könnte, sollte man ein komplettes Bild geben und die Öffentlichkeit, die man dadurch bekommt nutzen. Jeder Kritiker ist ein Potential für Verbesserungen und in Folge möglicherweise sogar ein Unterstützer. Ich gehe auch davon aus, dass die Polizei zumindest einen Informanten ständig vor Ort hat. Es sind 2000 Studenten, die die Universität besetzen und radikale Gruppierungen. Sollte da etwas eskalieren, wollen die das wissen. Der Livestream zeigt lediglich, dass es nicht schlimm ist. Während man sich sonst Gedanken machen würde, was da hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Die Menschen interessieren sich dafür, was da vor sich geht und man sollte sich nicht darauf verlassen, dass klassische Medien umfassend und neutral darüber berichten.</p><h2>Dezentrale Organisation</h2><p>Es gibt kein Mastermind, keinen Anführer der Besetzung. Selbst wenn man das Organisationsteam, das sich täglich neu bildet ausschalten würde, ginge die Bewegung weiter. Die einzelnen Personen handeln weitgehend autonom und organisieren sich dezentral. Die Arbeitsgruppen stehen im ständigen Austausch und durch das <a
href="http://wiki.unsereuni.at/">Wiki</a> vernetzt man sich auch immer besser ortsungebunden. Die Leute übernehmen Verantwortung, es wird darauf geachtet, dass nichts beschädigt wird, einmal pro Tag wird geputzt, es hat sich eine Küchenteam gebildet, das die Besetzer mit Essen versorgt, ein IT-Team baut Infrastruktur auf und vieles mehr. Wenn etwas benötigt wird, twittert es jemand und es spielt keine Rolle, ob der Person viele Menschen folgen, weil man dem Hashtag folgt. Man ruft in die Menge (materiell oder virtuell) und bekommt in kurzer Zeit eine Antwort. Die Menschen achten aufeinander, jeder bringt seine Fähigkeiten ein. Es ist ein soziales Experiment mit großen, realen Zielen. Es ist eine unaufhaltbare Welle, die man lediglich durch totale Überwachung und Unterdrückung zurückdrängen könnte. Jeder einzelne hat eine Stimme und die nutzt er auch. Dadurch kommen viele Dinge auf, die meiner Meinung nach, nicht dort hingehören, aber darin liegt auch viel Kraft. Ziele die sich überschneiden halten den Schwarm zusammen.</p><p>Eine Räumung des Audimax kann die Bewegung nicht aufhalten. Zu stark sind die einzelnen Personen involviert. Jeder ist sein eigener Anführer der sich mit den anderen verbündet hat. Wenn das Audimax heute geräumt wird, sind morgen doppelt so viele Menschen dort. Das Audimax müsste permanent bewacht werden und selbst dann würde die Bewegung einfach ein anderes Gebäude übernehmen. Erst wenn der Großteil befriedigt ist, besteht die Möglichkeit, den Rest zu stoppen. Jedenfalls wenn die Leute nicht aufgeben, weil ihnen ideologisch druchtränkte Gruppen die Energie rauben.</p><h2>Wie es weitergehen kann</h2><p>Ich halte es für wichtig mehr Menschen zu erreichen. In immer mehr Unis werden Hörsäle besetzt. Es gibt alle möglichen Solidaritätsbekundungen und ich wurde schon mehrmals gefragt, was noch gebraucht wird, ob es schon ein Spendenkonto gibt. Die Unterstützung wächst und daran muss man arbeiten. Kritiker ins Audimax einladen. Ihnen eine Plattform bieten, sich dazu zu äußern. Offen damit umgehen. Materiell sowie virtuell. Meinungen akzeptieren, Kompromisse finden. Gemeinsame Ziele definieren.</p><p>Für mich ist besonders spannend, ob man klassische Medien braucht. Ob diese die Bewegung von alleine unterstützen oder erst, wenn in der Bevölkerung genug Zuspruch da ist.</p><p>Ich werde weiterhin daran arbeiten weitere Kommunikationskanäle aufzumachen, helfen den Fluss von Informationen zu ermöglichen.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://twitter.com/nobabe' rel='external ' class='url'>margit hinke [nobabe]</a> schreibt: danke Luca !</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.ethicmedia.org' rel='external ' class='url'>Michael Hartl</a> schreibt: Luca, ich finde super, dass Du das auf Deine Art unterstützt. So kann jede Person ihren Teil beitragen, damit dieser Ausdruck von Unzufriedenheit seh- und hörbar wird und weitere Menschen ermutigt, für ihre Rechte und ihre Meinung aufzustehen.
Schön wenn Web2.0 und Politics2.0 zusammenkommen. :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, pezik schreibt: "Ich habe schon geschrieben, dass ich mit vielen in der Bewegung nicht zufrieden bin, aber diese ist eine der problematischen Dinge. Ideologisch durchdrungene Organisation und Einzelpersonen, die die Besetzung für sich missbrauchen wollen. Sie wissen wie man Leute für sich gewinnt, sie bekommen tosenden Applaus und zugleich dreht es mir den Magen um."
kann mich da nur voll anschließen!
dennoch denk ich, dass man das momentan ganz gut im griff hat - der forderungskatalog wurde inzwischen immerhin auf relativ vernünftige, wenig ideologisch motivierte kernpunkte beschränkt .
trotzdem glaub ich heißts weiter aufpassen, dass man - unter anderem aus eben jenem grund, dass alle ihre vorschläge immer wieder eingebracht sehen wollen - nicht zu breit kommuniziert. vor allem gegenüber den klassischen medien, potenziellen mitstreitern und diversen kritikern. ich seh vor allem in der kommunikation wirklich ein dezentes komplexitätsproblem, dem man nur mit einer ausgeprägt professionellen öffentlichkeitsarbeit entgegensteuern könnte.
wie auch immer: ich bin beeindruckt, in welche richtung sich das ganze in so kurzer zeit entwickelt hat - dein anteil daran war sicher wesentlich, danke dafür!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, lukas schreibt: hallo
ich finde diese ideologischen welterklärungs-streitereien auch sehr mühsam. aber das problem beginnt doch etwas vorher, beim definieren von "... es geht um:..."
du schreibst:
"Es geht um die Bildung. Um mein Studium."
gut, um deins, um das der anderen. ich weiß nicht, was du studierst, aber die im plenum vielzitierte "gesamtgesellschaft" bleibt da doch nicht außen vor.
"es geht nicht um sexismus" ist wirklich eine sehr gewagt eaussage. für dich als mann, geht es also offenbar nicht darum. die dringende notwendigkeit von bildung, bewusstseinsbildung zu diesem thema hat sowohl mit den universitären räumen, als auch mit den besetzten räumen, als auch mit politik, willensbildung, meinungsbildung, etc zu tun. eine sexismus-debatte ausklammern zu wollen zeugt nicht von einem tiefen verständnis für die prozesse, die da ablaufen. die foderungen der studierenden (50% frauenquote, antidiskriminierung) werden dann gehör finden, wenn die bewegung stark ist. und die bewegung wird geschwächt von spaltungen und aufwiegelungen männer-gegen-frauen, also ist ein nachdenken und diskutieren über sexismus und wie alle, männer, frauen, andere geschlechter-identitäten damit umgehen können wirklich notwendig.
die "ideologie-vor-der-türe-lassen" frage ist kompliziert und sollte auch wohlüberlegt angegangen werde.
liebe grüße, lukas</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://digiom.wordpress.com' rel='external ' class='url'>digiom (Jana Herwig)</a> schreibt: Danke insbesondere für dein Eintreten für und Ermoglichen von Transparenz und offenen Kommunikationskanälen - das ist mehr als ein "Beitrag auf deine Art", es ist ein Schlüssel.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://aktion21.at' rel='external ' class='url'>Grufti</a> schreibt: Luca, Du sprichst mir aus dem Herzen!
Danke für Dein Blog, Deine Unterstützung und vor allem Deinen Idealismus!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, giuliano schreibt: ein sehr interessanter Beitrag!
Vielen Dank dafür und toll dass du dich engagierst und anscheinend so wesentlich zur vernetzung beigetragen hast! Der livestream ist eine super sache.. gerade für Leute wie mich die schon im Berufsleben stehen aber trotzdem dabei sein wollen und sich mit der Bewegung solidarisieren bzw sogar identifizieren
Bei den Kritikpunkten - dagegen dass die Bewegung von vielen Gruppierungen instrumentalisiert wird muss ich dir leider zustimmen..
Da passieren immer wieder Vorfälle die gegen die ganze Idee stehen - zum Beispiel die Einführung des Ordnerdienstes und so manches diskriminierende Verhalten gerade jener die am lautesten nach Toleranz und Akzeptanz schreien....
But nobody is perfect und Ich muss sagen Ich bin immer noch so elektrisiert von den ganzen Vorfällen und sehe es ganz klar so dass die positiven Dinge überwiegen
und sehe hier noch so viel Potential dass mein Herz frohlockt
Weiter so!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, lukas schreibt: auf  "die größten gemeinsamen Nenner" konzentrieren, finde ich auch wichtig und richtig. dieser nenner wird aber kleiner, wenn z.b. sexismus toleriert wird. (genauso rassismus, klassismus und jedes andere exklusive, elitistische denken, wo leute mit den maximalsten fächer-kenntnissen mehr "wahrheit" zu besitzen glauben als halb- oder schlecht- oder einseitig-gebildete.)
liebe grüße, lukas</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://blogdessennamenmansichnichtmerkenkann.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Ugugu</a> schreibt: Sehr interessant, dieser Blick hinter die Kulissen. Sass gestern gelangweilt vor dem TV und zappte zwischendurch in den Audimax-Livestream, wovon ich mich tatsächlich nicht mehr losreissen konnte. Ihr macht das ganz toll.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, Evelyn schreibt: Sehr treffende Zusammenfassung!
“Ideologisch durchdrungene Organisation und Einzelpersonen, die die Besetzung für sich missbrauchen wollen. Sie wissen wie man Leute für sich gewinnt, sie bekommen tosenden Applaus und zugleich dreht es mir den Magen um.”
Da kann ich mich zu 100% anschließen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.kellerabteil.org/' rel='external ' class='url'>kellerabteil</a> schreibt: lieber luca,
noch x kudos und darüber hinaus aber auch: dein eintrag hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass du einen beeindruckenden wie bemerkenswerten aspekt von "#unsereuni und das social web" unterschlagen hast. ;-)
wenn ich beim audimax vorbeischaue, wenn ich für ein paar stunden im presseraum arbeite, wenn ich zwischendurch mit leuten telefoniere und wir irgendetwas organisieren ... immer sitzen rechts links drüben da andere personen, die ich ursprünglich mit avataren und online-identitäten kennen gelernt habe.
diese social web hat gar nichts virtuelles, geht aber auf das social web "web2.0" zurück. nur jetzt, jetzt bildet es einen von mehrern backbones vorort, samt schweiß, körperlichkeit, müden augen und blitzenden augen.
senza avatar</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://blog.poczynek.org' rel='external ' class='url'>Jan A. Poczynek</a> schreibt: super Luca!
deine mischung aus bericht und reflexion ist sehr gelungen.
völlig losgelöst vom studentenprotest, hast Du auch ein neues phänomen beschrieben: unsere (computer) gesellschaft entwickelt neue muster der kommunikation. damit wird sie sich neu konstruieren.
viele haben das noch nicht 'am schirm', wollen nichts davon wissen oder negieren die vermeintliche bedrohung dessen.
ich finde es gut, wenn wir uns dafür einsetzen, quasi als 'botschafter' zu wirken, um ein gemeinsames verständnis zur neuen kommunikation zu erwirken. und ereignisse dieser größenordnung liefern dazu paradebeispiele.
sunshine!
Jan A. Poczynek
* * *  mit der perspektive eines organisationsberaters * http://ow.ly/w2yk</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.rafelsberger.at' rel='external ' class='url'>Walter</a> schreibt: Der Livestream ist unglaublich wichtig. Die kompromisslose Transparenz wirkt deeskalierend. Danke, dass du da so dahinter bist!
Hab mir dazu auch meine Gedanken gemacht: http://www.metaportaldermedienpolemik.net/blog/Blog/2009-10-28/unibrennt-querlesen</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.google.com/profiles/nicole.kolisch' rel='external ' class='url'>@nic_ko</a> schreibt: Danke, Luca! Für Dein Engagement, die perfekte Website, den Lifestream - und letztlich für diesen Beitrag!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, emaryllis schreibt: Danke für die Berichterstattung - allerdings muss ich mich im Punkto 'Seximus' lukas anschließen.
Ja, es wäre schön, wenn Sexismus nicht notwendig wäre zu erwähnen. Angesichts der Vorfälle und sexistischen Angriffe, die Studentinnen bei der Besetzung im Audimax erfahren mussten (und Frauen allgemein im täglichen Leben oft noch immer erfahen müssen), ist es unerläßlich, diese auch zur Sprache zu bringen! Wenn es rassistische Vorfälle gebe, würden diese ja genauso erwähnt und bekämpft werden. Daher gilt das Gleiche für Sexismus.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://identi.ca/notice/13130468' rel='external ' class='url'>Michael Kulovits (kulo) 's status on Wednesday, 28-Oct-09 13:46:29 UTC - Identi.ca</a> schreibt: [...]  http://2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/        a few seconds ago  from  choqoK [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, Olaf schreibt: Vielen Dank für die Einblicke. Ich bin nicht in Wien, habe aber selbst schon einmal eine Uni-Besetzung mitgemacht.
Dabei gibt es immer wieder unerwünschte Mechanismen die eintreten. Bisher macht ihr das ganz großartig. Eventuell würdest du denenigen, die "Angst" haben bzw. eher defensiv reagieren recht geben müssen, sollte beispielsweise in wenigen Tagen der Hörsaal von der Polizei umstellt und vor der Räumung stehen.
Diese Erfahrung haben einige eventuell schon gemacht, deshalb ist es wichtig, alle Erfahrungen zu berücksichtigen, die man später vielleicht sogar noch braucht. Es sei denn, du könntest glaubhaft erklären, dass es niemals in diese Richtung gehen wird.
Solidarische Grüße aus dem Norden. Wir ziehen nach, keine Frage...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, axkibe schreibt: Dein Engagement für Transparenz find ich bewunderswert.
Zur Dezentralität ist zwar eine schöne Sache. Hat aber auch Nachteile, die leicht nach hinten losgehen können. Es ist nämlich nicht klar, mit wem man verhandeln sollte. Irgendwie tut sich da doch die ÖH-Vertretung hervor, bzw. wird angesprochen, da von anderen gesellschaflichen System niemand weiß, wie man sonst damit umzugehen hätte, wenn man nicht einen Vertreter hat. Historisch gibts zB Beispiele von den Metallarbeitern versus Textilarbeitern. Erstere hatten (und haben heute noch!) viel bessere Arbeitsbedingungen/Verträge, da sie sich besser (damals zB d.h. zentraler) organisieren konnten. Rührt nicht zuletzt auf geographische Gegebenheiten, dass Metaller immer auf kleinen Zonen mit entsprechenden Bodenschötze konzentriert waren, während Textilarbeiter verteilt und einzelnd ihre Proteste halten mussten.
Sallop gesagt glaub ich manchmal, Österreich hohlt wohl 2009 nach, was es 1968 verschlafen hatte. Sois jeune et tais-toi. (wobei das Kommentar bitte nicht überanalysieren, ist nur so eine dahingesagte Vermutung mal)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://kritischemedientagemuenster.blogsport.de/2009/10/27/medien-was-tun-unibrennt-mediawatch-support/' rel='external ' class='url'>kritische masse</a> schreibt: Das klingt alles sehr aktionistisch. Wo sind die Inhalte? Über was diskutierst du? Was sind deine Ziele? Wie gehst du mit der Beschimpfung von Rechts und von den Buschis um, die eben schon die Bewegung als solches als "ideologisch" /  "links" meinen diffamieren zu können? Nun bedienst du den selben Diskurs. Das finde ich seltsam.
Frauen kritisieren den Sexismus. Kritisiert wird die Diskriminierung und elitäres Verhalten. Nehmen wir den Sexismus der Burschis. Sexismus ist diskriminierend. Studiengebühren und die Beschränkung der Bildung für die Elite, das ist Diskriminierung. - Die Kritik dagegen ist doch völlig nachvollziehbar. Warum defamierst du dann die Kritik an alle Formen der Diskriminierung als "Ideologie"? Es gibt eine Dissens zwischen denen die diskriminieren und denen, die darunter leiden. Wenn du zu diesen Dissens gegenüber Hahn &amp; Co. zu recht eine Öffentlichkeit schaffst, so solltest du auch gegenüber allen anderen, die gegen Ausgrenzung und Unterdrückung ihre Erfahrungen ins Spiel bringen, fair bleiben und nicht als "ideologisch" diffamieren.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://temporaer.net/' rel='external ' class='url'>Volker E.</a> schreibt: IMHO „Jeder ist sein eigener Anführer“ != „eine Bewegung“</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.helge.at/2009/10/die-uni-brennt-nach-ameisenart/' rel='external ' class='url'>&raquo; Die Uni brennt nach Ameisenart &middot; Helge's Blog</a> schreibt: [...] Luca Hammer offenbart einen Blick hinter die Kulissen und Martin Blumenau beschreibt, was die Kommunikation von #unibrennt auszeichnet: Dies ist die [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, <a
href='http://digiom.wordpress.com' rel='external ' class='url'>digiom (Jana Herwig)</a> schreibt: @volker_e
&gt;IMHO „Jeder ist sein eigener Anführer“ != „eine Bewegung“
Wonach beurteilst du Bewegung? Im konkreten Fall scheint es, als ob das individuelle sich Einbringen zu einem Gesamtergebnis führt, das als Ergebnis des Kollektivs angenommen wird. Reicht dir das nicht? Müssen ja nicht alle Teil einer Jugendbewegung sein, um eine gemeinsame Bewegung zu machen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">28. Oktober 2009</a>, Andreas schreibt: die gesamte informationsverbreitung ist einfach eine 1a sache.
klappt bestens wie man sieht.
da soll noch jemand sagen, internet ist schwachsinn.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler/?p=1456' rel='external ' class='url'>Helge Städtler &raquo; Blog Archiv &raquo; Offline gehen&#8230; wie albern. - Thetawelle</a> schreibt: [...] Toller Artikel dazu, noch einer und noch einer und noch einer [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, <a
href='http://adelefanten.eventchecker.at/wordpress/?p=625' rel='external ' class='url'>so geht&#8217;s adele &raquo; Die Uni brennt!</a> schreibt: [...] schon 7 Tage lang und hört so schnell nicht wieder auf. Ich freu mich nur, es ist ein Wahnsinn was man da und wie man sich da auf die Beine stellt. Tanz die Revolution! www.unsereuni.at Livestream: http://www.ustream.tv/channel/unsereuni Blog des Herrn der hinterm Livestream steckt: http://2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/  [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, rocketboom schreibt: Vielen vielen Dank Luca, dass du  den Stream und die website ermöglicht hast. Überhaupt ist der stream extremst(!) wichtig, um außenstehenden zu zeigen und mitzuverfolgen wie sich Meinungsströme in diesem Protest (der immer mehr zur Bewegung wird!) entwickeln. Überhaupt hat der stream gezeigt, auf welchen hohen Niveau die Diskussionen geführt werden. Last but not least - hat  der stream gezeigt, dass man nicht mehr primär von der Gnade der Medien (sprich: ORF) abhängig ist, sondern sein eigenen News-channel fahren kann. Das ist eine extrem eindrucksvolle demonstration! Bravo!
Vielen Dank nochmal.
PS TIP: Es wäre jedoch gut mind. 2 Kameras aufzustellen und diese mit einem Software-Videomixer umzuschalten. Das gehört noch professionalisiert.
Außerdem gibts noch einen störendes Audiobrummen.
Software dazu gibts kostenlos im Netz. Damit die wilden chaotischen Schwenks aufhören und die Perspektiven zunehmen. ;-)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, <a
href='http://blogpoliteia.wordpress.com/2009/10/29/aufruf-aus-osterreich/' rel='external ' class='url'>Aufruf aus Österreich &laquo; P O L I T E I A</a> schreibt: [...] #unsereuni und das Social Web [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, <a
href='http://jukreiz.at/2009/10/29/die-uni-brennt-das-profil-verteilt-um-und-der-spiegel-erklart/' rel='external ' class='url'>Die Uni brennt, das profil verteilt um und der SPIEGEL erklärt</a> schreibt: [...] Artikel zu den brennenden Unis:  Philipp Sonderegger über die vertikale Organisation des Protestes Luca Hammer schreibt über die Entwicklung im Wiener Audimax und die Rolle des Social Webs Kluge und wichtige Worte von Lou [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, <a
href='http://twitter.com/annabellalamp' rel='external ' class='url'>Annabella Lamprecht</a> schreibt: quote:
Es geht um die Bildung. Um mein Studium. Ich will nicht, dass solche Leute die Bewegung in eine Richtung ziehen, wo sie nicht hingehört.
--------
Sehr schön gesagt Luca. Auf den Punkt gebracht. Man kanns nicht oft genug sagen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">29. Oktober 2009</a>, <a
href='http://isabellapoeschl.com/2009/10/29/frischer-wind-im-web-2-0/' rel='external ' class='url'>Frischer Wind im Web 2.0 &laquo; isabellapoeschl.com</a> schreibt: [...] der Demonstration ist es möglich sich via Twitter, Facebook, Live-Stream (ins Leben gerufen von Luca Hammer), Chat und Co. nicht nur über die aktuelle Lage vor Ort zu informieren, sondern sich auch auch [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">30. Oktober 2009</a>, <a
href='http://karlender.net' rel='external ' class='url'>Karl</a> schreibt: Der Stream geht auf Dein Konto? Dann bist DU mein Held! Danke sehr, vielmals!! Es ist das beste Bewegtbild dieses Landes seit etlichen Jahren!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">31. Oktober 2009</a>, <a
href='http://klub42.rivido.de/wordpress/?p=2084' rel='external ' class='url'>links for 2009-10-30 : [KRLGRPH]</a> schreibt: [...] 2-Blog » #unsereuni und das Social Web Ich halte es für wichtig mehr Menschen zu erreichen. In immer mehr Unis werden Hörsäle besetzt. Es gibt alle möglichen Solidaritätsbekundungen und ich wurde schon mehrmals gefragt, was noch gebraucht wird, ob es schon ein Spendenkonto gibt. Die Unterstützung wächst und daran muss man arbeiten. Kritiker ins Audimax einladen. Ihnen eine Plattform bieten, sich dazu zu äußern. Offen damit umgehen. Materiell sowie virtuell. Meinungen akzeptieren, Kompromisse finden. Gemeinsame Ziele definieren. (tags: 2-blog.net unsereuni audimax unibrennt hintergrundbericht blogroll web2.0) [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">31. Oktober 2009</a>, <a
href='http://ww.andreame.at' rel='external ' class='url'>Andrea Mayer-Edoloeyi</a> schreibt: Ich nutze jetzt einfach mal die Gelegenheit und sage Danke für den Livestream &amp; everything!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">31. Oktober 2009</a>, <a
href='http://www.digitalks.at' rel='external ' class='url'>meral/digitalks</a> schreibt: Eigentlich sollte eine Uni immer so funktionieren wie Du beschreibst "jede/r ist der eigene An fuehrer, Gruppen bilden sich, organisieren Arbeiten und loesen sich wieder auf" Wir haben verlernt flexibel, kreativ und unternehmerisch zu sein, und auf der Uni lernt man das fast nicht mehr. Gut, dass ihr uns zeigt, dass es geht, wenn man will.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">2. November 2009</a>, <a
href='http://guensberg.wordpress.com/2009/11/02/unibrennt-eine-wurdigung-und-nuchtern-betrachtete-szenarien/' rel='external ' class='url'>#unibrennt: eine Würdigung und nüchtern betrachtete Szenarien &laquo; g u e n s b l o g</a> schreibt: [...] und in Sachen Politics 2.0. sehr empfehlenswerte Beiträge von Jana Herwig auf digiom, Helge, Luca Hammer, Niko Alm und Philipp Sonderegger.  Auch Misiks aktuelle Standard TV Folge beschreibt vieles [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">2. November 2009</a>, <a
href='http://www.talkinganthropology.com/2009/10/22/ta04-audimax-revolucion-de-la-universidad/' rel='external ' class='url'>Talking Anthropology &raquo; TA04 &#8220;AudiMax&#8221; &#8211; Revolución de la universidad</a> schreibt: [...] guter Artikel von Luca Hammer [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">3. November 2009</a>, Jörg schreibt: Euch allen meine große Hochachtung, meine Solidarität! Ihr seid die große Hoffnung unseres Landes,  - couragiert, kompetent, parteiungebunden.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">5. November 2009</a>, audimaxima schreibt: auch von mir ein riesen dankeschön!!!
ich muss dir leider auch im punkto ideologien und -ismus-diskussionen zustimmen. So wichtig diese dinge auch in jeder lebenssituation sind, haben sie in dieser bewegung nicht immer sinn diskutiert bzw. auf transparenten mit herumgetragen zu werden.
Ich finde dass man damit nur den "politischen gegnern" in die Händespielt die uns ja nur als "linkslinke Gutmenschen" hinstellt die ohnehin in einer Traumwelt leben und utopische Forderungen stellen. Was wir weder sind noch tun.
Allerdings finde ich es schön dass jeder eine stimme hat und um etwaige wogen die ich aufgebauscht habe zu glätten, in dem fall nicht "ein mann eine stimme" sondern "Ein Mensch-eine stimme". Das alleine sollte der Welt schon ein Vorbild sein!!!
Danke danke danke luca und danke danke danke an alle Audimaxisten, jeder von euch ist ein Zahnrad dieser Bewegung und es geht ohne keinen von Euch, wir schreiben Geschichte, eine Geschichte der Freiheit!!!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">5. November 2009</a>, <a
href='http://www.google.com/profiles/nicole.kolisch' rel='external ' class='url'>@nic_ko</a> schreibt: @audimaxima:
och, mit  "linkslinker gutmensch" könnt ich leben. da bin ich schon ganz anders bezeichnet worden... ;)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">5. November 2009</a>, audimaxima schreibt: ja klar aber es schreckt halt doch viele potentielle ab und rückt uns bei vielen wohl auch in ein falsches licht in gewisserweise.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">10. November 2009</a>, <a
href='http://groups.yahoo.com/group/uni_besetzung_wien' rel='external ' class='url'>Uni Besetzung Wien</a> schreibt: ab sofort gibt es eine E-Mail-Liste fuer alle TeilnehmerInnen und Solidarisierenden der Uni Besetzung Wien:
Einfach E-Mail an uni_besetzung_wien@yahoogroups.com senden (UNMODERIERT fuer alle frei zugaenglich)
Teilnahme (Empfangen der Beitraege) auf der Seite http://groups.yahoo.com/group/uni_besetzung_wien einfach und formlos mit E-Mail-Adresse (gibt es bei yahoo.com und web.de etc.etc.)
lg an alle Solidarisierenden!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">12. November 2009</a>, <a
href='http://blog.nw-news.de/blogspot/?p=954' rel='external ' class='url'>Neue Westfälische - Blogspot</a> schreibt: [...] der Wiener Student Luca Hammer in seinem Blog &#8220;2-Blog&#8221; schreibt (siehe Link hier), hat sich einer der Nutzer von der Funktion des Dienstes während der Ausschreitungen nach den [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">15. November 2009</a>, <a
href='http://wienbrennt.wordpress.com/2009/11/15/prasentation-von-luca-am-barcamp-hamburg/' rel='external ' class='url'>Präsentation von Luca am barcamp Hamburg &laquo; #wienbrennt #unsereuni</a> schreibt: [...] Präsentation von Luca Hammer, siehe auch #unsereuni und das social web. [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">19. November 2009</a>, patti schreibt: ich denke es wird niemals einen studi-streik ohne die üblichen ideologien geben - die gehören glaub ich einfach dazu, auch wenn man sie nicht mag. und nachdem sie sich ja noch nicht mal 1968 durchgesetzt haben, sondern nur ein teil der bewegung waren, braucht man sich da heute kaum dran zu stören:)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">20. November 2009</a>, <a
href='http://socialhack.eu/wp/2009/11/das-audimax-und-seine-feinde/' rel='external ' class='url'>Das #AudiMax und seine Feinde &raquo; hacking the social web</a> schreibt: [...] man muss mit den Leuten sprechen und ihnen den Raum geben zu argumentieren. Ganz im Sinne von Lucas Meinung &#8220;Wir müssen unsere KritikerInnen überzeugen&#8221;. Da verwiesen sie mich [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">25. November 2009</a>, <a
href='http://www.yourdelivery.de' rel='external ' class='url'>Jonas-Kai</a> schreibt: Hey, ich finds auch total spannend... find ich echt klasse, wie sich das hier alles entwickelt! ich streike auch mit sobald es um die stuiengebühren geht! ohne witz... jeder politiker hat i-was studiert... er weiß wie hart es mit dem geld zur studienzeit ist... und dann führt er sowas ein.... wie assozial is das denn?! steht die politik ncih stellvertretend für das volk? sowas will aber keiner!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">26. November 2009</a>, <a
href='http://www.chelariu.de' rel='external ' class='url'>Paul</a> schreibt: Auch unsere Universität ist mittlerweile besetzt.
Ich finde es erstaunlich wie viele Universitäten mittlerweile von den Stundeten geführt werden. In Münster war die Verwaltung und Präsidium nicht so tolerant und hat das AudioMax räumen lassen.
Ich hoffe das die ganze Mühe sich lohnen wird.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">30. November 2009</a>, <a
href='http://digitalgovernment.wordpress.com/2009/11/26/%e2%80%9eein-zuruck-zu-vor-der-besetzung-wird-es-nicht-geben-%e2%80%9c/' rel='external ' class='url'>„Ein Zurück zu vor der Besetzung wird es nicht geben.“* &laquo; Digital Government 2.0</a> schreibt: [...] Unsere Uni und das social web [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">2. Dezember 2009</a>, <a
href='http://globalvoicesonline.org/2009/12/02/austria-how-social-media-set-universities-on-fire/' rel='external ' class='url'>Global Voices Online &raquo; Austria: How Social Media Set the &#8220;Universities on Fire&#8221;</a> schreibt: [...] of 2-Blog, a student and technical mastermind behind the Viennese web activities, has published a field report [de] of how wikis, Twitter and webcast were used to get things [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">2. Dezember 2009</a>, <a
href='http://elitestv.com/pub/2009/12/austria-how-social-media-set-%e2%80%9cuniversities-on-fire%e2%80%9d' rel='external ' class='url'>Austria: How Social Media Set “Universities on Fire” :: Elites TV</a> schreibt: [...] of 2-Blog, a student and technical mastermind behind the Viennese web activities, has published a field report [de] of how wikis, Twitter and webcast were used to get things [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">2. Dezember 2009</a>, <a
href='http://www.helge.at/2009/12/how-social-media-set-austrian-universities-on-fire/' rel='external ' class='url'>&raquo; How Social Media Set Austrian Universities on Fire &middot; Helge's Blog</a> schreibt: [...] of 2-Blog, a student and technical mastermind behind the Viennese web activities, has published a field report [de] of how wikis, Twitter and webcast were used to get things [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">7. Dezember 2009</a>, <a
href='http://facthai.wordpress.com/2009/12/07/austria-social-networks-as-organising-tool-global-voices/' rel='external ' class='url'>Austria: Social networks as organising tool-Global Voices &laquo; FACT &#8211; Freedom Against Censorship Thailand</a> schreibt: [...] of 2-Blog, a student and technical mastermind behind the Viennese web activities, has published a field report [de] of how wikis, Twitter and webcast were used to get things [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">13. Dezember 2009</a>, <a
href='http://sw.globalvoicesonline.org/2009/12/austria-jinsi-nyenzo-za-habari-za-kijamii-%e2%80%9czinavyoviwashia-moto-vyuo-vikuu%e2%80%9d/' rel='external ' class='url'>Global Voices in Swahili &raquo; Austria: Jinsi Nyenzo Za Habari Za Kijamii “Zinavyoviwashia Moto Vyuo Vikuu”</a> schreibt: [...] 2-Blog, mwanafunzi na mtaalamu wa nyuma ya pazia wa harakati za mtandaoni mjini Vienna, amechapisha taarifa [de] ya namna matangazo ya wiki, Twita na matangazo ya mtandaoni yalitumika kufanya mambo [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">3. März 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/2010/du-bist-raus-uni/' rel='external ' class='url'>Du bist raus. [uni] | Alltag Medienzukunft</a> schreibt: [...] dem Boden sa&#223;, es fiel mir auch nicht besonders schwer beim Auswahlverfahren weiterzukommen, protestiert f&#252;r mehr M&#246;glichkeiten habe ich trotzdem. Ich wusste, dass ich immer wieder bei der Online-Anmeldung andere Studierende hinausgekickt habe, [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">25. Mai 2010</a>, <a
href='http://danteeisenstein.wordpress.com/2010/05/25/ein-%e2%99%a5-fur-blogs/' rel='external ' class='url'>Ein ? für Blogs | Das Wort zum Sonntag</a> schreibt: [...] Alltag Medienzukunft: Zu guter Letzt Gedanken von Luca Hammer aus Wien. Durch ihn erfuhr ich auch von dieser Aktion, danke dafür. Er schreibt über Hintergründe, die eigene Arbeit über das, was uns alle hier verbindet: das Internet. Sehr lesenswert: #unsereuni und das social web [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">7. Juni 2010</a>, <a
href='http://www.muenster-fans.de' rel='external ' class='url'>Münster-Besetzer</a> schreibt: Hier in Münster ist es irgendwie genau wie vorher. Hat es irgendwo anders ernsthaftere Konsequenzen gegeben?</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">14. August 2010</a>, <a
href='http://it.globalvoicesonline.org/2010/08/austria-i-social-media-infiammano-la-protesta-studentesca-nelle-universita/' rel='external ' class='url'>Global Voices in Italiano &raquo; Austria: social media, strumento principe per le proteste studentesche?</a> schreibt: [...] di 2-Blog [de], studente e ideatore tecnico delle attività viennesi in Rete, ha pubblicato un rapporto dettagliato [de] di come i wiki, Twitter e il canale webcast siano stati usati per far funzionare le [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">8. September 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/2010/kuendigung/' rel='external ' class='url'>Kündigung | Luca Hammer</a> schreibt: [...] ver&#228;ndert. Auch die kurzzeitige mediale &#220;berrepr&#228;sentation w&#228;hrend und nach #unibrennt hat ihren Anteil gehabt. Ich habe gelernt wie klassische Medien funktionieren und wie gering ihre [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">9. September 2010</a>, <a
href='http://eisenstein.ath.cx/blog/?p=61' rel='external ' class='url'>Ein ? für Blogs | Eisenstein</a> schreibt: [...] Alltag Medienzukunft: Zu guter Letzt Gedanken von Luca Hammer aus Wien. Durch ihn erfuhr ich auch von dieser Aktion, danke dafür. Er schreibt über Hintergründe, die eigene Arbeit über das, was uns alle hier verbindet: das Internet. Sehr lesenswert: #unsereuni und das social web [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">9. Februar 2011</a>, <a
href='http://www.2-blog.net/2011/neue-elite/' rel='external ' class='url'>Neue Elite? | Luca Hammer</a> schreibt: [...] systematisch unterdrückt wird? Die Fantasie von Revolution, das Gefühl von Macht, wie es etwa bei #unibrennt auch eine Rolle gespielt hat?Und nun nach viel Geschwurbel zum interessanten Teil.Meine [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">13. Juni 2011</a>, <a
href='http://www.wiener-online.at/2009/12/luca-hammer/' rel='external ' class='url'>#unibrennt revisited: Die Media-Revolution » Twitter, Medien, Livestream, Zeit, Facebook, Informationen » WIENER</a> schreibt: [...] Luca beschreibt auf seinem Blog recht eindrucksvoll seine Erlebnisse mit #unibrennt: &#8220;#unsereuni und das Social Web&#8221; [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">31. Oktober 2011</a>, <a
href='http://da.globalvoicesonline.org/2009/12/257' rel='external ' class='url'>Østrig: Hvordan sociale medier &#8220;antændte universiteterne&#8221; &middot; Global Voices på dansk</a> schreibt: [...] 2-Blog [de], studerende og teknisk mastermind bag web-aktiviteterne i Wien, har offentliggjort et feltstudium [de] af, hvordan wikis, Twitter og webcast blev brugt til at sætte planerne i [...]</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=1009</guid> <description><![CDATA[&#8220;Und wenn alle Lehrenden das Internet verstanden haben, wird hoffentlich das sinnbefreite Auswendiglernen ein Ende haben&#8221; &#8211; Luca Hammer 24. November 2008 Es gibt an den Universitäten einige Professoren, die sich gerne selbst zitieren, daher habe ich mir die Freiheit genommen, das auch einmal zu machen. Allerdings habe ich die Originalquelle, also mich, nicht mehr [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3219/2516648940_ab432e08e9.jpg" title="Studium 2.0" class="alignright" width="400" height="500" /><b>&#8220;Und wenn alle Lehrenden das Internet verstanden haben, wird hoffentlich das sinnbefreite Auswendiglernen ein Ende haben&#8221;</b> &#8211; Luca Hammer <a
href="http://twitter.com/heinz/statuses/1020786748">24. November 2008</a></p><p>Es gibt an den Universitäten einige Professoren, die sich gerne selbst zitieren, daher habe ich mir die Freiheit genommen, das auch einmal zu machen. Allerdings habe ich die Originalquelle, also mich, nicht mehr gefunden und musste auf <a
href="http://heinz.typepad.com/lostandfound/">Heinz Wittenbrink</a> (<a
href="http://twitter.com/heinz">Twitter</a>) zurückgreifen. Da dieser an der FH Joanneum in Graz unterrichtet verleiht dem ganzen eine interessante Richtung. Doch dies nur als Einstieg.</p><p>Manche wissen es, andere erfahren nun, dass ich seit September letzten Jahres an der Uni Wien Publizistik- und Kommunikationswissenschaften studiere. Doch über die Inhalte des Studiums möchte ich an dieser Stelle gar nicht zuviel schreiben, da braucht es noch einen eigenen Beitrag. Viel mehr interessieren mich die verschiedenen Möglichkeiten, wie man die aktuellen Möglichkeiten des Internet nutzen kann, um das Studium sinnvoll zur Weiterbildung nutzen kann und es nicht nur ein Zeitfresser im Alltag ist. Im folgenden werde ich mich spezielle mit Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, kurz PuKW, an der Uni Wien beschäftigen, aber viele Punkte wird man auch auf andere Studien umlegen können.</p><h2>Aktueller Stand</h2><p>Die Universität ist weit vom aktuellen Stand entfernt, aber dieses Problem beschränkt sich nicht nur auf die Technik, die online eingesetzt wird sondern auch was die Lehre selbst und die Verwaltung betrifft. Die Gründe dafür sind vielfältig. In meinen Augen ist eine große Schwierigkeit die der Verantwortung. Zu oft werden Dinge einfach an andere Personen weitergegeben bis sie in irgendeiner Schublade verstauben oder weggeworfen werden.</p><p>Ich kritisiere, dass sich viele der Lehrenden nicht mit aktuellen Entwicklungen in der Medienwelt auseinandersetzen und dieses an die Studenten weitergeben. Ich erwarte nicht, dass sich jeder der etwa 1500 Studienanfänger pro Semester mit dem Internet beschäftigt, weil es in der heutigen Welt noch nicht die selbe Macht besitzt wie klassische Massenmedien, aber wenn sich jemand damit beschäftigt sollte er oder sie es richtig machen. Zu viele Arbeiten zu dem Thema sind mir bereits untergekommen, die schon im Titel falsch waren und sich dies in der Arbeit durchgezogen hat. Dieses Problem führe ich auf zwei Dinge zurück. Auf der einen Seite das grundsätzlich fehlende Interesse am wissenschaftlich arbeiten. Oft hört man den Satz, dass die Studenten Journalisten oder ähnliches werden wollen und auch in einigen Arbeitstechniken wird dies suggeriert, aber dann ist dieses Studium falsch. Man kann damit ein guter Journalist werden, aber wenn man studiert dann sollte man ein gewisses wissenschaftliches Interesse mitbringen oder den Mut haben das Studium wieder zu beenden, wenn es nicht so ist.</p><p>Ich kritisiere das Online-Angebot der Universität Wien. Zwar gibt es Ansätze dieses zu verbessern, aber wenn man weiß was möglich ist, kann man nur den Kopf schütteln. Momentan gibt es drei große Onlineplattformen, die parallel genutzt werden. Deren Bedienung ist teilweise umständlich und viele Studenten kennen sich nicht aus. Weiters kommen noch verschiedenste Anmeldeseiten und das Forum der IG Publizistik hinzu. Auch ein Wiki wurde aufgesetzt, welches momentan unerreichbar ist.</p><p>Positive Ansätze wie Audio- und Videostreaming werden unnötig kompliziert gemacht und die Server zu klein konzipiert. So kann man den Audiostream herunterladen, Video jedoch nur wenn man sich auskennt und das tun die wenigsten. Die offiziellen Foren sind in der Bedienung äußerst schlecht und werden von vielen Studenten gar nicht genutzt. Hinzu kommt die fehlende Kompetenz vieler mit dem Forum umzugehen, wenn es beispielsweise darum geht die Suche zu benützen oder Dateien hochzuladen.</p><p>Mitschriften werden per Mail getauscht, auch wenn es ein paar positive Beispiele gibt, wo jemand das ganze Semester dranbleibt und seine Mitschrift netterweise hochlädt und somit der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Dass es nicht umsonst ist, konnte ich dabei auch sehr gut beobachten, weil diesen Leuten als erstes geholfen wurde, wenn sie eine Frage hatten. Mitschriftverzeichnisse werden zur Schließung gezwungen oder verstecken sich als wären sie Verbrecher. Ein paar kommerzielle Angebote mit winzigem Angebot wollen persönliche Daten sodass man erst nach Registrierung feststellen kann, ob sich ebendiese lohnt.</p><p>Solidarität unter den Studenten gibt es nur selten. Die meisten lernen stur auf die nächste Prüfung und sind froh, wenn sie ansonsten nicht zuviel vom Studium mitbekommen.</p><h2>Umdenken</h2><p>Mir geht es in diesem Beitrag nicht darum wie die Universität das Studium verbessern kann, sondern wie wir, die Studenten, mehr aus dem Studium herausholen können. Es ist mir klar das die Universität einen großen Anteil daran hat,wie die Studenten durch das Studium gehen, aber ich glaube nicht, dass man diesen Apparat in kurzer Zeit ändern kann. Dennoch werde ich mich in einem der nächsten Beiträge damit beschäftigen, wie man das Studium von Universitätsseite aus verbessern kann.</p><p>Als Student habe ich die Möglichkeit, dass ich von heute auf morgen die Art des Studierens ändere. Ich kann freiwillig Literatur lesen, die mich interessiert und in Lehrveranstaltungen meine Sichtweisen einbringen. Es steht mir frei mir jegliches Wissen anzueignen und meine ungenützte Zeit, von der man in vielen Studien ausreichend hat, einzuteilen wie ich es für sinnvoll halte. Dafür ist jedoch ein Umdenken nötig. Weg vom Fokussieren des Abschluss, hin zum wissenschaftlichen Denken.</p><p>Oft sitze ich in Lehrveranstaltungen und das Desinteresse der anderen Studenten versucht mich direkt niederzuknüppeln. Ein Beispiel. Es geht darum, dass man auf Präsentationen konstruktives Feedback gibt. Aus Zeitmangel werden mehrere Präsentationen nacheinander gehalten, bis es Feedback gibt. Die Studenten wiederholen grundsätzlich, was die, die zuerst drankommen gesagt haben und wissen teilweise nicht einmal wie viele Präsentationen waren. Drei oder fünf, waren eh alle ganz gut, so frei gesprochen und die Folien waren auch ok. Ich zähle einige negative Punkte auf, versuche auch positives hervorzuheben, was mir teilweise schwer fällt. Ich bin aber auch nicht viel besser. Auf einige Prüfungen lerne ich einfach den Fragenkatalog auswendig, nicht weil mich der Inhalt der Vorlesung nicht interessiert, sondern weil ich faul bin und die Fragen so gestellt sind, dass man mit auswendig lernen eine bessere Note bei weniger Aufwand bekommt.</p><p>Ich sehe es beim Studium gleich wie bei der Arbeit. Es muss Spaß machen. Man kann nicht für alles Interesse aufbauen und in sich für jeden Teil des Studiums begeistern. Wie schafft man es nun aus dem Studium trotzdem mehr herauszuholen, als bloß einen akademischen Titel? Ich sehe im Internet nicht die Lösung für alle Probleme, sondern nur als Tool, welches Dinge erleichtern und verbessern kann. Ein paar Ideen.</p><h2>Netzwerk aufbauen</h2><p>Oft wird gesagt wie wichtig es ist während des Studiums ein Netzwerk aufzubauen, welches einem im späterem Leben helfen kann. Ich halte wenig von Personen, die zwanghaft Leute kennen lernen, möglicherweise umfassende Adressbücher führen, mit welchen sie immer wissen, wer ihnen gerade weiterhelfen kann. Wichtiger sind echte Freunde. Menschen, denen man lieber gibt, als nimmt und dennoch nicht ausgenutzt wird. Wenn ich aber vom Netzwerk aufbauen spreche, geht es nicht um das persönliche, sondern um das der Studenten allgemein.</p><p>In meinen Augen wäre es die Aufgabe der Studienvertretung, allerdings scheint diese dabei nicht besonders erfolgreich zu sein. Das einzige was funktioniert sind die Parties, ob sich dadurch mein Studium verbessert, ist eine andere Frage. Schaut man sich die aktuelle Entwicklungen an, die Studieneingangsphase des Publizistik- und Kommunikationswissenschaftenstudium wurde in <a
href="http://www.univie.ac.at/stv-publizistik/mt/blog/archives/000433.html">zwei Module unterteilt</a>, durch welche ein Quereinstieg im Sommersemster fast unmöglich gemacht wird. Die Studienvertretung hat dagegen protestiert, jedoch ohne Erfolg. Mit einem guten Netzwerk könnte man hier wesentlich mehr Druck ausüben.</p><p>Es liegt sowohl am Mindset der Studenten, als auch bei den Möglichkeiten näher zusammenzurücken. Das <a
href="http://www.univie.ac.at/strv-publizistik/php/forum/">Forum</a> funktioniert mehr oder weniger. Vor allem die Bereiche, wo es darum geht, dass sich jemand nicht auskennt oder wie man eine Prüfung schafft. Der Bereich, wo Studenten ihre Wünsche, Anregungen und Ideen an die Studienvertretung herantragen können ist mit einem einzigem Beitrag schwach bestückt. Offensichtlich entsteht im Forum kein Gefühl der Zusammengehörigkeit.</p><p>Auf Facebook gibt es eine <a
href="http://www.facebook.com/pages/IG-Publizistik/59008706604">Page</a> wo man Fan von der IG Publizistik werden kann, obwohl es auf der Startseite der Studienvertretung angekündigt wird, überrascht es mich nicht, dass es momentan nur knapp über 50 Fans gibt. Die <a
href="http://2-blog.net/?fbconnect_action=community">Community meines Blogs</a> umfasst etwas mehr als 80 Mitglieder. Bedenkt man, dass jedes Semester über 1000 Studenten dieses Studium beginnen eine winzige Zahl.</p><p>Ein anderer Ansatz ist sind die Erstsemestrigentutorien. Höhersemestrige Studenten treffen sich mit Erstsemestrigen, gehen etwas trinken, tauschen sich aus, helfen weiter. Ich war zu Beginn des Studiums bei ein paar, aber habe schnell die Lust verloren. Ein bisschen über die Professoren lästern, ein paar Tipps und viel Alkohol. Keine kritischen Diskussionen, keine Anregungen für ein besseres Studium, nichts spannendes.</p><p>Wichtig wäre präsent zu sein und die Studenten anzuregen sich zu vernetzen. Ihnen immer wieder vor Augen führen, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben und dass es wichtig ist, wenn man will, dass das Studium mehr als auswendig lernen ist. Dazu werden aber auch die richtigen Tools benötigt. Die aktuelle Website ist bereits fünf Jahre alt und der Blog wird zu wenig genützt.</p><h2>Lernen erleichtern</h2><p>Tausende Studenten, die Semester für Semester Stoff auswendig lernen. Viele schreiben selbst in der Vorlesung mit, manche teilen ihre Mitschriften mit anderen und andere suchen sich zusammen was sie brauchen. Oft von Leuten, die sie persönlich kennen, aber auch immer öfter übers Internet. Hier hat es einen guten Ansatz gegeben, ein Wiki wurde aufgesetzt, doch dieses ist momentan unerreichbar. Wichtig ist es vorhanden Inhalte einzupflegen und die Studenten dazu anzuregen am Wiki mitzuarbeiten. Es sollte bei der Anzahl nicht besonders schwer sein ein umfassendes Nachschlagwerk für jede Vorlesung zu erstellen. Prüfungsfragen von vergangenen Terminen und Links zu Zusatzliteratur. Weiter könnten viele Begriffe erklärt werden, wodurch man sich nicht immer wieder durch Standardwerke wühlen muss und der Professor dann doch etwas anderes erwartet.</p><p>Es reicht wenn zu Beginn nur eine kleine Gruppe am Wiki arbeitet, wenn andere stehen wie sehr es das Studium erleichtert, werden sich neue finden, die es aktuell halten und mitarbeiten. Aber die Studenten müssen wissen, dass es ein Wiki gibt und dass sie mithelfen müssen.</p><p>Weiters kann man sich ein Verzeichnis für Lerngruppen überlegen. Entweder im Forum oder im Wiki.</p><h2>1337</h2><p>Man wird es nie schaffen alle Studenten zu erreichen. Viel zu viele haben eine falsche Vorstellung vom Studium und ziehen es trotzdem durch. Sie interessieren sich nicht für die Forschung, sondern wollen nur möglichst bald fertig sein. Am besten mit wenig Aufwand. Aber es gibt auch andere.</p><p>Ich bin davon überzeugt, dass es sehr spannende Leute in diesem Studiengang gibt. Diese gilt es zu finden. Kein elitäres Netzwerk, aber eine Gruppe von Menschen, die mehr wollen. Studenten mit Visionen. Aufzeigen was möglich ist. Aktionen, die inspirieren. Gemeinsam kann man einen neuen Weg durchs Studium finden, sich gegenseitig pushen und sich mit den wirklich interessanten Dingen beschäftigen.</p><h2>das heißt?</h2><p>Es braucht Veränderung. Die Studenten, die etwas ändern wollen, müssen sich vernetzen und die Masse an ihrem Vorsprung teilhaben lassen.</p><p>Aufhören zu jammern und die Sache selbst in die Hand nehmen.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/wfryer/">Wesley Fryer</a><br
/> Teile des Beitrags inspiriert durch <a
href="http://www.bessergehtsimmer.at/">Hannes</a></small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">23. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.connect.facebook.com/profile.php?id=609900358' rel='external ' class='url'>Heinz Gr&uuml;nwald</a> schreibt: Auch wenn der Artikel etwas lang ist ;) - danke für die Worte, du bist mit dieser Sichtweise nicht allein.
Ich denke die Probleme liegen noch einiges tiefer ...
Identifikation - bist du Stolz auf die UNI Wien zu gehen und PuKW zu studieren? Ich bin es nicht, kein guter Ruf, wenige gute Vortragende. Eine UNI muss meiner Meinung nach ein Ort sein an dem man sich geehrt fühlt hingehen zu dürfen, ein Ort an dem man sein darf weil man es sich verdient/erarbeitet hat - nicht wo jeder hingehen kann, weil er gerade keine Lust hat arbeiten zugehen. Ich sag es ganz offen ich steh auf US Elite UNI’s auch wenn ich dort wahrscheinlich nie reinkommen würde, aber gerade das macht für mich den Reiz aus um Stolz sein zu können, um sich zu identifizieren.
Keine Ahnung wer die Vortragenden, Tutoren, Lehrveranstaltungsleiter auswählt, aber der Großteil kommt mir vor als wäre er/sie im falschen Berufsfeld gelandet. Es geht nicht darum möglichst nett zu den Studenten zu sein sondern ihnen etwas zu lernen und sie zu fordern, es muss nicht jeder durchkommen. Das Nivau ist echt ein Witz. Ich will keine UNI fuzis die deshalb Vortragen weil sie sonst nix auf die Reihe gebracht haben, ich will gute Leute zu denen man aufschauen kann.
Studenten - leider fehlt mir der Kontakt zu Studenten die mehr wollen, die Interessante Diskussionen führen komplett, wo sind die? Zumindest 10 oder vielleicht 20 von den 1000 jedes Jahr müssten sich doch finden lassen. Ein kleiner elitärer Zirkel, so was wäre schön, wo man sich gegenseitig nach vorne pusht. Ich will nicht neben Leuten sitzen die dauernd wegen irgend einer 5 Seiten Arbeit zu jammern beginnen.
Anmerkung - ich bin kein besonders motivierter Student weil mir das Umfeld und der Lehrstoff völlig demotiviert. Muss gestehen ich lerne wenig für Prüfungen und bin immer wieder überrascht mit welch schlechter Leistung ich Prüfungen bestehe, das kann es doch echt nicht sein.
Ich muss drei Namen von Vortragenden erwähnten die ich von dieser Kritik exkulieren möchte Frank Hartmann, Andreas Baumgartner, Christian Moser und Ritchie Pettauer.
Text unkorrigiert - sorry, Zeit.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">23. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.connect.facebook.com/profile.php?id=628631237' rel='external ' class='url'>Romedius Weiss</a> schreibt: Guter Beitrag! Speziell zu der Verwendung von Video Podcasts habe ich mir einige Gedanken gemacht: Ich Studiere hier an Der Univesität Innsbruck Informatik. Wäre es nicht toll wenn wir z.B. von den Vorlesungen Videopodcasts hätten, die wir anschauen können wann wir wollen, ohne gezwungen zu werden um 8 in der früh im Vorleungssaal zu sitzen? Ist das Vorlesungsmodell wirklich so sinnvoll wenn eh keiner Fragen stellt? Könnten die Professoren die im Moment für Vorlesungen bezahlt werden nicht in der selben Zeit dann Studenten bei konkreten Fragen helfen, anstatt vor einem fast leeren Saal (entschuldigt die Ausdrucksweise) Selbstgespräche zu führen? Ach ja: wir leben ja im 21. Jahrhundert, da kann man ja auch Fragen zu den Vorlesungen in nem Wiki/Blog/Whatever sammeln, besprechen und beantworten.
Außerdem wäre so ein Modell auch besser mit einer Anstellung zu verbinden.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.musicphotography.at' rel='external ' class='url'>nacaseven</a> schreibt: Die Gesellschaft hat sich gewandelt, soziales Handeln ist halt nicht mehr in und der Wettbewerb und Leistungsdruck hat massiv zugenommen. Schnell muss man fertig werden, um ein braves Arbeitstier zu werden. Ich glaube, heutzutage kommen die lieben Kollegen nicht mal mehr auf die Idee, selber etwas verändern zu wollen.
Schau dir die verfügbaren Mitschriften und Sammlungen an... alle aus früheren Zeiten... viele Betreiber sind schon fertig mit studieren. Auch diejenigen, die aktuelle Mitschriften beisteuern sind meist ältere Mitstudenten.
Mein PAED-Blog mit allen wichtigen Infos + meinen Videostreams der VOs hatte in 2 Wochen 2000 views, 5 Personen haben "Danke" gepostet. Im Netz is halt alles gratis und über eventuelle Verfasser braucht man nicht nachdenken.
Ich sehe irgendwie kein Interesse bei den KollegInnen, selbst etwas beizutragen.
Die Studi-Plattformen sind natürlich ein Wahnsinn von der Usability, das stimmt. So muss man sich zB. für das Uploaden von Mitschriften pro Bereich in einem anderen Forum freischalten lassen... downloaden kann jedoch jeder. Wer mag da noch Mitschriften zur Verfügung stellen?
Ein Interface für die Uni Wien zu entwickeln wär echt mal interessant... jetzt ist der beste Zeitpunkt. BBV (die Online-Lernplattform anm.) wird in einem knappen Monat einfach abgeschaltet(!) und alle LV-Leiter müssen auf Fronter emigrieren, eine Plattform, die einer großen Universität absolut nicht würdig ist. Es funktioniert einfach gar nix (nicht mal der "Hilfe-Button"), die Navigation und Usability ist so schrecklich (versuch mal, eine Mitschrift hoch/runterzuladen), dass die Plattform nie jemand ernsthaft nutzen wird. Falls also jemand eine Plattform errichten will mit Forum, Austausch von Mitschriften, Mitschnitten, Veranstaltungskalender, Werbung etc... jetzt ists gerade gut - ich wär sofort dabei.
Ich denke der Grund, wieso es sowas nicht gibt ist, dass sich die meisten Studis (inklusive mir) einfach nicht mit der Programmierung solcher Sites auskennen (sonst wär das Pkw-Forum zB. nicht 2 Wochen wegen einer fehlerhaften Programmzeile offline gewesen).
Ich studier übrigens gerne. Ich bin Allrounder und mir gefällt die freie (Wahl)facheinteilung und die zahlreichen Arbeitstechniken... und die Freizeit. Ich durfte nämlich schon 3 Jahre Arbeitsluft schnuppern... achja und mein Biorythmus geht um 6h falsch.
Aber es stimmt - manche unserer Lehrer können einfach nicht vortragen bzw. eine Website bedienen.
Und wieso sträuben sich unsere Wissenschaftler so gegen Wikipedia als wissenschaftliche Quelle, wobei doch in wissenschaftlichen Studien bestätigt wurde, dass keine andere Quelle aktueller und genauer ist...?
Ha! Das war jetzt ein Kreuzundquerbeitrag! Ich sollte jetzt lieber lernen gehn... vier Prüfungen nächste Woche.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.connect.facebook.com/profile.php?id=728700855' rel='external ' class='url'>Andreas Klinger</a> schreibt: Hi Luca,
bzgl Publizistik @ Univie kann ich nur sagen dass es imho jedes Semester ein Wunder ist dass hier überhaupt in irgendeiner Form Lehrangebot realisiert wird.
Imho (als Aussenstehender) müsste Publizistik in mehre Teilstudien aufgeteilt werden und mit jede davon mit zumindest menschlichem Budget ausgestattet werden.
Ich sehs ähnlich wie du - die Änderung des Lehrangebotes muss von unten herauf geschehen. Das ist extrem schwierig aber aktuell vermutlich der einzige Weg.
lg andi</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.connect.facebook.com/profile.php?id=536403981' rel='external ' class='url'>Heinz Wittenbrink</a> schreibt: Ich glaube, dass die meisten Lehrenden an den Hochschulen überhaupt noch nicht begriffen haben, dass sich durch das Netz ihre Arbeitsweise radikal ändern muss, weil das Wissen, das sie vermitteln einen anderen Aggregatzustand annimmt. Ich denke (auch wenn ich das selbst noch nicht schaffe), dass man in Lehrveranstaltungen eigentlich nur noch gemeinsam etwas _tun_ sollte und das Vortragen von Wissen Medien überlassen kann - selbstproduzierten, Medien aus anderen Hochschulen usw. Ausnahme: Vorlesungen, die einen Überblick und Impulse geben, und praktische Übungen. Mit "tun" meine ich an Universitäten gemeinsames wissenschaftliches Arbeiten, Diskutieren und Publizieren, bei Fachhochschulen auch praktische Projekte. Das könnte auch bedeuten, dass die Lehrenden so etwas wie Netzwerkbildner werden müssen, also sich an dem "Sharen" beteiligen müssen, das du im zweiten Teil deines Posts beschreibst.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Schon einmal Danke für das tolle Feedback. Freue mich schon auf den Artikel Lehre 2.0.
@Heinz Grünwald
Würden alle Studenten mehr fordern, müsste die Uni umdenken, aber das ist leider kein Prozess, den wir un kurzer Zeit erwirken können. Hingegen ein paar Leute zu finden, die sich sehr wohl für das Studium interessieren und sich gegenseitig weiterhelfen, das ganze über zeitgemäße Methoden, sollten sich finden lassen. Wir können uns zu dem Thema ja einmal zusammensetzen.
@Romedius Weiss
Was die Uni verändern sollte, werde ich im zweiten Beitrag schreiben und Videocasts sind definitiv dabei. Allerdings anders als sie momentan in Wien verwendet werden.
@nacaseven
Ich glaube nicht einmal, dass andere Studenten nichts beitragen wollen, sondern dass sie weder wissen, warum sie es machen sollten, noch wie. Ich erwarte auch nicht, dass jeder seinen eigenen Webspace hat (wobei man den von der Uni sowieso bekommt) und ein Wiki oder einen Blog aufsetzen kann. Dass sie aber wissen was das ist und wie man es verwendet, erwarte ich schon. Gerade in unserem Studium.
Ich sehe die Zukunft auch nicht in den Plattformen der Universität, weil sie einfach nicht die Kompetenz dafür hat. Weder die passende Plattform zu wählen, noch sie zu verwalten oder gar die Mitarbeiter dafür einzuschulen. Auch dazu ein paar Gedanken im nächsten Beitrag.
Man muss gut überlegen, ob man eine eigene Plattform nutzt, wo ich sicherlich etwas machen könnte, oder ob man bereits bestehende verwendet. Wobei PuKW vermutlich groß genug für eine eigene ist. Auch hier sind ein paar Dinge möglich, um das Interesse der Studenten für solch eine Plattform zu wecken.
Das Problem von Wikipedia ist, dass es sich ständig ändert und nicht weiß wer tatsächlich dahinter steckt. Somit ist es nicht zitierwürdig, wenn auch inhaltlich richtig. Es wird inzwischen aber immer stärker in Wikipedia selbst darauf geachtet, dass Quellen genannt werden und diese kann man sehr wohl für Arbeiten verwenden.
Falls du Lust hast, würde ich mich gerne einmal auf einen Kaffee/Tee mit dir treffen. Meld dich einfach über uca [zu] 2-blog.net, Kommentare, Kontakformular, Twitter,...
@Andreas Klinger
Ich finde es an sich nicht schlecht, dass PuKW so frei ist, da man sich recht gut auf ein Thema spezialisieren kann, aber dennoch aus den anderen Medienbereichen etwas mitbekommt. Wenn man einen sinnvollen Weg finden würde die Anzahl der Studenten zu schrumpfen und die Verwaltung vereinfacht, dann bräuchte man auch nicht so viel mehr Budget, um ein gutes Studium zu gewährleisten. Ich weiß nicht wie es momentan aussieht, aber dass ein Vortragender ein halbes Jahr nicht bezahlt wird, darf nicht sein.
@Heinz Wittenbrink
Viele Lehrende wissen, dass es das Internet gibt, aber nicht wie man es zur Wissensvermittlung und beschaffung nutzen kann. Es ist durchgedrungen, dass Wikipedia teilweise nicht ganz toll ist und das Internet als solches sowieso unglaubwürdig.
Das integrieren der Lehrenden ist im nächsten Schritt sicherlich ein wichtiger Punkt, auf den ich dann auch im Beitrag Lehre 2.0 eingehen werde.
Es bringt wenig, wenn das Wissen nur in eine Richtung fließt, zu den Studenten. Es ist momentan kein Wunder, das manche Vortragenden seit vielen Jahren die gleiche Vorlesung halten, da sie nur wenig neuen Input bekommen und der meist von ihren wissenschaftlichen Kollegen kommt, welche in der gleichen Welt leben.
Und Lehrende die es anders machen, werden manchmal recht schnell wieder rausgedrängt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://twitter.com/ChristophBauer' rel='external ' class='url'>Christoph Bauer</a> schreibt: da ich gerade nur sehr wenig zeit habe möchte ich auf ein konzept zur klausurerstellung hinweisen welches mir sehr gut gefallen hat - klausur 2.0 getitelt verbindet es klassische wissensvermittlung mit kollaborativen elementen.
mehr infos unter:
http://www.bernd-schmitz.net/blog/index.php/2009/01/14/multimedia-seminar-und-klausur-20-im-studiengang-medienwirtschaft/
finde ich sehr innovativ den ansatz!
lg
Christoph</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/' rel='external ' class='url'>Gabi Reinmann</a> schreibt: Ein interessanter Beitrag und ebenso interessante Kommentare. Ich würde mir mehr solcher Studierender wünschen, denn umdenken müssen wir wohl alle: Lehrende und Studierende. Ich gehöre zur Seite der Lehrenden und habe schon viele Dinge ausprobiert, aber auch wieder eingestellt, manchmal, weil es tatsächlich nicht gut war ;-), manchmal aber auch, weil die meisten Studierenden Probleme damit haben, offene Lernformen anzunehmen. Besonders gefallen hat mir das Motto "Weg vom Fokussieren des Abschlusses, hin zum wissenschaftlichen Denken. " Ich verstehe die Sorge vieler Studierender, Zeit zu verlieren, nicht rechtzeitig den recht bezahlten Job zu finden etc. Aber ich kann euch nur raten: Lasst euch nicht verrückt machen! Dieses ewige Gehetze, das letztlich zur Verflachung führt, bringt nichts. Stellt mehr Fragen, stellt mehr in Frage, aber rührt euch auch, nehmt Angebote an, wenn es diese gibt, gefordert und gefördert zu werden. Denn oftmals hat man als Lehrender auch den Eindruck, dass Studierende vor allem in Ruhe gelassen und schnell zum Abschluss befördert werden wollen. Wenn wir Universität verändern wollen, dann geht das nur von beiden Seiten - von der Seite der Lehre (plus Forschung!) und von der Seite des Studierens.
Gabi</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, Franz-Josef schreibt: ich bin kein Student, ich bin Handwerker, aber das was ich mache kann ich so gut weil es mir gefällt genau das zu machen. Aber bei mir ist es ähnlich, ich bin Netzwerker, dabei gehe ich oft vergeblich in Vorleistung und muss dann feststellen das es gar nicht gewollt ist. Großes Ziel ist da meist die Freizeit die möglichst unangetastet bleiben soll. Dabei gibt  es genügend technische Möglichkeiten, aber anscheined will jeder auf seinem eigenen Wissen sitzen um einen Vorteil gegenüber anderen zu haben.
Teilen ist unbeliebt geworden.
Dabei hat sich lernen völlig verändert, die Welt bewegt sich viel zu schnell, auch ich muss 5 bis 6 mal im Jahr zu Lehrgängen und ganz selten gibt es offene Denker mit denen man sich austauschen kann,  wo dann alle Seiten etwas gelernt haben. Lieber abhängen und bloß keine Fragen stellen damit man pünktlich nach Hause kommt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.andreame.at' rel='external ' class='url'>Andrea Mayer-Edoloeyi</a> schreibt: Interessante Debatte. Ich kenne aus eigener Erfahrungen von den 1990-er Jahren die Kepler-Uni in Linz und aktuell die Katholisch-Theologische Privatuniversität in Linz. Zweitere ist eine sehr kleine Uni mit ca. 500 Studierenden. Hier läuft vieles, was z.B. die Skripten betrifft sehr informell, weil sich Studierende, die in etwas gleich weit sind zumindest vom Sehen auch kennen. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich viel Hilfsbereitschaft erlebt bzgl. Mitschriften. Aber ich bin offenbar die einzige die ihre <a
href="http://www.andreame.at/node/144">Mitschriften</a> ins Web stellt, das allerdings auch erst seit ich mit dem Laptop mitschreibe, bei händischen Mitschriften wäre das etwas unbequem. Seitens der Uni gibts auch Skripten online, aber nicht in allen Bereichen.
Grundsätzlich meine ich, dass Web 2.0 für die praktischen Aspekte des Studiums sehr sinnvoll wäre. Ich habe schon des öfteren bemerkt, dass ich eigentlich ein extra Zeugnis für viele Rumchecken mit Papierbergen verdient hätte. Das könnte besser werden, wenn mehr aufs Web gesetzt würde und sich stärker eine "Kultur des Teilens" entwickelt.
Auf Studieninhalte bezogen meine ich aber, dass zumindest in meinen Fächern Theologie und Philosophie studieren nicht nur ein Erfassen von Fakten ist, sondern vor allem Reflexion der Inhalte. Ich schätze es sehr, dass mein Studium oft sehr abstrakt ist und die direkt praxisbezogenen Inhalte sich in Grenzen halten. Ein Uni-Studium muß Reflexionskompetenz vermitteln und nicht nur ein bisserl wissenschaftlich angehauchte direkt umsetzbare Inhalte. Da würde ich dann also auch eine Gefahr verorten, denn ich erlebe das Web 2.0 schon sehr praxisorientiert, schnell, komplexitätsreduzierend.
Meine Lehrenden an der Katholisch-Theologischen Uni haben allesamt vermutlich wenig Ahnung von Web 2.0, sie verwenden halt Email und das wars dann auch bald schon. Ich finde das aber einstweilen mal nicht als wirkliches Defizit, weil ich mein Studium sowieso (wie es auch im Gesetz steht) als wissenschaftliche Berufsvorbildung wahrnehme und nicht als Berufsausbildung im engeren Sinn.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, nicole schreibt: ich verstehe dein gefühl, dass das desinteresse der mitstudentInnen in den lehrveranstaltungen richtiggehend niederknüppelt und energie absaugt. ich gehe mit neugierde und interesse in die meisten LVs und verlasse sie kraftlos und müde.
das liegt aber nicht nur an den studis, das liegt auch an den lehrenden.
ich denke, wir befinden uns da in einer art teufelskreis: viele lehrenden haben es sicher schon aufgegeben, die studierenden begeistern zu wollen, weil man gegen eine derartige mauer aus fadesse und zeit-absitzen und mit-dem-geringst-möglichen-aufwand-durchkommen einfach nicht ankommt. und je mehr die lehrenden das interesse an uns verlieren, desto mehr verlieren wir das interesse am dargebotenen stoff.
und einige lehrenden sind sicher - das muss manschon auch sagen - fehl am platz.
viele der inhalte des pukw-studiums würden mich brennend interessieren (deshalb habe ich ja das studium gewählt), aber sie werden derart trocken und langatmig präsentiert, dass einem die lust vergeht.
[michael latzer war für mich ein positives gegenbeispiel: wirtschaft hat mich noch nie sonderlich interessiert, aber er hat es mir so vermittelt, dass ich es a) kapiert hab und b) interessant fand. tja, leider ist er nicht mehr da...]
mangelndes interesse, mangelne solidarität und mangelndes engagment auf seite der studierenden ist  wirklich ein problem - aber ich halte das für ein strukturelles problem, das sehr viel mit dem konstrukt pukw-studium &amp; bologna zu tun hat. ich treffe immer wieder mitstudenten, die sich engagieren (siehe das erwähnte paed-blog), aber um hier wirklich ein umdenken zu erreichen, muss man, denk ich, tief im system ansetzen...
BTW @ nacaseven: freizeit??? woher nimmst du die? seit ich studiere hab ich irgendwie gar keine mehr...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. Januar 2009</a>, <a
href='http://moritz-fuerst.com/' rel='external ' class='url'>moritz</a> schreibt: Ich bin neben dem Institut PuKW ja auch am Institut für Philosophie (Vollzeit) sowie am KSA-Institut / der TFM auch noch (Wahlfachweise) – nirgendwo ist das Niveau so niedrig und nirgendwo sind die Studierenden weniger motiviert.
Auch auf der Theaterwissenschaft gibt's Leute die in einer Shakespeare-Vorlesung sitzen und noch keine einzige Zeile Shakespeare GELESEN haben (Matura für 2,50 beim Billa gekriegt?), aber zwischen all den KollegInnen, die "Moderatorin werden wollen" (oder "Sportjournalist") hier an der "Publizistik" zu sitzen ist einfach nur frustrierend, da bin ich ganz bei dir. Es ist immer eine reine Wohltat, sich in eine Philo-Vorlesung zu setzen, wo nicht währenddessen über die letzte Folge von Hintertupfings next Topmodel geredet wird und alle das INTERESSIERT, was da vorne vorgetragen wird.
Mit dem Elitegedanken von Kollegen Grünwald kann ich mich nicht wirklich anfreunden, ich bin zwar absolut pro Auswahlverfahren (wer diese lächerliche Hürde nicht schafft, dem sollte einfach auf diese Weise gezeigt werden, dass ein Studium nicht das richtige für sie/ihn ist) aber "Stolz" und "Elite" brauche ich wirklich nicht, um mich für eine Sache zu engagieren – Natürlich, ich würde auch gerne in Stanford in einem PhD-Programm sitzen wo auf 7 Studierende ein Prof. kommt. Wenn man drinnen ist, ist das ja was schönes, nur gesamtgesellschaftlich gesehen ist so ein Elitengetue abzulehnen.
Das Problem sehe ich eher mal darin, dass es ein krasses Informationsdefizit unter SchulabgängerInnen gibt, was "studieren" heißt und dass vielleicht einmal von staatlicher Seite kommuniziert und angestrebt werden sollte, dass es neben einem Universitätsstudium noch genügend andere Möglichkeiten gibt, sich fort- oder ausbilden zu lassen.
Es kann halt einfach nicht sein, dass alle die an der Journalismus-FH-Aufnahmeprüfung scheitern dann an der Uni Publizistik studieren wollen, aber eigentlich nicht STUDIEREN wollen. Ein Studium ist nun mal keine Form der Ausbildung, auch nach Bologna (noch) nicht. Wen theoretische Auseinandersetzung mit der Materie nicht interessiert, die/der soll doch bitte etwas anderes machen und nicht Lebenszeit mit etwas vertun, an dem sie/er keine Freude hat und/oder nicht geeignet ist.
Woanders stimme ich Heinz gerne zu: Die Lehrenden. Verkrustete Profs gibt's wohl überall, am IPuKW haben wir besonders Glück. Da macht ein "Herr Kollege" großartige "Online-Kommunikation" - LV's, kennt Twitter nicht, hat keine Ahnung von der Materie und ist in seinem "wissenschaftlichen Denken" im Diskurs der 60er und 70er Jahre hängen geblieben (wie man anhand seiner "Bibel", die wohl jeder zu Hause stehen hat, nachlesen kann).
Eine Einführungsvorlesung (man beachte: Einführung) in Medien- und Kommunikationsgeschichte entfaltet nicht etwa die GESCHICHTE DER MEDIEN UND KOMMUNIKATION, nein, die NS-Presse und seltsame Entnazifizierungsgeschichten der österreichischen Nachkriegszeit sind das Thema.
(diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen)
Mit drei der vier von der Kritik ausgenommenen Herren, die Heinz angesprochen hat, hatte ich schon das Vergnügen (und das ist jetzt _nicht_ ironisch gemeint); aber man muss zB auch sehen, dass die es inzwischen auch nicht mehr packen und die Motivation auch bei denen nachlässt, bzw. ein über 17 Jahre (?) vom Institut abgespeister externer Dozent, der halt nicht mit ihrem langweiligen empirisch-sozialwissenschaftlichen Instituts-Mainstream-BlahBlah konform geht, an der Bauhausuniversität Weimar sofort eine Professur bekommt (F.H. ist ab nächsten Jahr weg – hab mich letztens in der Straßenbahn mit ihm ein bisschen drüber unterhalten).
Ich möchte hiermit eine "blogübergreifende Themenreihe" anregen, an der sich bloggende Studierende unseres Instituts doch bitte beteiligen sollen. Einfach Gedanken zur derzeitigen Situation am Institut und Verbesserungsvorschläge (auch nicht nur auf unser Institut bezogen). Ich werfe schon mal mein WordPress an…</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">25. Januar 2009</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ihr seid großartig.
@Christoph Bauer
Danke für den Link. Klingt interessant, werde ich sicherlich in den nächsten Beitrag einfließen lassen.
@Gabi Reinmann
Wenn jemand Angst hat nicht rechtzeitig mit dem Geld verdienen anzufangen, muss ich ihm oder ihr einfach vom Studium abraten. Einen Job bekommt man auch ohne Studium.
Durch meine etwas andere Angehensweise (ob sie besser ist, kann ich noch nicht sagen) habe ich jetzt schon mehrere interessante Jobangebote bekommen, aber ich will mehr.
Dass viele Studierende am liebsten alleine gelassen werden, kann ich leider nur bestätigen. Lehrveranstaltungen werden nach der Zeit zu der sie statt findet und angeblichen Aufwand ausgewählt.
Es braucht sicherlich zwei Seiten, hier in Wien sehe ich momentan aber nur die Möglichkeit, dass dieser Wechsel aufgrund des Drucks von Studentenseite starten kann.
Und: Interessanter Blog. Gleich mal abonniert.
@Franz-Josef
Keine Fragen stellen und hoffen, dass es bald vorbei ist, kenne ich.
@Andrea Mayer-Edoleyi
Ich gebe dir Recht, dass in vielen Studien vor allem die Reflexion der Inhalte ein wichtiger Bestandteil ist, so auch bei Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Dies erreiche ich jedoch nicht indem ich die durchgenommenen Inhalte abfrage, sondern die Studenten dazu anrege/zwinge sich damit zu beschäftigen anstatt sie auswendig zu lernen.
Die praktischen Inhalte sehe ich vor allem an einer FH. Aber man kann dennoch zeitgemäße Tools verwenden um Inhalte zu vermitteln und Studenten zur Mitarbeit anzuregen.
@nicole
Doch an uns liegt es diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Latzer ist ein Beispiel, dass gute Professoren anscheinend an der Uni Wien nicht willkommen sind. Er hat wissenschaftliche Inhalte mithilfe aktueller Themen behandelt und ich bin richtig gerne in die Vorlesung gegangen.
Die Studenten müssen das System zwingen, sich zu ändern.
@moritz
Ich will auch Moderator werden. Beispielsweise für die Arbeitsgemeinschaft Social Media bei der nächsten Podiumsdiskussion. Aber das reicht mir dann auch wieder. Denke ich.
Ich verstehe den 1337-Gedanken auch nicht so, dass man sich vom Rest abschirmt, sondern dass man offen zeigt wie man das Studium bestreiten kann. Spannende Themen aufzeigen, neue Möglichkeiten. Wissen teilen und andere Studenten anregen sich auch zu motivieren. Gegen grundsätzlichen Ausschluss, beispielsweise über die finanzielle Lage, bin ich auch.
Universität ist Theorie. Das muss stärker kommuniziert werden, auch wenn das Studium damit für viele unattraktiver wird.
Ich habe die Vorlesung Medien- und Kommunikationsgeschichte interessant gefunden, würde sie aber definitiv anders nennen und nicht als Einführungsveranstaltung handhaben. Aber das liegt (noch) nicht in meiner Hand.
Es ist schrecklich wie gute Vortragende daran gehindert werden an unserem Institut zu unterrichten. Woanders werden sie mit offenen Armen empfangen, aber hier kümmert man sich nicht um sie oder wirft ihnen gleich ein paar Steine auf den Weg.
So kann und darf es nicht weitergehen.
Einfacher wäre es  die Universität zu wechseln, aber ich stehe nicht auf einfach.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">25. Januar 2009</a>, nicole schreibt: nachtrag:
ein problem ist auch das anmeldesystem. oft kommt man in LVs, die einen persönlich interessieren würden gar nicht rein, weil man eine halbe sekunde zu langsam war. ergo sitzen viele srtudierende in LVs, die gerade mal ihre zweite oder dritte wahl waren oder die "halt noch übrig waren".
dass das interesse dann nicht so groß ist, liegt auf der hand...
in anderen studienrichtungen (z.b. anglistik) kannst du punkte setzen, um deine LV-prioritäten zu zeigen. das klappt natürlich auch nicht immer, dünkt mich aber zumindest ein bissl ein vernünftigerer ansatz als das ellenbogen-gerempel, das bei uns zu beginn jedes semesters stattfindet...
@luca: dass manche studierenden ihre LVs nach dem zeitpunkt aussuchen, nicht nach dem inhalt, kann man niemandem zum vorwurf machen. viele müssen nebenbei arbeiten oder haben noch ein zweitstudium zu koordinieren. da geht das halt leider oft nicht anders.
BTW, eine der sinnvollsten, inspirierendsten LVs, die ich bislang auf der pukw hatte war ein tutorium zu step1. die leiterin hat wirklich viele impulse gebracht, die spannend waren und wert, sie weiter zu verfolgen. allerdings: dass ich in dem tutorium einer mitstudentin mehr gelernt hab als in den meisten von professoren abgehaltenen LVs, stimmt mich schon nachdenklich...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">28. Januar 2009</a>, <a
href='http://www.connect.facebook.com/profile.php?id=765792457' rel='external ' class='url'>Stefan Meier</a> schreibt: Meiner Meinung nach sollte die Universität Wien (eigentlich der ZID) endlich eine ZENTRALE Online(lern)plattform gebären. Nicht für jede Studienrichtung ein eigenes Anmeldesystem, nicht 1000 Extrawürste, sondern einen fetten Braten für alle. Das wäre im Jahre 2009 wirklich langsam angebracht.
Ein Armutszeugnis ist auch der Umgang mit Online-Quellen. Diese Quellen werden selbst bei korrekter Zitierweise oft verschmäht und sind nicht erwünscht. Ich habe in Meiner BAKK1-Arbeit eindeutig darauf hingewiesen. Warum sollte ich nicht Internetquellen verwenden dürfen, wenn es doch die größte Wissenssammlung der Welt ist?
Die PKW-Bibliothek ist alles andere als professionell Organisiert, einer Publizistikbibliothek nicht würdig und wird von mir nach haufenweise Frustmomenten auch nicht mehr genutzt da ca. 50 % der gesuchten Werke nicht auffindbar sind. Kein weiteres Kommentar...
Positiv finde ich die Übungen der Praxisfelder, da zumindest im Bereich Multimediajournalismus und Fernsehjournalismus teils sehr einflussreiche Persönlichkeiten aus der Praxis ihr Wissen weitergeben (zB ORF/PRO7).
Heute sind mir Gerüchte über ein neues Publizistik-Institut im Jahre 2010 zu Ohren gekommen, hab mich aber noch nicht damit beschäftigt. Ein neues Haus ist wirklich dringend nötig, denn das Institut in der Schopenhauerstraße ist ungefähr gleich groß wie mein Elternhaus in Vorarlberg. Darin ist Technik und Infrastruktur für mindestens 6000 Studenten untergebracht.
Gar nicht zu reden brauche ich von denjenigen Studenten, die im 4. Semester Publizistik studieren, Journalisten werden wollen und nicht einen Satz ohne Rechtschreib- oder Grammatikfehler fabrizieren könnnen.
Zeit für einen Aufstand!
Stefan Meier
Student am IPKW, 5. Semester
Dringen</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">28. Januar 2009</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Zentrales Anmeldesystem finde ich gut, zentrale Lernplattform nicht. Ersteres könnte man mit Univis umsetzen, wo bereits einige Studienrichtungen vorhanden sind. Allerdings finde ich die Bedienung schrecklich.
Mit einer zentralen Lernplattform steckt man Lehrende und Lernende unnötige Grenzen.
Umgang mit Onlinequellen muss sich erst etablieren, aber das wird er auch je mehr Wissenschaftler online publizieren.
Mit der PKW-Bibliothek hatte ich noch nicht viel zu tun.
Praxisfelder sind sicherlich gut, sehe ich aber stärker an Fachhochschulen. Auch wieder komisch, dass gerade das positiv an der Uni hervorgehoben wird.
Neues Gebäude wird kommen. Aber ich werde das wohl nicht mehr miterleben.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">29. Januar 2009</a>, <a
href='http://moritz-fuerst.com/' rel='external ' class='url'>moritz</a> schreibt: Ein "zentrales" System gibt's übrigens, wird auf quasi allen Unis Österreichs und mittlerweile schon im Ausland genutzt. Aber an der Uni Wien kann man das wohl nicht verwenden, weil es keine Entwicklung des ZID, sondern der TU Graz ist. Des geht ja net!
http://de.wikipedia.org/wiki/CAMPUSonline</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">29. Januar 2009</a>, nicole schreibt: schon ein paar monate alt, aber immer noch lesenswert:
standard-artikel "der schiefe turm von bologna":
http://derstandard.at/Text/?id=1220460431133</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">5. Februar 2009</a>, <a
href='http://www.dasdenkfabrik.at' rel='external ' class='url'>Reiner Kapeller</a> schreibt: Ich habe jetzt leider nicht alle Kommentare gelesen, schon möglich, dass einige Gedanken erneut vorkommen.
Ich studiere PKW und Powi, jeweils im 5. Semester, und finde die Anforderungen teilweise recht lächerlich. Zwar ist der Besuch von Vorlesungen zumeist recht interessant, für den erfolgreichen Abschluss einer Prüfung spielt es aber keine Rolle. Auch die (hoffentlich bald einheitlichen) Online-Plattformen sind auf dem richtigen Weg, dennoch bleiben sie ähnlich einer Vorlesung dem Prinzip "Frontalunterricht" treu. Kommunikation spielt sich dann zumeist kurz vor den Prüfungen ab, ansonsten kommt es mir dort aber recht leer vor.
Eine LV aus Thewi (die Freitagsrunde) verlangt von den Teilnehmern zumindest drei Aufgaben im Semester, und noch viel wichtiger: Die Kommunikation in der Community mittels mindestens 10 Kommentaren zu den eingereichten Aufgaben anderer. Wäre es so schwer, (aktuelle) Denkaufgaben zu stellen und dann Moderatoren (ich mein die ganzen Heinis, die bei jeder Prüfung böse den Studenten auf die Finger schauen und ansonsten nur lückenhaft Emails beantworten) für die Foren zur Verfügung zu stellen?
Ich denke nicht. Natürlich gibt es dann einen Aufschrei, weil möglicherweise nur eine Prüfung für den Abschluss verlangt werden darf, aber diese Meldungen sind von Studenten, denen nichts an ihrem Studium liegt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">10. Februar 2009</a>, <a
href='http://michaelthurm.wordpress.com/2009/02/10/uni-20-uber-perspektiven-on-und-offline/' rel='external ' class='url'>UNI 2.0 - über Perspektiven On- und Offline &laquo; Leichen der Zeit</a> schreibt: [...] und der FH JOANNEUM (Journalismus und PR). Ausgangspunkt war die ähnliche Motivation zu diesen Artikeln. (meine [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">23. März 2009</a>, <a
href='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe' rel='external ' class='url'>Christina Schwalbe</a> schreibt: Ich würde gerne zu diesem Beitrag einen kleinen Hinweis loswerden, vielleicht hilft das ja bei Überlegungen für eine Plattform an der Uni Wien. Im Rahmen des Projektes ePUSH an der Universität Hamburg haben wir einige der von Dir beschriebenen Probleme und Veränderungen aufgegriffen und eine Community für Studierende an unserer Fakultät aufgebaut: das partizipative Webmagazin life (http://life.uni-hamburg.de).
life ist zum einen ein Informationsportal, das verteilte Informationen per RSS und über eine Mini-Redaktion zusammenträgt, um so einen einheitlichen Zugang zum universitären Leben auch in der digitalen Welt zu bieten. Zum anderen bietet es zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung, Kommunikation und Kollaboration für Studierende. Man kann sich ein Profil einrichten, Nachrichten verschicken, einen Blog einrichten, Gruppen gründen, eigene Artikel veröffentlichen, alle Beiträge auf life kommentieren, Fragen stellen etc. Die Plattform befindet sich in einer permanenten Weiterentwicklung, bei der wir Studierende als Beta-Tester mit einbeziehen.
Im nächsten Schritt wird die bestehende Lernplattform EduCommSy, die zur Seminarunterstützung genutzt wird, so integriert, dass es zwar weiterhin getrennte Systeme bleiben, aber 1. über eine Adresse erreichbar sind und 2. man sich nur einmal einloggen muss (mit Single SignUn und SingleLogin).
Unsere Erfahrungen: Es läuft so langsam an und wird von Studierenden genutzt, in erster Linie um Nachrichten über das System zu verschicken und sich zu vernetzen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">23. März 2009</a>, <a
href='http://urbaninside.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Almedin</a> schreibt: jetzt bin ich dazu gekommen, mir deinen blog durch zu lesen. und bei unserm treffen letzten freitag hast du eh auch einiges davon erzählt bzw. was so deine ideen sind. aber erstmal langsam.
dein artikel ist ein plädoyer für das studium als institution, die universität als ort des diskurses. und ich teile diese ansicht, damit das mal klar ist. allerdings bin ich mit der teils naiven kritik, die du an dem gebrauch der online medien durch das institut äußerst, nicht unbedingt zufrieden.
es ist natürlich ein jammer, dass es keine zentralen websites gibt, auf der alles gefunden werden kann. mails, mitschriften, foren, streams, noten - jeden tag aufs neue eine odyssee im internet. dennoch muss selbst ich mich fragen, wie unser institut das überhaupt noch bewältigen kann. die massen, die pkw studieren, sind gewaltig und v. a. gewaltig frustriert. keiner von uns ist mit dem lehrverhältnis zufrieden, das feedback ist zusätzlich mager und - das wissen wir alle - die anforderungen sind eher dürftig. nicht selten passiert es, dass ich einfach nichts aus einem PS mit nehmen kann.
aber wie dem entgegenwirken? was für studerende sollen sich zusammen tun, damit etwas positives dabei heraus kommt? ich denke, zunächst einmal muss ein rigoroser einschnitt her. eine diskussionswelle soll über uns herein brechen, in der alle gezwungen sind, an ihr teil zu nehmen. das studium muss mehr auf kommunikation innerhalb der community basieren. und da sehe ich auch deinen ansatz: facebook muss nicht sein, twitter schon gar nicht, aber treffen, veranstaltungen, lesungen, diskussionen - und viel, viel information.
um diese zäsur hervor zu bringen, braucht es eine kräftige ig, und vor allem eine, die sich deutlich positioniert und v. a. viel nach außen hin kommuniziert. ein wöchentliches resümee vom plenum auf da hp, aufrufe zu diskussionsrunden, bier-treffen usw ist da ein anfang. und dazu, auch das wissen wir alle, müssen viel mehr von uns mit machen.
das sind grundsätzliche vorschläge. die lehre werden wir wenigen aber sicher nicht ändern können. die vorlesungen finde ich persönlich gut, die profs sind alles sehr intelligente, erfahrene und begabte menschen. duchkowitsch, haas, gottschlich, damals latzer - das sind ikonen der kommunikationswissenschaft und ich war sehr glücklich, bei ihnen etwas zu lernen.
aber die ATs, UEs usw sind mitunter grässlich: langweilig, keine anforderungen, kein diskurs, bei manchen hat eine AT sogar vorlesungscharakter. das ist eine schande. aber wir alle, genau so wie ich, sind viel zu feige, um den mund auch hier auf zu machen.
deswegen ganz langsam von vorne: zuerst organisieren, dann weiterdenken und -veränern.
ps: ein elitärer zirkel ist mir persönlich völlig wurscht.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">24. März 2009</a>, <a
href='http://wwweblernen.de/?p=174' rel='external ' class='url'>wwweblernen &raquo; Hacking Education: Die Bildung &#8220;hacken&#8221;</a> schreibt: [...] oder mit den Studenten auf öffentliche Blog-Plattformen ausweichen (wie Heinz Wittenbrink in Graz [#]). Und es geschieht auch dann, wenn das berufliche Weiterbildungssystem über das Web [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">25. März 2009</a>, Student Moritz schreibt: Ein sehr interessanter Beitrag. Vielen Dank dafür. Hat mir echt Spaß gemacht diesen zu Lesen. Es wäre wirklich viel schöner wenn Studenten das Leben ein wenig vereinfacht werden würde durch z.B. Zentrale Webseiten mit Web 2.0 Möglichkeiten wie von Almedin gesagt. Beim Fernstudium läuft dieses aber schon so in der Art. Da ist man zwangsweise der Technik offener. Ich selbst studiere Ernährungsberatung in einem Fernkurs und bin eigentlich sehr zufrieden.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">26. März 2009</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: @Almedin <em>[..]aber erstmal langsam.</em> Mit Langsam locke ich niemanden hinter dem Ofen hervor. Mit Langsam hat das Studium jetzt schon genug zu tun. Mit Langsam bin ich aus Wien weg, bevor irgendjemand etwas gemacht. <em>allerdings bin ich mit der teils naiven kritik, die du an dem gebrauch der online medien durch das institut äußerst, nicht unbedingt zufrieden.</em> Wäre schön, wenn du auf die naiven Stellen direkt eingehen würdest. <em>dennoch muss selbst ich mich fragen, wie unser institut das überhaupt noch bewältigen kann. die massen, die pkw studieren, sind gewaltig und  [..]</em> Ich gebe dir recht, dass es nicht einfach ist ein passendes System für alle Funktionen zu finden und dann auch noch Lehrende und Studierende dafür einzuschulen, aber in meinen Augen ist es auch logisch, dass es so wie es ist nicht funktioniert. Das beginnt bei der Navigation der Webseiten, die einfach nicht durchdacht ist und geht über die Komplexität bis zur Verteilung auf verschiedene Plattformen. Warum braucht es Fronter und Moodle und ePortfolio? Warum überschneiden sich die Plattformen? Warum müssen Studenten ständig nachfragen, wo sie ihre Noten finden? Da geht es noch gar nicht um die Technik sondern um Logik. <em>aber wie dem entgegenwirken? was für studerende sollen sich zusammen tun, damit etwas positives dabei heraus kommt? ich denke, zunächst einmal muss ein rigoroser einschnitt her. eine diskussionswelle soll über uns herein brechen, in der alle gezwungen sind, an ihr teil zu nehmen. </em> Ich bitte dich den Satz noch einmal zu lesen und kurz nachzudenken. Alle sollen gezwungen werden an der Diskussion teilzunehmen. Einerseits ist es beinahe unmöglich so etwas zu erzwingen und andererseits würde nichts sinnvolles dabei herauskommen. Zunächst müsste man die Studienleitung davon überzeugen, dass sie die Studenten zwingen muss und dann hast ein paar tausend demotivierte Leute da sitzen, die sich mit etwas beschäftigen müssen, was sie nicht interessiert.
Ich bin der Meinung, dass man ein Umdenken nur durch motivieren und vorzeigen erreichen kann. <em>um diese zäsur hervor zu bringen, braucht es eine kräftige ig, und vor allem eine, die sich deutlich positioniert und v. a. viel nach außen hin kommuniziert. ein wöchentliches resümee vom plenum auf da hp, aufrufe zu diskussionsrunden, bier-treffen usw ist da ein anfang. </em> Was ist die IG? Eine Gruppe von Studenten, die sich besonders engagiert. Oder dies zumindest vorgibt. Mir sind keine großen Erfolge in der Vergangenheit bekannt. Die wenigsten wissen was die IG macht. Wie willst du nun erreichen, dass die kräftig wird? Du müsstest dich für sie einsetzen. Ziele aufstellen, mit den Studenten kommunizieren. Halt, ist das nicht Aufgabe der IG? Warum sollte ich mich für die IG einsetzen, wenn ich nicht von ihr überzeugt bin? <em>und dazu, auch das wissen wir alle, müssen viel mehr von uns mit machen.</em> Um die IG zu stärken müssten die Studenten hinter ihr stehen. Gebe ich dir Recht. Halte ich momentan für unrealistisch. <em>das sind grundsätzliche vorschläge. die lehre werden wir wenigen aber sicher nicht ändern können. </em> Für mich ist das nur ein Vorschlag. IG stärken und die soll dann dafür sorgen, dass diskutiert und kommuniziert werden. Ein Konstrukt, das in meinen Augen auf sehr wackeligen Beinen steht. <em>aber die ATs, UEs usw sind mitunter grässlich: langweilig, keine anforderungen, kein diskurs, bei manchen hat eine AT sogar vorlesungscharakter. das ist eine schande. aber wir alle, genau so wie ich, sind viel zu feige, um den mund auch hier auf zu machen.</em> Ich habe nun schon mehrere gute ATs hinter mir und aktuell drei gute UEs. Wenn ich von LV-Leiter weiß, was er kann und gerne machen würde, es aber nicht kann, weil die Studenten dann nicht mitkommen würden, schiebe ich die Schuld nicht auf ihn. Er muss dann Grundlagen machen. Immer und immer wieder und ich sitze gelangweilt daneben. Vielleicht mache ich nicht immer den Mund auf, aber ich schreibe sehr wohl Mails und sag meine Meinung bei der Feedbackrunde. <em>deswegen ganz langsam von vorne: zuerst organisieren, dann weiterdenken und -veränern.</em> Was willst du organisieren? Den Widerstand? Die IG? Die Studenten? Du kommt also her und organisierst von oben. Versuchst die Leute zu ihrem Glück zu zwingen. Hört sich nach einem tollen Studium an.
Ich wähle den anderen Ansatz. Ich beginne im Kleinen. Sorge erst einmal dafür, dass mein Studium spannend ist und Spaß macht, gebe auch anderen die Möglichkeit ihr Studium zu verändern. Die Möglichkeit sich selbst zu organisieren. Flache Hierarchien. Die Lehre muss sich dann anpassen. Und es reichen schon wenige um einiges umzukrempeln.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">27. März 2009</a>, <a
href='http://urbaninside.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Almedin</a> schreibt: ich sehe schon, da kommen wir auf keinen gemeinsamen nenner. unsere ansichten scheinen sich auch kaum zu überschneiden. also dann, viel glück mit deinen ansätzen!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">27. März 2009</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: So kann man auch eine Diskussion abwürgen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">31. März 2009</a>, <a
href='http://www.studenten-welt.de' rel='external ' class='url'>Moritz</a> schreibt: Ich stimme da Luca eigentlich mehr oder weniger zu. Die Ansichten von Almedin kann ich auch weniger teilen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2009/studium-20-eine-ideensammlung/">3. Mai 2009</a>, Studenten Markus schreibt: Ich möchte nur kurz auf die Netzwerk Bildung antworten. Ich denke da ist es von Uni zu Uni oder von FH zu FH unterschiedlich wie stark ausgeprägt der Vorteil des Netzwerkes sein kann. Ich studiere an einer FH in NRW, gezielter gesagt mittem im Ruhrpott. An unsere FH studieren derzeit ca. 3500 Studenten und davon sind ca. 1200 Studenten aus dem Fachbereich Technische Betriebswirtschaft. Da ich selbst einige Tutorien auch für die 1. Semester gebe, kenne ich viele Leute an der FH und ich kann sagen, dass es ein enormer Vorteil ist. Ich bin mit den Professoren ständig in Kontakt, erhalte Einladungen zu Karriere Veranstaltungen und nehme an besonderen Events teil. Ich muss aber auch sagen, unsere FH ist im Netzwerk Bildung sehr gut. So bietet der Verein der Freunde (Alumni) jährlich zahlreiche Veranstaltungen um Kontakte zu knüpfen etc... Tennis für die Karriere, Essen für die Karriere, Golfen für die Karriere, Hauptversammlung der Deutschen Bank, zahlreiche Exkursionen zu Firmen in der Region, weltweite Exkursion (dieses Jahr Firmenbesuche in Thailand, Vietnam und Kambodscha, also große Indochina Exkursion, jährliche Exkursionen nach Ney York), Unternehmensplanspiele (international, dieses Jahr in Russland). Dort lässt sich ein wirklich gutes Netzwerk aufbauen. Vor kurzem bin ich durch einen Absolvent an ein Praktikum gekommen, ein Professor hat mich empfohlen. Also Netzwerk Bildung ist eine sehr, sehr wichtige Angelegenheit und sollte gerade im Studium imens betrieben werden.
Gruß
Markus!</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/</guid> <description><![CDATA[Ihr wollt also in Wien studieren? Eine gute Wahl. Die Stadt ist toll. Das Kulturangebot umwerfend und international ist sie auch. Das alles ohne NC oder sonstigen Hürden. Einmal abgesehen von diversen Eingangsprüfungen (bspw. Medizin) und Auswahlverfahren. ;) Als nächstes solltet ihr euch für ein Studium entscheiden. Hier findet ihr eine Liste aller verfügbaren an [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Semesterbeginn und STEP 3</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/' title='STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)'>STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Semester 2 &#8211; Ein Ausblick</a></li><li>Infos und Links fürs Studium in Wien</li></ol></div><p>Ihr wollt also in Wien studieren? Eine gute Wahl. Die Stadt ist toll. Das Kulturangebot umwerfend und international ist sie auch. Das alles ohne NC oder sonstigen Hürden. Einmal abgesehen von diversen Eingangsprüfungen (bspw. Medizin) und Auswahlverfahren. ;)</p><p>Als nächstes solltet ihr euch für ein Studium entscheiden. Hier findet ihr eine <a
href="http://studentpoint.univie.ac.at/index.php?id=247">Liste</a> aller verfügbaren an der Hauptuni Wien. Mehr Interesse an der <a
href="http://www.wu-wien.ac.at/lehre/studienangebotaktuell">Wirtschaftsuni</a>? Oder vielleicht zur <a
href="http://www.tuwien.ac.at/lehre/bachelorstudien/">Technischen Universität</a>?</p><p>Für die TU Wien, kann ich euch lediglich den Link zur <a
href="http://tuwis.tuwien.ac.at/ora/tuwis/student/anmeldungen.index_html">Online-Voranmeldung</a> geben. Weiter bin ich selbst nie gekommen.  Wenn ihr euch für die WU Wien entschieden habt, ist die Anmeldung selbsterklärend. Einfach <a
href="http://www.wu-wien.ac.at/lehre/studienbeginn/zulass_inl/bach">diesen Schritten</a> folgen. <a
href="http://www.wu-wien.ac.at/lehre/studienbeginn/zulass_ausl/zulass_voraus/bachelor">Für Nicht-Österreichische-Staatsbürger</a>.</p><p>Eigentlich geht es hier aber um die Uni Wien. Daher werde ich nun etwas ausführlicher. Zuerst steht die Studienwahl an. Da kann ich euch leider gar keine Tipps geben. Am besten die <a
href="http://studentpoint.univie.ac.at/index.php?id=247">Möglichkeiten</a> raussuchen, die einen interessieren, dann versuchen mehr Infos dazu suchen. Ist das Studium auch wirklich was ihr euch darunter vorstellt? Oft sind Foren von Studenten des jeweiligen Studiengangs hilfreich.</p><p>Danach geht es zur <a
href="http://www.univie.ac.at/zulassung/">Online-Voranmeldung</a>. Für die Inskription selbst müsst ihr dann mit allen Unterlagen zur Uni gehen. Zu bestimmten Tagen müsst ihr dort mit mehrstündigen Wartezeiten rechnen. Dann werden die Studiengebühren eingezahlt und ihr bekommt alle Unterlagen. Fertig.</p><p>Infos zur Anmeldung mit nicht-österreichischem Reifezeugnis gibt es <a
href="http://studentpoint.univie.ac.at/index.php?id=579">hier</a>.</p><p>Weitere Links:<br
/> <a
href="http://studieren.univie.ac.at/">Studierenden Portal Uni Wien</a><br
/> <a
href="http://www.univie.ac.at/strv-publizistik/index.html">Studierendenvertretung PuKW</a><br
/> <a
href="http://www.univie.ac.at/strv-publizistik/php/forum/">Forum der StV PuKW</a><br
/> <a
href="http://oeh.univie.ac.at/">Österreichische Hochschülerschaft Uni Wien</a></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/">22. März 2008</a>, <a
href='http://sternengreiferin.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Katharina</a> schreibt: Danke noch mal für diese ganze Reihe! Dass du dir die Mühe gemacht hast, alles zu erklären, Vor- und Nachteile abzuwägen.. dankeschön! Das hilft sicherlich bei der Entscheidungsfindung.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/">22. März 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Ich hoffe es. Auch wenn ich eine lustige Geschichte zu erzählen habe, dass ich im ersten Semester bereits zwei Studien abgebrochen habe, ist es besser wenn man von Anfang weiß was auf einen zukommt. Wirklich sicher kann man sich nie sein.
Ich wünsche dir, dass du findest, was zu dir passt und alle anderen natürlich auch.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/">7. Mai 2009</a>, <a
href='http://twitter.com/Luca/statuses/1727638879' rel='external ' class='url'>Luca (Luca Hammer)</a> schreibt: <a
rel="nofollow" href="http://twitter.com/stefan">@stefan</a> Schon etwas älter, aber so habe ich das Studium erlebt: http://bit.ly/4FB41 Könnte auch interessant sein: http://bit.ly/15JYs #blog</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
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href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Zum vorhergehenden Teil</a></div><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/</guid> <description><![CDATA[Die Studieneingangsphase klingt nicht sehr interessant, ist sie auch nicht. Es gibt einzelne Einheiten oder Tutorien, die wirklich spannend sind, aber bei mir waren sie eher die Ausnahme. Doch gerade wegen diesen, bin ich jedes Mal, wenn ich meine Entscheidung angezweifelt habe, zu dem Schluss gekommen, dass sie richtig war und ich weiterhin PuKW studiere [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Semesterbeginn und STEP 3</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/' title='STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)'>STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren</a></li><li>Semester 2 &#8211; Ein Ausblick</li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Infos und Links fürs Studium in Wien</a></li></ol></div><p>Die Studieneingangsphase klingt nicht sehr interessant, ist sie auch nicht. Es gibt einzelne Einheiten oder Tutorien, die wirklich spannend sind, aber bei mir waren sie eher die Ausnahme. Doch gerade wegen diesen, bin ich jedes Mal, wenn ich meine Entscheidung angezweifelt habe, zu dem Schluss gekommen, dass sie richtig war und ich weiterhin PuKW studiere möchte.</p><p>Die ersten LVs im zweiten Semester zeigen mir, dass es so ist. Ich beginne das Studium richtiggehend zu genießen. Wie kommt dies? Was ist anders?</p><p>Auf der einen Seite sind immer noch STEP 2 und 6 inklusive Fachtutorien zu absolvieren. STEP 2 ist Mediengeschichte, nicht gerade mein Favorit, aber die erste VO war dennoch recht interessant. Es ging darum warum Kommunikation entstanden ist. Es ging um Horden und Religion. Im Fachtut geht es um Piratensender in Österreich. STEP 6 Medienkunde. Da haben wir bisher nur einen Semesterüberblick bekommen und den Begriff Medium wiederholt und daher kann ich noch nicht wirklich viel über die VO sagen. Das Fachtut dazu erscheint mir dafür umso besser: &#8220;Zeitung im Netz &#8211; Medienkunde am praktischen Beispiel Gemeinsam werden wir eine kleine Online-Zeitung planen, erstellen und füllen und damit den Inhalten der Vorlesung auch von praktischer Seite näher kommen.&#8221;. Im PS STEP 5 wird die Forschung fertig geplant und anschließend durchgeführt.</p><p>Eigentlich wollte ich noch ein paar Wahlfächer dazunehmen, schließlich besteht die Hälfte des 90 Semesterwochenstunden umfassenden Publizistik- und Kommunikationswissenschaftenstudiums aus solchen, aber ich habe zu lange gewartet. Dafür bin ich mir sicher, dass ich nächstes Semester einige LVs aus den Vergleichenden Literaturwissenschaften und Psychologie besuchen werde.</p><p>In diesem Semester mache ich noch weitere VOs aus PuKW selbst, die zwar erst ab dem dritten bzw. vierten Semester empfohlen werden, aber keine Voraussetzung haben. Bisher hatte ich wie auch bei KPOL keine Probleme.</p><p>KSOZ &#8211; Kommunikationssoziologie. PSYCH &#8211; Kommunikiationspsychologie. OEKO &#8211; Medienökonomie. Und zwei Vorlesungen zu Praxisfeldern, von denen man drei machen muss. PR und MUME (Multimediajournalismus).</p><p>Diese VOs sind bisher einfach toll. Frank Hartmann, der Vortragende von MUME, hat auch eine eigene Website, die er selbst verwaltet und wo es aktuelle Infos zu den VOs gibt. <a
href="http://www.medienphilosophie.net/">medienphilosophie.net</a>. Die erste Aufgabe, die wir bekommen haben, ist einen Bericht zur aktuellen Diskussion zum Online-Journalismus zu schreiben. Während aktuell bei den STEPs innerhalb der letzten zehn Jahre bedeutet hat, geht es hier um ein paar Tage. Es ist nicht trockene Theorie, sondern es geht um Dinge, die jetzt passieren, die unsere Gegenwart und Zukunft sind.</p><p>Das nächste Mal gibt es alle Infos, die man zum inskribieren wissen sollte. Falls es noch irgendwelche Fragen gibt, könnt ihr sie hier in die Kommentare posten oder mir per Mail schicken.</p> <small><br
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xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
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class='series_links'><a
href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>Zum vorhergehenden Teil</a> <a
href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Zum n&auml;chsten Teil</a></div><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/</guid> <description><![CDATA[Publizistik- und Kommunikationswissenschaften ist ein beliebtes Studium. Nicht nur in Wien. Aus diesem Grund wurde mit dem WS 2007/08 ein Auswahlverfahren eingeführt. In Salzburg gibt es ebenfalls ein Auswahlverfahren, dort findet, wie bei Medizin, zu Beginn des Semesters eine Prüfung statt, deren Ergebnis darüber entscheidet, ob man studieren darf oder nicht. In Wien darf jeder [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Semesterbeginn und STEP 3</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/' title='STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)'>STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)</a></li><li>PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren</li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Semester 2 &#8211; Ein Ausblick</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Infos und Links fürs Studium in Wien</a></li></ol></div><p>Publizistik- und Kommunikationswissenschaften ist ein beliebtes Studium. Nicht nur in Wien. Aus diesem Grund wurde mit dem WS 2007/08 ein Auswahlverfahren eingeführt.</p><p>In Salzburg gibt es ebenfalls ein Auswahlverfahren, dort findet, wie bei Medizin, zu Beginn des Semesters eine Prüfung statt, deren Ergebnis darüber entscheidet, ob man studieren darf oder nicht.</p><p>In Wien darf jeder mit dem Studium beginnen. Das Auswahlverfahren stellt auch keinen Mehraufwand da. Allerdings weiß man nie, ob man diese erste Semester umsonst studiert hat oder sogar zwei, wenn man im SoSe beginnt, da es derzeit immer im Winter stattfindet. Ganz verloren sind sie auch nicht, da man sie in den meisten Fällen bei einem anderem Studium als Wahlfächer anrechnen lassen kann.</p><p>Doch kommen wir zum Auswahlverfahren selbst. Die Uni Wien hat irgendwelche Zahlen genommen, ein bisschen herumgerechnet und ist zu der Zahl 962 gekommen. So viele Studenten dürfen weiterstudieren. Um diese zu finden werden die Punkte aus dem ersten(!) Antritten zu den Prüfungen <a
href="http://2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien-%e2%80%93-ein-bericht-teil-1/">STEP 3</a>, <a
href="http://2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/">STEP 1</a> und <a
href="http://2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/">STEP 4</a> zusammengezählt und daraus eine Rangliste erstellt.</p><p>Studenten, die nicht unter den ersten 962 sind, dürfen im darauffolgenden SoSe keine Prüfungen ablegen und müssen im WiSe erneut am Auswahlverfahren teilnehmen, sollten sie PuKW studieren wollen.</p><p>Im WiSe 2007/08 sind 16 Studenten &#8220;rausgeflogen&#8221;. Eine genauere Aufschlüsselung der Daten findet ihr hier:<a
href="http://2-blog.net/2008/pukw-auswahlverfahren-rangliste/"> Auswertung Auswahlverfahren</a>.</p><p>Müssen nun alle Angst haben, dass sie nicht PuKW studieren können? Nein.</p><p>Mir sind inzwischen mehrere Fälle bekannt von Personen, die in allen drei Prüfungen negativ waren und dennoch unter den 962 sind. Selbst wenn man nur eine Prüfung gemacht hat, bei der auch noch negativ war, hätte man genug Punkte erreicht haben können um weiterzukommen. Es stimmt, es wird irgendwann schwieriger, aber wenn man sich wirklich für das Studium interessiert ist es (noch) kein Problem.</p><p>Vom Auswahlverfahren sollte sich niemand abschrecken lassen.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/">20. März 2008</a>, <a
href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>just4ikarus</a> schreibt: Das hört sich ja gut an. Obwohl ich nicht wirklich vorhabe, in allen drei Prüfungen negativ zu sein :D ...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/">20. März 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Kann ich mir auch nicht vorstellen, dass du es sein wirst. Man muss beachten, dass wahrscheinlich ein Drittel oder mehr das Studium als Zweitstudium gewählt haben, ein weiteres Drittel sich nicht wirklich informiert hat und sich das halt nett angehört hat und nur das letzte Drittel es auch als Hauptstudium und aus echtem Interesse studiert.</li></ul><small><br
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rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
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class='series_links'><a
href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>Zum vorhergehenden Teil</a> <a
href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Zum n&auml;chsten Teil</a></div><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/</guid> <description><![CDATA[ECTS: 3 SWS: 2 Diese Vorlesung wird offiziell erst ab dem dritten Semester empfohlen. Ich habe sie dennoch im ersten gemacht, da mir von anderen Studenten gesagt wurde, dass sie schaffbar ist. Zur ersten KPOL-Vorlesung habe ich bereits geschrieben und in einem anderem Beitrag die Prüfung behandelt. Ein Multiple Choice Test. 13 Fragebatterien zu je [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Semesterbeginn und STEP 3</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/' title='STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)'>STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)</a></li><li>KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)</li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Semester 2 &#8211; Ein Ausblick</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Infos und Links fürs Studium in Wien</a></li></ol></div><p>ECTS: 3<br
/> SWS: 2</p><p>Diese Vorlesung wird offiziell erst ab dem dritten Semester empfohlen. Ich habe sie dennoch im ersten gemacht, da mir von anderen Studenten gesagt wurde, dass sie schaffbar ist.</p><p>Zur ersten<a
href="http://2-blog.net/2007/kpol-die-stellung-von-blogs/"> KPOL-Vorlesung</a> habe ich bereits geschrieben und in einem anderem Beitrag die <a
href="http://2-blog.net/2008/kpol-latzer-step-1-burkart/">Prüfung</a> behandelt.</p><blockquote><p>Ein Multiple Choice Test. 13 Fragebatterien zu je fünf Fragen, also insgesamt 65. Die Fragen sind eigentlich Aussagen und man muss sagen, ob sie wahr oder falsch sind. Dies trägt man dann auf dem Antwortzettel ein. Ist die Aussage richtig kreuzt man das r an, ist sie falsch das f. Hat man versehentlich das falsche angekreuzt, kreuzt man das richtige an und kreist dieses ein.</p></blockquote><p>Ich habe die Vorlesung spannend gefunden und aus diesem Grund versucht jedes Mal anwesend zu sein. Es wird behandelt warum Medien für die Politik wichtig sind und sowohl auf nationale als auch internationale Strukturen eingegangen.</p><p>Sind Rundfunkgebühren noch gerechtfertigt? Was bedeutet Universaldienst? Welche Arten von Öffentlichkeiten gibt es? Weiters lernt man verschiedene medienpolitische Modelle und Theorien kennen. Der Unterschied zwischen Steuerung, Regulierung und Governance.</p><p>Begleitend gibt es einen Reader mit Texten zu den Vorlesungen. Es wird empfohlen diese jeweils vor der VO zu lesen, ist aber nicht unbedingt notwendig. Dennoch sinnvoll.</p> <small><br
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href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>Zum n&auml;chsten Teil</a></div><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/</guid> <description><![CDATA[ECTS: 5 SWS: 2 Eine etwas anspruchsvollere und teilweise umso langweiligere Vorlesung. Wie der Name schon sagt, geht es um die Forschung. Dies bedeutet man lernt verschiedene Methoden und deren Umsetzung kennen. Da ich lediglich einen kleinen Einblick und keine Zusammenfassung geben will und kann, werfe ich einmal ein paar Begriffe in die Runde, damit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Semesterbeginn und STEP 3</a></li><li><a
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href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Infos und Links fürs Studium in Wien</a></li></ol></div><p>ECTS: 5<br
/> SWS: 2</p><p>Eine etwas anspruchsvollere und teilweise umso langweiligere Vorlesung.</p><p>Wie der Name schon sagt, geht es um die Forschung. Dies bedeutet man lernt verschiedene Methoden und deren Umsetzung kennen. Da ich lediglich einen kleinen Einblick und keine Zusammenfassung geben will und kann, werfe ich einmal ein paar Begriffe in die Runde, damit sich jeder ein Bild machen kann worum es in der Vorlesung geht.</p><p>Alphafehler, Analyseeinheit, Analyseeinheit, Analytische Statistik, Ausschöpfung, Befragung, Codebogen, Codebuch, Codecs, Codierung, Common Sense Theorien, Deduktive Methoden, Induktive Methoden, Inhaltsanalyse, Dispersionsmaße, Empirismus, Empirizismus, Feldforschung, Gruppendiskussion, Fischernetzparabel, Hermeneutik, Heuristik, Inferenzstatistik, Intercoderealibilität, Konfidenzintervall, Konfidenznieveau, Korrelation, Klumpenstichprobe, Kreuztabelle, Phänomenologie, Positivismusstreit Quantitative und Qualitative Methoden, Realgruppe, Signifikanz, Stichprobe, T-Test, Validität, Varianz, Wahrscheinlichkeit, Zuverlässigkeit.</p><p>Laut höhersemestrigen Studenten soll die Prüfung eine der schwersten des gesamten Studiums sein und ich denke sie haben damit recht.</p><p>Neben all den Begriffen lernt man aber auch interessante und überraschende Dinge. Beispielsweise wenn tausend Studenten versuchen eine Regelmäßigkeit in einer Zahlenreihe zu erkennen, um danach zu erfahren dass es die Lottozahlen waren und kein System dahinter steckt. Zuvor haben mehrere Studenten erklärt, wie es funktionieren könnte.</p><p>Herr Vitouch wird auch manchmal als Highsociety-Professor hingestellt, da er sich gerne in der Öffentlichkeit präsentiert. Mir persönlich war seine Art etwas zu monoton, andere haben ihn als sehr angenehm empfunden. Er hält die Vorlesung auch nicht alleine, sondern mit zwei Kolleginnen, die jeweils zwei oder drei Einheiten gehalten haben. Die Namen sind mir leider entfallen. Einerseits wurde versucht die Statistik zu erklären, was zumindest bei mir kläglich scheiterte und andererseits wurde über die Feldforschung anhand der persönlichen Erfahrung der zweiten Professorin gesprochen, was ich als sehr interessant und als gute Abwechslung zu den trockenen Inhalten empfunden habe.</p><p>Das Thema des begleitenden Tutoriums war bei mir Radiowerbung, wo wir viel lernten aber auch der Aufwand dementsprechend groß war. Ich möchte mich nicht darüber beschweren, dass Studenten auch einmal etwas machen müssen, aber subjektiv ist mir vorgekommen, dass ich für dieses Tutorium mehr als für das PS zu STEP 3 gemacht habe. Wir hatten mehrere Präsentationen, führten eine Gruppendiskussion durch und bekamen regelmäßig Hausübungen auf.</p><p>STEP 4 ist eine aufwändige Vorlesung zum Forschungsprozess allgemein.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/">18. März 2008</a>, <a
href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>just4ikarus</a> schreibt: Puh. Das klingt schon jetzt sehr ... ähm, anspruchsvoll.
//Off-Topic: Du hattest ja Fragen angekündigt für meinen zweiten Podcast. &Auml;hm, hast du schon welche bereit? :-)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/">18. März 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Ist es. Teilweise.</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=869&amp;md5=6cb84dfc05e67ad467ab645caab356d5" title="Flattr" target="_blank"><img
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class='series_links'><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>Zum vorhergehenden Teil</a> <a
href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>Zum n&auml;chsten Teil</a></div><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=869&amp;md5=6cb84dfc05e67ad467ab645caab356d5" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/</guid> <description><![CDATA[ECTS1: 5 SWS2: 2 Bei dieser Vorlesung lernt man viele grundsätzlichen Dinge rund um Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Die indirekte, durch Massenmedien vermittelte, öffentliche Kommunikation steht im Zentrum des Faches, jedoch wird auch die Individualkommunikation immer wichtiger. Beim Internet verwischen die Grenzen, da es sich zwar um ein disperses Publikum handelt, aber nicht die Masse erreicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Semesterbeginn und STEP 3</a></li><li>STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)</li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/' title='STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)'>STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Semester 2 &#8211; Ein Ausblick</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Infos und Links fürs Studium in Wien</a></li></ol></div><p>ECTS<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/#footnote_0_862" id="identifier_0_862" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="European Credit Transfer System wikipedia">1</a></sup>: 5<br
/> SWS<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/#footnote_1_862" id="identifier_1_862" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Semesterwochenstunden">2</a></sup>: 2</p><p>Bei dieser Vorlesung lernt man viele grundsätzlichen Dinge rund um Publizistik- und Kommunikationswissenschaften.</p><p>Die indirekte, durch Massenmedien vermittelte, öffentliche Kommunikation steht im Zentrum des Faches, jedoch wird auch die Individualkommunikation immer wichtiger. Beim Internet verwischen die Grenzen, da es sich zwar um ein disperses Publikum handelt, aber nicht die Masse erreicht wird.</p><p>Weitere Themen der Vorlesung ist der Kommunikationsbegriff, was Wirklichkeit ist und dass wir niemals objektiv sind, was Formal- und was Materialobjekt ist, Grundsätze des Forschungsablauf, verschiedene Arten von Definitionen, was Theorie, was Hypothese ist, die Nachrichtenfaktoren, den Kommunikationsprozess, primäre, sekundäre, tertiäre und quartäre Medien, der Medienbegriff und einiges mehr.</p><p>Inhaltlich gibt die VO einen Einblick in den gesamten Bereich der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Man muss jedoch beachten, dass es noch viel mehr gibt. Dinge von denen man in der VO nichts lernt. Dies ist einer der Gründe, warum manche Studenten sie als langweilig empfinden, da es viel um Theorie geht und Grundlagen.</p><p>Roland Burkart empfand ich als angenehmen Vortragenden, auch wenn er gerne in endlosen, ineinander verschachtelten Sätzen spricht.</p><p>Bei mir wurde die VO auf der Onlineplattform sowohl als Video als auch als Audio-Stream angeboten. Der Grund waren die hohen Studentenzahlen und man kann davon ausgehen, dass es im WiSe 08 wieder so sein wird. Dadurch hat man die Möglichkeit sich alle Einheiten anzuschauen ohne je in der Uni gewesen zu sein. Ich habe mir den Stoff besser merken können wenn ich dort war, aber es gibt auch viele die den Stream angenehmer finden, da dort die oft störenden Mitstudenten wegfallen.</p><p>Die Prüfung am Ende des Semesters war ein Multiple Choice Test mit verschiedenen Modi. Ist mit ein bisschen lernen kein Problem. Wenn man bei allen VOs war, kann man es auch ohne zusätzlichem lernen schaffen.</p><p>Zu STEP 1 hat es wie auch zu STEP 4 ein Fachtutorium gegeben. Diese sind eine Besonderheit bei PuKW in Wien. Angeblich bestimmen sie 40% der Note, was nach einigen Erfahrungen nicht unbedingt stimmen muss. Sicher ist dass man im Fachtut positiv sein muss, um eine positive Gesamtnote zu bekommen.</p><p>Meist wird im Tutorium der Stoff der Vorlesung vertieft und auch angewendet. Bei STEP 1 hatte ich das Glück einen ausgezeichneten LV-Leiter zu haben. Der Stoff der VO wurde nur bei Fragen behandelt, stattdessen haben wir sehr interessante Texte zur Zukunft von Kommunikation gelesen und über diese diskutiert. Das Thema war Web 2.0, zwei Texte &#8220;<a
href="http://www.ps.uni-sb.de/~duchier/pub/vbush/vbush-all.shtml">As We May Think</a>&#8221; von Vannevar Bush und &#8220;<a
href="http://www.wired.com/wired/archive/13.08/tech.html">We Are the Web</a>&#8221; von Kevin Kelly. Durch Erzählungen von anderen, kann ich sagen, dass es in den meisten Tuts anders abgelaufen ist und bei weitem nicht so spannend war.</p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=862&amp;md5=d0c1283d80d960c0dd22541ba89d4c93" title="Flattr" target="_blank"><img
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class="footnotes"><li
id="footnote_0_862" class="footnote">European Credit Transfer System <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Credit_Transfer_System" target="_blank">wikipedia</a></li><li
id="footnote_1_862" class="footnote">Semesterwochenstunden</li></ol><div
class='series_links'><a
href='http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/' title='Semesterbeginn und STEP 3'>Zum vorhergehenden Teil</a> <a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-4-einfuhrung-in-die-kommunikationswissenschaftliche-forschung-peter-vitouch/' title='STEP 4 &#8211; Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)'>Zum n&auml;chsten Teil</a></div><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=862&amp;md5=d0c1283d80d960c0dd22541ba89d4c93" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=862&amp;md5=d0c1283d80d960c0dd22541ba89d4c93" type="text/html" /> </item> <item><title>Semesterbeginn und STEP 3</title><link>http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/#comments</comments> <pubDate>Sat, 15 Mar 2008 18:03:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Luca Hammer</dc:creator> <category><![CDATA[Eure Welt]]></category> <category><![CDATA[Studium]]></category> <category><![CDATA[kommunikationswissenschaften]]></category> <category><![CDATA[publizistik]]></category> <category><![CDATA[pukw]]></category> <category><![CDATA[wien]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien-%e2%80%93-ein-bericht-teil-1/</guid> <description><![CDATA[Diese Reihe ist just4ikarus und der Sternengreiferin gewidmet Meine persönliche Gesichte kennen die meisten inzwischen. Zumindest teilweise. Dass ich zuerst Physik und Chemie studieren wollte, mich dann für Technische Informatik vorangemeldet habe, Wirtschaft begonnen begonnen und nun PuKW studiere. Jetzt möchte ich einmal ein bisschen vom Studium erzählen, was ich im ersten Semester gemacht und [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div
class='series_toc'><h3>Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1</h3><ol><li>Semesterbeginn und STEP 3</li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)</a></li><li><a
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href='http://www.2-blog.net/2008/kpol-kommunikationspolitik-michael-latzer/' title='KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)'>KPOL &#8211; Kommunikationspolitik (Michael Latzer)</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' title='PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren'>PuKW Wien &#8211; Das Auswahlverfahren</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/semester-2-ein-ausblick/' title='Semester 2 &#8211; Ein Ausblick'>Semester 2 &#8211; Ein Ausblick</a></li><li><a
href='http://www.2-blog.net/2008/infos-und-links-furs-studium-in-wien/' title='Infos und Links fürs Studium in Wien'>Infos und Links fürs Studium in Wien</a></li></ol></div><p><small>Diese Reihe ist <a
href="http://just4ikarus.wordpress.com/">just4ikarus</a> und der <a
href="http://sternengreiferin.wordpress.com/">Sternengreiferin</a> gewidmet</small></p><p><img
src="http://farm1.static.flickr.com/63/161850410_638c8abe47_m.jpg" alt="Uni Wien" />Meine persönliche Gesichte kennen die meisten inzwischen. Zumindest teilweise. Dass ich zuerst Physik und Chemie studieren wollte, mich dann für Technische Informatik vorangemeldet habe, Wirtschaft begonnen begonnen und nun PuKW studiere. Jetzt möchte ich einmal ein bisschen vom Studium erzählen, was ich im ersten Semester gemacht und gelernt habe.</p><p><b>Semesterbeginn</b></p><p>Die Einführungsveranstaltung habe ich verpasst. Zu meinem Glück und der Langweile der anderen, wurden die wichtigsten Dinge noch ein paar Mal wiederholt. Wie man sich korrekt anmeldet, dass man sich schleunigst inskribieren sollte, wenn man es noch nicht hat und ähnliches.</p><p>Meine ersten Vorlesungen waren von <b>STEP<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/#footnote_0_861" id="identifier_0_861" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="steht f&uuml;r Studieneingangsphase">1</a></sup> 3</b>. Diese wurden von verschiedenen Professoren geblockt gehalten, sodass sie schon fertig waren bevor der Rest begonnen hat. Zu diesem Stoff gab es dann auch gleich eine Prüfung, welche ich als nicht besonders schwer empfand und daher mit meiner <a
href="http://2-blog.net/2007/step-3-prufung-pukw-wien/">Note</a> nicht zufrieden war. Diese Vorlesung und Prüfung war eine Ausnahme, welche aufgrund des Auswahlverfahrens entstanden ist. Soweit ich es mitbekommen habe, fand sie im SoSe<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/#footnote_1_861" id="identifier_1_861" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Sommersemester">2</a></sup> nicht mehr statt. Dies heißt jedoch nicht, dass sie im WiSe<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/#footnote_2_861" id="identifier_2_861" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wintersemester">3</a></sup> nicht stattfinden wird, aber es ist wahrscheinlich. Dass sie nicht statt findet.</p><p>Bei mir gab es ergänzend ein <b>PS<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/#footnote_3_861" id="identifier_3_861" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Proseminar">4</a></sup> zu STEP 3</b>. Ich besuchte es bei Claudia Schallert mit dem Thema Neue Medien. Wenn ich richtig informiert habe, gibt es im SoSe nur noch das PS und keine VO<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/#footnote_4_861" id="identifier_4_861" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Vorlesung">5</a></sup> mehr.</p><p>Was habe ich im PS gemacht?<br
/> Wir haben ein Forschungskonzept erstellt. Jeder sein eigenes. Ich suchte mir etwas unbeholfen Blogs aus. Unbeholfen, weil ich es schon wusste bevor ich mich in die Literatur eingearbeitet habe. Daher hat sich das genaue Thema immer wieder verändert und steht jetzt noch immer nicht wirklich fest, obwohl es sehr wichtig für das PS zu STEP 5 ist. Ich empfehle daher jeden, die Übungen pünktlich zu machen und mit dem Feedback, das man bekommt, die die Arbeit immer wieder zu verbessern.</p><p>Das Forschungskonzept besteht zum größten Teil aus Literaturrecherche. Man liest sich in die theoretischen Grundlagen und den aktuellen Forschungsstand ein. Dann formt man Hypothesen und macht sich erste Überlegungen zur Umsetzung. Diese geschieht dann im zweiten Semester im PS STEP 5.</p><p>Es folgen: STEP 1 und 4 mit Fachtutorien, KPOL, Allgemeine Infos und Persönliches.</p><p>Edit: Ich glaube ich muss da noch einmal neu anfangen.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/heureux/">-heureux-</a></small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">16. März 2008</a>, <a
href='http://www.pgc-forum.de/ars' rel='external ' class='url'>anonymer user</a> schreibt: Schön da mal genaueres zu erfahren; vor allem weiß ich endlich wofür STEP steht!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">16. März 2008</a>, <a
href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>just4ikarus</a> schreibt: Boah, vielen Dank für diese schönen Infos.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">18. März 2008</a>, <a
href='http://www.hausgarten.net/blog/' rel='external ' class='url'>Markus</a> schreibt: Ist das Themengebiet Blogs eigentlich in der Literatur großartig in Erscheinung getreten? Oder bezieht sich die Arbeit eher auf deine persönliche Erfahrung?</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">18. März 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Ich muss zugeben, dass ich zu wenig Literaturrecherche gemacht habe, aber es gibt schon ein paar Sachen. Viel habe ich aus dem amerikanischen Raum.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">19. März 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/2008/pukw-wien-das-auswahlverfahren/' rel='external ' class='url'>2-Blog - PuKW Wien - Das Auswahlverfahren</a> schreibt: [...] um 15:39 in Eure Welt, Studium&nbsp;&nbsp;&nbsp;   Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1Semesterbeginn und STEP 3STEP 1 - Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)STEP 4 - Einführung in die [...]</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=861&amp;md5=4f1cdbbe2fdc84ce59d4d5a8105edabd" title="Flattr" target="_blank"><img
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class="footnotes"><li
id="footnote_0_861" class="footnote">steht für Studieneingangsphase</li><li
id="footnote_1_861" class="footnote">Sommersemester</li><li
id="footnote_2_861" class="footnote">Wintersemester</li><li
id="footnote_3_861" class="footnote">Proseminar</li><li
id="footnote_4_861" class="footnote">Vorlesung</li></ol><div
class='series_links'> <a
href='http://www.2-blog.net/2008/step-1-kommunikationswissenschaftliches-denken-roland-burkart/' title='STEP 1 &#8211; Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)'>Zum n&auml;chsten Teil</a></div><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=861&amp;md5=4f1cdbbe2fdc84ce59d4d5a8105edabd" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=861&amp;md5=4f1cdbbe2fdc84ce59d4d5a8105edabd" type="text/html" /> </item> </channel> </rss>
