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> <channel><title>Luca Hammer &#187; Mort</title> <atom:link href="http://www.2-blog.net/category/mort/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.2-blog.net</link> <description>Blog aus und über das Leben</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 13:22:12 +0000</lastBuildDate> <language>de-at</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <cloud
domain='www.2-blog.net' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' /> <item><title>CRM mit Lotus Notes &#8211; Gedys Intraware [trigami]</title><link>http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/#comments</comments> <pubDate>Mon, 12 May 2008 17:45:56 +0000</pubDate> <dc:creator>Luca Hammer</dc:creator> <category><![CDATA[Mort]]></category> <category><![CDATA[crm]]></category> <category><![CDATA[lotus notes]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=911</guid> <description><![CDATA[[Trigami-Review] Sobald man nicht mehr alleine arbeitet benötigen wir Informationen von Mitarbeitern und müssen denen eigene geben. Es beginnt bei Kontaktdaten, und geht über Aufgabenmangament bis hin zu Erfolgsanalysen. Jeder Mitarbeiter kann Informationen individuell verwalten und wenn er weitere braucht sie bei seinen Kollegen anfordern. Im besten Fall reicht hierfür ein kurzer Anruf oder eine [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[<a
href="http://www.trigami.com?blog=http://2-blog.net" rel="nofollow" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script type="text/javascript" src="http://s.trigami.com/64123s.js"></script><br
/> <img
src="http://2-blog.net/wp-content/uploads/2008/05/gedys.jpg" alt="Gedys Intraware CRM Lotus Logo" title="Gedys Intraware CRM Lotus" class="alignleft size-full wp-image-912" /><br
/> Sobald man nicht mehr alleine arbeitet benötigen wir Informationen von Mitarbeitern und müssen denen eigene geben. Es beginnt bei Kontaktdaten, und geht über Aufgabenmangament bis hin zu Erfolgsanalysen.</p><p>Jeder Mitarbeiter kann Informationen individuell verwalten und wenn er weitere braucht sie bei seinen Kollegen anfordern. Im besten Fall reicht hierfür ein kurzer Anruf oder eine Email. Doch nicht immer ist der Kollege oder die Kollegin erreichbar und man muss möglicherweise länger auf die benötigten Daten warten. Hat man sie schlussendlich erhalten, ruft man beispielsweise den Kontakt an und macht einen Termin aus. Diesen trägt man in den eigenen Kalender ein. Soll ein Kollege ebenfalls mitkommen, schickt man diesen den Termin. Hat er keine Zeit, muss man den Kunden erneut anrufen und einen neuen Termin ausmachen. Man kann sich aber auch zuvor mit dem Mitarbeiter absprechen, wofür natürlich ein weiteres Telefonat oder Mail nötig ist. In all diesen Vorgängen geht Zeit für Tätigkeiten verloren, welche weder interessant, noch sinnvoll sind.</p><p><a
href="http://www.gedys-intraware.de/" rel='nofollow'>Gedys Intraware</a> bietet ein CRM System an, welches sich aus verschiedenen Modulen zusammensetzt, welche nahtlos ineinander übergehen.</p><p>Im Zentrum steht das <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/contacts/" rel='nofollow'>Modul Contacts</a>, wo alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Kontakten gespeichert werden. Neben den Stammdaten, wie Name, Telefonnummer und Adresse, werden auch alle Aktionen gespeichert. Jedes Mail, Telefonat und Treffen können mit Notizen versehen abgelegt werden. Diese Informationen stehen direkt nach dem speichern allen anderen dazu berechtigten Mitarbeitern zur Verfügung.</p><p>Kommt ein Anruf herein, können automatisch die entsprechenden Kontaktdaten angezeigt und eine Telefonnotiz erstellt werden. Wird in dem Telefonat nach weiteren Informationen gefragt, kann direkt eine Aufgabe an den entsprechenden Mitarbeiter geschickt oder ein Termin im gemeinsamen Kalender eingetragen werden.</p><p>Das <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/portal/" rel='nofollow'>Modul Portal</a> dient als zentraler Einstieg und ermöglicht das schnelle finden von benötigten Informationen jeglicher Art.</p><p>Mit dem <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/workflow/" rel='nofollow'>Modul Workflow</a> werden Aufgaben und Prozesse überwacht und gesteuert.</p><p>Im <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/schedule/" rel='nofollow'>Modul Shedule</a> werden Termine koordiniert und aufeinander abgestimmt. Ohne unnötigen Telefonaten oder Mails.</p><p>Mit dem <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/office/" rel='nofollow'>Modul Office</a> können alle Vorgänge und Dokumente verwaltet werden. Auf einen Blick hat man alle Informationen, die man braucht.</p><p>Das <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/sales/" rel='nofollow'>Modul Sales</a> bietet, wie der Name schon sagt, alle benötigten Werkzeuge für den Vertrieb. Von den Verkaufschancen, über das automatische erstellen von Angeboten bis hin zu umfassenden Analysen.</p><p>Mit dem <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/service-helpdesk/" rel='nofollow'>Modul Service</a> kann man seinen Support verbessern indem Mitarbeiter schneller auf die benötigten Informationen zugreifen und Aufgaben leichter an andere weitergeben können.</p><p>Von der Kampagnenplanung bis zur Auswertung bietet das <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/marketing/" rel='nofollow'>Modul Marketing</a> alles.</p><p>Und schließlich das <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/mailing/" rel='nofollow'>Modul Mailing</a>, welches sowohl für die Online- als auch Offlinekommunikation mit dem Kunden dient. Auch hier wird auf die starke Verknüpfung mit den restlichen Modulen gesetzt, sodass sie im Modul Contacts Serienbriefgruppen manuell oder automatisch erstellen können.</p><p>Weitere Module sind <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/pump/" rel='nofollow'>Pump</a>, <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/seminar/" rel='nofollow'>Seminar</a> sowie das <a
href="http://www.gedys-intraware.de/m02-gedys-intraware-7/cti-interface/" rel='nofollow'>CTI-Interface</a>.</p><p>Gedys Intraware ermöglicht somit eine höhere Effizienz im Unternehmen und vereinfacht vieles durch die automatische Synchronisation.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/">13. Mai 2008</a>, <a
href='http://www.andreasvongunten.com' rel='external ' class='url'>Andreas Von Gunten</a> schreibt: Das Produkt bietet sicher viele nützliche Funktionen. Es gibt aber ein Problem: Es setzt auf Lotus Notes auf und ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, heute noch auf diese veraltete on-premise Technologie zu setzen. Wenn Lotus Notes bereits im Einsatz ist, vielleicht...doch selbst dann würde ich mir gut überlegen, ob es nicht viel sinnvoller wäre eine Software as a Service Lösung einzusetzen. Wer will sich heute noch um die eigene Serverinfrastruktur kümmern?
Hast Du denn das System gestest? Was hast Du alles installieren müssen?</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/">13. Mai 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Mein Problem bisher war immer, dass die Programme untereinander nur umständlich zu synchronisieren waren. Da scheint mir eine Lösung aus einem Guss sinnvoll.
Leider konnte ich das System nicht testen. Das hätte Zeit- und Budgetrahmen gesprengt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/">13. Mai 2008</a>, <a
href='http://blog.quickes-wohnzimmer.de' rel='external ' class='url'>rene</a> schreibt: Die Telefontante von GEDYS war bisher immer ziemlich nervig gewesen und die Zeit zum Testen hatten wir nie wirklich. Werde ich demnächst aber mal endlich machen, denn gerade die Integration von Blackberry und CTI ist für unsere Firma interessant.
Ich kann Andreas nur sagen: Mit KEINEM System ist man bislang in der Lage, alltägliche stark individuelle, sich schnell ändernde Anforderungen hinsichtlich Bürokommunikation schneller und v.a. kostengünstiger umzusetzen als mit Notes/Domino. Rapid Prototyping ist ein Stichwort - ein gewaltiges Feature von Domino. Keine elendig langen Deployment-Prozesse, ganz schnell ganz zufriedene Kunden, und und und.
SaaS ist eine tolle Sache, sofern es "nur" um ein CRM-System geht. Wenn man aber viele verschiedene Applikationen braucht, wird's teuer. Nimm' 250 Notes-Applikationen plus HTTP-Server plus Mailserver (die alle auf einem oder zwei Servern plus Failover-Clusterpartner laufen) und stell' sie für 500 User bereit. Dann nimm 250 ASP-Lösungen und lass sie für Deine 500 User bereitstellen. Oje, die Rechnung will ich (nicht) sehen.
On-premise hat also auch seine Vorteile. (ok - Ich kann ein wenig Befangenheit nicht leugnen) ;)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/">14. Mai 2008</a>, <a
href='http://www.andreasvongunten.com' rel='external ' class='url'>Andreas Von Gunten</a> schreibt: @Rene
widerspruch :-) ich bin mit salesforce.com bzw. der force.com plattform genauso schnell, wenn nicht sogar schneller im umsetzen und rapid prototypen von datenverarbeitungs- bzw. unternehmensprozessen, wie du mit lotus notes, mit dem kleinen aber gewichtigen vorteil, mich überhaupt nicht um die infrastrukur kümmern zu müssen.
saas ist auch längst nicht mehr "nur" crm, schau dir mal www.salesforce.com/developer an oder www.force.com. hier kann ich problemlos 250 anwendungen 500 usern bereitstellen. gerade auch wenn man verschiedene applikationen braucht, sind solche lösungen in der regel kostengünstiger als on-premise lösungen. für den vergleich der kosten müssen allerdings die tco der on-premise lösung berechnet werden.
ich bin auch befangen, da ich schon lange als saas evangelist unterwegs bin, dies vor allem wegen meiner erfahrung als saas kunde und nutzer seit mehr als 8 jahren.
auf jeden fall gehe ich davon aus, dass lotus notes sein "end of life" bald erreicht haben wird, auch wenn das mal ein in vieler hinsicht tolles produkt war...der paradigmenwechsel ist im gange und es sieht mindestens im moment nicht danach aus, dass er durch on premise lösungen die sich funktional verbessern aufgehalten werden wird.
ps: ich war übrigens mal ein intensiver nutzer und grosser fan von quickplace :-)</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=911&amp;md5=9b572a58011b88c8269fdd4cfb2ed48f" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=911&amp;md5=9b572a58011b88c8269fdd4cfb2ed48f" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.2-blog.net/2008/crm-mit-lotus-notes-gedys-intraware/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=911&amp;md5=9b572a58011b88c8269fdd4cfb2ed48f" type="text/html" /> </item> <item><title>Wie intim darf es sein? [blogparade]</title><link>http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/#comments</comments> <pubDate>Fri, 09 May 2008 08:26:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Luca Hammer</dc:creator> <category><![CDATA[Mort]]></category> <category><![CDATA[bloparadem]]></category> <category><![CDATA[intim]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=910</guid> <description><![CDATA[Tari fragt. Gefunden bei just4ikarus. Dieses Mal ohne die Leitfragen zu beachten. Einfach drauflos, die Struktur kommt von alleine. Vielleicht. &#8220;Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Intimität herrscht in der Intimsphäre â€“ einem persönlichen Bereich, der durch die Anwesenheit ausschließlich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und Außenstehende nicht betrifft. Die Intimsphäre und damit [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href="http://tari-design.de/wordpress/2008/04/14/blogparade-wie-intim-darf-es-sein/">Tari</a> fragt. Gefunden bei <a
href="http://just4ikarus.wordpress.com/2008/05/08/eine-prise-intimitat/">just4ikarus</a>.</p><p><img
src='http://farm2.static.flickr.com/1234/1352391556_cf9dcb2879_m.jpg' alt='Schlafzimmer' class='alignleft' />Dieses Mal ohne die Leitfragen zu beachten. Einfach drauflos, die Struktur kommt von alleine. Vielleicht.</p><p>&#8220;Intimität ist ein Zustand tiefster Vertrautheit. Intimität herrscht in der Intimsphäre â€“ einem persönlichen Bereich, der durch die Anwesenheit ausschließlich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und Außenstehende nicht betrifft. Die Intimsphäre und damit die Intimität wird durch Indiskretion verletzt. Eine Verletzung der Intimität kann Personen seelisch labilisieren.&#8221; <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intimit%C3%A4t">Tante Wiki</a></p><p>Die Regeln brechen. Ich kann nicht sagen, dass ich keine Intimsphäre mehr habe. Sie wurde möglicherweise kleiner, aber ist sicher nicht verschwunden. Manche glauben, dass die 1000 Wahrheiten (<a
href="http://2-blog.net/2008/200-wahrheiten/">1-200</a>, <a
href="http://2-blog.net/2008/wahrheiten-201-300/">201-300</a>) bereits mehr preis geben, als gut ist. Doch wer hat das Recht zu bestimmen, was für mich gut ist. Ich bin auch manchmal der Meinung, dass Personen zu viel von sich geben, sowohl im offlinen als auch im onlinen Bereich. Manchmal sage ich es ihnen, manchmal nicht.</p><p>Grundsätzlich ist jeder selbst für sich verantwortlich. Meine Hemmschwelle über persönliche Dinge zu schreiben ist möglicherweise geringer als bei anderen Personen. Ich lasse euch gerne an meinen Gefühlen teilhaben. Ich sehe darin auch kein Problem, solange ich mich dadurch nicht verletzlich mache. Ich achte, meist unbewusst, darauf, dass ich nichts schreibe, über das man mich angreifen kann, meinem inzwischen dicke Mauer, durchdringen kann. Damit hätte ich ein Problem. Wenn mich plötzlich irgendjemand komplett verstehen würde. Und genau das wünsche ich mir. Verstanden zu werden. Aber ich mache es nicht einfach. Nicht für mich und nicht für andere. Es bringt mir nichts, wenn ich so schreibe, dass es jeder versteht. Ein paar, die ähnlich denken. Das war es schon.</p><p>Wenn ich mir die Beiträge der letzten Wochen und Monate ansehe, habe ich auch schon länger nichts intimes mehr geschrieben. Die meisten Beiträge in der Kategorie Meine Welt sind persönlich, intim. Dinge, die ich oft nicht einmal meinen Freunden erzähle, schreibe ich nun plötzlich ins Internet. Das verstört. Muss es aber nicht. Es ist eine bewusste Handlung von mir. Ich lasse die Leute durch ein Schlüsselloch schauen, wo sie verschwommen ein paar Bilder sehen. Manche können sich denken, was sie sehen und erkennen es dadurch. Andere nicht. Und weder das eine, noch das andere ist schlecht. Ich schreibe nicht für ein breites Publikum. Für viele klingen die Texte einfach nett, manche erkennen mehr dahinter, wieder andere halten mich deswegen einfach für verrückt oder empfehlen mir einen Psychiater.</p><p>Auf der anderen Seite habe ich die Kategorie Eure Welt. Die dortigen Beiträge sind gefühlstechnisch, persönlich betrachtet oberflächlich. Sie enthalten auch meine Meinung und Gedanken, aber die Themen drehen sich eben nicht um mich, sondern um meist webbezogene Dinge. Somit mache ich es schwer meinen Blog einzuordnen. Meine Welt und Eure Welt. Ich hatte den Blog schon einmal in zwei Teile getrennt. Hat aber nur noch mehr verwirrt. Nun habe ich einen eigenen Blog für die Texte geschaffen. Meine Welt wird es weiterhin geben. Sie wird ichbezogen sein, aber vermutlich weniger intim.</p><p>Es ist Tribut, das ich der Popularität des Blogs zolle. Nicht weil ich ein Problem habe, dass man beide Seiten von mir erfährt, sondern weil es mich beim schreiben einschränkt zu wissen, dass Leute mit denen ich beruflich zu tun habe meine gefühlsbetonten Texte lesen. Vielleicht macht es mich menschlich, aber zu viele können damit nicht umgehen. Nur weil ich auch einmal in einer schlechten Phase schreibe und die eine oder andere blutige Geschichte veröffentliche werde ich für labil gehalten. Ich schreibe, was ihr nur denkt. Vielleicht könnt ihr es gar nicht in Worte fassen, aber ihr müsst mich deshalb nicht für unzurechnungsfähig halten.</p><p>Ich mache mir etwas mehr Gedanken, verarbeite Dinge, die andere wegschieben. Habe mir eine dicke Mauer zugelegt, die mir im Leben vieles leichter macht. Die Dinge prallen erst an mir ab und ich kann sie dann selbst aufheben, anstatt dass sie mich umwerfen.</p><p>Ein echtes Problem bei privaten Blogs sind Namen und Erzählungen aus der Realität. Weil viele Menschen ein Problem damit haben sich selbst in einem öffentlich zugänglichen Bereich zu finden. Früher wollte ich das nicht verstehen. Ich habe zwar keine Namen verwendet, aber wer die Begebenheiten kannte, wusste auch meist wer gemeint war. Es gab deshalb auch Beschwerden und ich manche Dinge umgeschrieben. Heute lasse ich Personen, die weder online noch in der Öffentlichkeit präsent sind aus dem Blog draußen. Ich verstehe, dass es ihnen unangenehm ist und respektiere es.</p><p>Die eigene Intimsphäre kann man nach eigenem ermessen verletzen, aber die von anderen muss man wahren. Wenn man diesen Grundsatz beachtet sollte man auch nicht allzuviele Probleme bekommen. Hin und wieder jemand, der sich um die des Autors Sorgen macht. Es ist auch kein Fehler, wenn man sich den eigenen Blog durchliest und darauf achtet, ob man nicht zu weit gegangen ist.</p><p>Wie viel von sich selbst zu viel ist, muss man selbst wissen.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/zigzaglens/">ZigZagLens</a></small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">9. Mai 2008</a>, <a
href='http://ritman.de' rel='external ' class='url'>Martin</a> schreibt: Ein sehr schöner Beitrag. Ich werde auch oft gefragt: "Du legst doch ein Seelen-Strip hin, wieso machst du so etwas?" .. Viele scheinen nicht zu verstehen das man selbst die Geschichte schreibt, das man evtl. auch mit Absicht ein paar Details weglässt oder dazu schreibt. Ich selber gestalte Grafiken &amp; blogge um Dinge los zu werden. Ich fresse dadurch weniger in mich hinein und kann sagen: "Ich hab es ja wenigstens gesagt." Klar bewegen wir uns in einem öffentlichen Raum aber der Raum (also die Domain) gehört uns,  dabei suchen wir die Wandfarbe und das Muster aus...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">9. Mai 2008</a>, <a
href='http://www.diejulia.net/wp/' rel='external ' class='url'>dieJulia</a> schreibt: "Im Schreiben versucht sich das Intime zu behaupten, paradoxerweise, indem es sich öffentlich exponiert. Doch Öffentlichkeit ist, wie sich bald zeigt, nur eine besonders undurchlässige Schutzschicht." (Durs Grünbein)
Ich stimme dir zu, Luca.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">9. Mai 2008</a>, <a
href='http://www.whudat.de' rel='external ' class='url'>MC Winkel</a> schreibt: Persönlich heißt endlich, endlich heißt verantwortlich.
Nicht zu sehr in die Seele gucken lassen, immer nur Teaser verbreiten. ALLES gibt's nur im real life.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">10. Mai 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es im real life alles gibt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">10. Mai 2008</a>, Klapperbaer schreibt: Bist du bereit um einige Erfahrungen anzunehmen? Mann lernt nur vom wirklichen Leben, oder von der Erfahrung anderer. Leider muß jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln um am Ende festzustellen das es genau so kommt wie es alle erfahren haben.
LG Klapperbaer
PS. sollte es nicht so sein, haben sie eine Stufe der Evolution übersprungen.
nehm nicht alles so ernst...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">11. Mai 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Ich bin Windschattenleber. Hänge mich bei Leuten ein, die ein bisschen weiter sind als ich selbst. Beobachte sie, sprich mit ihnen und versuche die guten Dinge zu übernehmen. Es funktioniert nicht immer und ich falle oft auf die Schnauze, wenn ich mir einbilde etwas besser zu wissen. Manchmal funktioniert mein Weg auch besser.
Es ist schwer Erfahrungen anzunehmen, wenn man die eigene Logik etwas anderes sagt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/wie-intim-darf-es-sein-blogparade/">26. September 2008</a>, <a
href='http://tari-design.de/wordpress/2008/09/26/auswertung-blogparade-wie-intim-darf-es-sein/' rel='external ' class='url'>Tari&#8217;s Sabbelblog &raquo; Auswertung Blogparade: Wie intim darf es sein?</a> schreibt: [...] Luca Hammer von 2-blog.net (Schade Luca, das du die Fragen per Kommentar und nicht im Beitrag beantwortet hast. So ist das Lesen recht umst&#228;ndlich.) [...]</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=910&amp;md5=df919c8351245687c887e156024a4445" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=910&amp;md5=df919c8351245687c887e156024a4445" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=902</guid> <description><![CDATA[Leider etwas kurzfristig, ich hoffe dennoch auf euer zahlreiches erscheinen. Am 30. April, also nächsten Mittwoch, findet Blogtail Nummer 3 im Lebemann + Hirn statt. Es treffen sich Blogger, Blogleser und Interessierte. Da dürft ihr natürlich nicht fehlen. Ja, ihr, meine Leser. Also wer sich zu der Zeit in Wien oder Umgebung befindet, ist herzlich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a
href='http://www.bloegger.at/2008/04/25/blogtail-3/'><img
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href="http://www.bloegger.at/2008/04/25/blogtail-3/">Zur Ankündigung</a><br
/> <a
href="http://www.bloegger.at/blogtail-blogger-stammtisch/blogtail-3-anmeldung/">Zur Anmeldung</a></p><p>Bitter weitersagen. Einen Gratis Willkommensdrink gibt es auch.</p><p>Ich leite das Projekt Blögger ehrenamtlich. Falls jemand mithelfen will, einfach bei mir melden.</p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=902&amp;md5=a0ac39f960accab1bbf19a9c606fc359" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/lift/</guid> <description><![CDATA[Eine helle Glocke mischte sich in das monotone Tippgeräusch, offenbar um die Ankunft des Aufzugs anzukündigen, dessen Türen langsam aufschwangen. Zum Vorschein kam eine weitere weiß gekleidete Dame, die jedoch im Unterschied zu jener am Empfang freundlich lächelte. &#8220;Welcome to Ink Inc.&#34;, sagte sie strahlend, als sie auf Mort und Evelyn zukam und ihnen die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm1.static.flickr.com/10/17002169_378afeef66_m.jpg" alt="Lift" />Eine helle Glocke mischte sich in das monotone Tippgeräusch, offenbar um die Ankunft des Aufzugs anzukündigen, dessen Türen langsam aufschwangen. Zum Vorschein kam eine weitere weiß gekleidete Dame, die jedoch im Unterschied zu jener am Empfang freundlich lächelte.</p><p>&#8220;Welcome to Ink Inc.&quot;, sagte sie strahlend, als sie auf Mort und Evelyn zukam und ihnen die Hand zur Begrüßung entgegenstreckte. Auf ihrem Namensschild prangte die Nummer 4.<br
/> &#8220;It is a pleasure to be here.&quot;, erwiderte Evelyn nicht minder strahlend.<br
/> &#8220;Hi&quot;, sagte Mort, da er sich nun auch zu einer Begrüßung gezwungen sah.<br
/> &#8220;I understand you are interested in our firm?&quot;, fragte die Dame.<br
/> Evelyn blickte zu Evelyn, die bestätigend nickte, und fing auch an.<br
/> &#8220;Let me show you around.&quot;, sagte die Dame freundlich. &#8220;Follow me.&quot;</p><p>Sie stiegen in den Lift, und als die Türen sich schlossen und das Gerät sich langsam in Bewegung setzte, wurde das Tippgeräusch immer leiser. Evelyn entspannte sich, doch Mort konnte sein unheilvolles Gefühl nicht abschütteln.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/crazyegg95/">crazyegg95</a></small></p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=866&amp;md5=88e42223728ef3422da30c316fad1884" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/tippen/</guid> <description><![CDATA[&#8220;Good evening missâ€¦&#34; Evelyn schielte nach dem Namensschild auf der weißen Bluse der Empfangsdame, doch da stand nur eine Zahl. &#8220;â€¦two hundred fourty-three.&#34; 243 blickte von ihrer Schreibmaschine auf, tippte jedoch weiter. &#8220;Khello,&#34;, sagte sie, immer noch tippend. &#8220;Khow can I khelp you?&#34; &#8220;My colleague and I are doing a paper on the most important [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm2.static.flickr.com/1221/1483888592_f169d7c283_m.jpg" alt="Schreibmaschine" />&#8220;Good evening missâ€¦&quot;<br
/> Evelyn schielte nach dem Namensschild auf der weißen Bluse der Empfangsdame, doch da stand nur eine Zahl.<br
/> &#8220;â€¦two hundred fourty-three.&quot;<br
/> 243 blickte von ihrer Schreibmaschine auf, tippte jedoch weiter.<br
/> &#8220;Khello,&quot;, sagte sie, immer noch tippend. &#8220;Khow can I khelp you?&quot;<br
/> &#8220;My colleague and I are doing a paper on the most important Prague-based firms for our studies. With your kind permission we would like to include your business.&quot;<br
/> &#8220;Yeees.&quot;, meinte die Dame dazu ausdruckslos, wobei ihre Finger noch immer geräuschvoll auf den Tasten der Schreibmaschine umhersprangen.<br
/> &#8220;Splendid&quot;, sagte Evelyn. &#8220;Would you mind answering a few questions for us?&quot;<br
/> Der Ausdruck der Dame veränderte sich nicht, doch sie hörte auf zu tippen. Sie drehte ein seltsames weißes Rohr, das aus dem Schreibtisch ragte, zu ihrem Mund, und sprach ein paar kurze seltsame Worte. Das Tippen verhallte langsam im Hintergrund.</p><p>&#8220;Was hat sie gesagt?&quot;, flüsterte Mort Evelyn nervös zu.<br
/> &#8220;Keine Ahnung&quot;, gab sie zu. &#8220;Das war nicht tschechisch.&quot;</p><p>Das Tippen setzte wieder ein, bevor das Geräusch ganz verklungen war. Und da 243 kein weiteres Kommentar abgab, warteten die beiden, obschon es Mort irgendwie nach weglaufen zumute war.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/hugovk/">hugovk</a></small></p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=859&amp;md5=3713403ef8ef6adda1e29d84c295af7b" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/zweigang/</guid> <description><![CDATA[Evelyn analysierte den Raum ebenso und schätzte seinen Informationsgehalt auf Null. Nichts mit Broschüren, Plakaten oder Bildschirmen mit Infomercials. &#8220;Drei.&#34;, flüsterte sie Mort daher zu. Mort las auf seiner Serviette nach. 3. Wenn keine Informationen auf unauffällige Weise zu entnehmen, nach Personen Ausschau halten. Kontaktaufnahme, sofern die Person(en) nicht erzürnt über Eindringen wirken und/oder Waffen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm3.static.flickr.com/2152/2087772713_bdd8161fa9_m.jpg" alt="weißes Sofa" />Evelyn analysierte den Raum ebenso und schätzte seinen Informationsgehalt auf Null. Nichts mit Broschüren, Plakaten oder Bildschirmen mit Infomercials.</p><p>&#8220;Drei.&quot;, flüsterte sie Mort daher zu.<br
/> Mort las auf seiner Serviette nach.</p><p>3. Wenn keine Informationen auf unauffällige Weise zu entnehmen, nach Personen Ausschau halten. Kontaktaufnahme, sofern die Person(en) nicht erzürnt über Eindringen wirken und/oder Waffen tragen.</p><p>Die Dame in Weiß war Mort zwar unheimlich, doch er hatte keinen Grund zur Annahme, dass sie erzürnen oder Waffen tragen könnte, und so schritt er neben Eve den weißen Teppich entlang, bis sie an der â€“ dazu passend farblosen â€“ Theke ankamen.</p><p>&#8220;Sieben&quot;, murmelte sie, als die Dame vor ihnen von der Schreibmaschine aufblickte.</p><p>7. Ich rede, du hörst zu.<br
/> Dieser Teil des Plans sagte Mort sehr zu. Reden war nicht sein Ding.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/digiart2001/">digiart2001</a></small></p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=843&amp;md5=290b07e5d451ca2691d369ca45e14692" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=843&amp;md5=290b07e5d451ca2691d369ca45e14692" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/eingang/</guid> <description><![CDATA[Die Sonne war im Begriff, unterzugehen, und ließ das Gebäude rötlich erstrahlen, als Evelyn und Mort zum zweiten Mal vor seinen Eingang traten. &#8220;Kann es losgehen?&#34;, fragte Eve. Mort nickte. &#8220;Nummer eins!&#34;, sagte Eve. Mort hob die Serviette und begann, ganz oben, neben der kleinen 1. zu lesen. Gebäude betreten. Nach Augenschein das Interieur beurteilen. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm1.static.flickr.com/129/415272436_be07b43839_m.jpg" alt="ink inc." />Die Sonne war im Begriff, unterzugehen, und ließ das Gebäude rötlich erstrahlen, als Evelyn und Mort zum zweiten Mal vor seinen Eingang traten.</p><p>&#8220;Kann es losgehen?&quot;, fragte Eve.<br
/> Mort nickte.</p><p>&#8220;Nummer eins!&quot;, sagte Eve.<br
/> Mort hob die Serviette und begann, ganz oben, neben der kleinen 1. zu lesen.</p><p>Gebäude betreten. Nach Augenschein das Interieur beurteilen. Jegliche Art von Informationen bezüglich des Zwecks des Gebäudes beachten. stand da.</p><p>Alles klar soweit. Mort holte tief Luft und öffnete Evelyn die schwere Glastür.</p><p>Die Eingangshalle mutete genauso modern, gläsern und hoch an, wie die Außenfassade. Morts Blick schweifte weit umher. Das ganze machte einen sterilen Eindruck und war riesig. Ein schmaler, rätselhaft weißer Teppich führte von der Tür geradewegs zu einer runden Theke, hinter der weitere glänzende Türen sehr den Anschein erweckten, Lifttüren zu sein. An der Theke stand eine Dame in Weiß, offenbar vertieft ins Tippen auf einer Schreibmaschine, deren klicken in der hohen Halle laut widerhallte.</p><p>Nebst alledem sowie zwei an sich großen, im Verhältnis zum Raum jedoch lächerlich kleinen Topfpflanzen konnte Mort dort, wie er erstaunt bemerkte, absolut gar nichts erblicken.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/alphageek/">code poet</a></small></p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=838&amp;md5=4bf36f0de2267b4036d8bc08a8161116" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=838&amp;md5=4bf36f0de2267b4036d8bc08a8161116" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/2008/evelyns-plan/</guid> <description><![CDATA[Noch heute gilt Evelyns Plan als einer der besten, die jemals zu irgendeinem beliebigen Zweck entwickelt wurden. Er war so durchdacht, dass für jede denkbare Konstellation im Phasenraum des Ink Inc.-Gebäudes eine eigene Lösung gefunden wurde. Vom Hauptplan spalteten sich hunderte Unterpläne ab, für-den-Fall-dass-Pläne, die untereinander hochgradig komplex verwoben waren und ineinander griffen wie ein [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm1.static.flickr.com/211/504802848_eaecfc1763_m.jpg" alt="Serviette" />Noch heute gilt Evelyns Plan als einer der besten, die jemals zu irgendeinem beliebigen Zweck entwickelt wurden.</p><p>Er war so durchdacht, dass für jede denkbare Konstellation im Phasenraum des Ink Inc.-Gebäudes eine eigene Lösung gefunden wurde. Vom Hauptplan spalteten sich hunderte Unterpläne ab, für-den-Fall-dass-Pläne, die untereinander hochgradig komplex verwoben waren und ineinander griffen wie ein gut geöltes Perpetuum Mobile.</p><p>Das Problem mit diesem Plan war, dass er alles andere als einfach war. Und wenn jemand behauptet, einfache Pläne wären die besten, so hätte er zumindest in dem Fall recht, dass Mort darin eine Rolle spielen sollte.</p><p>Kurz nachdem Evelyn begonnen hatte, schwirrte Mort der Kopf dergestalt, dass er sie um eine kurze Pause bat und begann, auf einer Serviette mitzuschreiben.</p><p>Siebenundzwanzig Servietten später stellte er sachlich fest: &#8220;Das merke ich mir nie.&quot;<br
/> Evelyn seufzte. Sie hatte vergessen, wie schwierig es für andere zu sein schien, eine beliebig lange Reihe unwichtiger Informationen auswendig zu lernen.<br
/> Doch auch hierfür hatte sie einen Plan, den sie in den Hauptplan eingliederte.<br
/> So gut war Evelyns Plan.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/tod/">todmaffin</a></small></p> <small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=833&amp;md5=96f56750031724f88ce094c36664cec0" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=833&amp;md5=96f56750031724f88ce094c36664cec0" title="Flattr" target="_blank"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.2-blog.net/2008/evelyns-plan/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <atom:link rel="payment" href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=833&amp;md5=96f56750031724f88ce094c36664cec0" type="text/html" /> </item> <item><title>SKT</title><link>http://www.2-blog.net/2008/skt/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2008/skt/#comments</comments> <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 10:48:07 +0000</pubDate> <dc:creator>anonymer user</dc:creator> <category><![CDATA[Mort]]></category> <category><![CDATA[Mort 2]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=830</guid> <description><![CDATA[Zum ersten Mal seit langem fühlte Mort sich wohl, als er in frischem Look die HermÃ©s Paris-Boutique auf der Parizska verließ und Evelyn in ein nahe gelegenes CafÃ© folgte. Nun strahlte er zwar äußerlich wie nie zuvor, doch innerlich fühlte er sich leer. Er fragte sich, ob es dieses Gefühl war, das die Leute beschrieben, [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm3.static.flickr.com/2158/2039891183_76eefcc74a_m.jpg" alt="SKT" />Zum ersten Mal seit langem fühlte Mort sich wohl, als er in frischem Look die HermÃ©s Paris-Boutique auf der Parizska verließ und Evelyn in ein nahe gelegenes CafÃ© folgte.</p><p>Nun strahlte er zwar äußerlich wie nie zuvor, doch innerlich fühlte er sich leer. Er fragte sich, ob es dieses Gefühl war, das die Leute beschrieben, wenn sie behaupteten, Geld mache nicht glücklich. Dann fiel ihm ein, dass er seit vierundzwanzig Stunden nichts gegessen hatte, und er verwarf seine erste Theorie wieder. Er bestellte sieben Schinken-Käse-Toasts, und dann noch mal zehn.</p><p>Evelyn sah ihm dabei zu und trank in derselben Zeit eine Tasse Cappuccino. Mort erstellte eine geistige Notiz, sich bei Gelegenheit bei ihr erkenntlich zu zeigen.</p><p>Als er wieder den Eindruck machte, Fragen beantworten zu können, kam Evelyn auf ihren Plan zurück: &#8220;Ich habe eine Idee. Sag mir, was du davon hältst.&quot;<br
/> &#8220;Hätte ich doch das pinke Hemd nehmen sollen?&quot;, fragte Mort abwesend.<br
/> &#8220;Nein, mauve steht dir hervorragend.&quot;, winkte Eve ab. &#8220;Ich rede von unserem Plan.&quot;<br
/> Mort überlegte eine Sekunde lang, dann verriet der Schatten, der sein Gesicht befiel, dass ihm seine wahnwitzige Mission wieder eingefallen war.<br
/> &#8220;Oh, gut.&quot;, seufzte er. &#8220;Schieß los.&quot;</p><p><small>Bild von <a
href="http://www.flickr.com/photos/desiitaly/">desi.italy</a></small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">15. Februar 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: test</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">16. Februar 2008</a>, <a
href='http://www.pgc-forum.de/ars' rel='external ' class='url'>anonymer user</a> schreibt: Wow!
Die Fotos sind ja mal cool! (hab mir schon mal überlegt ob ich nicht anfange zu illustrieren)
Und der blöde Header... ich find der passt perfekt zu der Geschichte! ^^
Nur hier unten bei den Comments seh ich etwas Codesalat...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">16. Februar 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Wenn du illustrieren würdest, wäre das natürlich überdrübertoll, aber das kann man im Nachhinein immer noch. Header kannst du gerne einen schönen machen, aber um drei in der Früh war die Muse bereits im Bett.
Ich befürchte, dass ich den Kommentarbereich komplett neu schreiben muss.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">16. Februar 2008</a>, <a
href='http://www.pgc-forum.de/ars' rel='external ' class='url'>anonymer user</a> schreibt: wie gesagt; ich find der header passt einfach zum Stil der Geschichte ^^
Aber ich mach dir gern einen, der besser zu deinem Blog passt. Ich hab eh schon das Gefühl, deinen Blog voll runterzuziehen, jetzt muss ich ihn nicht auch noch grafisch misshandeln.
Und wegen dem geheimen *hhrrrrmlogo* musst du mich noch briefen. Hab mir das blöde Heft dann natürlich doch noch gekauft, das hat mich nicht losgelassen ;)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">16. Februar 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Du sollst nicht so viel Geld ausgeben. tztztz
Nichts runterziehen. Es gibt Leute, die den Blog nur wegen Mort lesen. Und mit deinen grafischen Künsten wird es sehr sehr schwer jemanden zu verschrecken.
Briefing kommt heute. Oder morgen. Wir sehen uns ja auch noch.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">16. Februar 2008</a>, <a
href='http://www.pgc-forum.de/ars' rel='external ' class='url'>anonymer user</a> schreibt: Was ich mich gefragt habe: wieso umfasst Mort I bei dir 56 Beiträge, bei mir genau 50? Ich hab mich nämlich so gefreut, dass sich das zufällig ausging. Zwei Beiträge Unterschied kann ich mir ja noch erklären, aber 6?? Irgendwann geh ich der Sache auf die Spur und zähl nach...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">19. Februar 2008</a>, <a
href='http://www.kleopas.de/om/html/hotels.html' rel='external ' class='url'>daniel</a> schreibt: ich bin kein blogger und nicht mehr der jüngste, aber dieser projekt mag ich sehr , kannst du mir nur kurz erklären oder mir sagen wo ich die info finde, von wem ist diese geschichte? von dir? danke</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/skt/">19. Februar 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: Der Autor ist der anonyme user, welcher direkt über dir kommentiert hat. In seinem Blog solltest du weitere Informationen finden. Und sonst eine Mail an ihn schreiben. Oder hier fragen.</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=826</guid> <description><![CDATA[Für die meisten Menschen ist Mode nur zu einem gewissen Grade wichtig. Es ist somit normalerweise nicht üblich, das Thema zum Allgemeinwissen zu zählen. Gerade deswegen wusste Evelyn alles darüber. Zweifellos kann jeder meiner Leser eine Sandale von einem Lederstiefel unterscheiden; viele kennen das Burberry-Muster und wissen, wie ein Dufflecoat aussieht. Und spätestens seit jener [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://farm1.static.flickr.com/159/391937606_d803eac22b_m.jpg" alt="Chanel No.5" />Für die meisten Menschen ist Mode nur zu einem gewissen Grade wichtig. Es ist somit normalerweise nicht üblich, das Thema zum Allgemeinwissen zu zählen. Gerade deswegen wusste Evelyn alles darüber.</p><p>Zweifellos kann jeder meiner Leser eine Sandale von einem Lederstiefel unterscheiden; viele kennen das Burberry-Muster und wissen, wie ein Dufflecoat aussieht. Und spätestens seit jener herrlichen Komödie mit Meryl Streep und Anne Hathaway kennt man auch Namen wie Prada und Louis Vuitton.</p><p>Doch Evelyn wusste viel mehr als das.</p><p>Etwa dass Parfum eine 10-Millionen-Dollar Industrie ist, die bis zu den alten &Auml;gyptern zurückreicht, wo es bei religiösen Ritualen zum Einsatz kam. Die moderne Parfum-&Auml;ra begann 1921, als Coco Chanelâ€™s Chanel No.5 auf den Markt kam (eine exotische Blumenmischung, entwickelt von Ernest Beaux). Oder die Tatsache, dass kein Couture-Designer jemals eine Linie in mehr als Größe 38 herausgebracht hat. Dass Männerhemden die Knöpfe rechts haben; Frauenblusen dagegen links.<br
/> Und dass <a
href="http://images.google.at/images?um=1&#038;hl=de&#038;client=firefox-a&#038;rls=org.mozilla%3Ade%3Aofficial&#038;q=armbanduhr&#038;btnG=Bilder-Suche">Armbanduhren</a> in Reklamen fast immer die Uhrzeit 10 nach 10 anzeigen.</p><p>Sie wusste all das über Mode, was ihr nicht wisst.</p><p>Dazu gehörte außerdem, wo man in Prag echte Couture-Mode zu kaufen bekam.</p><p>Sogar Mort war in gewisser Weise von dem Thema beeindruckt: er hatte stets angenommen, Designerklamotten wären über die Maßen auffällig, sodass man sie zu kaum einer Gelegenheit tragen konnte, die keinen Laufsteg involvierte. Als er jedoch von Eve neu eingekleidet wurde, bemerkte er, dass sich vieles â€“ wenn auch nicht alles â€“ von dem, was er bisher getragen hatte, im Wesentlichen nur in einem Aspekt unterschied: es war zehnmal so teuer.</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/moniquehofland/">Monique Hofland</a></small></p> <small><br
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rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.244) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=826&amp;md5=c66db5a5906eef6408ffc8741bd1b80d" title="Flattr" target="_blank"><img
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