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	<title>Luca Hammer &#187; Meine Welt</title>
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	<description>Blog aus und über das Leben</description>
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		<title>K&#252;ndigung</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das gesamte Leben besteht aus Entscheidungen. Ob wir aufstehen oder liegen bleiben, M&#252;sli oder nur ein Kaffee, Laptop kaufen oder auf Urlaub fahren, links abbiegen oder geradeaus gehen. Heute habe ich nach drei Jahren den gemeinsamen Weg mit meinem bisherigen Arbeitsgeber beendet. Auch wenn ich nie angestellt war, ein Beschluss, der mir nicht ganz leicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Das gesamte Leben besteht aus Entscheidungen. Ob wir aufstehen oder liegen bleiben, M&#252;sli oder nur ein Kaffee, Laptop kaufen oder auf Urlaub fahren, links abbiegen oder geradeaus gehen. Heute habe ich nach drei Jahren den gemeinsamen Weg mit meinem bisherigen Arbeitsgeber beendet. Auch wenn ich nie angestellt war, ein Beschluss, der mir nicht ganz leicht gefallen ist und den ich dennoch nicht bereue.</b></p>
<p><img src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2010/09/tony-gigov-jump.jpg" alt="" title="Tony Gigov Jump" width="680" height="300" class="alignnone size-full wp-image-1408" /><br />
<small>Foto: <a href="http://tonygigov.com/">Tony Gigov</a> &#8220;<a href="http://www.fluidr.com/photos/gigov/3579785286">Jump, jump!</a>&#8220;</small></p>
<p>Vor fast zwei Monaten habe ich dar&#252;ber geschrieben, dass ich mir eine <a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">Auszeit</a> genommen habe, um &#252;ber mich und alles rundherum nachzudenken. Daraufhin habe ich tolle R&#252;ckmeldungen bekommen, sowohl in den Kommentaren als auch in pers&#246;nlichen Treffen mit Menschen, denen ich etwas bedeute. Danke daf&#252;r. </p>
<p>Es steht schon im Titel. Ich bin raus. Drei spannende Jahre, in denen ich immer wieder Projekte mit <a href="http://mehrblick.at/">mehrblick</a> durchgef&#252;hrt habe. Viele ehrenamtlich wie WIFV, WeissSee und Bl&#246;gger. Ich habe Konzepte geschrieben, Websites umgesetzt und bei der Planung sowie dem Abhalten von Veranstaltungen mitgeholfen. Es gab Projekte f&#252;r Kunden, &#252;ber die ich immer wieder etwas verdient habe. Es war eine spannende Zeit, es hat mir geholfen in Wien Fu&#223; zu fassen und ich habe viele Menschen kennen gelernt. Es war mein Start in die Arbeitswelt und mein erstes selbstverdientes Geld. Abgesehen vom Bloggen<sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#footnote_0_1405" id="identifier_0_1405" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mein allererstes Geld habe ich von Google Adsense bekommen.">1</a></sup>. Gerade bei Bl&#246;gger f&#228;llt es mir schwer loszulassen, da ich viel Zeit investiert habe und gro&#223;artige Menschen dar&#252;ber kennen gelernt habe, aber ich bin zuversichtlich, dass das Projekt weitergef&#252;hrt wird und sich auch in Zukunft um die St&#228;rkung der &#246;sterreichischen Mikromedien k&#252;mmert. F&#252;r eine kleine Firma mit einer solchen Vielzahl an Projekten ist es nicht einfach, mal eben einen Mitarbeiter zu verlieren, doch meine Bereiche sind auch durch ihren Projektcharakter soweit alle abgeschlossen, dass sie auch ohne mein Zutun weiterlaufen und sich in Zukunft jemand anderes darum k&#252;mmern kann. </p>
<p>Auf jeden Fall <a href="http://twitter.com/mehrblick/status/23075736582">sucht mehrblick ab Oktober</a> einen Medien-Praktikanten f&#252;r Videoschnitt, WordPress und Design. Falls jemand Interesse hat, kann er oder sie sich dort melden. Wahrscheinlich wird die Person teilweise von mir eingewiesen und teilweise durch mehrblick selbst. Schlie&#223;lich ist man dort auch nicht auf den Kopf gefallen und sehr medienaffin. Wodurch, zumindest kurzzeitig, vieles durch sie selbst erledigt werden kann. </p>
<h3>Meine Gr&#252;nde</h3>
<p>Vor drei Jahren kannte mich niemand, heute lest ihr alle diese Zeilen. Ich spreche auf Podiumsdiskussionen und Symposien. Das hat mich ver&#228;ndert. Auch die kurzzeitige mediale &#220;berrepr&#228;sentation w&#228;hrend und nach <a href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">#unibrennt</a> hat ihren Anteil gehabt. Ich habe gelernt wie klassische Medien funktionieren und wie gering ihre Bedeutung teilweise ist. Giganten, die beinahe f&#252;hrungslos umherirren, Spuren hinterlassend, die schon nach Tagen wieder verblassen, so gro&#223; auch die Aufregung ist, w&#228;hrend sie da sind. Ich mag es gekannt zu werden, doch um nicht nur Medienfutter zu sein, muss man dies langsam aufbauen, wie ich es fr&#252;her mit dem Blog gemacht habe. Dort will ich wieder hin.</p>
<p>Erst war es ein Gef&#252;hl. Ich konnte es lange nicht in Worte ausdr&#252;cken. Unzufriedenheit. Man wollte wissen was es ist, wie man etwas dagegen unternehmen k&#246;nnte. Ich wusste es nicht, konnte nicht definieren, nicht einzelne Punkt festnageln. Nur ein Gef&#252;hl, das mir gesagt hat, dass es so nicht weitergehen kann. Als das endg&#252;ltig kl&#228;rende Gespr&#228;ch n&#228;her gekommen ist, habe ich begonnen rationale Erkl&#228;rungen zusammenzustellen. Diese waren aber nur Rechtfertigungsversuche, weil Gef&#252;hle alleine nach 3 Jahren Zusammenarbeit nicht gerade der beste K&#252;ndigungsgrund sind. </p>
<p>Ich bin gut im Worte verdrehen. Kann Dinge sch&#246;n von einer Seite beleuchten, sodass alle mir sogleich Recht geben, dass es so ist. Oder ich nehme mir die andere Seite vor und bekomme wieder Zustimmung. Austauschbar wie ein Kaffeefilter.</p>
<p>Best&#228;tigung f&#252;r mein Gef&#252;hl habe ich dann von au&#223;en bekommen. Menschen, die mitbekommen habe, dass ich mir gerade viele Gedanken mache und andere, die mich nicht einmal kennen. Nachdem ich den letzten Blogpost geschrieben habe, wurden mir zwei Jobs angeboten. Doch nicht indem man mir eine Stellenausschreibung geschickt hat, sondern indem man mich einlud. Bei einem Essen hat man &#252;ber meine aktuelle Situation gesprochen und dann versucht ein f&#252;r mich passendes Angebot mit mir gemeinsam zu erstellen. Ich bin mit beiden Unternehmen im Gespr&#228;ch und habe noch nichts entschieden. Vor wenigen Tagen habe ich ein weiteres Angebot von einer Firma bekommen, die mich anstellen m&#246;chte. Gut begr&#252;ndet und ein guter Job. Auch hier ist noch nichts entschieden. Doch ich bin ger&#252;hrt wie sich bestimmte Menschen um mich sorgen und erfreut welches Interesse allgemein besteht, obwohl es noch gar nicht sicher war, dass ich k&#252;ndigen werde.</p>
<p>Frei sein. Auch wenn ich nicht angestellt war, habe ich mich mit der Zeit immer st&#228;rker mit der Firma identifiziert und somit auch andere Leute mich mit der Firma. Dinge die ich privat oder au&#223;erhalb meines Jobs gemacht habe, und das war fast alles, wurde mit der Firma in Zusammenhang gebracht. Besonders stark habe ich es online bei mir selbst bemerkt. Bei jedem Statusupdate, bei jedem Blogpost habe ich an die Firma denken m&#252;ssen, wie andere Leute und vor allem Kunden es wahrnehmen. Es hat mich daran gehindert frei zu schreiben. Was ich an Blogs so sch&#228;tze, die Offenheit hat mir gefehlt. Ein Grund, warum ich fast nichts mehr gebloggt habe. Falsche Zeiteinteilung war ein anderer. Oft wollte ich etwas machen und dann kam mir in den Kopf, dass noch eine Arbeit offen ist und bevor ich mich um eigene Projekte k&#252;mmere m&#252;sste ich das erledigen. Wollte ich es nicht machen, habe ich leider viel zu oft sinnlos Zeit vergeudet ohne dass ich irgendetwas weitergebracht habe.</p>
<p>Die Welt ver&#228;ndert sich. Eure und meine. Jeden Tag. Das Internet erm&#246;glicht mir, mich mit Menschen auf der gesamten Welt<sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#footnote_1_1405" id="identifier_1_1405" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Internetanschluss und wenig Zensur vorausgesetzt">2</a></sup> austauschen. <a href="http://www.pabcas.com/">Paul Campbell</a> und andere hat bei der gestrigen <a href="http://schnitzelconf.com/">Schnitzelconf</a><sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#footnote_2_1405" id="identifier_2_1405" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die inspirierendste Konferenz an der ich je teilgenommen habe.">3</a></sup> einige wichtige Dinge gesagt. Uns geht es viel zu gut um Dinge zu tun, von denen wir nicht vollends &#252;berzeugt sind. Wir sind es den Menschen schuldig, die nicht die M&#246;glichkeit haben zu entscheiden, ob sie etwas machen oder nicht, weil sie das Geld brauchen. Ich lebe jetzt. An diesem Moment. Habe das Gl&#252;ck, dass meine Eltern daf&#252;r sorgen, dass ich weder verhungre, noch auf der Stra&#223;e schlafen muss. Ich m&#246;chte nicht f&#252;r immer von ihnen abh&#228;ngig sein, doch Geld sollte nicht mein Antrieb sein. Viel mehr die Welt zu verbessern. Und damit selbst gl&#252;cklich werden. Auf Dauer funktioniert das nat&#252;rlich nur, wenn ich damit auch Geld verdiene. Ich will Dinge machen, in denen ich einen Sinn sehe. Ich will, dass Menschen sich an mich erinnern.</p>
<p>Ver&#228;nderung. Drei Jahre sind genug. Das ist einfach so.<br />
Zu Beginn war alles neu und spannend, ich habe viel gelernt, doch irgendwann habe ich den Punkt erreicht, wo sich viele Dinge wiederholt haben und ich nicht mehr das Gef&#252;hl hatte mich selbst weiterzuentwickeln. </p>
<h3>Zukunft</h3>
<p>Ich habe ein paar gro&#223;artige Angebote und vermute, dass noch mehr kommen. Ich denke &#252;ber eigene Projekte nach, &#252;berlege etwas neues zu starten. Im Moment kann ich mir keine Festanstellung vorstellen, sondern sehe viel mehr eine Kombination aus Projekten. Bezahlte und unbezahlte, eigene und fremde. Das spannendste und das lukrativste haben gute Chancen dabei zu sein. Und irgendwann konzentriere ich mich auf etwas eigenes. Oder bin Teil etwas gr&#246;&#223;eren. </p>
<p>Noch wei&#223; ich es nicht, aber zuerst werdet ihr es sicher auf <a href="http://twitter.com/luca">Twitter</a> erfahren. Und dann hier.</p>
<p>Und falls ihr das ultimative Projekt, wo ich dabei sein muss, kennt: lucahammer (&#228;t) gmail.com oder +43 676 6867694</p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18307">8. September 2010</a>, <a href='http://www.welitso.de' rel='external ' class='url'>Florian Wirths</a> schreibt: Ich w&#252;nsch dir viel erfolg auf deinen zuk&#252;nften Lebensweg!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18308">8. September 2010</a>, <a href='http://www.mabacher.com' rel='external ' class='url'>Martin Habacher</a> schreibt: Hi Luca!
Ich geh&#246;re wohl zu den Menschen die etwas arbeiten m&#252;ssen um zu Geld zu kommen, bzw w&#252;rde ich gerne etwas arbeiten um zu Geld zu kommen. Also von meiner Warte aus bist du es mir nicht schuldig, nur Dinge zu tun von denen du &#252;berzeugt bist! ;-)
Aber so lange du dein Leben so handhaben kannst (wie du ja selbst auch sagst), HAU REIN!! Es sei dir geg&#246;nnt!
Mit prickelnden Gr&#252;ssen
Martin</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18309">8. September 2010</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18310">8. September 2010</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Sobald meine Ausgaben steigen und das ist nicht mehr allzuweit entfernt, wird es auch f&#252;r mich schwieriger werden. Nat&#252;rlich muss ich dann auch darauf achten wie das Essen auf meinen Teller kommt, aber wenn ich es schaffe bis dahin etwas aufzubauen, das mir Spa&#223; macht und in dem ich einen echten Nutzen sehe, umso besser. Ich k&#246;nnte auch jetzt etwas machen, was supertoll ist, aber mir kein Geld bringt, dann stehe ich in eineigen Monaten da ohne etwas zu haben und muss mich erst recht wieder einem Unternehmen unterordnen, kann nicht selbst entscheiden wann und was ich arbeite. Damit ich dort nicht hinkomme, muss ich jetzt Entscheidungen treffen.
Auf jeden Fall: Danke. Ich hoffe ich werde mich nicht entt&#228;uschen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18311">8. September 2010</a>, <a href='http://topsy.com/www.2-blog.net/2010/kuendigung/?utm_source=pingback&amp;utm_campaign=L2' rel='external ' class='url'>Tweets that mention K&#252;ndigung | Luca Hammer -- Topsy.com</a> schreibt: [...] This post was mentioned on Twitter by Luca Hammer and Luca Hammer, bas|se|na. bas|se|na said: Lesenswert, da exemplarisch RT @Luca &#220;ber die Entscheidung zur K&#252;ndigung gebloggt: http://bit.ly/dsdhCm [...]</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18312">8. September 2010</a>, <a href='http://blog.the-sign-design.com' rel='external ' class='url'>brainstorming</a> schreibt: Wow, sehr emotionaler Artikel. Du bringst sehr gut r&#252;ber, welche Vor- und Nachteile du gesehen hast.
Was einem oft an der eigenen Entwicklung hindert, obwohl es einem vor Zeiten gef&#246;rdert hat.
W&#252;nsch dir auf alle F&#228;lle einmal alles Gut f&#252;r die Zukunft und bin aber &#252;berzeugt davon, dass du deinen Weg machen wirst.
Liebe Gr&#252;&#223;e,
René</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18313">8. September 2010</a>, Christine Jank schreibt: K&#252;ndigungen:
Bei jenen Jobs in meinem bisherigen Leben, in denen meine Arbeitskraft und Ausdauer - unterbezahlt und ohne Anerkennung - ausgen&#252;tzt wurde und ich kaum mehr was dazu lernen konnte, stattdessen aber nur mehr auf die passende Gelegenheit wartete, um endlich zu k&#252;ndigen, hab ich - aus meiner heutigen Sicht - stets zu lange gewartet, um diesen endg&#252;ltigen Schritt zu tun.
Warum? Weil ich finanziell abh&#228;ngig war von den Jobs, auch wenn ich meist zu wenig daf&#252;r verdiente, f&#252;r das was ich tat. Weil ich die ArbeitgeberInnen  "nicht h&#228;ngen lassen wollte", weil ich "loyal" sein wollte, obwohl die Loyalit&#228;t mir gegen&#252;ber als t&#252;chtige und engagierte Arbeitnehmerin eher gering war. Weil sich keine aktuellen Chancen in meinem gelernten Beruf auftaten oder weil ich Entscheidungen "rausschob", weil Entscheidungen immer Mut und den richtigen Zeitpunkt erfordern.
Jobs, die Verwirklichung, Sinnhaftigkeit, Wissens-u. Erfahrungsgewinn und ein angemessenes Entgelt, sowie Anerkennung beinhalten, sind nicht in Gefahr, vorzeitig beendet zu werden.
Jede Person entwickelt sich st&#228;ndig weiter - und oft entwickeln sich Jobs oder Beziehungen nicht in die gleiche Richtung oder entsprechen nicht mehr den Vorstellungen von fr&#252;her oder sp&#228;ter.....
Gl&#252;cklich ist, wer das rechtzeitig erkennt und die passenden Entscheidungen damit besser treffen kann.
Ich w&#252;nsche dir alles Gute, Luca, f&#252;r deine lebensweichenstellenden Entscheidungen!
Das Gute ist ja - um bei dem Vergleich zu bleiben- dass gegebenenfalls eine Lok auch mal ein St&#252;ck retour fahren kann, wenn sie einen Fehler gleich bemerkt und dann zum 2. Versuch auf einer anderen Schiene ansetzen kann.
Und das andere Gute ist, dass alles was wir uns im Leben erarbeiten, uns wieder weiter bringt, dass eine Erfahrung auf der anderen aufbaut und die Entscheidungen immer leichter werden, je mehr wir &#252;ben.
Es ist gut, wenn du neben deinen ganzen sicher wichtigen &#220;berlegungen zur Entscheidungsfindung, immer auch dein Bauchgef&#252;hl dazu nimmst.
Ich bin &#252;berzeugt davon, dass du einen guten Weg f&#252;r dich findest. Viel Gl&#252;ck!
chriselja</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#comment-18314">9. September 2010</a>, <a href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Dominik</a> schreibt: Hey Luca!
Ich bin &#252;berzeugt, dass du das Richtige getan hast. Und ich glaube, so ein bisschen Abstand, wie du ihn dir w&#228;hrend der Sommerferien geg&#246;nnt (bzw. dir selbst auferlegt hast) w&#252;rde wohl vielen Menschen gut tun. Um den n&#246;tigen Abstand zu bekommen und zu wieder einen &#220;berblick zu erhalten. Um einiges Unordentliches im Leben wieder auf die Reihe zu bringen.
Wenn ich mich an unsere Treffen zur&#252;ckerinnere, denke ich an dich so: du bist ein humorvoller, interessierter, umfangreich wissender (hehe) und vor allem auch ein nachdenklicher Mensch. Das habe ich ja auch von Anfang an hier (als deine Welt noch hier zu lesen war) bemerkt. Und deshalb war diese K&#252;ndigung, wie du ja auch im Blogeintrag schreibst, keine un&#252;berlegte Sache. Du wei&#223;t schon, was du machst.
Und mit deinem K&#246;nnen, deinem Einsatz, deiner M&#246;glichkeit, sich in Projekte so richtig reinzuh&#228;ngen, bin ich fest &#252;berzeugt, dass du deinen Weg weiter so gro&#223;artig gehen wirst. Ich bin schon gespannt, welche Projekte in naher Zukunft auf deinem Plan stehen. Am Besten w&#228;re ein @Luca-Watchblog (oder -Watchtwitteraccount), damit ja keine Nachricht untergeht. :D
Das ist schon gut so. Und jetzt w&#252;nsch' ich dir (falls ich deine Tweets richtig gedeutet habe) viel, viel Spa&#223; in Deutschland. Genie&#223;en! Und liebe Gr&#252;&#223;e!
Alles Liebe
Dominik</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1405" class="footnote">Mein allererstes Geld habe ich von Google Adsense bekommen.</li><li id="footnote_1_1405" class="footnote">Internetanschluss und wenig Zensur vorausgesetzt</li><li id="footnote_2_1405" class="footnote">Die inspirierendste Konferenz an der ich je teilgenommen habe.</li></ol><script type="text/javascript">
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		<title>Auszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 11:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte von einem jungem Mann, der auszog die Welt zu erobern und auf halben Weg stolperte, weil er nach dem dritten Gipfel verga&#223; darauf zu achten, was ihn gl&#252;cklich macht. So setzt er sich unter einen Baum und dachte nach. &#220;ber sich, seine Arbeit, die Liebe, Freunde, das Leben im Allgemeinen und das Internet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte von einem jungem Mann, der auszog die Welt zu erobern und auf halben Weg stolperte, weil er nach dem dritten Gipfel verga&#223; darauf zu achten, was ihn gl&#252;cklich macht. So setzt er sich unter einen Baum und dachte nach. &#220;ber sich, seine Arbeit, die Liebe, Freunde, das Leben im Allgemeinen und das Internet. Weil er fr&#252;her damit gute Erfahrungen gemacht hatte, schrieb er all die Gedanken auf und ver&#246;ffentlichte sie.</strong> </p>
<p><img src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2010/07/auszeit-680x453.jpg" alt="" title="auszeit" width="680" height="453" class="alignright size-large wp-image-1399" /><br />
<small>Foto von <a href="http://www.fluidr.com/photos/gigov">Tony Gigov</a></small></p>
<p>Vor etwa drei Jahren bin ich aus einem kleinen Dorf in Tirol nach Wien gezogen. Ich wollte schon fr&#252;her nach Wien, am Ende war es aber doch eine eher spontane Aktion. Sodass ich auch erst einmal ein bisschen <a href="http://www.2-blog.net/2007/neue-heimat/">Panik hatte</a>. Ich war sp&#228;t dran, weil ich zuvor mit einem Freund quer durch Europa fliegen musste. Einer meiner besten Sommer. Von <a href="http://www.2-blog.net/2007/innsbruck-koln-valencia-koln-hamburg/">Innsbruck nach K&#246;ln nach Valencia nach K&#246;ln nach Hamburg</a> nach <a href="http://www.2-blog.net/2007/gruse-aus-berlin/">Berlin</a> nach Stuttgart nach <a href="http://www.2-blog.net/2007/gruse-aus-paris/">Paris</a> und wieder <a href="http://www.2-blog.net/2007/gruse-aus-der-heimat/">heim</a>. Dann hatte ich <a href="http://www.2-blog.net/2007/los/">Geburtstag</a> und bin ein paar Tage sp&#228;ter <a href="http://www.2-blog.net/2007/noch-eine-veranderung/">nach Wien gezogen</a>. Zwei Koffer, sonst nichts. Seitdem haben sich die Ereignisse immer wieder &#252;berschlagen und ich habe beinahe komplett aufgeh&#246;rt &#252;ber mich nachzudenken, was man vor allem daran sehen kann, dass ich keine Beitr&#228;ge mehr in der Kategorie <a href="http://www.2-blog.net/category/meine-welt/">Meine Welt</a> ver&#246;ffentlicht habe. Das soll sich wieder &#228;ndern. Daher habe ich mir eine Auszeit genommen. Ein Monat lang wohne ich bei meiner Freundin in Deutschland. Genug Zeit zu verarbeiten, was so passiert ist und warum ich in letzter Zeit so unzufrieden geworden bin. Erst war der Plan nichts zu machen, aber es hat sich schnell herausgestellt, dass weder Arbeit noch andere Dinge sich einfach abschalten lassen. Ich versuche es jetzt auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn man bedenkt, dass ich schon &#252;ber eine Woche hier bin und dies mein erster Beitrag ist, hat es nicht wirklich funktioniert. Da ich aber heute die letzten Todos aus der Arbeit abgehakt habe, bin ich zuversichtlich, dass es n&#228;chste Woche besser wird. Das Wochenende geh&#246;rt meiner Freundin.</p>
<h3>Von Unbekannt zu Internetexperte</h3>
<p>Als ich nach Wien kam kannte mich nicht wirklich jemand. Ich hatte in Wien weder Bekannte noch Freunde. Mein Blog lasen acht Personen und als ich vom Barcamp in Wien las, <a href="http://www.2-blog.net/2007/zwischenruf/">traute ich mich nicht hin</a>, weil ich nicht w&#252;sste wor&#252;ber ich reden k&#246;nnte und &#252;berhaupt. </p>
<blockquote><p>Hab ich euch schon erz&#228;hlt, wie klein ich mich im Moment f&#252;hle?<br />
Als ob ich eine Verkleidung abgelegt h&#228;tte. Pl&#246;tzlich habe ich viel mehr Freiheiten, doch ich bin auch angreifbar geworden.</p></blockquote>
<p>Und wie klein ich mich gef&#252;hlt habe. Allein in der gro&#223;en Stadt. Ausgezogen. Ohne zu wissen, ob ich jemals wieder heimkehren w&#252;rde. </p>
<p>Hannes hat mir damals den n&#246;tigen Schubs gegeben, damit ich <a href="http://www.2-blog.net/2007/barcamp-wien-september-07/">doch zum Barcamp gehe</a> und somit hat f&#252;r mich vieles begonnen. Ich habe Leute kennen gelernt, mein Ego hat begonnen zu wachsen und damit einhergehend wurde ich selbstsicherer. In den folgenden Monaten habe ich wie verr&#252;ckt gebloggt, habe alles m&#246;gliche im Internet ausprobiert und bin auf fast alle Veranstaltungen mit Webbezug gegangen. Daneben war noch das Studium, wo ich mir aber immer schwer getan habe Kontakte zu kn&#252;pfen. Hin und wieder mit ich mit einem Dozenten etwas trinken gegangen, aber das war es dann auch schon. Erst im dritten/vierten Semester habe ich Leute &#252;bers Web kennen gelernt, die das gleiche studieren und daraus wurden Freundschaften. Oder eine Vorstufe dazu. </p>
<p>Neben Studium, Blog und Veranstaltungen war aber noch etwas Zeit verf&#252;gbar und so habe ich mich gefreut, als <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/">Hannes</a> mich gefragt hat, ob ich bei seinem Verein mitarbeiten wolle. Sp&#228;ter habe ich auch Auftr&#228;ge von seiner und <a href="http://7meilenstiefeletten.at/">Nicole</a>s <a href="http://mehrblick.at/">Firma</a> bekommen, f&#252;r die ich immer noch arbeite. </p>
<p>Durch meine st&#228;ndige Pr&#228;senz im Web und auf Veranstaltungen bin ich immer bekannter geworden. Entscheidende Sch&#252;be haben drei Ereignisse gegeben. </p>
<p>Das erste war <a href="http://bloegger.at/">Bl&#246;gger</a>, wo wir eigene Veranstaltungen, den Blogtail, organisieren, wo ich immer als Mitveranstalter aufgetreten bin. Zus&#228;tzlich war dies zu einer Zeit, wo sich Medien noch f&#252;r Blogs interessierten, weil es Blogs waren. Allerdings wurde ich in der Berichterstattung h&#246;chstens nebenbei erw&#228;hnt. Mehr Menschen erreichte ich &#252;ber Twitter und den Blog. </p>
<p>Als n&#228;chstes kamen die <a href="http://www.poken.com/">Poken</a>. <a href="http://mynameise.com/dotdean">Florian</a>, welchen ich aus dem Web und bei einem Barcamp in Persona kennen gelernt hatte, gr&#252;ndete in Deutschland <a href="http://missionpoken.de/">missionpoken</a> und fragte mich, ob ich Partner f&#252;r &#214;sterreich werden wollte. Geld konnte man damit nicht wirklich verdienen, aber ich fand das Produkt interessant. Die Medien waren gleicher Meinung und somit wurde ich von diversen Zeitungen, Radiosendern bis hin zum Fernsehen dazu interviewt, was meiner Bekanntheit im Web wieder einen gro&#223;en Schub gegeben hat. Wodurch wieder mehr Journalisten auf mich aufmerksam wurden und so weiter. Geplant war es so nicht, gewehrt habe ich mich auch nicht.</p>
<p>Das dritte Ereignis war <a href="http://www.2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">#unibrennt</a>. War ich erst skeptisch und nur Beobachter bin ich schnell hineingekippt und sehr begeistert von dem ganzen. Ich habe damals in einer Nacht die Website gemacht und den Livestream aufgesetzt und mich darum gek&#252;mmert. Daneben viel getwittert und mitdiskutiert. Auch hier haben sich die Medien gefreut. Erst die auf Twitter, f&#252;r die ich eine verl&#228;ssliche Nachrichtenquelle aus der besetzten Uni war und sp&#228;ter die klassischen, die dar&#252;ber berichten wollten, wie das Internet Proteste ver&#228;ndert und wie wir es eingesetzt haben. Als ich dann aus diversen Zeitungen und Magazinen gel&#228;chelt habe, bekam ich von einigen anderen Besetzern eines auf den Kopf, weil man der Meinung war, dass ich mich in den Vordergrund dr&#228;nge. Hat mich aber nicht weiter besch&#228;ftigt. Die Journalisten kannten mich bereits davor, somit war ich leichter zu erreichen und von mir wusste man, was ich machte, weil ich auf den eigenen Kan&#228;len dar&#252;ber berichtet habe. Sp&#228;ter hielt ich auf diversen Veranstaltungen Vortr&#228;ge dar&#252;ber bis hin zur re:publica (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=NkX4b9errZQ">Video</a> <a href="http://prezi.com/7ln3erofuoug/reburn/">Pr&#228;sentation</a>). </p>
<p>Seitdem rufen mich diverse Medien gerne an, wenn es um Social Networks, Blogs und das Internet allgemein geht. Wichtigster Auftritt war vermutlich im <a href="http://www.2-blog.net/2010/luca-im-club-2/">Club 2 mit Schirrmacher</a>. Danach hat selbst meine Oma sich gemeldet, um mir zu gratulieren. </p>
<p>Dank <a href="http://www.antongigov.com/">Tony</a> habe ich jetzt auch ein <a href="http://www.2-blog.net/2010/social-media-superstar/">Social Media Superstar Shirt</a> (ja, es steht mein Name auf der R&#252;ckseite).</p>
<h3>Von Euphorie zu Depression</h3>
<p>Klingt gro&#223;artig. Ich bin jetzt 21 Jahre alt, hatte bereits mehrere Fernsehauftritte, in dem Bereich, in dem ich t&#228;tig bin, habe ich, zumindest national, einen Namen. Dazu kommen diverse Jobangebote, die in den letzten Monaten gekommen sind. Kurz nachdem ich nach Wien gekommen bin, wurde mir ein Job bei einem Startup in Berlin angeboten. Wohnung inklusive. Ich habe damals abgelehnt, wollte erst mein Studium abschlie&#223;en und &#252;berhaupt war es mir das alles etwas zu schnell. Das Startup ist inzwischen pleite, die Entscheidung bereue ich dennoch ein wenig. Publizistik- und Kommunikationswissenschaften ist das Studium, das sich genau mit den Themen besch&#228;ftigt, f&#252;r die ich mich interessiere. Mit dem kleinen Problem, dass es das nicht tut. Habe ich zu Beginn noch versucht zu dokumentieren, <a href="http://www.2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">was in derUniversit&#228;t abl&#228;uft</a>, doch mit der Zeit verlor ich das Interesse. Ich ging nur noch selten zu Vorlesungen, lernte ein paar Tage und schrieb dann die Pr&#252;fung. Das hat in den meisten F&#228;llen auch geklappt. Nachdem ich immer wieder mitbekommen habe, wie wenig andere f&#252;rs Studium machen und wie wenig Aufmerksamkeit die eigenen Arbeiten von den Dozenten bekommen, oft weil es ihnen einfach nicht m&#246;glich ist, hat auch dort meine Qualit&#228;t nachgelassen. Es gibt die eine oder andere Lehrveranstaltung, <a href="http://www.2-blog.net/2010/reflexion-uemicro/">die interessant war</a>, doch im gro&#223;en und ganzen bin ich entt&#228;uscht wie das spannende Fach an der Uni Wien unterrichtet wird. Was wiederum zu meiner Beteiligung bei den Studierendenprotesten f&#252;hrte. Ebenso bin ich einerseits durch einen Vortrag, <a href="http://www.digitalks.at/">Digitalks@University</a>, und andererseits als Co-Lehrender mit <a href="http://helge.at/">Helge</a>, <a href="http://www.kobuk.at/">kobuk</a>, auf der anderen Seite gestanden und habe mitbekommen wie m&#252;hsam es teilweise ist. Vor allem, wenn die Studierenden sich wieder einmal &#228;u&#223;erst desinteressiert geben. Aus diesen Gr&#252;nden komme ich mit dem Studium eher schleppend voran und bin stark am &#252;berlegen, ob ich in Wien bleibe. Auch weil mir bei der re:publica ein Professor aus Berlin<sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_0_1393" id="identifier_0_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Warum eigentlich immer Berlin?">1</a></sup> angeboten hat, dass ich sofort bei ihm die Master-Arbeit schreiben k&#246;nnte. </p>
<p>Fr&#252;her habe ich mich manchmal gewundert, warum die Leute so verwundert sind, dass ich so viele Dinge mache und so viel Zeit online verbringen kann. Irgendwann bin ich draufgekommen, dass das Ganze auf Kosten meines Privatlebens funktioniert. Ich habe nachdem ich nach Wien gezogen bin nicht besonders viel Energie dahingehend verwendet einen Freundeskreis aufzubauen. Immer wieder habe ich sehr nette und gro&#223;artige Menschen kennen gelernt, mit denne ich auch in Kontakt geblieben bin, aber selten habe ich den Kontakt vertieft. Das hat sich im letzten Jahr zum Gl&#252;ck ver&#228;ndert, ich gehe mit ein paar ausgesprochen lieben Menschen regelm&#228;&#223;ig Essen und das gibt mir sehr viel. Auch aus dem Studium gibt es inzwischen drei Personen, mit denen ich sehr gut kann. Und nat&#252;rlich Sebastian. Diese privaten Aktivit&#228;ten beschr&#228;nken sich jedoch auf ein bis zweimal im Monat. Feiern oder ausgehen am Abend gibt es nur in Ausnahmef&#228;llen. Ich schaffe es eigentlich nur mit langj&#228;hrigen Freunden, von denen in Wien nur sehr selten welche zu finden sind, oder mit beinahe Fremden mich richtig fallen zu lassen. Stattdessen bin ich t&#228;glich bis zu 12 Stunden online und probiere neue Dinge aus, informiere mich &#252;ber neue Entwicklungen, schreibe und arbeite an eigenen Projekten und f&#252;r die Firma. Ich bin jetzt nicht das sozial verwahrloste Ding, das man nirgends einladen kann, die meisten Menschen finden mein Auftreten angenehm und sympathisch, sondern kommuniziere mehr mit Kontakten online. Wobei ich auch da sagen w&#252;rde, dass ich mir zu wenig Zeit daf&#252;r nehme. Einmal ein nettes Mail schreiben, ein l&#228;ngeres Blogkommentar oder etwas f&#252;r jemanden basteln.</p>
<p>Der dritte gro&#223;e Bereich in meinem Leben, neben Studium und Blog/Online, ist die Arbeit. Wie schon berichtet war ich sehr begeistert als ich angefangen habe. Ich habe viel neues gelernt. Sowohl im Selbststudium als auch von den anderen. Interessante Projekte und die tolle Flexibilit&#228;t wie ich arbeite. Ich habe das alles gern gemacht, selbst wenn ich stundenlang an einem Problem gesessen bin, hat es mir Freude bereitet. Doch dann kamen Kunden ins Spiel. Ich m&#246;chte mich hier sicher nicht &#252;ber alle aufregen, weil ich weder mit allen zu tun hatte, noch alle gleich sind. Wir hatten und haben einige wirklich tolle Kunden. Wissbegierige, die aufmerksam zuh&#246;ren, wenn man ihnen etwas erz&#228;hlt und die nicht ihre eigene fixe Vorstellung haben, wie das Internet funktioniert. Leider gab es ein paar nervenauftreibende Projekte, die mir jegliche Motivation nahmen weiter in dem Bereich zu arbeiten. Ich war in den letzten drei Jahren vor allem in der Konzeption und technischen Umsetzung von Webprojekten, alles auf Basis von WordPress, t&#228;tig. Auch wenn mir immer wieder gesagt und versucht wurde, nicht mehr <a href="http://clientsfromhell.net/">solche anstrengenden Kunden</a> zu bekommen, sind sie dennoch wieder gekommen. Weil man jemanden im Vorfeld nicht komplett einsch&#228;tzen kann und auch Vertr&#228;ge nicht jedes Detail abkl&#228;ren k&#246;nnen. Inzwischen glaube ich, dass es in dem Bereich einfach nicht m&#246;glich ist im Vorfeld alles zu regeln und man somit manchmal an schwierige Kunden kommt. Darauf habe ich aber keine Lust mehr. Inzwischen nehme ich eine stark ablehnende Haltung ein, sobald ich etwas in die Richtung h&#246;re und bin nicht mehr bereit in der technischen Umsetzung zu arbeiten. Ich habe mich also weiterentwickelt, weg von dem was ich gemacht habe und bin nun auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Hin und wieder habe ich Vortr&#228;ge gehalten, meist ehrenamtlich, aber auch manche f&#252;r Firmen, was mir Spa&#223; gemacht hat und das positive Feedback von den Zuh&#246;rern hat mir gezeigt, dass ich darin ganz gut bin. Ich mag es mich intensiv mit einem Thema zu besch&#228;ftigen und die Essenz daraus weiterzugeben. Wird man auch manchmal in den Blogbeitr&#228;gen bemerken k&#246;nnen. Mehrblick hat sich auch weiterentwickelt. Tolle eigene Veranstaltungen und Projekte rund um den Bereich Entrepreneurship und Nachhaltigkeit. Doch ich sehe mich weder als Allroundtechniker, der sich bei Veranstaltungen um Licht, Ton und Beamer k&#252;mmert, noch den Inhouse-ITler, den man mal eben was fragen kann und der sonst halt f&#252;r die Websites zust&#228;ndig ist. </p>
<h3>Auszeit</h3>
<p>Das alles hat dazu gef&#252;hrt, dass ich mich in den letzten Wochen sehr unausgeglichen gef&#252;hlt habe. Die Arbeit hat mich genervt, das Studium pl&#228;tscherte so vor sich hin, zum bloggen bin ich fast nicht mehr gekommen. Alles schei&#223;e und f&#252;r Freunde hatte ich auch keine Zeit.</p>
<p>Doch bevor ich alles hinschmei&#223;e und wegrenne<sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_1_1393" id="identifier_1_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nach Tirol und eine Tischlerlehre anfangen&amp;#8230;">2</a></sup> wollte ich mich zur&#252;cklehnen und schauen, ob es wirklich so schlimm ist, wie es sich anf&#252;hlt. Daf&#252;r habe ich mir grob ein Monat genommen, das in nicht einmal zwei Wochen schon um ist, aber aufgrund von Arbeit und anderen Dingen etwas verz&#246;gert wurde. Da man mich bei Mehrblick nicht verlieren m&#246;chte hat es einige Gespr&#228;che gegeben, was sich denn &#228;ndern m&#252;sste, damit es mir mit der Arbeit wieder gut geht oder ob man sich tats&#228;chlich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat. Weiters hat man sich auf einige Punkte geeinigt, mit denen ich mich besch&#228;ftigen werde.</p>
<p>Ich sitze nun bei meiner Freundin auf dem Balkon, hunderte Kilometer entfernt von Arbeit<sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_2_1393" id="identifier_2_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Internet ist ein Hund.">3</a></sup>, Universit&#228;t und Alltag. Vor mir ein paar Zettel, der Laptop und eine Flasche Mineralwasser. </p>
<p>Ich habe in der Vergangenheit die &#214;ffentlichkeit nicht gescheut<sup><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_3_1393" id="identifier_3_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die letzten zwei Jahre sind ein Thema f&uuml;r sich.">4</a></sup> und m&#246;chte es auch jetzt nicht tun. Daher werde ich meinen Fortschritt hier im Blog dokumentieren. Teilweise zensiert, da die Mentalit&#228;t in der Firma, auch aufgrund von Kunden, nicht ganz mit meiner &#252;bereinstimmt. Und ihr k&#246;nnt mir nun helfen. </p>
<p>Zentrale Frage ist, was ich in Zukunft machen m&#246;chte. Von euch w&#252;sste ich gerne, wo ihr glaubt, dass ich gut bin, was ihr von dem ganzen haltet. Vielleicht habt ihr auch Inspiration f&#252;r mich. Oder ihr kritisiert das ganze. Jegliches Feedback hilft mir weiter und momentan habe ich auch die Zeit mich ausf&#252;hrlich damit zu besch&#228;ftigen.</p>
<p><small>Socialmediaged&#246;ns gibt es dann ab September wieder. So in etwa.</small></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18232">20. Juli 2010</a>, <a href='http://theangryteddy.com' rel='external ' class='url'>Daniel // The Angry Teddy</a> schreibt: hi luca,
auch wenn wir uns nicht pers&#246;nlich kennen: ich habden Hype um dich verfolgt und halte es f&#252;r mutig und couragiert, einen solchen blogpost zu ver&#246;ffentlichen.
ich m&#246;chte mir nicht anma&#223;en zu feedbacken, weil ich zu wenig von deiner konkreten arbeit kenne.
finde deine einstellung ganz gro&#223;artig!
lg daniel</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18233">20. Juli 2010</a>, <a href='http://www.yaddac.blogspot.com' rel='external ' class='url'>werner</a> schreibt: klingt nach midlife_crisis. da mu&#223; mann durch!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18234">20. Juli 2010</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Wenn ich eine Midlife Crisis mit 21 habe, dann ich mit 30 in Pension. Jetzt muss ich in den n&#228;chsten Jahren nur noch ein paar Milli&#246;nchen scheffeln und gut is.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18235">20. Juli 2010</a>, <a href='http://www.blariog.net' rel='external ' class='url'>Mario H.</a> schreibt: Hallo Luca,
superfiese Situation, ich kenne sie. Aber sie bietet ungeahnte M&#246;glichkeiten!
Du gehst einen Weg, einen supergenialen Weg. Es ist alles toll. Du freust dich...
Und irgendwann dann merkst du, der Weg hat sich ver&#228;ndert, das Umfeld hat sich ver&#228;ndert, du hast dich ver&#228;ndert. Es passt einfach nicht mehr. Meistens ist es nicht die Schuld von IrgendWemWasWarum, sondern einfach der Wandel.
Sch&#246;n ist, wenn du dir dann die n&#246;tige Zeit und Mu&#223;e nimmst, dich damit, was du erreicht hast und erreichen willst, besch&#228;ftigst. Dich so richtig ausruhst, dir viel Zeit f&#252;r Gespr&#228;che und Gedanken nimmst. Und - vor allem - alles zul&#228;sst.
Sei bereit, _deinen_ Weg zu gehen, einen Cut zu machen, etwas Neues zu wagen. Wenn du das nicht tust, wirst du es bereuen, dich qu&#228;len, immer weiter und immer l&#228;nger. Deine Kraft schwindet mit jedem Tag, den du einfach-so vertust...
Finde deinen neuen Weg, aber erwarte nicht, dass dieser der _endg&#252;ltig richtige_ Weg ist. Er kann es sein, muss aber nicht...
LG
Mario</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18236">20. Juli 2010</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.
F&#252;r mich ist das offen dar&#252;ber schreiben eher ein zur&#252;ckkehren zu meinem urspr&#252;nglichen Blogstil. Er hat mich damals weitergebracht und ich hoffe, dass er es wieder tut. Au&#223;erdem hilft es m&#246;glicherweise anderen Menschen, denen es &#228;hnlich geht.
Du k&#246;nntest deine Sichtweise von au&#223;en geben, wie du mich direkt und indirekt &#252;ber Medien wahrgenommen hast. Was du denkst, dass ich arbeite, bzw. was du findest, dass ich gut k&#246;nnte.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18237">20. Juli 2010</a>, <a href='http://www.digitALPS.at' rel='external ' class='url'>Peter</a> schreibt: Hallo Luca,
ich w&#252;nsche dir eine sch&#246;ne Auszeit!
Hoffentlich findest du was dir Spa&#223; macht und womit du dich wohl f&#252;hlst. Lass dich nicht von den Medien verheizen und vor allem lass dir Zeit.
LG,
Peter
p.s.: Tischler ist ein sch&#246;ner Beruf! ;) (habe ich vor meinem Studium gelernt!)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18238">20. Juli 2010</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Bisher ist die Auszeit ganz gro&#223;artig. Auch wenn es mich immer wieder runterzieht, wenn ich mich mit den Dingen besch&#228;ftige, die nicht so rund laufen. Aber deshalb mache ich es und den Gro&#223;teil der Zeit genie&#223;e ich mit meiner Freundin.
Ein wenig stehe ich ja auf die Medienaufmerksamkeit, aber ich muss sicher aufpassen nicht zu sehr hineinzukippen. Sonst finde ich mich irgendwann bei Heinzl wieder und das wollen wir ja alle nicht.
Mein Vater hat urspr&#252;nglich Tischler gelernt, daher hatten wir auch eine Holzwerkstatt im Keller und der Gro&#223;teil unserer M&#246;bel hat er selbst gemacht. Mich hat das immer gro&#223;e Freude bereitet, aber ich vermute, dass ich es so ganz ohne Internetged&#246;ns nicht mehr mehr aushalten werde.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18239">20. Juli 2010</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ich glaube ein Problem bei mir ist auch, dass ich schon wieder viele neue Wege sehe, aber mich einfach nicht entscheiden kann, welchen ich nehmen soll. Es gibt so viele M&#246;glichkeiten und keine ist die richtige und nur wenige wirklich schlecht. Auch wenn ich mir sage, dass ich jetzt nicht mein ganzes Leben entscheide, mich sp&#228;ter umentscheiden kann, f&#228;llt es mir schwer in eine Richtung zu gehen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18240">20. Juli 2010</a>, eaglepowder schreibt: Starker Tobak. Klingt nach enormen Energieverlust. F&#252;r die Midlifecrisis hast Du noch mindestens 20 jahre Zeit. Ein paar generelle Anmerkungen:
-Personal Branding gegl&#252;ckt. Eins, setzen.
-Du kennst alle Tools und Apps? Eins setzen.
-Politische Instrumentalisierung? #unibrennt habe ich als kritisch empfunden, weil es sehr stark mit dem Personal Branding zusammenh&#228;ngt. "Luca Wunderwuzzi" und das f&#252;hrt mich auch schon zur Kernfrage: Internet und Inhalte, Content.
Ich habe nicht internet-thematische Beitr&#228;ge oft besser befunden als als umgekehrt (Trotzdem danke f&#252;r all die Software links).Generell glaube ich, dass Content die Kernfrage ist und nicht das Beherrschen aller Tools. Ich glaube, dass die Umsetzung von Inhalten und Ideen unter gegebenen technischen Rahmenbedingungen eine Kernfrage ist. Gelungene digitale Kommunikation ist immer noch eine Rarit&#228;t.
Was ich machen w&#252;rde? &#214;sterreich verlassen und 2 Jahre ins Ausland gehen. Die technische Basis hast Du, frischen Wind w&#252;rde ich mir woanders holen. Zur&#252;cksetzen von Wunderwuzzi Status auf Student in neuem, gr&#246;&#223;eren Umfeld.USA. Eventuell Kombiniert mit einem Job in einer Agentur?
Ich w&#252;rde &#252;ber den gro&#223;en Teich fliegen.....
Good luck. Good flight</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18241">20. Juli 2010</a>, <a href='http://www.blariog.net' rel='external ' class='url'>Mario H.</a> schreibt: Der Gedanke, dass so ein Job f&#252;r immer ist, steckt noch h&#228;ufig drin. Und viele Menschen leiden sp&#228;ter genau darunter. Sie leiden, weil sie nicht fr&#252;hzeitig auf die innere Stimme geh&#246;rt haben. Leiden, weil sie keine Lust auf oder Angst vor der Ver&#228;nderung hatten. Irgendwann ist die Arbeit nur noch Trott.
Wenn du dich damit abgefunden hast, dass Leben so nicht funktioniert, wie unsere Eltern es immer behaupteten, dann kannst du dich auch freuen, auf die n&#228;chste &#196;nderung, mit Spannung den neuen Part erwarten. Das erste Mal ist am schwersten, die sp&#228;teren Male werden dir viel leichter fallen...</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18242">20. Juli 2010</a>, <a href='http://topsy.com/www.2-blog.net/2010/auszeit/?utm_source=pingback&amp;utm_campaign=L2' rel='external ' class='url'>Tweets that mention Auszeit | Alltag Medienzukunft -- Topsy.com</a> schreibt: [...] This post was mentioned on Twitter by Luca Hammer, Human Outlet. Human Outlet said: Rechtzeitig &quot;Stopp&quot; sagen - ein Erfahrungsbericht RT @luca Warum ich mir ein Monat Auszeit g&#246;nne http://bit.ly/d4mbBn #blog [...]</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18243">20. Juli 2010</a>, Harald schreibt: Hi Luca,
Was ich pers&#246;nlich als eine absolut faszinierende St&#228;rke von dir erlebt habe, ist das Dinge passieren. Du hast in deinem Artikel die gro&#223;en Meilensteine recht gut herausgegriffen, aber (denke ich) auch bereits mit einem geh&#246;rigen Schuss Filterung betrachtet. Gibt's nicht auch noch ganz andere Meilensteine in deinem Leben die viel ver&#228;ndert haben?
Was den "beruflichen" Werdegang betrifft, solltest du die F&#228;higkeit nutzen die oft und gerne Entrepreneur zugesprochen werden: Zeichen erkennen, f&#252;r eigene Ideen einstehen, verfolgen was dich fasziniert und letztlich etwas Neues daraus erschaffen.
So ungern ich das sage, ich glaube das @eaglepowder recht hat: Der schnellste Weg f&#252;r dich, ist die n&#228;chste Liga. Klar, wenn du den sicheren Weg gehen willst, ist auch Deutschland schon ne Nummer gr&#246;&#223;er. Aber warum Zeit verschwenden, wenn du viel gr&#246;&#223;ere Schritte machen k&#246;nntest?
Von vorne anzufangen ist unheimlich Lehrreich und wird mit jedem Lebensabschnitt komplizierter. Je &#228;lter ich geworden bin, desto mehr hat mich "abgehalten" radikale Ver&#228;nderungen vorzunehmen. Aber in jungen Jahren haben mir oft die "Mittel" gefehlt. Irgendwie m&#246;glich ist's trotzdem immer.
Ob du damit gl&#252;cklich wirst oder nicht, kannst du ohnehin erst im Nachhinein sagen. Jetzt kannst du lediglich herausfinden was deine pers&#246;nlichen Werte sind, was dir wirklich wichtig ist. Dann musst du noch die Kraft finden trotz aller Konsequenzen dazu zu stehen.
Alles in allem geh&#246;rst du aber zu den Menschen bei denen ich voller Vertrauen bin, und mir &#252;berhaupt keine Sorgen mache, das sie ihren Weg gehen und ihr Ding machen werden! :)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18244">20. Juli 2010</a>, <a href='http://twitter.com/bobschi' rel='external ' class='url'>bobschi</a> schreibt: Irgendwie kenne ich die Situation. Falls es dir irgendwie hilft, ich f&#252;hl mich schon seit zirka drei Monaten so &#228;hnlich - nur hat es bei mir damit zu tun, dass zwei Studien, ein Nebenjob und eine Freundin plus sehr viel Gefallen am Feier und Fortgehen sind dann  insgesamt doch sehr viel ist ... irgendwann muss man sich entscheiden, was man macht, glaube ich. Da sind dann oft radikale Einschnitte notwendig.
Das wichtigste ist, dass du nicht weiter wurschtelst wie bisher, sondern Ordnung schaffst und Klarheit. Was das Richtige(TM) f&#252;r dich ist wei&#223;t du selber am Besten - verlass dich nicht all zu sehr auf andere. Du musst mit deiner Entscheidung dann leben.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18245">20. Juli 2010</a>, <a href='http://www.claudiakilian.de/auszeit' rel='external ' class='url'>Sammelmappe &raquo; Blog Archive &raquo; Auszeit</a> schreibt: [...] Nicht die schlechteste Idee, wenn das Leben sich &#252;berschl&#228;gt. Nur wenige Menschen schaffen es, die Auszeit rechtzeitig anzusetzen. Dann wenn der Absprung noch gelingt und der Zug noch nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht hat. Denn dann geht es einem, wie den Sch&#252;lerinnen im ICE mit der kaputten Klimaanlage, da gibt es kein Notausgang mehr. Ich habe heute morgen auch kurz dar&#252;ber nachgedacht, eine Sommerpause einzulegen, &#8211; dann aber wieder verworfen. Mein Zug hat die H&#246;chstgeschwindigkeit schon seit einiger Zeit erreicht: Ich muss auf den n&#228;chsten regul&#228;ren Stopp warten, wenn ich mir keine Verletzungen zu ziehen will.   Juli 20th, 2010 in F&#252;hlen, Gedanken, Leben, Rund ums Bloggen | tags: Auszeit, Pause, Ruhe [...]</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18246">20. Juli 2010</a>, siniweler schreibt: Hi Luca,
das klingt org. Geh mal ins offline. Wirklich offline. So wie im M&#228;rz. Transparenz ist gut, aber nicht immer. Input und Output m&#252;ssen sich erg&#228;nzen. Manchmal muss Input aufgestaut, angereichert werden, damit Output Mehrwert bringt. Wir sind keine Input-Output-Maschinen. Was uns ausmacht, ist die Filterung. Wer an allen Ecken und Enden erschlossen ist, wird merken, dass am Ende nichts bleibt. Energetisch fatal, wenn die anderen sich festsaugen und man meint, ohne sie nicht mehr leben zu k&#246;nnen.
zur Rolle des Experten: ein kritischer Beitrag von mir zum Club2 - http://almblitz.twoday.net/stories/6336096/
Alles Gute
Wolfgang</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18247">20. Juli 2010</a>, <a href='http://twitter.com/bobschi' rel='external ' class='url'>bobschi</a> schreibt: Exzellente Idee. Die Stimmung in den USA ist super. W&#252;rde mich die MUW auslassen, ich w&#228;r in einem halben Jahr &#252;berm Teich. Devise beim ins Ausland gehen: Wenn, dann richtig. Ich bin nicht so begeistert von der Aussicht all zu ausgetretene Pfade mit einem Auslandssemester in Portugal zu beschreiten. Aber vielleicht ist dir das lieber?
Die Stimmung in den USA ist &#252;brigens super ... ;-)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18248">20. Juli 2010</a>, <a href='http://blog.poczynek.org' rel='external ' class='url'>Jan A. Poczynek | menschen teams organisationen</a> schreibt: hi Luca,
Du beeindruckst mich immer wieder aufs neue.
auf deine zentrale frage m&#246;chte ich eher unkonkret antworten:
was ich bisher von Dir beobachten konnte war eine mischung aus sympathie, intelligenz, sp&#252;rsinn, hochbegabung, reflexionsverm&#246;gen und enorme entwicklungsgeschwindigkeit. Du hast wunderbare f&#228;higkeiten und begabungen, die man einerseits als geschenke und andererseits als "lohn der t&#252;chtigen" sehen kann. eine so positive spirale kann aber auch mal kippen oder sp&#228;ter sogar burn-out muster entwickeln.
es spricht f&#252;r Dich, wie Du mit deiner situation umgehst und ich bewundere die form die Du daf&#252;r w&#228;hlst.
aus meiner professionellen perspektive als systemischer coach, m&#246;chte ich Dir eine option anbieten:
was Du schilderst sind pers&#246;nliche entwicklungsschwellen und fragestellungen, die man nur begrenzt mit sich alleine ausmachen kann. deshalb haben leader, talente, spitzensportler, top-manager, k&#252;nstler etc. fast immer coaches oder mentoren an ihrer seite - zumindest phasenweise.
vielleicht m&#246;chtest Du Dich in deiner aktuellen phase coachen lassen?
wenn Du empfehlungen suchst, sprich mich gerne an.
falls Du Dir sogar mich vorstellen kannst, w&#252;rde ich mich sehr freuen, Dich mit einem coachingprozess unterst&#252;tzen zu d&#252;rfen - und zwar pro bono.
alles gute f&#252;r die n&#228;chsten tage der auszeit und deine weitere reise...
sunshine!
Jan</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18250">20. Juli 2010</a>, ahabicher schreibt: Stimmt wirklich, das IST eine sehr gute Idee. Und du hast hier in &#214;sterreich auch das Standing, um in zwei Jahren zur&#252;ckzukommen und immer noch ein Wunderwuzzi zu sein. Sogar dann ein Wunderwuzzi mit Auslandserfahrung und Auslandserfolgen, und hier bei uns lieben und ehren wir immer alle Einheimischen, die es im Ausland schaffen.
Dein gro&#223;es Plus ist auch, dass du das, was du tust, gern tust. Dabei musst du auf jeden Fall bleiben.
Mir scheint, du bist ein Mensch, der gern Echtes hat. Du bist kein Schaumschl&#228;ger und kein extrovertierter Party-Networker, sondern ein stiller, Geerdeter. Bleib dabei. Auf Leute, die nicht gro&#223; reden, sondern wirklich tun, k&#246;nnen wir nicht verzichten.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18251">20. Juli 2010</a>, <a href='http://twitter.com/fatmike182' rel='external ' class='url'>fatmike182</a> schreibt: Du saufst zu wenig. Ich glaub das hab ich dir eh schon mal gesagt ;-)
Das ganze klingt jetzt (wenn ich wenig reflektiere) nach: extrem viele Inhalte &amp; Bausteine, aber es fehlt viel zur B&#252;ndlung zu einemgro&#223;en Gesamtziel; das ganze erschwert dadurch, dass es einfach verdammt schnell soweit gekommen ist &amp; man dann ja doch nicht gern von Erfolgssteigung abkommen m&#246;chte.
Sicher bei #unibrennt wurdest du, wie du schreibst, oft in die Schei&#223;e geritten &amp; das ua von Leuten, denen du erst den Weg bereitet hast. Da w&#252;rde auch nicht jeder dr&#252;ber stehen -- viele haben aus &#228;hnlichen Gr&#252;nden deswegen eh das Handtuch geworfen.
Daher w&#252;rd ich fast sagen: dein Potenzial &amp; die Skills in einem Bereich einsetzen, in dem du unbedingt was bewegen m&#246;chtest - fokussiert. sei es eien NGO oder unabh&#228;ngig/als IG als Ventil der Gesellschaft (die Leserschaft hast du ja daf&#252;r). Was regt dich am Meisten auf? Studienbedingt vllt eh genau das Blogger-bashing oder die Unf&#228;higkeit von Leuten sich an Neues anzupassen - keine Ahnung.
So, urlaub gscheit &amp; dnek nicht zu viel dr&#252;ber nach. Das hat alles Zeit.
Lg, Michi</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18252">20. Juli 2010</a>, eaglepowder schreibt: Erfahrung nach 20 Jahren Selbst&#228;ndigkeit/internationales Umfeld
1.Es gibt keine Wunderwuzzis
2.Alle kochen nur mit Wasser
3.Es gibt immer einen, der einem das Wasser reichen kann.
Soviel zum Thema Wunderwuzzi. Low profile!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18253">20. Juli 2010</a>, GittiSchimek schreibt: Die besten Entscheidungen hab ich immer noch mit dem Herzen getroffen.
W&#252;nsche dir daher ein gutes Bauchgef&#252;hl und nicht zu viel "verkopfen".
Alles Gute</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18254">21. Juli 2010</a>, <a href='http://aenderts.net/blog' rel='external ' class='url'>Bettina</a> schreibt: Hi Luca,
ich kenne dich auch nur von diversen Twittagessen und von unibrennt deswegen werde ich hier weder Kritik aus&#252;ben noch konkrete Tipps geben. Aber ich kann dir sagen wie ich damals mit meiner Krise umgegangen bin.
Ich war mit allem unzufrieden und beschloss mein Leben von Grund auf zu &#228;ndern. Als erstes entschied ich mich dazu ein Studium zu beginnen, was gar nicht so einfach war da ich weder Ahnung von Informatik hatte noch irgendjemanden auf der Uni kannte. Der n&#228;chste Schritt war die Suche nach einem neuen Teilzeitjob in Wien. Hier hatte ich das Gl&#252;ck dass mein Arbeitgeber seinen Hauptsitz in Wien hat und ich da problemlos wechseln konnte. Zu guter Letzt folgte der Umzug nach Wien. Auch das Leben in der Stadt war anfangs nicht so einfach da ich au&#223;er meinem Freund und dessen Mitbewohner keinen kannte. Nach und nach habe ich mich aber auf der Uni, im Job und in Wien eingelebt und r&#252;ckblickend kann ich sagen, dass es anfangs sehr schwer f&#252;r mich war aber ich bin heute froh diese Entscheidungen getroffen zu haben.
Kleinere und gr&#246;&#223;ere Krisen kommen im Laufe des Lebens immer wieder und jeder hat seine eigenen Methoden damit umzugehen. Ich denke es ist einfach wichtig dass man &#252;ber alles nachdenkt und sich bewusst daf&#252;r entscheidet wie der weitere Weg verlaufen soll.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18256">21. Juli 2010</a>, <a href='http://blog.harald-dvorak.at' rel='external ' class='url'>Harald</a> schreibt: Sich einmal so richtig Zeit zu g&#246;nnen, sich zur&#252;ckzulehnen und dar&#252;ber nachzudenken, ob man es so haben m&#246;chte, wie man es sich eingerichtet hat, halte ich f&#252;r eine sehr gute und wichtige Entscheidung. Und umso gr&#246;&#223;er die Vielfalt des pers&#246;nlichen Interesses und der pers&#246;nlichen Kompetenzen, desto schwieriger ist es, sich f&#252;r einige wenige Dinge zu entscheiden. Da ist jede Entscheidung "f&#252;r" etwas auch gleich eine Entscheidung "gegen" etwas anderes... Dann sind da noch Dinge, die sich entscheiden lassen, bevor man sie angeht - und Dinge, die man angehen muss, bevor man entscheiden kann, ob sie f&#252;r einen passen. In jedem Fall lassen sich manche Entscheidungsprozesse nicht beliebig beschleunigen. Eine Auszeit ist eine sehr gute Sache, wenn sie nicht auch gleich Deadline f&#252;r alle pers&#246;nlichen Entscheidungen ist. Nimm Dir einfach die Zeit um zur Ruhe zu kommen und die eine oder andere weiterf&#252;hrende M&#246;glichkeit auf Dich zukommen zu lassen. Es muss ja auch nicht alles oder nicht sein, sondern vielleicht ein bi&#223;chen von jenem und ein wenig von diesem - zumindest bis Du Dir sicher bist, wo es Dich hinzieht. Manchmal entsteht der Weg tats&#228;chlich erst im Gehen ;) Alles Gute f&#252;r Deine weitere Zukunft! W&#252;rde mich freuen, wenn wir einander mal wieder &#252;ber den Weg laufen w&#252;rden.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18258">21. Juli 2010</a>, <a href='http://twitter.com/axkibe' rel='external ' class='url'>axkibe</a> schreibt: Lieber Luca, Auszeit ist IMHO genau das richtige. Zumindest ich kenne es selbst, das man sich oft &#252;ber Jahre hindurch nie einen richtigen Urlaub geg&#246;nnt hat, und das geht dann irgendwann ab. Bei der Freundin Meilen weit weg ist ein Anfang, wenns aber m&#246;glich ist, w&#252;rde ich empfehlen mal auch irgendwo weiter in die Pampa zu fahren, so ein wenig ferner ab von der Stadt und Zivilisation.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18271">3. August 2010</a>, <a href='http://www.martinschmidler.com' rel='external ' class='url'>Martin</a> schreibt: Also erstmal: Wow. Der Beitrag strotzt nur so vor Authentizit&#228;t und Ehrlichkeit. Ich w&#228;re wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen derart pers&#246;nliche Dinge im Internet zu publizieren und dort diskutieren zu lassen, aber hiermit hast du meine Hemmschwelle um einiges herabgesetzt.
Zur Planung. Wie schon oben von einigen anderen Kommentatoren erw&#228;hnt hast du einiges an Qualit&#228;ten und k&#246;nntest viele verschiedene Dinge machen. Ich hab das auch erst vor kurzem durchgemacht, als ich mich f&#252;r ein Studium entscheiden musste. Auch ich habe viele verschiedene Interessen und Begabungen, man kann aber halt nicht alles machen sondern muss aussortieren.
Ich habe versucht, mir das Studium und das Berufsleben f&#252;r jede M&#246;glichkeit auszumalen. Das ist nat&#252;rlich auch gef&#228;hrlich, weil man sich da auch Dinge einreden kann, die so in der Realit&#228;t nicht stimmen und ganz ehrlich - die Best&#228;tigung, ob diese "Technik" funktioniert hat werde ich erst in einigen Monaten oder vielleicht Jahren haben. Aber bisher hat die Kombination "Bauchgef&#252;hl" und eiskalte Fakten ganz gut funktioniert.
Einen Vorschlag, der oben schon angesprochen wurde, unterst&#252;tze ich auf alle F&#228;lle: Geh in die USA. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute wie Du dort um einiges mehr an Chancen und Perspektiven haben.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18272">3. August 2010</a>, franz L. schreibt: Ja, Saufen ist Urlaub im Kopf; Was aber auch geht:
1. Weltreise bzw. lang weit weit weg (Asien ist billig)
2. auf eine Tiroler Alm und dort Schafe h&#252;ten (Kontakt kann ich dir sogar vermitteln)
3. wenn Du mit 21 nicht wei&#223;t, wohin du willst, solltest du das als normal betrachten, passiert uns das nicht allen?
anyway: bisch a tirola, bisch a mensch (sonst aber auch)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18278">4. August 2010</a>, <a href='http://www.martinschmidler.com/?p=296' rel='external ' class='url'>Sommerloch&#8230;&nbsp;|&nbsp;Martin Schmidler</a> schreibt: [...] n&#228;mlich auch von Zeit zu Zeit. Zum Beispiel durch Beitr&#228;ge von Luca Hammer (@Luca), der seine Zukunftsplanung im Blog diskutiert und diskutieren l&#228;sst. Das finde ich mutig und das l&#228;sst mich &#252;berlegen, auch [...]</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18282">5. August 2010</a>, Johannes schreibt: Vermutlich kennst du das Video, bzw. die Person hinter dem Video. Mich hat es inspiriert. Vielleicht hilft es dir ja in deiner Entscheidung:
http://www.ted.com/talks/lang/eng/gary_vaynerchuk_do_what_you_love_no_excuses.html</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18289">12. August 2010</a>, <a href='http://wortzumweb.wordpress.com' rel='external ' class='url'>iBernhard</a> schreibt: Wenn du Randy Pausch's "Really Achieving Your Childhood Dreams" (besser bekannt unter: "The Last Lecture") noch nicht kennst, dann sieh es dir an:
http://www.youtube.com/watch?v=ji5_MqicxSo
Es ist unglaublich, wie es Pausch schafft, so viel Lebensweisheit derart kompakt unterzubringen. Absolut sehenswert. Wird dir weiterhelfen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#comment-18305">8. September 2010</a>, <a href='http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/' rel='external ' class='url'>K&#252;ndigung | Luca Hammer</a> schreibt: [...] fast zwei Monaten habe ich dar&#252;ber geschrieben, dass ich mir eine Auszeit genommen habe, um &#252;ber mich und alles rundherum nachzudenken. Daraufhin habe ich tolle [...]</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1393" class="footnote">Warum eigentlich immer Berlin?</li><li id="footnote_1_1393" class="footnote">Nach Tirol und eine Tischlerlehre anfangen&#8230;</li><li id="footnote_2_1393" class="footnote">Das Internet ist ein Hund.</li><li id="footnote_3_1393" class="footnote">Die letzten zwei Jahre sind ein Thema f&#252;r sich.</li></ol><script type="text/javascript">
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 21:51:49 +0000</pubDate>
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var flattr_dsc = 'Vor etwa zwei Jahren habe ich damit begonnen einen anonymen Zweitblog zu führen. Inzwischen müsste ich es beinahe als Drittblog bezeichnen. Hauptblog, Sideblog, Zweitblog. Doch darum geht es gar nicht. Ich mache mir immer wieder Gedanken, ob das so richtig ist. Ich, der immer volle Transparenz propagiert habe, versteckt sich plötzlich hinter einem Pseudonym. Welches mir allerdings sehr gut gefällt. Ich habe noch ein zweites, aber von dem weiß niemand und so soll es auch bleiben. Vielleicht ist es auch nur eine Erfindung. So wie Meine Welt.  Als ich mit dem txt.blog begonnen habe, bin ich hier alle Beiträge durchgegangen und habe sie in Meine und Eure Welt kategorisiert. Das gab es schon früher, zweitweise hatte ich ein Design mit zwei von einader abgetrennten Bereichen, die parallel mit Inhalten befüllt wurden. Meine Welt gibt es immer noch, weil eine Bloggerin einmal geschrieben hat, dass ihr viele alten Texte nicht mehr gefallen, sie sich nicht mehr damit identifizieren kann, aber sie sie dennoch';
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 19:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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<h2>Was Spa&#223; macht, und was nicht. </h2>
<p>Die kleinen Erfolge machen Spa&#223;, aber auch die Gro&#223;en. Keinen Spa&#223; machen sie, wenn andere sie feiern. Spa&#223; macht es, wenn man selbst gro&#223; genug ist, um dar&#252;ber hinwegzusehen und l&#228;chelnd auf die Menschen schaut, die keine eigenen Erfolge haben und sie deswegen den anderen wegnehmen. Spa&#223; macht es mit der Achterbahn zu fahren, keinen Spa&#223; macht es, wenn man sich danach &#252;bergeben muss. Noch weniger Spa&#223; macht es, wenn man sich w&#228;hrenddessen &#252;bergeben muss. Spa&#223; macht es Texte zu schreiben, keinen Spa&#223; macht es, wenn andere das Thema vorgeben. Spa&#223; macht es, Dinge zu machen, von denen man &#252;berzeugt ist. Keinen macht es, wenn jemand einem st&#228;ndig dreinredet. Spa&#223; macht es, wenn man mit sich selbst zufrieden ist. Spa&#223; macht es auch, wenn man aufrecht gehen kann. Keinen macht es, wenn man deswegen immer wieder getreten wird. Wenn der Neid der anderen, einen in die Knie bringt. Auch keinen Spa&#223; macht es, wenn man nicht mehr genie&#223;en kann, weil man zuviel an Menschen denkt, die es nicht so gut haben. Auch keinen Spa&#223; macht es, wenn man sieht wie andere ignorieren, dass es nicht allen gut geht. Spa&#223; macht es anderen Menschen zu helfen, keinen macht es, wenn st&#228;ndig andere glauben einem helfen zu m&#252;ssen. Spa&#223; macht es an Herausforderungen zu machen. Keinen macht es, wenn man sie gar nicht bekommt. Noch weniger Spa&#223; macht es, wenn man ihnen zerschellt. Spa&#223; macht es, wenn man in der Fr&#252;h ausgeschlafen aufwacht, keinen macht es, wenn man in die Arbeit muss, wo ein Berg Aufgaben macht. Dagegen macht es Spa&#223;, wenn man es kaum erwarten kann an einem Projekt weiterzuarbeiten. Spa&#223; macht es den erfolgreichen Abschluss desselbigen zu feiern. Keinen, wenn man dann nur noch herumsitzt und nichts neues anfangen will, um nicht die Freude &#252;ber das letzte zu verd&#228;ngen. Wie wenn man das beste St&#252;ck am Ende isst. Es macht auch keinen Spa&#223;, wenn man st&#228;ndig mit kleinen Aufgaben beworfen wird, die nicht schwer sind, aber einen davon abhalten etwas zu machen, das Spa&#223; macht. Auch keinen macht es, wenn man st&#228;ndig kontrolliert wird. Wenn man das Gef&#252;hl hat nur noch auszuf&#252;hren und selbst das einem nicht zugetraut wird. Genauso wie es keinen Spa&#223; macht alleine vor einem gro&#223;en Berg zu stehen und zu wissen, dass es niemanden interessieren wird, wenn man oben ist. Daf&#252;r macht es Spa&#223;, wenn man gelobt wird. Weniger Spa&#223; macht es, wenn man f&#252;r Dinge gelobt wird, die man selbst nicht sch&#228;tzt. F&#252;r die kleinen Aufgaben, die jeder machen k&#246;nnte. Wie wenn man einem kleinen Kind den Kopf t&#228;tschelt, wenn es aufs Klo gegangen ist. Spa&#223; macht es daf&#252;r wenn man belohnt wird. Auch f&#252;r die kleinen Aufgaben. Noch mehr Spa&#223; macht es, wenn man auf dem Berg steht und gemeinsam feiert. Wenn man mit den Augen den Weg zur&#252;ckgeht und sp&#252;rt, was man erreicht hat. Keinen Spa&#223; macht es, wenn man auf den Weg hinauf sein Handy verloren hat. Auch keinen Spa&#223; macht es, wenn man sich den Fu&#223; gebrochen hat. Noch weniger Spa&#223;, wenn man alleine ist. Doch am wenigsten, wenn es keiner bemerkt. Spa&#223; macht es, wenn man beschleunigt. Keinen Spa&#223; macht es, wenn sich die Mitfahrer dar&#252;ber beschweren. Noch weniger, wenn sie einen anfeuern. Spa&#223; macht es, wenn man um die Kurve f&#228;hrt und in den Sitz gedr&#252;ckt wird. Keinen, wenn pl&#246;tzlich das Auto wegrutscht und man gegen einen Baum knallt. Noch weniger, wenn man dabei jemanden verliert. Dann gibt es kein B&#246;se mehr, keinen Spa&#223; und keine Worte. Man bleibt liegen. Gut ist es, wenn Freunde einen wieder aufrichten. Spa&#223; macht es keinen. Spa&#223; macht es, wenn man &#252;ber den eigenen Schatten springt. Spa&#223; macht es, wenn man neue Herausforderungen annimmt. Spa&#223; macht es, wenn man merkt wie man besser wird. Spa&#223; macht es auch, wenn man Dinge schafft, die man sich nicht zugetraut haben. Spa&#223; macht es auch, wenn man Dinge schafft, die andere einem nicht zugetraut haben. Ver&#228;nderungen machen manchmal Spa&#223;. Und manchmal nicht. Spa&#223; macht es in eine bessere Wohnung zu ziehen. Keinen wenn man dadurch weiter weg von seinen Freunden ist. Spa&#223; macht es erfolgreich zu sein. Keinen, wenn man sieht, dass es die anderen nicht sind. Spa&#223; macht es sich gehen zu lassen. Keinen, wenn man sieht, dass man zu weit gegangen ist. Spa&#223; macht es. Das Leben. Und keinen Spa&#223; macht es auch.</p>
<p>Hin und wieder sollte man sich zur&#252;cklehnen und schauen, was man erreicht hat. Man sollte nicht st&#228;ndig in einer fiktiven Zukunft leben, um die Gegenwart zu rechtfertigen. Man soll Erfolge feiern und Ver&#228;nderungen zulassen. Man soll zu seinen Freunden stehen und sich den Spa&#223; am Leben nicht verderben lassen. Man sollte gl&#252;cklich sein. Auch wenn es nicht alle anderen sind. Man sollte ihnen helfen, wenn man es kann. Man sollte nicht alles hinterfragen, aber auch nicht alles hinnehmen. Man muss nicht jeden Mensch akzeptieren und nicht jeden &#228;ndern, der einen nicht passt. Man sollte man selbst sein und  zulassen es nicht zu sein. Man sollte genie&#223;en und trauern. Man sollte vieles. Doch wie vieles kann man machen? Was sind die richtigen Entscheidungen? Wie viele Chancen hat man schon verpasst? Und wie viele hat man ergriffen? Kann man alles in Frage stellen ohne verr&#252;ckt zu werden?</p>
<p>Ich bin gl&#252;cklich, weil ich es sein will. Ich werde es nicht immer sein. Daf&#252;r werde ich mir M&#252;he geben Spa&#223; zu haben. Und dagegen anzuk&#228;mpfen, wenn mir etwas keinen macht.</p>
<p>Und ihr so?</p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/pagedooley/">kevindooley</a></small></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17649">29. Januar 2010</a>, <a href='http://arminsoyka.at/blog' rel='external ' class='url'>Armin Soyka</a> schreibt: Ein gro&#223;artiger Artikel. Danke Luca. Hat viel wichtiges drinnen. Ganz viel. Besonders hervorheben m&#246;chte ich diese drei S&#228;tze:
Die kleinen Erfolge machen Spa&#223;, aber auch die Gro&#223;en. Keinen Spa&#223; machen sie, wenn andere sie feiern. Spa&#223; macht es, wenn man selbst gro&#223; genug ist, um dar&#252;ber hinwegzusehen und l&#228;chelnd auf die Menschen schaut, die keine eigenen Erfolge haben und sie deswegen den anderen wegnehmen.
Sie beschreiben eine F&#228;higkeit, die ich f&#252;r grundlegendst f&#252;r ein gl&#252;ckliches, erf&#252;lltes und spannendes Leben halte. Gelassenheit, Akzeptanz und G&#252;te - die andere Backe hinhalten k&#246;nnen, weise l&#228;cheln und wissen, dass es nicht um der Boshaftigkeit Willen sondern der kl&#228;glichen Kleinheit derer passiert, die es nicht besser schaffen. Alle bem&#252;hen sich. Viele scheitern. Bauen wir sie auf, machen sie gro&#223;, st&#228;rken sie, geben ihnen Halt. Das Leben macht Spa&#223;. So besonders. Mir zumindest.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17650">29. Januar 2010</a>, <a href='http://sternengreiferin.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Sternengreiferin</a> schreibt: Eine Ode an das Leben. Ganz wunderbar geschrieben. Jeder Satz ist so wahr.
"Spa&#223; macht es. Das Leben. Und keinen Spa&#223; macht es auch." Ich habe nichts hinzuzuf&#252;gen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17651">29. Januar 2010</a>, <a href='http://www.koprax.at' rel='external ' class='url'>J&#252;rgen Koprax</a> schreibt: Danke!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17653">29. Januar 2010</a>, Christine Jank schreibt: "Ich bin gl&#252;cklich, weil ich sein will."  - eine gute Lebenseinstellung!
... und mir macht es Spa&#223; , sch&#246;ne Musik bis in die Seelenspitzen zu sp&#252;ren ......</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17656">30. Januar 2010</a>, <a href='http://topsy.com/tb/bit.ly/cGT7T3' rel='external ' class='url'>Tweets that mention Was Spa&#223; macht. Und was nicht. | Alltag Medienzukunft -- Topsy.com</a> schreibt: [...] This post was mentioned on Twitter by Luca Hammer, Luca Hammer. Luca Hammer said: &quot;Was Spa&#223; macht. Und was nicht.&quot; Mal wieder gebloggt. Und gleich ein neues Design &#252;bergezogen. http://bit.ly/cGT7T3 [...]</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17660">31. Januar 2010</a>, <a href='http://nikisolarz.wordpress.com' rel='external ' class='url'>niki solarz</a> schreibt: so sch&#246;n auf den punkt gebracht. vor allem die kleinigkeiten so sch&#246;n erw&#228;hnt. eine freude zu lesen. hat spa&#223; gemacht :)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17662">2. Februar 2010</a>, <a href='http://www.chelariu.de' rel='external ' class='url'>Paul</a> schreibt: Auch mir hat der Artikel sehr gut gefallen. Dies ist eine perfekte Einleitung f&#252;r das Jahr 2010. Au&#223;erdem finde ich das neue Layout gelungen.
Auf 2010, m&#246;ge es uns viel Freude bringen!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17669">7. Februar 2010</a>, <a href='http://polilog.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Dominik</a> schreibt: Wie man hier schon &#246;fter geschrieben hat: ein gro&#223;artiger Text. Lebensbejahend mit dem n&#246;tigen F&#252;nckchen 'trotzdem', wenn du verstehst, was ich meine.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17674">9. Februar 2010</a>, <a href='http://reflections.at' rel='external ' class='url'>FranzKu</a> schreibt: Es mag Haarspalterei sein, aber ich empfinde einen deutlichen Unterschied zwischen Spa&#223; und Freude. Spa&#223; ist kurzfristiges Am&#252;sement, Freude dagegen anhaltende Befriedigung im besten Sinne. &#220;ber einen Gag lacht man, weil er Spa&#223; macht. Der Beruf dagegen soll Freude machen, nicht Spa&#223;.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17703">21. Februar 2010</a>, Johannes schreibt: Sehr sch&#246;n, gef&#228;llt mir sehr gut!
Danke!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17714">22. Februar 2010</a>, <a href='http://www.andreas-spiegler.de/' rel='external ' class='url'>Andi</a> schreibt: Ein sch&#246;ner Beitrag, der hilft, mal stehen zu bleiben. Seine Sorgen weiterziehen zu lassen und sich &#252;ber das zu freuen, was Spa&#223; gemacht hat :)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/#comment-17932">14. April 2010</a>, <a href='http://teerenundfedern.wordpress.com' rel='external ' class='url'>teerenundfedern</a> schreibt: Ganz ganz toller Text. Einer der sch&#246;nsten Texte, die ich je gelesen habe.</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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		<title>20</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 13:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>M&#252;de klicke ich am Lenkrad weiter. Playlist &#8220;Auto&#8221;, random. Noch bevor die ersten T&#246;ne erklingen, sehe ich das Cover und dr&#252;cke das Lied weg. Zu viel Musik und nichts das mir passet. </p>
<p>Eine sternenklare Nacht. Ich gebe Gas. Die Lichter, die ich nur noch im Augenwinkel wahrnehme, sind verschwommen. Aus dem L&#252;ftungsschlitz str&#246;mt k&#252;hle Luft. Nur noch ein paar Kilometer. Boulevard of Broken Dreams. </em></p>
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<p>Meine Gedanken fliegen durch die Zeit. Silvester 2006. Ich habe eine paar Freunde eingeladen. Wir sind im Haus herumgestanden, haben geplaudert. Der letzte gemeinsame Jahreswechsel. Danach sollten sich die losen Verbindungen im Nichts verlieren. Mit manchen habe ich noch Kontakt. Doch es sind nur wenige &#252;ber geblieben. Eine Flasche nach der anderen verschwand in den M&#252;ndern der G&#228;ste. Sie lachten, schrien, weinten. Ich war st&#228;ndig in Bewegung, habe versucht, dass niemand sitzen bleibt. Ist alles in Ordnung, kann ich noch etwas bringen. Zu Mitternacht dann auf den H&#252;gel hinauf. Schnee. Ich hatte Raketen besorgt. Wie jedes Jahr. Doch dieses Mal waren wir nicht alleine. Betrunkene Freunde, die schon beim hinaufgehen, stolperten. Ich machte mir Sorgen. Doch es passierte nicht. Wir hatten ein gro&#223;artiges <a href="http://www.pyro-artikel.de/">Feuerwerk</a>. Ein paar Schrecksekunden und eine tolle Stimmung. Dann fuhr ich noch einmal in die Stadt. Freunde, oder so etwas &#228;hnliches, holen, die Mitternacht wo anders erleben wollten. Ich war der Fahrer. War ich immer. Kein Problem. F&#252;r mich. Couchgespr&#228;che. Tr&#228;nen. Im Keller hatte ich eine kleine Disko eingerichtet. Ich trank eine halbe Flasche mit einem alkoholischem Getr&#228;nk, das nach Zitrone und Sp&#252;lmittel schmeckte. Danach nichts mehr. Ekelig. Sechs Uhr morgens. Die Busse fahren wieder. Der Gro&#223;teil bricht auf. Plan&#228;nderung. Sobald sie aus dem Haus sind, steige ich ins Auto ein und bringe einen Freund in die Stadt. Wir sind schnell. Er wird vor der Haust&#252;re auf eine Frau warten, die ebenfalls auf der Party war. Ich fahre heim. Aus den Boxen dr&#246;hnt Boulevard of Broken Dreams. Sonnenaufgang.</p>
<p><em>Die Lichter der Stadt. Ich ordne mich rechts ein und fahre von der Autobahn ab. Eine rote Ampel. Es ist kurz nach acht. Ich soll bitte sp&#228;testens um acht dort sein, hat er am Telefon gemeint. Wird schon werden. In Gedanken ganz woanders.<br />
</em><br />
Sommer 1996. Ich sitze im Flieger. Das erste Mal. Auf meinem Schoss liegt Krimskrams, den mir die Stewardesse gegeben hat. Postkarten, ein Modell des Fliegers, Mini-Magnet-Spiele. Meine Schwester sitzt neben mir und schl&#228;ft. Ich stelle mir die Erde vor, versuche uns darauf zu lokalisieren. Im Kopf drehe ich sie, zoome rein und finde uns. Der kleine Flieger, um uns nur Meer. San Francisco. Wir stehen in einer Cabel Car, als mein Vater mich anstupst und was von einer Blumenstra&#223;e sagt, w&#228;hrend er nach drau&#223;en zeigt. Mit dem Kopf noch beim Hafen, sehe ich hin und l&#228;chle. Golden Gate Bridge. Ich stelle mir vor &#252;ber die Tr&#228;ger zu klettern. Ganz oben zu stehen. Die Reaktionen der Menschen. Mein Grinsen. Und dann springe ich. Kurz vor dem Aufprall beginne ich nach vorne wegzugleiten, fliege wieder nach oben und verschwinde am Horizont. Die Familie, bei der wir wohnen, hat einen Garten mit Orangenb&#228;umen. Der Vater erz&#228;hlt uns alles m&#246;gliche &#252;ber die Pflanzen, die es dort gibt. Ich verstehe nur Bruchst&#252;cke. Spreche selten, weil ich wei&#223; wie schlecht mein Englisch ist. Drinnen zeigt mir der Sohn, wie man einen Computerbildschirm mit einem Magneten beeinflussen kann. Ich stelle mir lauter winzige Farbmagneten vor, die sich ausrichten. Er meint noch, dass ich das nie machen soll, weil es schlecht f&#252;r den Bildschirm ist. Science Museum. Riesige Seifenblasen und schiefe R&#228;ume. Ich bekomme ein Buch, dem ein Magnet und zwei P&#228;ckchen mit Bakterien beiliegen. Nachdem wir uns Seel&#246;wen angeschaut haben, werde ich damit &#252;ber die Sandd&#252;nen gehen und winzige Reste von Meteoriten sammeln. Sequoia National Park. Wir schauen uns riesige B&#228;ume an und f&#252;ttern Erdh&#246;rnchen. </p>
<p><em>Viertel nach acht. Ich fahre in die Parkgarage. Aussteigen. Ich schlie&#223;e f&#252;r einen Moment die Augen. Was mache ich hier? Ein paar Bekannte von fr&#252;her, viele Menschen, die ich nur fl&#252;chtig kenne. Ich hole das Sakko vom R&#252;cksitz. Die Lichter des Autos leuchten kurz auf. Dann ist alles ruhig. Ich gehe in Richtung Stiege.<br />
</em><br />
Maturapr&#252;fung. Ich bin fr&#252;h dran. Setze mich auf eines der Sofa. Neben mir sitzt ein M&#228;dchen, das panisch Zettel sortiert und sich Notizen macht. Perfekte Noten, sozial versagt. Nach einigen missgl&#252;ckten Integrationsversuchen, die Aussage, dass sie es gar nicht will. Es spielt keine Rolle mehr. Der letzte Tag. Wenn alles gut geht. Ich bin als erstes dran. Englisch. Ich w&#228;hle San Francisco und als Spezialthema The Hitchhiker&#8217;s Guide to the Universe. Erz&#228;hle von der Stadtentstehung und Sehensw&#252;rdigkeiten. Eine Folie mit Raumschiffen und Planeten. Ich erz&#228;hle die Geschichte, erfinde Dinge dazu, lasse andere weg. Unwichtige Trivia, die den Lehrern gef&#228;llt. Biologie. Die Frage sagt mir nichts. Ich rede darauf los, plaudere mit dem Lehrer. Fertig. W&#228;hrend ich mich auf die n&#228;chste Pr&#252;fung vorbereite steht einer meiner besten Freunde vorne. Ebenfalls Englisch. Er redet &#252;ber Tee. Hat eine Thermoskanne voll mitgebracht. Doch er bekommt sie nicht auf. Wir lachen. Die Atmosph&#228;re ist locker. Drau&#223;en tr&#246;pfelt es. Bildnerische Erziehung. Ich habe einige Bilder von mir im Raum aufgeh&#228;ngt. Nur sehr wenige, die auch in der Schule entstanden sind. Dann rede ich &#252;ber digitale Fotografie. Entstehung, Vor- und Nachteile. Viel &#252;ber Technik, verschiedene Kompressionsmethoden und Verarbeitung am Computer. Weder die Professorin, noch das Komitee wei&#223; wovon ich spreche, aber sie h&#246;ren gespannt zu. Kurz entspannen. Alle anderen sind fertig. Ich bin der letzte meiner Klasse. Es ist schon sechs Uhr am Abend. Viele kommen noch einmal in den Pr&#252;fungsraum und sehen mir zu. Physik. Ich soll etwas vorrechnen. Wei&#223; nicht wie es geht. Mache etwas anderes. Die Professorin bringt mich auf den richtigen Weg. Danach kann ich &#252;ber mein Spezialthema reden. Photovoltaik. Die physikalische Grundlage, die verschiedenen Herstellungsmethoden und die Effizienz der unterschiedlichen Systeme. Danach das warten. Es dauert l&#228;nger als erwartet. Die anderen haben ein Transparent gemalt. Es steht Sekt bereit. Dann die Erleichterung. Alle sind durch. Wir sind die einzige Klasse des Jahgangs, die es komplett geschafft hat. Im Hintergrund l&#228;uft Falco, Nie mehr Schule.</p>
<p><em>Den langen Gang entlang. K&#252;nstliches Licht. Wieder in der kleinen Stadt, aus der ich gefl&#252;chtet bin. Einstellungssache. Mehr erreicht, als ich mir damals vorstellen konnte. Weniger erreicht, als meine Tr&#228;ume f&#252;r die n&#228;chsten zehn Jahre gesehen haben.<br />
</em><br />
Segelwoche 2005. Der Wind wird st&#228;rker. Ich lehne mich nach au&#223;en. Lache. Die anderen sitzen an die Reling geklammert da. Das M&#228;dchen hat die Seile f&#252;r das Segel fallen gelassen, pl&#246;tzlich lie&#223; der Zug nach, der Baum rauscht auf die andere Seite, wir ziehen gerade noch rechtzeitig die K&#246;pfe ein. In der einen Hand die Seile, in der anderen das Ruder. Der Wind wirbelt durch meine Haare. Wir schneiden durch die Wellen, das Boot neigt sich weiter. Dann wird uns vom Ufer zugerufen, dass wir anlegen sollen. Mit Tr&#228;nen in den Augen knie ich am Ufer, schleudere Steine &#252;ber die Wasseroberfl&#228;che. Ein Freund kommt zu mir. Fragt ob alles in Ordnung ist. Ich sage, dass ich nur etwas Ruhe brauche. Noch zwei weitere Personen werden kommen. Ich werde sie wegschicken und versuchen nicht daran zu denken, wie die anderen im Bootshaus feiern. Bevor wir gehen, stecke ich noch einen kleinen Stein ein. Er soll mich daran erinnern.</p>
<p><em>Ich h&#246;re Loungemusik und Leute, die Stimmengewirr. Vor der T&#252;re bleibe ich noch einmal stehen. Umdrehen? Meine Entscheidung, mein Leben. Ich will das. Will mich &#246;ffnen und suche die Aufmerksamkeit. Ich will meine Meinung kund tun. Es tut mir gut und macht Spa&#223;.<br />
</em><br />
Leipzig 2005. Am Bahnhof schaue ich mir die Fahrpl&#228;ne an. Ich nehme die S-Bahn. Wei&#223; nicht wie weit ich fahren muss. Steige aus. Frage einen alten Herren, wie ich zu der Adresse komme. Ich sei ganz falsch. Muss wieder zur&#252;ck fahren und dann mit dem Bus fahren. Ich bedanke mich und gehe zum Taxistand. Wie viel es kosten w&#252;rde. Gleich viel wie eine Nacht im Hotel. In Ordnung. Am Morgen treffe ich mich mit jemanden, der mir das Ticket gibt. Am Abend kommen auch die restlichen von der Community. Einmal pro Woche haben wir zusammen gespielt. Playstation 2. Online. GermanHeadSet. Eine bunt zusammengemischter Gruppe. Wir haben den Geburtstag von einer gefeiert. Ein kleines Video f&#252;r die gedreht, die nicht kommen konnten. Zwei Student, ein Auszubildender, das verheiratete P&#228;rchen, ein Sch&#252;ler, ein Metalfan mit seiner Freundin und ich. Wir haben uns gro&#223;artig verstanden, viel geredet und viel erlebt. Am letzten Tag, als schon alle wieder gefahren sind, habe ich noch einen Redakteur von einem &#246;sterreichischen Radiosender kennen gelernt. Bis sein Zug gefahren ist, haben wir uns unterhalten, sind noch etwas essen gegangen. Wir wollten uns in Wien wieder einmal treffen, doch bis heute haben wir es nicht geschafft. Ich werde ihm wieder einmal schreiben.</p>
<p><img src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2008/09/toilette.jpg" alt="" title="Auf der Toilette" class="alignleft size-full wp-image-982" /><em>Ich lasse die Klinke wieder los. Gehe den Gang weiter zu den Toiletten. Eine Ladung kaltes Wasser ins Gesicht. Ich muss kurz &#252;ber mich selbst lachen, als ich mich selbst im Spiegel sehe. Schnell ein Foto machen. Den Moment festhalten. Ich sammle kurz meine Gedanken und &#252;berlege mir den ersten Satz, den ich gleich sagen werde. Vielen Dank, dass ihr gekommen seid. Der Rest wird mir einfallen. Nur nicht zu schnell reden.</em></p>
<p><em>Ich betrete den Saal. Er ist leer. Aus der Ferne h&#246;rt man Stimmen. Als ich die B&#252;hne betrete, wird es ruhiger. Die Musik verstummt. </em></p>
<p><em>Als ich von der B&#252;hne gehe, ist alles still. Ich habe mich ein paar Mal verhaspelt. Es ist egal. Zwischen den Tischen hindurch haste ich zum Ausgang. Ich brauche die Aufmerksamkeit, doch zugleich sto&#223;e ich sie von mir. Drau&#223;en setze ich mich in ein kleines Kaffee. Meine Freunde wissen, dass ich da bin. Hier k&#246;nnen sie in Ruhe mit mir reden.</em></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13919">15. September 2008</a>, miss_z schreibt: Happy 20! Sch&#246;nes Alter und sch&#246;ne Geschichten. Und verliere sie bitte nicht, Deine Erinnerungen. Sie sind das einzig Reale Deiner "Vergangenheit" und auch Deiner Identit&#228;t. Sie werden sich wom&#246;glich nicht immer mit denen der anderen decken. So egal:)
Alles Gute
zaliha</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13920">15. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke. Ich bin knapp daran vorbeigeschrammt die Geschichten zu verlieren. Hoffe, dass ich es auch in Zukunft schaffe. Ich brauche nur genug Zeit. Und ein bisschen Aufmerksamkeit. Auch wenn manche Geschichten immer in meinem Kopf bleiben.
Sie sind Meine Welt. Und das werden sie auch bleiben.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13928">15. September 2008</a>, <a href='http://mianiemand.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Mia</a> schreibt: Ich danke dir. F&#252;r gro&#223;artige Texte, Gedanken, Geschichten und Links. Danke.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13931">15. September 2008</a>, <a href='http://www.pgc-forum.de/ars' rel='external ' class='url'>Anonymer User, aka Martin</a> schreibt: Zwei epische Jahrzehnte...
auf ein weiteres Jahrhundert, mein Freund!
Ich hoff ich seh dich bald...</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13932">15. September 2008</a>, <a href='http://www.sharrkyy.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Liz</a> schreibt: Auch hier nochmal Alles Gute zu deinem Geburtstag! Genie&#223;e das n&#228;chste Jahr, sowie alle weiteren die noch vor dir liegen!
Text konnte ich gerade mal so &#252;berfliegen, h&#246;rt sich sch&#246;n an. Wird dann morgen genauer gelesen^^</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13933">15. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke euch dreien. Und ich hoffe ich sehe jeden von euch bald wieder.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13934">15. September 2008</a>, <a href='http://www.vollwertmedia.at' rel='external ' class='url'>Stefan Kuzmanov</a> schreibt: Hey Luca,
ich habe immer Menschen, die das Leben als Weg verstehen, bewundert.
Es freut mich sehr, dass Du langsam Deine Mitte findest, m&#246;gliche Richtungen einpeilst und trotzdem offen, neugierig und st&#228;ndig auf der Suche bist.
H&#246;re bitte nie auf Fragen zu stellen, zu hinterfragen und nachzudenken.
20 Jahre alt...
...geniesse es!
Ich w&#252;nsche Dir treue Freunde, knisternde Liebe und inspirierende Begegnungen!
Ganz Liebe Gr&#252;sse
Stefan</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13935">15. September 2008</a>, <a href='http://twitter.com/cycus' rel='external ' class='url'>rip</a> schreibt: Sehr feine Idee, einen Teil deiner Erinnerungen vom Hinterkopf zu holen, etwas Staub zu wischen und vorne ans Regal zu stellen. Alles Gute, altes 20er Haus!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-13976">16. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke euch beiden.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14062">18. September 2008</a>, <a href='http://www.expressione.de' rel='external ' class='url'>lucy</a> schreibt: ohh.. Alles Liebe zum Geburtstag! Das habe ich wohl beinahe verpasst.
Ich mag Deine Texte sehr. Du bist ein kl. Schreibtalent.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14096">19. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14142">20. September 2008</a>, <a href='http://500beine.myblog.de/' rel='external ' class='url'>500beine</a> schreibt: seh ich das richtig? du bist am 15. 9. geboren? willkommen im klub.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14151">20. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Das siehst du richtig. Du hast auch einmal einen Text geschrieben, der an meinem Geburt-Geburtstag spielte. Habe ich super gefunden.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14200">22. September 2008</a>, <a href='http://www.tiefgedacht.de/' rel='external ' class='url'>Alex</a> schreibt: Geschichten aus der Vergangenheit verschwinden nicht einfach, sie versickern. Und kommen dann wieder hoch, wenn es dazu Anlass gibt. Das ist wie mit Witzen.
Auch von mir alles Gute nachtr&#228;glich. :-)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14207">22. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.
Genau richtig zur heute stattfindenden Geburtstagsfeier. :)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14210">22. September 2008</a>, <a href='http://www.gedankenkram.de' rel='external ' class='url'>Conni</a> schreibt: H&#246;r niemals auf zu schreiben, ich lese dich sehr gerne, Luca.
Danke f&#252;r das Teilhaben an deinen Gedanken und Geschichten :)))!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14219">23. September 2008</a>, <a href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Freut mich zu lesen. So bald werde ich sicher nicht aufh&#246;ren.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/#comment-14723">9. Oktober 2008</a>, Max Henkelmann schreibt: Ja. Bitte h&#228;ufiger Schreiben!</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Müde klicke ich am Lenkrad weiter. Playlist \"Auto\", random. Noch bevor die ersten Töne erklingen, sehe ich das Cover und drücke das Lied weg. Zu viel Musik und nichts das mir passet.   Eine sternenklare Nacht. Ich gebe Gas. Die Lichter, die ich nur noch im Augenwinkel wahrnehme, sind verschwommen. Aus dem Lüftungsschlitz strömt kühle Luft. Nur noch ein paar Kilometer. Boulevard of Broken Dreams.     Meine Gedanken fliegen durch die Zeit. Silvester 2006. Ich habe eine paar Freunde eingeladen. Wir sind im Haus herumgestanden, haben geplaudert. Der letzte gemeinsame Jahreswechsel. Danach sollten sich die losen Verbindungen im Nichts verlieren. Mit manchen habe ich noch Kontakt. Doch es sind nur wenige über geblieben. Eine Flasche nach der anderen verschwand in den Mündern der Gäste. Sie lachten, schrien, weinten. Ich war ständig in Bewegung, habe versucht, dass niemand sitzen bleibt. Ist alles in Ordnung, kann ich noch etwas bringen. Zu Mitternacht dann auf den Hügel hinauf. Schnee. Ich hatte Ra';
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		<title>Zielfindung</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 09:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tage ziehen ins Land, die Sonnen l&#228;sst sich l&#228;nger blicken und ich sitze mit freiem Oberk&#246;rper am Laptop. Die Fenster weit aufgerissen. Drau&#223;en sanftschwankende gr&#252;nebebl&#228;tterte B&#228;ume. Die Rollos des gegen&#252;berliegenden Hauses sind noch geschlossen. Aus dem Backsteinkamin ist seit Wochen kein Rauch mehr gekommen. Oft habe ich mich hingesetzt um wieder zu schreiben. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://farm3.static.flickr.com/2275/1522307041_9922568436_m.jpg' alt='T&#252;re &#246;ffnen' class='alignleft' />Die Tage ziehen ins Land, die Sonnen l&#228;sst sich l&#228;nger blicken und ich sitze mit freiem Oberk&#246;rper am Laptop. Die Fenster weit aufgerissen. Drau&#223;en sanftschwankende gr&#252;nebebl&#228;tterte B&#228;ume. Die Rollos des gegen&#252;berliegenden Hauses sind noch geschlossen. Aus dem Backsteinkamin ist seit Wochen kein Rauch mehr gekommen.</p>
<p>Oft habe ich mich hingesetzt um wieder zu schreiben. Die Worte flie&#223;en. Kein Problem. Aber was sie sagen, wie sie sich lesen, das passt nicht. Ich habe einen kleinen Staudamm aufgezogen, der verhindert, dass jedes Gef&#252;hl nach au&#223;en flutet. Es macht mir nichts aus, wenn Menschen so vieles &#252;ber mich erfahren, aber wenn ich nicht mehr alleine betroffen bin, ziehe ich mich zur&#252;ck. Schutz der Privatsph&#228;re von anderen. </p>
<p>Kann ich mich als &#246;ffentlichen Raum bezeichnen? Ein T-Shirt mit Warnaufschrift, wer mit mir redet, k&#246;nnte im Internet landen. Die Allgemeinheit hat ein Recht zu erfahren was und mit wem ich was mache oder auch nicht. Unsinn. Es gibt Grunds&#228;tze, die man befolgen kann, wenn man sie immer wieder &#252;berdenkt, anpasst. Doch keine Regeln, Muster nach denen man alles entscheidet.</p>
<p>Zeit ist Geld und Geld wird &#252;berbewertet. Was erwarte ich mir wirklich vom Leben. Leben. Gl&#252;cklich sein. Jemanden an meiner Seite. Erfolg. Geld spielt immer eine Rolle. Zeit auch. Doch sie d&#252;rfen nicht zu den bestimmenden werden.</p>
<p>Der Gedanke alles hinter sich zu lassen. Fr&#252;her wollte man von mir wissen, was ich auf eine einsame Insel mitnehmen w&#252;rde. Heute &#252;berlege ich, was ich in ein neues Leben mitnehmen w&#252;rde. Lebensmittel, Computer, Internet und &#228;hnliches ist ganz normal da. Entscheidend sind Kontakte zu Personen, pers&#246;nliche Errungenschaften, Erfolge, Erfahrungen. </p>
<p>Was macht mein jetziges Leben aus? Warum bin ich wie ich bin? Will ich so sein? Was muss ich &#228;ndern um so zu werden, wie ich sein will? </p>
<p>Hin und wieder zur&#252;cklehnen, Abstand gewinnen. Res&#252;mee ziehen. </p>
<p>Ich bin gl&#252;cklich. Sehr sogar. Dennoch gibt es kleine Dinge, die ich &#228;ndern werde. Priorit&#228;ten neu setzen und einhalten. Effektiver und aktiver werden. </p>
<p>Es macht keinen Sinn zu laufen, wenn man nicht wei&#223;, wo sein Ziel ist.</p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/fotorita/">FotoRita</a></small></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zielfindung/#comment-10414">20. Mai 2008</a>, <a href='http://monepoly.de' rel='external ' class='url'>Mone</a> schreibt: Res&#252;mee ziehen... das "m&#252;sste" ich in n&#228;chster Zeit mal wieder machen.
Der letzte Satz ist besonders sch&#246;n.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zielfindung/#comment-10416">20. Mai 2008</a>, Marc schreibt: das sind echt coole nachdenkliche worte...aber wie hei&#223;t es so sch&#246;n: der weg h&#228;ngt nicht davon ab wohin es geht, sondern davon, wohin DU die segel setzt.....jeder kann den weg und das ziel wohin es geht selbst bestimmen....es liegt in deiner hand ;-)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/zielfindung/#comment-10417">20. Mai 2008</a>, <a href='http://www.2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Doch du musst dein Ziel kennen um die Segel richtig zu setzen.</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Die Tage ziehen ins Land, die Sonnen lässt sich länger blicken und ich sitze mit freiem Oberkörper am Laptop. Die Fenster weit aufgerissen. Draußen sanftschwankende grünebeblätterte Bäume. Die Rollos des gegenüberliegenden Hauses sind noch geschlossen. Aus dem Backsteinkamin ist seit Wochen kein Rauch mehr gekommen.  Oft habe ich mich hingesetzt um wieder zu schreiben. Die Worte fließen. Kein Problem. Aber was sie sagen, wie sie sich lesen, das passt nicht. Ich habe einen kleinen Staudamm aufgezogen, der verhindert, dass jedes Gefühl nach außen flutet. Es macht mir nichts aus, wenn Menschen so vieles über mich erfahren, aber wenn ich nicht mehr alleine betroffen bin, ziehe ich mich zurück. Schutz der Privatsphäre von anderen.   Kann ich mich als öffentlichen Raum bezeichnen? Ein T-Shirt mit Warnaufschrift, wer mit mir redet, könnte im Internet landen. Die Allgemeinheit hat ein Recht zu erfahren was und mit wem ich was mache oder auch nicht. Unsinn. Es gibt Grundsätze, die man befolgen kan';
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		<title>Die Sinnkrise und ihre Bew&#228;ltigung</title>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 16:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Welt]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[glück]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein kleiner See. Irgendwo bei Wien. Das Rad lehnt hinter mir an der Bank, neben mir eine Br&#252;cke, vor mir das Wasser. Rundherum Trauerweiden. Jeden dritten Satz, den ich schreibe, streiche ich wieder durch. W&#246;rter werden ausgetauscht und umgestellt. Es ist lange her, dass ich einen Beitrag f&#252;r 2-Blog auf einem Block geschrieben habe. Drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://farm1.static.flickr.com/25/43343722_2b77cde00c_m.jpg' alt='Park Sonne' class='alignleft' />Ein kleiner See. Irgendwo bei Wien. </p>
<p>Das Rad lehnt hinter mir an der Bank, neben mir eine Br&#252;cke, vor mir das Wasser. Rundherum Trauerweiden. </p>
<p>Jeden dritten Satz, den ich schreibe, streiche ich wieder durch. W&#246;rter werden ausgetauscht und umgestellt. Es ist lange her, dass ich einen Beitrag f&#252;r 2-Blog auf einem Block geschrieben habe. Drei Monate? Ich kann mich nicht mehr erinnern.</p>
<p>Ein &#228;lteres Ehepaar geht an mir vorbei. Sie schauen mich skeptisch an. Die Cucks, die wei&#223;en Socken, die hochgekrempelte, olivgr&#252;ne Hose, das wei&#223;e Hemd oder der Baumwollpullover. Irgendetwas schein ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Vielleicht ist es auch nur die Tatsache, dass ich hier sitze und schreibe.</p>
<p>Die Sinnfrage. Immer wieder kommt sie auf. Manchmal dauert es Monate, manchmal nur Tage oder Wochen. Oft steigert sie sich schnell. Es wird bald das ganze Leben in Frage gestellt. Es reicht nicht zu wissen wozu man bloggt, wenn man nicht wei&#223; wof&#252;r man lebt. Der Sinn der Menschheit. </p>
<p>Eine Frage, die man nicht allgemeing&#252;ltig beantworten kann. Vielleicht nicht einmal von Fall zu Fall.</p>
<p>Die Menschheit weiter zu bringen, auf die n&#228;chste Stufe helfen. Und dann? Der Drang sich auszubreiten, alles erforschen und besitzen, sitzt tief. Dennoch muss man sich manchmal die Frage stellen, wo das alles hinf&#252;hrt, ob man das will. Oder ob es gar keinen Sinn macht sich dar&#252;ber Gedanken zu machen.</p>
<p>Das h&#246;chste Ziel ist gl&#252;cklich sein.</p>
<p>Eine Ente schwimmt mit ihrem Jungen vorbei. Ist sie gl&#252;cklich?</p>
<p>Ein Mensch kann nur selbst sagen, ob er gl&#252;cklich ist. Was er dazu braucht. Letzteres f&#228;llt mir selbst schwer. Liebe, Erfolg, Freundschaft. Nur &#220;berbegriffe. </p>
<p>Gl&#252;ck ist ein schwieriges Wort. </p>
<p>Zufriedenheit auch.</p>
<p>Wieder auf dem Rad. Der Spielplatz war zu nahe. Entlang einer stark befahrenen Stra&#223;e. Abgase inhalieren und die Polizei bei der Pause st&#246;ren.</p>
<p>Um den Sinn des Blogs soll es gehen. Das Leben geh&#246;rt dazu, ist aber nicht ausschlaggebend. Nicht in diesem Beitrag.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich geht es darum Inhalte ins Internet zu stellen. Informationen, Wissen, Bilder, Videos. Erfahrungen und &#220;berlegungen. Gedanken. Gef&#252;hle. Kunst. Dinge teilen. Sich selbst mitteilen.</p>
<p>Der Sinn des bloggens ist so vielf&#228;ltig wie das bloggen selbst.</p>
<p>Als ich begann diesen Beitrag zu schreiben, wusste ich nicht was ich schreiben werde. Das Problem ist zugleich die L&#246;sung. Wenn ich blogge, setze ich mit etwas auseinander. Ich besch&#228;ftige mich mit mir selbst und lebe bewusster. </p>
<p>Blogs anderer Menschen er&#246;ffnen mir neue Sichtweisen, inspirieren mich, zeigen mir Sachen, die ich nicht kannte, bringen mich weiter und wecken manchmal Gef&#252;hle.</p>
<p>Die Wolken ziehen sich zur&#252;ck und geben der st&#228;ndig anwesenden Sonne mehr Platz um mich mit W&#228;rme zu versorgen. </p>
<p>Bloggen bedeutet Dinge nicht nur wahr zu nehmen, sondern sich etwas damit zu machen und das Ergebnis zu teilen.</p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/38234414@N00/">.Storm</a></small></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10147">2. Mai 2008</a>, <a href='http://www.liechtenecker.at' rel='external ' class='url'>J&#252;rgen Liechtenecker</a> schreibt: Thats it! Erfahrungen austauschen, sich den Kopf zerbrechen zu m&#252;ssen, anecken, Output teilen.
Ein gl&#252;cklicher Mensch ist einer der die Einheit seines Ichs zu wahren wei&#223;, dessen Pers&#246;nlichkeit in sich selbst nicht gespalten ist und auch nicht gegen die Au&#223;enwelt feindlich gesinnt ist. Gar nicht so schwierig finde ich.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10156">3. Mai 2008</a>, <a href='http://www.whudat.de' rel='external ' class='url'>MC Winkel</a> schreibt: Leben.
Ausgeglichenheit, Balance.
Sich selbst und andere nicht (zu) ernst nehmen.
Aber das wichtigste: Leben.
Denn wie geil ist das, bittesch&#246;n?!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10158">3. Mai 2008</a>, <a href='http://500beine.myblog.de/' rel='external ' class='url'>500beine</a> schreibt: wenn man irgendwo sitzt und schreibt, erregt man immer aufmerksamkeit, und da ich, jedenfalls an inspirierten tagen, in mein notizbuch schreibe, wo ich gehe und stehe, also auch am stra&#223;enrand, sind schon viele autofahrer in die eisen gestiegen, weil sie glaubten, ich w&#228;r ne art politesse, die dabei ist, ihre geschwindigkeit zu pr&#252;fen.
mit dem notizbuch.
das ist schreiben: die geschwindigkeit pr&#252;fen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10162">4. Mai 2008</a>, <a href='http://www.sharrkyy.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Lisa</a> schreibt: @J&#252;rgen: Ich muss dir hier leider widersprechen. Zumindest wenn ich mich selbst als Beispielsobjekt verwende. Meine Pers&#246;nlichkeit ist nicht gespalten, ich bin auch nicht gegen die Au&#223;enwelt feindlich gesinnt. Kein bisschen. Ich lebe gerne, ich respektiere die Menschen, ich traue mich fast zu sagen, dass ich langsam, aber doch lerne, alle Menschen zu m&#246;gen. Aber bin ich deshalb gl&#252;cklich? Oft kann ich darauf mit ja antworten, aber es gibt auch immer wieder Tage wo ich dir garantiert sagen kann, dass es nicht so ist. Das ist nicht alles. Gl&#252;cklichsein bedeutet noch so viel mehr.
Nein ich bin heute nicht wirklich ganz gl&#252;cklich. Teilweise aber doch. Ein Teil macht Luftspr&#252;nge, der andere verkr&#252;melt sich irgendwo in einer Ecke.
Ich hoffe, dass das alles nicht zu off-topic war.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10164">4. Mai 2008</a>, <a href='http://digiom.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Jana</a> schreibt: Sich mit etwas Auseinandersetzen einerseits, Sachen nicht vergessen wollen und deswegen aufschreiben andererseits. Das erste ist eh das, was man (wie mir die Erinnerung an meine Zeit als English as a Foreign Language Trainerin fl&#252;stert) auch mit einem konventionellen 'Learning Journal' ereichen kann. Aufschreiben, um n&#228;her zu betrachten. Und dabei auch &#252;ber den Lernerfolg reflektieren. Muss ja nicht der gro&#223;e Wurf sein und das Ergebnis auch kein Gesamtkunstwerk sein. Es gibt da noch so eine Technik, deren Name mir nun partout nicht einf&#228;llt, aber das Ziel ist 'to unleash your inner writer'. Morgens aufstehen und dann drei Seiten schreiben. Sofort. Drei Seiten. Nicht mehr, nicht weniger, und danach nie wieder lesen. Hab ich ne Zeitlang gemacht, war gut. Dann bin ich aber ans Bloggen geraten :-D</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10167">5. Mai 2008</a>, <a href='http://www.liechtenecker.at' rel='external ' class='url'>J&#252;rgen Liechtenecker</a> schreibt: @Lisa, nat&#252;rlich war meine Formulierung etwas plump, aber ich bin jetzt 35 und kann dir sagen, dass es nachhaltig schon funktioniert. Dinge kommen auch zur&#252;ck, das Leben revanchiert sich zwar nicht immer, aber das Wichtigste ist es mich in den Spiegel sehen zu k&#246;nnen und zu wissen ich habe wenigstens das Beste versucht bzw. daraus gemacht.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10168">5. Mai 2008</a>, <a href='http://www.2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: @MC Winkel
Gl&#252;cklich sein ist leben. Ja!
@500beine
Das ist mir fr&#252;her oft passiert, als ich im Anzug auf den Bus gewartet habe. Da musste ich noch nicht einmal schreiben. Nur dastehen und sie anschauen.
Manchmal habe ich das Gef&#252;hl, es geht zu schnell. Ich komme nicht mehr mit und je mehr ich mich anstrenge, desto n&#228;her komme ich an den Abgrund. Dann muss ich mich hinsetzen. Zu Ruhe kommen, alles von au&#223;en betrachten und schon bin ich wieder im Spiel.
@Jana
Das Ganze beginnt ja schon bei einem einfachen Tagebuch. Ich bin zwar nie &#252;ber drei Seiten gekommen, aber gut gerochen hat es. Bloggen ist noch eine Stufe h&#246;her. Pl&#246;tzlich denke ich mir nicht nur, ob ich damit zufrieden bin, sondern auch was andere deswegen von mir denken. Bei mir hatte es auch in der Realit&#228;t folgen. Ich habe mich &#246;fters gefragt, ob ich so bin, wie ich gerne w&#228;re, wie ich mich darstelle und versuche mich so zu verhalten.
@J&#252;rgen &amp; @Lisa
Meine Pers&#246;nlichkeit ist ein wenig gespalten. Zeitweise. Nicht nur durch zwei sondern durch etwa 6 Milliarden. Ich verhalte mich je nach Person, mit der ich zu tun habe, anders. Das Ich gibt es vielleicht nur hier im Blog, weil ich nicht sagen kann, wer es alles liest. Ich schreibe einfach, ich bin ich.
Ob es mir einmal reicht zu sagen, dass ich es versucht habe, dass ich mein bestes gegeben habe, wei&#223; ich nicht. Im Moment klingt es f&#252;r mich zu sehr nach Aufgabe. Mir kommt richtiger vor sich zu fragen, warum es nicht geklappt hat und es anders zu versuchen. Das kann zwar sehr weh tun und man muss beachten, dass man &#252;ber bestimmte Dinge keine Macht hat, aber vieles kann man beeinflussen und mit dem muss man arbeiten.
@all
Nein, ich glaube nicht, dass Blogs die ultimative L&#246;sung f&#252;r alle Probleme sind. Ich sehe sie als ein weiteres Hilfsmittel f&#252;r Kommunikation. Mit sich selbst und mit anderen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10169">5. Mai 2008</a>, <a href='http://www.liechtenecker.at' rel='external ' class='url'>J&#252;rgen Liechtenecker</a> schreibt: Nein, falsch verstanden.
Aus jeder Situation das Beste draus zu machen, bzw. mein Bestes zu versuchen hab ich eh gemeint.
Hart gesagt, hab ich schon sehr sehr viel Shit im Leben bek&#228;mpfen m&#252;ssen und habe aus jeder Situation das Beste rausgeholt und daraus gelernt.
Weiter gehts! das ist das Motto.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10173">5. Mai 2008</a>, <a href='http://www.2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca</a> schreibt: So versteht ich es ;)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/die-sinnkrise-und-ihre-bewaeltigung/#comment-10212">7. Mai 2008</a>, <a href='http://digiom.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Jana</a> schreibt: Pardon, ich bring jetzt mal den guten Nietzsche ein - weil die Frage, ob man ist wie man gerne w&#228;re, immer nur in der Zukunft bewantwortet werden kann, wenn man's sieht wie er (das gute daran ist, dass man dann im jetzt nichts falsch machen kann:-)
"Aber wie finden wir uns selbst wieder? Wie kann sich der Mensch kennen? Er ist eine dunkle und verh&#252;llte Sache; und wenn der Hase sieben H&#228;ute hat, so kann der Mensch sich sieben mal siebzig abziehn und wird doch nicht sagen k&#246;nnen: "das bist du nun wirklich, das ist nicht mehr Schale." Zudem ist es ein qu&#228;lerisches gef&#228;hrliches Beginnen, sich selbst derartig anzugraben und in den Schacht seines Wesens auf dem n&#228;chsten Wege gewaltsam hinabzusteigen. Wie leicht besch&#228;digt er sich dabei so, dass kein Arzt ihn heilen kann. Und &#252;berdiess: wozu w&#228;re es n&#246;thig, wenn doch Alles Zeugniss von unserm Wesen ablegt, unsre Freund- und Feindschaften, unser Blick und H&#228;ndedruck, unser Ged&#228;chtniss und dass, was wir vergessen, unsre B&#252;cher und die Z&#252;ge unsrer Feder. Um aber das wichtigste Verh&#246;r zu veranstalten, giebt es dies Mittel. Die junge Seele sehe auf das Leben zur&#252;ck mit der Frage: was hast du bis jetzt wahrhaft geliebt, was hat deine Seele hinangezogen, was hat sie beherrscht und zugleich begl&#252;ckt? Stelle dir die Reihe dieser verehrten Gegenst&#228;nde vor dir auf, und vielleicht ergeben sie dir, durch ihr Wesen und ihre Folge, ein Gesetz, das Grundgesetz deines eigentlichen Selbst. Vergleiche diese Gegenst&#228;nde, sieh, wie einer den andern erg&#228;nzt, erweitert, &#252;berbietet, verkl&#228;rt, wie sie eine Stufenleiter bilden, auf welcher du bis jetzt zu dir selbst hingeklettert bist; denn dein wahres Wesen liegt nicht tief verborgen in dir, sondern unermesslich hoch &#252;ber dir oder wenigstens &#252;ber dem, was du gew&#246;hnlich als dein Ich nimmst. "
-&gt; Schopenhauer als Erzieher</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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		<title>Mitschnitte meiner Gedanken [podcast]</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 19:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon wieder ein Podcast. Ein Experiment. Ohne Vorbereitung, Laptop einschalten lossprechen. Meist zu laut. Wieder ein paar Versprecher. Der erste Podcast, dessen Aufnahme nur so lange gedauert hat, wie der Podcast selbst. Mit einer Toleranz von einer Minute, f&#252;r Programm starten und speichern. Hochladen nicht inkludiert. Kommentare26. April 2008, lucy schreibt: Ich habe ihn ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder ein Podcast. Ein Experiment. Ohne Vorbereitung, Laptop einschalten lossprechen. Meist zu laut. Wieder ein paar Versprecher. Der erste Podcast, dessen Aufnahme nur so lange gedauert hat, wie der Podcast selbst. Mit einer Toleranz von einer Minute, f&#252;r Programm starten und speichern. Hochladen nicht inkludiert. </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-10068">26. April 2008</a>, <a href='http://www.expressione.de' rel='external ' class='url'>lucy</a> schreibt: Ich habe ihn ganz geh&#246;rt. Und er hat mir gut gefallen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-10095">28. April 2008</a>, <a href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>just4ikarus</a> schreibt: Also. Ich muss zugeben, dass ich mich bei meinem Podcast zwar &#252;ber Zuh&#246;rerzahlen ab der 10-H&#246;rermarke freue, aber ich mache es vor allem deswegen, weil es mir Spa&#223; macht und mich fordert.
Dein Podcast war sehr interessant. Mit der st&#228;ndigen Frage: F&#252;r wen schreibe ich das eigentlich? Wer liest es &#252;berhaupt. Ich kenne deinen Blog nicht vom Anfang bis jetzt. Bin irgendwann, ich glaube durch Zufall eingestiegen und bin jetzt Stammleser, wenn man das so sagen kann. Manchmal klicke ich auf die "One-Year-Ago"-Eintr&#228;ge und finde so zur&#252;ck zu alten Eintr&#228;gen. Es soll dir Spa&#223; machen. Das ist, glaube ich, das Wichtigste am Bloggen.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-10185">6. Mai 2008</a>, <a href='http://www.buecherschaetze.de' rel='external ' class='url'>B&#252;cher Sch&#228;tze</a> schreibt: Klasse Podcast, darauf dass mehr Besucher ihn h&#246;ren!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-10271">11. Mai 2008</a>, Nico schreibt: Exclusiver Gedankenansto&#223;. Find ich toll! Sich nicht ALLES anzuh&#246;ren, reinzuziehen, was sich einem im Netz bietet. Nette Anekdoten dabei *nicht-davon-ablassen-kann*</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-10396">17. Mai 2008</a>, <a href='http://www.takarinas-welt.com' rel='external ' class='url'>Takarina</a> schreibt: grias di
als ich deinen podcast geh&#246;rt habe, dachte ich mir den dialekt kenne ich! ;-)
gr&#252;sse aus innsbruck</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-10400">17. Mai 2008</a>, <a href='http://www.2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Anscheinend gibt es ja direkt eine Tiroler Blog-/Podcastszene. Muss ich mir einmall genauer ansehen.
Gr&#252;&#223;e aus Wien zur&#252;ck.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-11652">12. Juli 2008</a>, <a href='http://hhlurup.wordpress.com' rel='external ' class='url'>B&amp;U</a> schreibt: Keine Ahnung. Gef&#252;hle.
Die Wahrscheinlichkeit f&#252;r Hheute ist Ggestern</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/mitschnitte-meiner-gedanken-podcast/#comment-16934">26. April 2009</a>, <a href='http://digiom.wordpress.com/2009/04/26/interaktion-im-social-web-wo-ist-der-amateur/' rel='external ' class='url'>Interaktion im Social Web - wo ist der Amateur? &laquo; digiom by jana herwig - ein studientagebuch auf dem weg zum doktorat</a> schreibt: [...] bewusst betreibt (ich und die, die ich kenne, betreiben es sehr bewusst, vgl. etwa hier oder hier). Warum kann man YouTube als Archiv des Popul&#228;ren betrachten, wenn doch, wie St&#228;heli konstatiert, [...]</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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		<title>Augenblicke [Podcast]</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 13:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Text geh&#246;rt &#252;berarbeitet und ich sollte mich nicht st&#228;ndig versprechen. mindestens haltbar Lesung zum nachh&#246;ren Link zum Text: Augenblicke Kommentare23. April 2008, Mia schreibt: Ein gro&#223;artiger Text..wunderbar vorgelesen. Vielen Dank!23. April 2008, just4ikarus schreibt: Ich kann Mia nur beipflichten. Ein wunderbarer Podcast und ein gro&#223;artiger Text.CC-BY Luca Hammer (Digital Fingerprint: l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Text geh&#246;rt &#252;berarbeitet und ich sollte mich nicht st&#228;ndig versprechen. </p>
<p><a href="http://don.antville.org/stories/1785723/">mindestens haltbar Lesung zum nachh&#246;ren</a><br />
Link zum Text: <a href="http://looka.at/2008/augenblicke/">Augenblicke</a></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/augenblicke-podcast/#comment-10042">23. April 2008</a>, <a href='http://www.mianiemand.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Mia</a> schreibt: Ein gro&#223;artiger Text..wunderbar vorgelesen. Vielen Dank!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/augenblicke-podcast/#comment-10043">23. April 2008</a>, <a href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>just4ikarus</a> schreibt: Ich kann Mia nur beipflichten. Ein wunderbarer Podcast und ein gro&#223;artiger Text.</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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		<title>Stra&#223;enmusik</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 20:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luca Hammer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze auf einem Brunnen vorm Stephansdom, lausche der Klaviermusik und denke an dich. Es ist so sch&#246;n. Ich kann nicht glauben, dass das alles passiert. Kurz die Augen schlie&#223;en. Wenn ich sie &#246;ffne ist alles noch da. Der Himmel ist blau, ein paar Sterne sind zu sehen. Nur das Licht von den Laternen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/6/10197051_3fea8cc3cb_m.jpg" alt="Wien Nacht" />Ich sitze auf einem Brunnen vorm Stephansdom, lausche der Klaviermusik und denke an dich.</p>
<p>Es ist so sch&#246;n. Ich kann nicht glauben, dass das alles passiert. Kurz die Augen schlie&#223;en. Wenn ich sie &#246;ffne ist alles noch da.</p>
<p>Der Himmel ist blau, ein paar Sterne sind zu sehen. Nur das Licht von den Laternen und den Schaufenstern erhellt die Fu&#223;g&#228;ngerzone. In der Mitte steht das Klavier. </p>
<p>Ich stehe auf und werfe etwas Geld in die Box. Thank you. Danke. Steht drauf. Rundherum stehen ein paar Menschen. Niemand spricht.</p>
<p>Ein paar Regentropfen fallen auf mein Gesicht. Ich setze mich wieder hin. </p>
<p>Ich w&#252;nschte du w&#228;rst hier. W&#252;rdest neben mir sitzen. Dich an mich lehnen und ich lege einen Arm um dich. Gemeinsam der Musik lauschen.</p>
<p>So sitze ich alleine da. Ein paar Leute starren mich an. Hemd, Mantel und Schneidersitz auf dem Brunnenrand. Ein Notizblock in der Hand. Den Kopf zur Musik bewegend. </p>
<p>G&#228;nsehaut. Gedanken an dich. Ich l&#228;chle.</p>
<p>Es f&#252;hlt sich so gut an.</p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/smaku/">smaku</a></small></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/strasenmusik/#comment-9794">7. April 2008</a>, <a href='http://www.expressione.de' rel='external ' class='url'>lucy</a> schreibt: hihi.. luca ist verliebt.. das ist sch&#246;n.. :-)</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/strasenmusik/#comment-9796">8. April 2008</a>, <a href='http://www.thannermoebel.at' rel='external ' class='url'>Markus</a> schreibt: F&#252;r mich war jetzt aus dem Beitrag nicht ersichtlich, dass Luca verliebt w&#228;re. Ich hatte eher den Eindruck, dass eine bestimmte Person vermisst wird und man gerne jemanden h&#228;tte, mit dem man das Klavierspiel vom Stephansdom lauschen k&#246;nnte.</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/strasenmusik/#comment-9798">8. April 2008</a>, <a href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>just4ikarus</a> schreibt: Ich lasse den Text mal so stehen. Interpretationen sind ja sowieso irgendwie ... subjektiv. Ich finde den Text sch&#246;n.
Und alles Gute zum Geburtstag! Also, alles Gute zum Geburtstag, lieber Blog, meine ich nat&#252;rlich! :-) Zum zweiten! *twitterdank*</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/strasenmusik/#comment-9799">8. April 2008</a>, <a href='http://www.mianiemand.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Mia</a> schreibt: Eigentlich ist es ja egal, ob verliebt oder nun nicht. Der Text ist suersch&#246;n, warm, weich ohne dabei kitschig zu wirken. Gro&#223;artig!</li><li><a href="http://www.2-blog.net/2008/strasenmusik/#comment-9802">9. April 2008</a>, Lisa schreibt: wunderschoeeeeeeeeeeeeeeen</li></ul><small><br /><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.191.89) )</small><script type="text/javascript">
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