Gepostet von Luca Hammer am
22.03.2008
Infos und Links fürs Studium in Wien
Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1
- Semesterbeginn und STEP 3
- STEP 1 - Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)
- STEP 4 - Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)
- KPOL - Kommunikationspolitik (Michael Latzer)
- PuKW Wien - Das Auswahlverfahren
- Semester 2 - Ein Ausblick
- Infos und Links fürs Studium in Wien
Ihr wollt also in Wien studieren? Eine gute Wahl. Die Stadt ist toll. Das Kulturangebot umwerfend und international ist sie auch. Das alles ohne NC oder sonstigen Hürden. Einmal abgesehen von diversen Eingangsprüfungen (bspw. Medizin) und Auswahlverfahren.
Als nächstes solltet ihr euch für ein Studium entscheiden. Hier findet ihr eine Liste aller verfügbaren an der Hauptuni Wien. Mehr Interesse an der Wirtschaftsuni? Oder vielleicht zur Technischen Universität?
Für die TU Wien, kann ich euch lediglich den Link zur Online-Voranmeldung geben. Weiter bin ich selbst nie gekommen. Wenn ihr euch für die WU Wien entschieden habt, ist die Anmeldung selbsterklärend. Einfach diesen Schritten folgen. Für Nicht-Österreichische-Staatsbürger.
Eigentlich geht es hier aber um die Uni Wien. Daher werde ich nun etwas ausführlicher. Zuerst steht die Studienwahl an. Da kann ich euch leider gar keine Tipps geben. Am besten die Möglichkeiten raussuchen, die einen interessieren, dann versuchen mehr Infos dazu suchen. Ist das Studium auch wirklich was ihr euch darunter vorstellt? Oft sind Foren von Studenten des jeweiligen Studiengangs hilfreich.
Danach geht es zur Online-Voranmeldung. Für die Inskription selbst müsst ihr dann mit allen Unterlagen zur Uni gehen. Zu bestimmten Tagen müsst ihr dort mit mehrstündigen Wartezeiten rechnen. Dann werden die Studiengebühren eingezahlt und ihr bekommt alle Unterlagen. Fertig.
Infos zur Anmeldung mit nicht-österreichischem Reifezeugnis gibt es hier.
Weitere Links:
Studierenden Portal Uni Wien
Studierendenvertretung PuKW
Forum der StV PuKW
Österreichische Hochschülerschaft Uni Wien
Gepostet von Luca Hammer am
20.03.2008
Semester 2 - Ein Ausblick
Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1
- Semesterbeginn und STEP 3
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- STEP 4 - Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)
- KPOL - Kommunikationspolitik (Michael Latzer)
- PuKW Wien - Das Auswahlverfahren
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Die Studieneingangsphase klingt nicht sehr interessant, ist sie auch nicht. Es gibt einzelne Einheiten oder Tutorien, die wirklich spannend sind, aber bei mir waren sie eher die Ausnahme. Doch gerade wegen diesen, bin ich jedes Mal, wenn ich meine Entscheidung angezweifelt habe, zu dem Schluss gekommen, dass sie richtig war und ich weiterhin PuKW studiere möchte.
Die ersten LVs im zweiten Semester zeigen mir, dass es so ist. Ich beginne das Studium richtiggehend zu genießen. Wie kommt dies? Was ist anders?
Auf der einen Seite sind immer noch STEP 2 und 6 inklusive Fachtutorien zu absolvieren. STEP 2 ist Mediengeschichte, nicht gerade mein Favorit, aber die erste VO war dennoch recht interessant. Es ging darum warum Kommunikation entstanden ist. Es ging um Horden und Religion. Im Fachtut geht es um Piratensender in Österreich. STEP 6 Medienkunde. Da haben wir bisher nur einen Semesterüberblick bekommen und den Begriff Medium wiederholt und daher kann ich noch nicht wirklich viel über die VO sagen. Das Fachtut dazu erscheint mir dafür umso besser: “Zeitung im Netz - Medienkunde am praktischen Beispiel Gemeinsam werden wir eine kleine Online-Zeitung planen, erstellen und füllen und damit den Inhalten der Vorlesung auch von praktischer Seite näher kommen.”. Im PS STEP 5 wird die Forschung fertig geplant und anschließend durchgeführt.
Eigentlich wollte ich noch ein paar Wahlfächer dazunehmen, schließlich besteht die Hälfte des 90 Semesterwochenstunden umfassenden Publizistik- und Kommunikationswissenschaftenstudiums aus solchen, aber ich habe zu lange gewartet. Dafür bin ich mir sicher, dass ich nächstes Semester einige LVs aus den Vergleichenden Literaturwissenschaften und Psychologie besuchen werde.
In diesem Semester mache ich noch weitere VOs aus PuKW selbst, die zwar erst ab dem dritten bzw. vierten Semester empfohlen werden, aber keine Voraussetzung haben. Bisher hatte ich wie auch bei KPOL keine Probleme.
KSOZ - Kommunikationssoziologie. PSYCH - Kommunikiationspsychologie. OEKO - Medienökonomie. Und zwei Vorlesungen zu Praxisfeldern, von denen man drei machen muss. PR und MUME (Multimediajournalismus).
Diese VOs sind bisher einfach toll. Frank Hartmann, der Vortragende von MUME, hat auch eine eigene Website, die er selbst verwaltet und wo es aktuelle Infos zu den VOs gibt. medienphilosophie.net. Die erste Aufgabe, die wir bekommen haben, ist einen Bericht zur aktuellen Diskussion zum Online-Journalismus zu schreiben. Während aktuell bei den STEPs innerhalb der letzten zehn Jahre bedeutet hat, geht es hier um ein paar Tage. Es ist nicht trockene Theorie, sondern es geht um Dinge, die jetzt passieren, die unsere Gegenwart und Zukunft sind.
Das nächste Mal gibt es alle Infos, die man zum inskribieren wissen sollte. Falls es noch irgendwelche Fragen gibt, könnt ihr sie hier in die Kommentare posten oder mir per Mail schicken.
Gepostet von Luca Hammer am
19.03.2008
PuKW Wien - Das Auswahlverfahren
Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1
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- PuKW Wien - Das Auswahlverfahren
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Publizistik- und Kommunikationswissenschaften ist ein beliebtes Studium. Nicht nur in Wien. Aus diesem Grund wurde mit dem WS 2007/08 ein Auswahlverfahren eingeführt.
In Salzburg gibt es ebenfalls ein Auswahlverfahren, dort findet, wie bei Medizin, zu Beginn des Semesters eine Prüfung statt, deren Ergebnis darüber entscheidet, ob man studieren darf oder nicht.
In Wien darf jeder mit dem Studium beginnen. Das Auswahlverfahren stellt auch keinen Mehraufwand da. Allerdings weiß man nie, ob man diese erste Semester umsonst studiert hat oder sogar zwei, wenn man im SoSe beginnt, da es derzeit immer im Winter stattfindet. Ganz verloren sind sie auch nicht, da man sie in den meisten Fällen bei einem anderem Studium als Wahlfächer anrechnen lassen kann.
Doch kommen wir zum Auswahlverfahren selbst. Die Uni Wien hat irgendwelche Zahlen genommen, ein bisschen herumgerechnet und ist zu der Zahl 962 gekommen. So viele Studenten dürfen weiterstudieren. Um diese zu finden werden die Punkte aus dem ersten(!) Antritten zu den Prüfungen STEP 3, STEP 1 und STEP 4 zusammengezählt und daraus eine Rangliste erstellt.
Studenten, die nicht unter den ersten 962 sind, dürfen im darauffolgenden SoSe keine Prüfungen ablegen und müssen im WiSe erneut am Auswahlverfahren teilnehmen, sollten sie PuKW studieren wollen.
Im WiSe 2007/08 sind 16 Studenten “rausgeflogen”. Eine genauere Aufschlüsselung der Daten findet ihr hier: Auswertung Auswahlverfahren.
Müssen nun alle Angst haben, dass sie nicht PuKW studieren können? Nein.
Mir sind inzwischen mehrere Fälle bekannt von Personen, die in allen drei Prüfungen negativ waren und dennoch unter den 962 sind. Selbst wenn man nur eine Prüfung gemacht hat, bei der auch noch negativ war, hätte man genug Punkte erreicht haben können um weiterzukommen. Es stimmt, es wird irgendwann schwieriger, aber wenn man sich wirklich für das Studium interessiert ist es (noch) kein Problem.
Vom Auswahlverfahren sollte sich niemand abschrecken lassen.
Gepostet von Luca Hammer am
19.03.2008
KPOL - Kommunikationspolitik (Michael Latzer)
Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1
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- STEP 4 - Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)
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ECTS: 3
SWS: 2
Diese Vorlesung wird offiziell erst ab dem dritten Semester empfohlen. Ich habe sie dennoch im ersten gemacht, da mir von anderen Studenten gesagt wurde, dass sie schaffbar ist.
Zur ersten KPOL-Vorlesung habe ich bereits geschrieben und in einem anderem Beitrag die Prüfung behandelt.
Ein Multiple Choice Test. 13 Fragebatterien zu je fünf Fragen, also insgesamt 65. Die Fragen sind eigentlich Aussagen und man muss sagen, ob sie wahr oder falsch sind. Dies trägt man dann auf dem Antwortzettel ein. Ist die Aussage richtig kreuzt man das r an, ist sie falsch das f. Hat man versehentlich das falsche angekreuzt, kreuzt man das richtige an und kreist dieses ein.
Ich habe die Vorlesung spannend gefunden und aus diesem Grund versucht jedes Mal anwesend zu sein. Es wird behandelt warum Medien für die Politik wichtig sind und sowohl auf nationale als auch internationale Strukturen eingegangen.
Sind Rundfunkgebühren noch gerechtfertigt? Was bedeutet Universaldienst? Welche Arten von Öffentlichkeiten gibt es? Weiters lernt man verschiedene medienpolitische Modelle und Theorien kennen. Der Unterschied zwischen Steuerung, Regulierung und Governance.
Begleitend gibt es einen Reader mit Texten zu den Vorlesungen. Es wird empfohlen diese jeweils vor der VO zu lesen, ist aber nicht unbedingt notwendig. Dennoch sinnvoll.
Gepostet von Luca Hammer am
17.03.2008
STEP 4 - Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)
Dieser Artikel ist Teil der Serie PuKW Semester 1
- Semesterbeginn und STEP 3
- STEP 1 - Kommunikationswissenschaftliches Denken (Roland Burkart)
- STEP 4 - Einführung in die kommunikationswissenschaftliche Forschung (Peter Vitouch)
- KPOL - Kommunikationspolitik (Michael Latzer)
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ECTS: 5
SWS: 2
Eine etwas anspruchsvollere und teilweise umso langweiligere Vorlesung.
Wie der Name schon sagt, geht es um die Forschung. Dies bedeutet man lernt verschiedene Methoden und deren Umsetzung kennen. Da ich lediglich einen kleinen Einblick und keine Zusammenfassung geben will und kann, werfe ich einmal ein paar Begriffe in die Runde, damit sich jeder ein Bild machen kann worum es in der Vorlesung geht.
Alphafehler, Analyseeinheit, Analyseeinheit, Analytische Statistik, Ausschöpfung, Befragung, Codebogen, Codebuch, Codecs, Codierung, Common Sense Theorien, Deduktive Methoden, Induktive Methoden, Inhaltsanalyse, Dispersionsmaße, Empirismus, Empirizismus, Feldforschung, Gruppendiskussion, Fischernetzparabel, Hermeneutik, Heuristik, Inferenzstatistik, Intercoderealibilität, Konfidenzintervall, Konfidenznieveau, Korrelation, Klumpenstichprobe, Kreuztabelle, Phänomenologie, Positivismusstreit Quantitative und Qualitative Methoden, Realgruppe, Signifikanz, Stichprobe, T-Test, Validität, Varianz, Wahrscheinlichkeit, Zuverlässigkeit.
Laut höhersemestrigen Studenten soll die Prüfung eine der schwersten des gesamten Studiums sein und ich denke sie haben damit recht.
Neben all den Begriffen lernt man aber auch interessante und überraschende Dinge. Beispielsweise wenn tausend Studenten versuchen eine Regelmäßigkeit in einer Zahlenreihe zu erkennen, um danach zu erfahren dass es die Lottozahlen waren und kein System dahinter steckt. Zuvor haben mehrere Studenten erklärt, wie es funktionieren könnte.
Herr Vitouch wird auch manchmal als Highsociety-Professor hingestellt, da er sich gerne in der Öffentlichkeit präsentiert. Mir persönlich war seine Art etwas zu monoton, andere haben ihn als sehr angenehm empfunden. Er hält die Vorlesung auch nicht alleine, sondern mit zwei Kolleginnen, die jeweils zwei oder drei Einheiten gehalten haben. Die Namen sind mir leider entfallen. Einerseits wurde versucht die Statistik zu erklären, was zumindest bei mir kläglich scheiterte und andererseits wurde über die Feldforschung anhand der persönlichen Erfahrung der zweiten Professorin gesprochen, was ich als sehr interessant und als gute Abwechslung zu den trockenen Inhalten empfunden habe.
Das Thema des begleitenden Tutoriums war bei mir Radiowerbung, wo wir viel lernten aber auch der Aufwand dementsprechend groß war. Ich möchte mich nicht darüber beschweren, dass Studenten auch einmal etwas machen müssen, aber subjektiv ist mir vorgekommen, dass ich für dieses Tutorium mehr als für das PS zu STEP 3 gemacht habe. Wir hatten mehrere Präsentationen, führten eine Gruppendiskussion durch und bekamen regelmäßig Hausübungen auf.
STEP 4 ist eine aufwändige Vorlesung zum Forschungsprozess allgemein.

