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> <channel><title>Luca Hammer &#187; Meine Welt</title> <atom:link href="http://www.2-blog.net/category/meine-welt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.2-blog.net</link> <description>Blog aus und über das Leben</description> <lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 13:22:12 +0000</lastBuildDate> <language>de-at</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator> <cloud
domain='www.2-blog.net' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' /> <item><title>Wenn man nicht mehr man selbst sein möchte</title><link>http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/</link> <comments>http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/#comments</comments> <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:23:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Luca Hammer</dc:creator> <category><![CDATA[Meine Welt]]></category> <category><![CDATA[Alltag]]></category> <category><![CDATA[Arbeit]]></category> <category><![CDATA[Motivation]]></category> <guid
isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1775</guid> <description><![CDATA[Ich würde mich selbst als sehr zurückhaltend beschreiben. Anderen Menschen den Vortritt lassen, lieber öfter nichts sagen, als etwas falsches. Warten bis man sich wirklich sicher ist. Dreimal nachschauen, ob alles richtig ist. Nervös wenn etwas anders ist, als man es erwartet hat. Geplant. Vorsichtig vorantasten. Unbemerkt. Während andere drei Schritte vor und manchmal einen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde mich selbst als sehr zurückhaltend beschreiben. Anderen Menschen den Vortritt lassen, lieber öfter nichts sagen, als etwas falsches. Warten bis man sich wirklich sicher ist. Dreimal nachschauen, ob alles richtig ist. Nervös wenn etwas anders ist, als man es erwartet hat. Geplant. Vorsichtig vorantasten. Unbemerkt.</p><p>Während andere drei Schritte vor und manchmal einen zurück machen, bleibe ich stehen, hebe meinen Fuß in jede Richtung, schaue auf die Uhr, das Thermometer und überprüfe die Stabilität des Bodens. Warum eigentlich weitergehen, wenn man gut steht? Hier gibt es genug zu sehen, dass ich Wochen damit verbringen könnte. Eine Ameisenstraße direkt neben meinem Fuß. Interessant. Durchorganisiert. Da ein Ausbrecher. Er geht einen neuen Weg und wenn er etwas findet, werden die anderen ihr folgen.</p><p>Manchmal lasse ich mich ablenken. Die meiste Zeit mache ich mir Gedanken über mich selbst. Und wenn ich versage? Versage ich schon wenn ich darüber nachdenke zu versagen? Statt zu tun. Ein gefährliches Muster, in das ich immer wieder falle. Mich fallen lasse. So einfach sich selbst mit Schuld zu beladen. Dann kann es niemand anders mehr machen. Menschen finden es gut, wenn man seine eigenen Fehler sieht. Nur sehen reicht nicht aus. Man müsste etwas dagegen tun. Sich ändern.</p><p>Wie ändert man sich? Indem man tut. Einfach so.</p><p>Ich mag selbstkritische Menschen. Schnell werde ich misstrauisch, wenn sich jemand zu viel lobt, wenn er mich lobt. Für Dinge, die ich nicht als Erfolg sehe. Auch wenn es für andere so wirkt. Unterschiedliche Werte, die sich aneinander reiben. Mich aufreißen.</p><p>Einerseits finde ich Mittelmäßigkeit gut. Leute, die ständig davon sprechen über sich hinauszuwachsen und versuchen auf alle anderen herabzusehen, ekeln mich an. Niemand ist besser. Höchstens anders. Durch das ekeln, stelle ich mich selbst schon auf eine Stufe. Vielleicht auch nicht. Auf der anderen Seite bin ich begeistert, von Menschen, die Visionen haben und auf diese zuarbeiten. Oft scheint es unsinnig, unerreichbar, den Alltag zerstörend. Sie tun es trotzdem.</p><p>Übermäßige Selbstsicherheit nervt mich. Vor allem, wenn ich Fehler sehen kann. Menschen, die ständig Angst haben, nicht gut genug zu sein, sind mir meist sympathisch, dennoch traue ich ihnen weniger zu.</p><p><b>Wie möchte ich sein?</b><br
/> Hin und wieder zum Horizont schauen, das Ziel vor Augen. Schritt für Schritt weitergehen. Nicht stolpern, wenn ich sehe, dass jemand fällt. An mich selbst glauben und somit die Dinge erreichen. Respektiert werden, weil ich träume und die Schwierigkeiten sehe. Energie ausstrahlen. Menschen helfen. Mich um mich selbst kümmern.</p><p>Ich will alles.</p><p>Wenn ich mich ändere, verliere ich den Respekt mancher Menschen, die mir wichtig sind, so befürchte ich. Vielleicht von mir selbst. Wenn ich es nicht tue, komme ich nicht weiter, so befürchte ich. Und schon ist das Muster wieder da.</p><p>Es gibt weder richtig noch falsch. Menschen sind viel weniger als sie glauben. Manche schaffen es die Leerstellen unbewusst zu füllen andere bleiben stehen und schauen den Ameisen zu.</p><p>Und irgendwie will man sich auch nicht ändern. Macht es nicht leichter.</p><p>Edit: <a
href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2012/01/the-waffle-paradox.html">Seth Godin findet das auch.</a> Oder so.</p><p>Edit 2: “You should worry about the very small and the very big stuff. The small stuff, like what you’re going to have for dinner, is what keeps you happy. The big stuff, like whether we’re really the only planet with life in the whole of the vastness of the universe, is what keeps your mind open. Everything in between is really quite irrelevant.﻿” &#8211; <a
href="http://stormgrass.com/archives/2011/12/31/that-time-of-the-year/">Richard</a></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">6. Februar 2012</a>, <a
href='http://ivy.at' rel='external ' class='url'>Ivy</a> schreibt: Interessante Ansätze, allerdings lese ich hier nur eines raus: kleine Erfolge sind keine. Wer etwas sein will, darf sich nicht ablenken lassen und nur großer Erfolg führt zu einem glücklichen Leben...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">6. Februar 2012</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Die kleinen Erfolge würde ich zur Schönheit der Mittelmäßigkeit zählen. Das Leben genießen, da etwas erreichen, dort Spaß haben. Alles großartig. Und zugleich möchte ich dann wieder mehr. Und eigentlich müsste auch beides gehen. Wünsche ich mir. Habe aber das Gefühl, dass man auf viel kleines verzichten muss, um großes zu erreichen. Was auch immer das ist.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">6. Februar 2012</a>, <a
href='http://stormgrass.com' rel='external ' class='url'>Richard</a> schreibt: Die kleinen Dinge machen das Leben ja erst lebenswert. Bedeutet ja nicht, dass du auf die großen verzichten musst. Ich hab da Ende des letzte Jahres was zu geschrieben: http://stormgrass.com/archives/2011/12/31/that-time-of-the-year/</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">6. Februar 2012</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Sehr schön. Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">6. Februar 2012</a>, <a
href='http://www.andreas-spiegler.de/' rel='external ' class='url'>Andreas</a> schreibt: Kann gut nachvollziehen, was dich beschäftigt. Immer wieder die selben Fragen und der Wille, etwas verändern zu wollen. Dann doch wieder in alte Muster zurückzufallen. Und sich wieder selbst darüber aufregen. Manchmal denke ich, man sollte aufhören zu reflektieren. Machen. Schauen, wohin es einen bringt. Und wenn andere diese Entwicklung schlecht finden, muss man das akzeptieren. Weil es dein eigener Weg ist... Aber ja, das ist leicht gesagt. An manchen Tagen einfach. An manchen Tagen sehr schwer. Und trotzdem ist das alles eine persönliche Facette, die man wohl akzeptieren sollte. Ausnutzen. Nicht jeder reflektiert sorgsam seine Handlung.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">6. Februar 2012</a>, Daniel schreibt: Toll geschriebener  Artikel. Ich habe in den letzten Jahren an mir beobachtet, dass ich genauso ticke; und mittlerweile finde ich es gut :-)
Auch die Beobachtung anderer Menschen, vor allem in Bezug auf Eigenlob, Fremdlob oder Selbstsicherheit, kann ich so an mir nachvollziehen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">7. Februar 2012</a>, <a
href='http://www.efge.at' rel='external ' class='url'>Fabian</a> schreibt: Wer zu Selbstkritik fähig ist, ist doch klar im Vorteil: „Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden", ist zwar schon ein etwas abgelutschter aber trotzdem guter Sokrates-Spruch.
Und so richtig fettig triefend vor lauter "Selbstbewusstsein" - das will doch auch keiner? Sonst kann man sich ja gleich für das US-Präsidentenamt bewerben, wie dieser Kollege ;-): http://www.thedailyshow.com/watch/thu-january-26-2012/indecision-2012---2012--a-space-oddity</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">7. Februar 2012</a>, <a
href='http://www.stoffwechsel-blog.de' rel='external ' class='url'>florian</a> schreibt: wenn ich es nicht besser wüsste, und schließlich kenne ich dich nicht, würde ich meinen, ich kenne dich doch. deine gedankengänge kann ich sehr gut nachvollziehen - bin ich wohl aus dem selben muster gestrickt.
vielleicht klingt es zynisch, vielleicht verdrossen, aber ich würde dir dennoch raten: bleib, wie du bist. damit meine ich nicht zwingend, der mittelmäßigkeit zu huldigen - viel mehr, die sensibilität zu bewahren, mit der du alles um die herum beobachtest.
viele grüße</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">7. Februar 2012</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Und wenn genau das mich aufhält mich zu entwickeln?</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2012/wenn-man-nicht-mehr-man-selbst-sein-moechte/">7. Februar 2012</a>, <a
href='http://www.stoffwechsel-blog.de' rel='external ' class='url'>florian</a> schreibt: überlege. ist es wirklich die eigentliche hinderung? und wenn: was wäre wirklich hinderlich daran? es gibt genug menschen, die nichts als die oberflächlichkeit kennen. beneidenswert? keineswegs. ich setze mich gerne mit der sensibilität auseinander und schaue gerne auch mal in die tiefe, nur um etwas für mein leben mitzunehmen. das macht unter anderem auch einfühlsamkeit aus. und die ist noch rarer gesät.
ergo: du kannst dich trotz dieser, ich nenne sie mal, stärke erfolgreich weiterentwickeln
gruß</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1775&amp;md5=b61770e173d0668555243c2f427c1e2c" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1731</guid> <description><![CDATA[»Jetzt grade fühlt es sich so an als würde ein Teil von mir sterben.« - Sascha Vor einer Woche hat Sascha über sich und das Internet geschrieben. Er nannte es eine Hassliebe und der Text hat mich zum grübeln gebracht. Zum nachdenken über meine eigene Situation, eine neue Perspektive einbringend. Da ich ihn, dem Text [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>»Jetzt grade fühlt es sich so an als würde ein Teil von mir sterben.«<br
/> - <a
href="http://assbach.posterous.com/das-internet-und-ich-eine-hassliebe">Sascha</a></p><p>Vor einer Woche hat Sascha über sich und das Internet geschrieben. Er nannte es eine Hassliebe und der Text hat mich zum grübeln gebracht. Zum nachdenken über meine eigene Situation, eine neue Perspektive einbringend. Da ich ihn, dem Text gerecht werdend, nicht wiedergeben kann, empfehle ich ihn <a
href="http://assbach.posterous.com/das-internet-und-ich-eine-hassliebe">selbst zu lesen</a>. Für mich zentral ist eine Art Erschöpfung, er nennt es Social Media Ermüdungserscheinung. Mir geht es selbst ähnlich, immer öfter bin ich genervt von der Kommunikation, die ich früher so geliebt habe. Doch, wie auch er schlussfolgert, ist ein Rückzug keine Option. Wir können nicht sagen, wir machen da nicht mehr mit. Eine Aussage, über die ich früher oft bei anderen gelächelt habe. Manche Veränderungen kann man nicht aufhalten, wir waren vorne dabei, haben den Zug angetrieben. Nachdem viele Grenzen überschritten wurden, brauchen wir etwas anderes. Ich interpretiere hier viel hinein, mische es mit meiner eigenen Empfindungen und bitte um Richtigstellung im Kommentarbereich, wenn ich wo falsch liege.</p><p>Bei mir sind es private und berufliche Dinge, die ich immer wieder anklingen habe lassen, welche ebenfalls hineinspielen. Vielleicht sogar Hauptauslöser sind. Meine berufliche Situation hat sich verändert. Ein echtes <a
href="http://workio.com">Startup</a>. <a
href="http://estromberg.com/post/13592135871/how-to-make-an-impact-during-the-first-month-of-your">Wie sich das Arbeiten ändern kann</a>. Die erste Zeit im sektor5 war großartig, jetzt alleine arbeiten macht mich kaputt. Zumindest, wie ich es momentan gestalte. Die meisten Freunde sind in Wien. Nicht alles abgebrochen, aber ein winziger Bruchteil an Treffen, an zielloser Kommunikation. Ich habe begonnen auf englisch zu twittern, wegen einer größenwahnsinnigen Perspektive. Das hat mich viel von der Nähe zur deutschsprachigen Twittosphäre gekostet. Ich halte es noch immer für die richtige Entscheidung. Einfach ist es aber nicht. Thematisch weiter weg von den Neue Medien, Journalismus, Blogger Themen, die sowohl durch Studium als auch Wiener Umfeld geprägt wurden, zum Thema Arbeit und Gesellschaft. Nicht uninteressant aber größtenteils ein Neuanfang, der noch nicht wirklich funktioniert hat. Ich war nicht unbekannt, hatte Themen öffentlich besetzt und die meisten Dinge passierten von selbst. Jetzt muss ich kämpfen und das bin ich nicht gewöhnt. Vielleicht ist es auch das falsche. Selbstzweifel sind auch etwas ganz tolles.</p><p>Wie Sascha habe auch ich die wichtigsten Menschen durchs Internet kennen gelernt. Bis auf zwei Freunde, die ich noch aus der Schulzeit kenne. Und beide waren hier schon Gastblogger über einen längeren Zeitraum, als die meisten von euch mich noch nicht gekannt haben. Die meisten wichtigen Kontakte stammen aus der Zeit um 2007. Mit Sascha bin ich interessanterweise erst viel später in Kontakt gekommen. Aber auch er war damals schon umtriebig.</p><p>Einen Grund für die Lustlosigkeit sieht er in der veränderten Kommunikation. Verweist auf einen eigenen Beitrag aus dem Sommer: <a
href="http://assbach.posterous.com/von-herzchen-und-sternchen">Von Herzchen und Sternen</a>. Habe dort einen längeren Kommentar geschrieben. Im Kern geht es mir darum, dass sich das Liken und Sternen für mich oft wie ein stummes Kopfnicken anfühlt. Man sitzt in einem Raum voller Menschen, jeder sagt einmal etwas, ein paar Nicken. Es fehlt die Konversation. Natürlich gibt es Kommentare und Replys, manche Menschen schicken mir auch noch Mails. Doch Sternchen und Likes sind wesentlich öfter. Sie sind das passende Mittel für die massenhafte Kommunikation. Mir ist es auch lieber 10 Likes zu bekomman, als fünf Kommentare, die nur sagen, dass sie das auch finden. Ich konsumiere so viel, dass ich es nicht schaffe überall ein sinnvoller Kommentar zu schreiben, auch wenn es mich oft reizt. Aber zu schnell erweckt etwas anderes meine Aufmerksamkeit und eigentlich sollte ich auch arbeiten. Also belüge ich mich selbst, klicke auf Like und mache weiter wie bisher.</p><p>Was ich auch vermisse ist Persönlichkeit. Die Intimität vieler Blogs, die ich früher geliebt habe, ist verschwunden. Oft mit den Blogs selbst. Offenheit ist etwas so wichtiges und ich bin Sascha sehr dankbar, dass er mit den Text einen Einblick in seine Gedanken gewährt hat. Ich habe mich über die Jahre immer stärker selbst insziniert. Nicht indem ich mich zu jemand anderem gemacht habe, sondern indem ich Dinge weggelassen habe. Dazu gab es auch den einen oder anderen Blogpost, wo ich im Moment aber keine Lust habe, sie rauszusuchen.</p><p>Das Internet wird immer selbstverständlicher, immer mehr Menschen nutzen es. Etwas, das ich mir immer gewünscht habe, das aber nicht die Wahrnehmung in der Gesellschaft verändert hat, wie ich es mir gewünscht hätte, sondern wie es schon viele beschrieben haben, dass es lediglich verstärkt, wie die Gesellschaft ist. Das tut weh. Ich halte so viel von den Menschen und es gibt viele ganz großartige Menschen, aber es gibt, momentan gefühlt noch mehr, Idioten und Arschlöcher, die zwischenmenschlich versagen.</p><p>Wenn Menschen sich öffnen, erwarte ich, dass sie Verständnis bekommen. Dass es zumindest versucht wird. Doch stattdessen kommen überflüssige Ratschläge, abfällige Bemerkungen und Anbiederungen. Natürlich trifft das nicht auf alle zu und ich bin auf den Großteil meiner Kommentatoren stolz, aber leider musste ich auch miterleben, wie Blogger in die Anonymität gedrängt wurden, ihre Identiäten änderten und ähnliches, um frei schreiben zu können.</p><p>Ich selbst bin müde, den Menschen Dinge immer wieder zu erklären, bis sie sie verstehen. Früher hat es mir nichts ausgemacht, ich habe mir für jede und jeden Zeit genommen, habe Dinge neu formuliert und alles im Detail erklärt, um Verständnis zu bekommen. Beim steigenden Informationsfluss, wird das immer anstrengender. Als ein Resultat bin ich arrognater geworden und ich wimmle immer öfter Menschen mit schnippischen Kommentaren ab, was sie oft in ihren Annahmen bestätigt, sie aber mir in der Regel vom Leib hält. Außer ein paar wenige, die es als Aufforderung sehen, noch mehr zu nerven. Doch dann reicht es meist sie zu ignorieren.</p><p>Früher habe ich oft propagiert, dass man im Netz einfach authentisch sein muss. Und dass das ganz leicht ist. Man darf sich nur nicht verstellen. Heute halte ich das für Unsinn. Jeder Mensch hat mehrere Personas, die trotzdem die gleiche Person sind, auch wenn sie sich teilweise widersprechen. Ich brauche die Freiheit, manchmal jemand anderer zu sein, im Netz gibt es diese Möglichkeit fast nur durch Anonymität. Es gibt mehrere Selbst- und Fremdbilder. Im Kontakt mit unterschiedlichen Menschen sind unterschiedliche Dinge relevant und bestimmten die Kommunikation. Wenn man für alle gleich ist, dreht man durch, weil man mehr ist als nur dieses eine Ding, von dem alle wollen, dass man es ist. Menschen sind komplexer, als sie damit umgehen können. Ich tue mir selbst schwer zu verstehen oder bloß zu akzeptieren, dass ich andere Menschen nicht nur so sehen kann, wie ich sie wahrnehme. Auf der anderen Seite sollte dies auch keine Rolle spielen, weil für die Interaktion mit mir, eben nur der Teil, der mir gezeigt wird relevant ist. Doch im Internet werden teilweise mehrere sichtbar und verwirren.</p><p>Es ist wichtig, dass man mit Freunden einfach sein kann ohne daran zu denken, wie andere einen wahrnehmen. Ich habe die Außenwahrnehmungsschere so verinnerlicht, dass es mir oft gar nicht mehr auffällt, dass ich nur noch die Person mime, die ich zeigen möchte.</p><p>Daniel H. Pink schreibt über den <a
href="http://www.fastcompany.com/1795998/free-agent-nation-daniel-pink">Personality Split zwischen Arbeit und Privat</a>, den es bei Free Agents nicht mehr gibt. In dem Bereich kommt er am stärksten raus, ich glaube aber, dass er noch viel öfter stattfindet und auf mehreren Ebenen. Ich bin mir sicher, dass irgendjemand einmal ein Zwiebelschalenmodell dazu erstellt hat, wo man je mehr man jemand vertraut, mehr von seiner Persönlichkeit zeigt. Und unsere Persönlichkeiten sind nie nur schön und selten für uns vorteilhaft, wenn wir sie ungefiltert herzeigen. Man sagt auch den besten Freunden nicht exakt was man denkt, sondern formuliert es für sie passend. Das heißt nicht, dass man lügen muss, sondern dass man über die Art und Weise, über den Tonfall schon etwas verändert. Ich erwarte auch von anderen, dass sie mir die Wahrheit sagen ohne mich stark zu verletzen.</p><p>Doch ich komme vom Thema ab. Mir geht es darum, dass die Aussage, dass man einfach authentisch sein muss, das Persönlichkeitsproblem für jemanden, der das Internet lebt, nicht lösen kann. Inzwischen bin ich auch soweit, dass ich mich langsam von meiner Prämisse, dass alles, was im Internet kommuniziert wird, von Mail über FB bis Blog, öffentlich und mit meiner Person in Verbindung bringend ist.</p><p>Für manche mag es funktionieren, dass man das Internet nur für bestimmte Kommunikation nutzt. Ich lebe hier. Meine Internetpersonas sind nichts eigenes, sondern meine Personas, die ich offline ebenfalls besitze. Hier sind all meine Freunde. Erschwerend kommt hinzu, dass ich keinen lokalen Freundeskreis habe. Den meiner Freundin, aber da fehlt die über Jahre aufgebaute Vertrautheit und auch die Interessen sind unterschiedlich.</p><p>Die letzten Jahre habe ich viel Energie in weak ties gesteckt, die ich auch alle mag, aber da fehlt noch etwas. Für die nächsten Wochen und Monate nehme ich vor, mich mehr um einzelne Personen zu kümmern, die ich jetzt schon als Freunde bezeichnen würde, die sich diesem Glückes aber nicht alle bewusst sind. Ein Grund dafür war neben Saschas Post auch <a
href="https://path.com/">Path</a>. Die Version 2 ist toll geworden. Ich empfehle dazu dieses <a
href="http://youtu.be/2iDjrW8NqJI">Video mit dem Gründer</a> und den <a
href="http://dailycoffeebreak.de/2011/12/04/quotebrew/">dailycoffeebreak</a> dazu, wo ich zwar nicht mit allem übereinstimme aber mit vielem. Path ist für mich momentan das Refugium, wo ich mich zurückziehen kann, wenn mir das Web zu viel wird. Ich füge nur Menschen hinzu, denen ich vertraue und die ich gern mag. Dadurch gibt es keine dummen Kommentare, keine pseudolustigen Updates und keine effekthascherischen Überschriften. Man ist dort, weil man sich für die Menschen interessiert, niemand muss versuchen lauter zu sein, niemand geht unter. Der Preis dafür ist die Geschlossenheit, die Abschottung. Die Inhalte sind aber für die meisten Menschen nicht interessant, meist würden sie wohl langweilen. Ich weiß nicht, ob das die Zukunft ist, aber es ist ein Anfang und ich hoffe, dass ich damit wieder etwas Zufriedenheit und Gelassenheit in mein Leben bekomme, sodass nicht mehr meine Freundin alleine dafür verantwortlich ist, dass ich nicht durchdrehe.</p><p>Danke Sascha für die Inspiration und euch für die Aufmerksamkeit. Vielleicht habt ihr ja etwas dazu zu sagen.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/internet-leben/">6. Dezember 2011</a>, <a
href='http://martincreates.com' rel='external ' class='url'>Martin</a> schreibt: Interessantes Thema. Mich bewegt sowas ähnliches, seit ich vor kurzem diesen Artikel gelesen hab: http://www.adbusters.org/magazine/90/ecology-mind.html
Ich glaube der hat in vielen Punkten recht, jedenfalls was mich betrifft. Zum Beispiel kann ich mich schwer auf einen Text konzentrieren und mir wird langweilig wenn ich nicht zwei Screens und was zu essen gleichzeitig hab. Gleichzeitig hab ich das Gefühl ich werd zunehmend unkreativer und blöder. Und es passiert irgendwie seltener als früher, dass ich tiefgehende Gespräche führen kann. Ich nahm immer an, das passiert einfach so wenn man älter wird, aber vielleicht hängt es tatsächlich damit zusammen, dass ich früher nicht den halben Tag am Computer verbracht habe und mehr gelesen und mit anderen persönlich interagiert habe.
Path find ich aber auch nett um engen Freunden zu zeigen, was ich so treibe.
Und danke für die indirekte Erwähnung ;)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/internet-leben/">8. Dezember 2011</a>, <a
href='http://www.martinschmidler.com' rel='external ' class='url'>Martin</a> schreibt: Hm. Also erstmal will ich anmerken, dass ich einer der Personen bin, die dir auf Twitter hirnlose Replies senden. Passiert mir ansonsten bei niemandem, liegt aber nicht an dir, also egal.
Der Text von Sascha ist gut und auf den Punkt. Bei dir ist es weniger klar. Aus eigener Erfahrung glaube ich sagen zu können, dass dir ein Ziel, eine Gemeinschaft und der Druck abgehen (andererseits du wohnst mit deiner Freundin zusammen. Und: soll workio Vollzeit werden?) Du sagst auch, dass es dir im sektor5 besser ging.
Ich hatte diese drei Dinge in den letzten zwei Jahren nicht, war depressiv und zurückgezogen. Seit Oktober dann die 180-Grad Wende. Die soziale Ermüdung kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Seit Oktober nutze ich Twitter intensiver, blogge fast regelmäßig, nutze Facebook aber fast nur mehr studiumsbedingt und (wie du) Path relativ häufig (obwohl der Content noch fehlt).
Schlussendlich ist eine gewisse Normalisierung eines Verhaltens, das vorher überdurchschnittlich war verständlich. Du bist auch nur ein Mensch. Zurückziehen und Überblick holen schadet nie.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/internet-leben/">20. Dezember 2011</a>, <a
href='http://www.bessergehtsimmer.at' rel='external ' class='url'>Hannes Offenbacher</a> schreibt: Lieber Luca, ich habe sehr interessiert diesen Beitrag gelesen. Du kannst dich sicher über die vielen Gespräche von uns in Wien erinnern, bei denen wir selten einer Meinung waren.
Für mich bist du nun in einer Phase der reifenden Reflexion angekommen, die dich weiter bringen wird. Reduktion, Fokus und Entschleunigung werden in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Bei jenen die zur Karawane der First Mover gehören und damit schon länger "drinnen sind", früher als für die breite Masse.
Ich wünsche dir erholsame Feiertage und das die Gelassenheit und Lockerheit zurück kehrt!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/internet-leben/">13. Januar 2012</a>, <a
href='http://muli.nl/2012/01/projektlosigkeit/' rel='external ' class='url'>Projektlosigkeit | Journal Emanuel-S</a> schreibt: [...] wieder zu machen. Aber. Es gibt ein Aber&#8230; ich empfehle vor dem Weiterlesen diesen Beitrag vom Luca zu lesen &#8211; der greift in manchen Punkten bereits [...]</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1731&amp;md5=af549eef6c3304bbb77c06727d5cc4fc" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1731&amp;md5=af549eef6c3304bbb77c06727d5cc4fc" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1691</guid> <description><![CDATA[Danke. CC-BY Luca Hammer (Digital Fingerprint: l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
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/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
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isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1658</guid> <description><![CDATA[Ich habe den Fehler erneut gemacht. Dabei gab ich das Versprechen, dass es nicht mehr passiert. Dass ich versuche, dass es nicht mehr passiert. Wenn mich die Welt erschlägt, meist mit Arbeit, manchmal mit Emotionen, verkrieche ich mich, baue einen Kokon und schalte ab. Anstatt mich langsam durch die Aufgaben, die Dinge die gemacht werden [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Fehler erneut gemacht. Dabei gab ich das Versprechen, dass es nicht mehr passiert. Dass ich versuche, dass es nicht mehr passiert.</p><p>Wenn mich die Welt erschlägt, meist mit Arbeit, manchmal mit Emotionen, verkrieche ich mich, baue einen Kokon und schalte ab. Anstatt mich langsam durch die Aufgaben, die Dinge die gemacht werden sollten, tauche ich ab. Stille. Es müssen nicht viele Dinge sein, es reicht aus, wenn ich für einen Moment Angst bekomme. Ich hasse mich für diese Labilität. Die letzten Wochen sah machte es sich dadurch bemerkbar, dass ich keine Mails mehr las, in Skype offline war, fast nichts mehr twitterte und Facebook mied. Früher hätte ich noch das Telefon abgedreht, aber Anrufe bekomme ich schon länger nicht mehr. Mein Kopf verneint ein Problem, ich lebe weiter. Meist nachts nagt es an mir. Aufgaben poppen auf, ich bekomme Schweißausbrüche. Angst vor dem Versagen. Doch ich stelle mich der Angst nicht, sondern schiebe sie weg. Ein Fehler. Wissen wir alle. Manchmal erledige ich pseudomäßig Dinge. Kleinigkeiten, die nicht besonders wichtig sind, aber mir das Gefühl geben nicht ganz nutzlos zu sein. In einer anderen Welt häufen sich immer mehr Dinge und sobald ich die Türe einen Spalt öffne, tut es weh. Schnell wieder flüchten.</p><p><a
href="http://jaffajam.tumblr.com/post/9289813113"><img
src="http://28.media.tumblr.com/tumblr_lqdpxzAhtw1qzweg0o1_500.jpg" alt="Powerless" /><br
/> Bild: Laura</a></p><p>Stabilität und Planbarkeit wären wichtig. Gerade in einer Phase, wo das meiste ungewiss ist. Ich sehe mich immer wieder als Belastung. Verantwortung für bestimmte Dinge, die liegen bleiben. Vor Kommunikation flüchtend.</p><p>Es ist mir schon einmal passiert, aber mir wurde Vertrauen entgegen gebracht. Der Glaube, dass ich mich in den Griff bekomme. Ich bin unglaublich dankbar dafür. Andere hätten mich schon längst aufgegeben. Das ist auch der Grund, warum ich weitermache. Weitermachen will. Es schaffen will. Nicht mehr enttäuschen. Erwartungen erfüllen und die Energie zu Verfügung zu stellen, um abzuheben.</p><p><strong>Heute ist Neustart.</strong> Ich habe zu lange gebraucht und es tut mir Leid. Ich kann nicht versprechen, dass ich nicht mehr abstürze, aber ich weiß was ich will und ich habe einen Plan.</p><p><a
href="http://twitter.com/__tosh">Thomas Schranz</a> (mein Vorbild in der Startupwelt) hat einen Link <a
href="https://twitter.com/#!/__tosh/status/107128497822113793">getwittert</a>. <a
href="http://pmarca-archive.posterous.com/the-pmarca-guide-to-personal-productivity">Marc Andreessen&#8217;s personal productivity tips</a>. Ein Blogpost von 2009. Aber das ist unwichtig. Inhaltlich wenig neu. Aber eine Erinnerung, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben. Umso mehr je freier mit sie ihrer Zeiteinteilung sind. Ich weiß nicht mehr, ob es <a
href="http://jawl.net">Christian</a> oder <a
href="http://twitter.com/heckmueller">Harald</a> war, der mir empfahl Management und Arbeit zu trennen. Beim einem organisiert man Aufgaben und schaut wann man was macht und beim anderem tut man es einfach. Ohne es erneut in Frage zu stellen. Ansonsten kommt man in einen Strudel und es passiert gar nichts mehr. Marc geht dieses Problem durch zwei zentrale Punkte an. Einerseits drei Listen. Dinge die man tun muss, weil sie wichtig sind, eine mit Dingen die man im Augen behalten muss, etwa weil jemand anders reagieren muss, und eine mit Dingen, die man gerne machen würde, aber die nicht wichtig sind. Was nicht in diese Listen passt wird verworfen. Der zweite Punkt ist sich am Abend (oder in der Früh), 3-5 Dinge zu überlegen, die man am nächsten Tag machen wird. Man soll natürlich mehr machen, aber diese sollten unbedingt erledigt werden. Und alles weitere, das man macht schreibt man auch auf. Um am Abend zu sehen, was man alles geschafft hat ohne zu müssen.</p><p>Für mich ist es noch wichtig den Druck rauszunehmen. Wenn ich die Dinge jetzt nicht schaffe, dann ist es so. Es ist nur meine Schuld, wenn ich es nicht probiere. Nur wenige Sachen sind tatsächlich so zeitrelevant, wie sie erscheinen. Dafür geht es mir viel zu gut. Ein gesichertes Leben. Größtenteils. Vieles kann man später machen, anderes muss man nie machen und man hat auch nicht viel verpasst.</p><p>Ich neige dazu den Berg an Aufgaben zu sehen und mir andere Dinge zu verbieten, bis alles erledigt wird. Doch dann wird der Akku leer und ich lade ihn nicht auf, weil das wäre ja Zeitverschwendung.</p><p>Kleine Schritte. Und dann macht es wieder Klick, ich steige auf und alles passiert wie von selbst. Dann habe ich Nachts wieder geniale Ideen statt Angstzustände.</p><p>Hört sich alles einfach an. Wird es nicht immer. Aber ich bleibe dran.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">29. August 2011</a>, <a
href='http://cratoo.de' rel='external ' class='url'>Andi</a> schreibt: Hi Luca, folge dir auf Twitter, seit du mich damals bzgl. meines Google Chrome Artikels verlinkt hattest.
Du hattest zuletzt ja schonmal einen Artikel in der Richtung wie diesen geschrieben. Und ich fand es da schon bemerkenswert, wie das Online-Bild, dass man sich von anderen aufbaut, von dem unterscheiden kann, im Vergleich zu dem, wie sich derjenige selbst sieht. (sorry für den verschwurbelten Satz)
Leider muss ich sagen, dass ich mich in oben beschriebenem Kreislauf selbst allzu sehr wiedererkenne. Ich drücke dir die Daumen, dass die Befolgung der Andreesen Listen für dich funktioniert. Habe schon öfter verschiedenste Varianten dieser GTD Arten gesehen/versucht umzusetzen. Meiner Meinung nach ist es aber eher eine Sache des sich um sich selbst drehen. Mir hat in der Regel eher geholfen, wenn von außen Unterstützung kam, um aus solchen Spiralen auszutreten.
Diese Schwäche bzw. den Hang in eine solche Spirale zu geraten, zu akzeptieren und sich eben Hilfe zu holen ist ja aber auch schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.
Wie gesagt, drücke die Daumen,
Andi</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">29. August 2011</a>, <a
href='http://erikunger.com' rel='external ' class='url'>Erik Unger</a> schreibt: Kenn ich das Problem, tritt immer dann auf wenn ich nicht an dem arbeite, das _mir_ wirklich wichtig ist. Ich glaube zwar, dass ich etwas wichtiges zu tun haette, aber in Wirklichkeit sind das nur Werte von Anderen. Da diese Anderen aber ziehmlich cool/besser drauf sind als ich, glaube ich deren Werte sind muessen die meinen sein. Glaub mir, ich habe schon Jahre damit versch*** Dinge zu tun um die Wertesysteme Anderer zu befriedigen von denen ich geglaubt habe das seinen auch meine Werte.
Vergiss die ganze Produktivitaetspornografie, solange du nicht an etwas arbeitest das dir _wirklich_ am Herzen liegt, wirst du immer nur ausbrennen.
Folgendes habe ich mir von Dr. John Demartini zusammengeschrieben:
How to find out what's you life's purpose
- What does you life already show?
- How do you fill your space?
- Physical - how do you fill your room
- Mental - what are you thinking about most
- How do you spend your time
- How do you spend your money
- What do you talk about, internally and externally
- What dou you visualize
- How do you spend your energy
- Where do you have the most order?
- Where are you most extroverted?
- Every time you have tears of inspiration in your eyes, write down everything that led to that emotion
Folgendes war auch ein Durchbruch fuer mich, um diverse "Erfolgsstrategien" abzuschuetteln, die einfach nicht zu meinem psychologischen Profil passen obwohl sie doch so strahlend vor einem glaenzen (/me != Donal Trump):
http://erikunger.com/roger-hamiltons-wealth-dynamics/
Da findest du vielleicht auch etwas Inspiration und Motivation:
http://erikunger.com/favorite-speeches/</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">29. August 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Da sieht man wie viel mehr ein Blogbeitrag zeigen kann, während es woanders kleine Lichter gibt, die man zu einem großen leuchtenden Ball verbindet, statt dran zu denken, dass das eben nur die Lichter sind und dazwischen auch Dunkelheit. Äh. Wie auch immer.
Ja, Hilfe von außen ist wichtig. Kann teilweise aber auch schon durch einen solchen Blogbeitrag oder nur das lesen passieren, weil man eben wieder neuen Input bekommt und sich die Perspektive verändert. Auch wenn man sich noch nicht konkret mit den einzelnen Dingen beschäftigt.
Grundsätzlich gehöre ich zu den Menschen, die möglichst alles alleine schaffen wollen und niemanden wegen irgendwas belästigen wollen. Und zugleich allen anderen helfen wollen.
Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">30. August 2011</a>, <a
href='https://twitter.com/dyrnberg' rel='external ' class='url'>Dyrnberg</a> schreibt: Schöner, ehrlicher Text, der Dinge beschreibt, die wohl nahezu alle Menschen kennen. So blöd es klingt: Mir hilft früh aufstehen. Wenn ich um halb sechs am Schreibtisch sitze, liegt der Tag wie ein unbeackertes Feld vor mir. Man hat das Gefühl genug Zeit zu haben, und wenn man dann tatsächlich ins Arbeiten reinkommt, hat man um 9 Uhr bereits ein Tagwerk vollbracht, das einen ruhig schlafen lässt. Und dann im Grunde noch immer den ganzen Tag vor sich.
(Was für dieses Tagwerk auch hilfreich ist: Offline arbeiten. Sonst passiert, was grad passiert: Ich sitz hier, stoße via Facebook auf deinen Blog, kommentier, und die Zeit vergeht ;)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">30. August 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Früh aufstehen ist großartig. Wird ab nächster Woche wieder gemacht, bis dahin ist mein morgen noch etwas verworren.
Offline arbeiten habe ich immer wieder probiert, hat aber nur manchmal funktioniert. Einerseits brauche ich für viele Dinge das Internet und andererseits hilft es mir nicht durchzudrehen. Wenn ich im Arbeitsflow bin, dann fällt es mir leicht die Ablenkungen zu ignorieren. Wenn ich nicht drinnen bin, denke ich auch offline an die ganzen Dinge und habe das Bedürfnis reinzuschauen. Sodass mein Kopf mit dem Konflikt “online oder nicht” blockiert ist und erst recht wieder nichts weiter geht. Aber das reinkommen ist das schwierige und da glaube ich, dass ich mich selbst überrumpeln muss und erst gar nicht darüber nachdenke. Daher am Abend zurechtlegen, womit man in der Früh anfängt oder sogar was man über den Tag macht und dann sofort damit anfangen. Emails und Aufgabenmanagement erst nach dem erledigen der ersten Dinge machen. Was wieder deiner Praxis ähnelt, dass man beginnt bevor das Land aufsteht.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">3. September 2011</a>, <a
href='http://www.thepersonalist.de' rel='external ' class='url'>Marco</a> schreibt: Interessant und vor allem vertraut... Vollgekritzelte Listen, das Vor-Sich-Herschieben, der Teufelskreis und das komplette Abschotten - "Laßt mich einfach sein!" Das geht mir sogar nach meiner Auswanderung nach Neuseeland noch so. Wer hätte das gedacht...
Und das Internet? Haßliebe oder? Manchmal möchte ich den Computer durch die Scheibe feuern, dann entpuppen sich fb und gPlus als irre Ansammlungen von Belanglosigkeiten und "Social-Wirrwarr", dass man am liebsten seinen nackten A. ablichten möchte. Der gibt wenigstens ein ehrliches Bild wieder: zu wenig Sonne. ;)
Mal im Ernst: Das Internet ist Therapie und Problem gleichzeitig. Schön, wenn man Ehrlichkeit und "Authentizität" (sagen wir besser: Mensch-Sein) hier entdeckt. Schlimm, wenn es aber so selten hervorsticht, dass ein "authentischer Mensch" schon als Besonderheit gilt.
Mach weiter!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/weitermachen/">22. November 2011</a>, <a
href='http://www.uniondebloggershispanos.com/' rel='external ' class='url'>Thorsten</a> schreibt: Das ist schon ein Teugelskreis. Ich bin auch öffters in so einer Situation. Ich habe so viel Arbeit, dass ich gar nicht weiß wann ich das alles schaffen soll. Aber ich habe mir meine eigenen Strategien entwickelt damit umzugehen. Das fängt schon bei der Planung an. Ist die erst einmal gemacht, läuft der Rest wie von selber. Es muss ja schließlich immer weiter gehen. Ein Stillstand, auch wenn er nur vorläufig ist, bringt kaum jemanden weiter.</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1658&amp;md5=13d3de8c1835379d9b522d3627f86b9c" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1658&amp;md5=13d3de8c1835379d9b522d3627f86b9c" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1649</guid> <description><![CDATA[oder: Let&#8217;s fail more beautiful Monika schreibt über Selbstdarstellung 2.0. Die ganzen BloggerInnen haben perfekte Eltern, perfekte Freunde und perfekter Job. Es hat mich daran erinnert, dass ich schon länger nicht mehr über meine Fehler geschrieben habe. Über meine Ängste. Und den restlichen Krempel, weshalb viele Leute begonnen haben mich zu lesen, weil es mich [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>oder: Let&#8217;s fail more beautiful<br
/> <b>Monika <a
href="http://www.kathmography.com/2011/06/13/selbstdarstellung-2-0-arbeitsplatz-peepshow/">schreibt über Selbstdarstellung 2.0</a>. Die ganzen BloggerInnen haben perfekte Eltern, perfekte Freunde und perfekter Job. Es hat mich daran erinnert, dass ich schon länger nicht mehr über meine Fehler geschrieben habe. Über meine Ängste. Und den restlichen Krempel, weshalb viele Leute begonnen haben mich zu lesen, weil es mich greifbar macht. Da bin ich wieder.</b></p><h3>Öffentlichkeitsflucht</h3><p>Ich nehme mir zu oft vor, dass ich irgendwann über ein Thema einen Beitrag schreibe. Manchmal verspreche ich es Leuten sogar, selten schreibe ich es auf und in den meisten Fällen vergesse ich es wieder. Dass ich inzwischen mehrere Identitäten angenommen habe, die ich täglich nutze, habe ich manchmal angemerkt, aber nie darüber geschrieben. Das möchte ich jetzt nachholen. Ein bisschen.</p><p>Als ich begonnen habe zu bloggen, war ich noch im Gymnasium. Hier war alles sehr <a
href="http://www.2-blog.net/2006/volles-programm/">tagebuchartig</a>, <a
href="http://www.2-blog.net/2006/boulevard-of-broken-dreams/">persönlich</a> und <a
href="http://www.2-blog.net/2006/so-fremd/">emotional</a>. Mir fällt es schwer zu glauben, dass dies nur fünf Jahre her ist. Als ich nach Wien kam, war ich alleine. Ich wohnte bei Arbeitskollegen meines Vaters. Die waren nett, aber mussten sich um ihre eigene Dinge kümmern. Ich bin auch niemand, der sich gerne helfen lässt. Viel lieber versuche ich mich selbst durchzuschlagen, einen Weg finden und unter keinen Umständen jemand anderen mit den eigenen Problemen belasten. Vermutlich auch ein Grund, weshalb mich andere Menschen nerven, die für jede Kleinigkeit um Hilfe bitten. Wobei ich versuche immer da zu sein und auch noch so dumme Fragen zu beantworten. Mit der Zeit lernte ich in Wien neue Leute kennen, doch erst in den letzten Monaten kam ich Menschen so nahe, dass ich das Gefühl hatte über alles sprechen zu können. Mit Ausnahme von einer Person, die ich schon wieder fast aus den Augen verloren habe.</p><p>Ich bin ein manchmal ein schwieriger Mensch. Persönlich. Ständig mit Masken unterwegs, die zwar zu mir gehören, aber doch Masken sind. Extrem geduldig und entscheidungsschwach. Leicht genervt und gerne alleine. Ich spreche wenig und triefe vor Selbstzweifel. Ich analysiere zu viel und verfalle manchen Gedanken, die mich zerstören, wenn sie nicht eintreten. Online war mein Selbstzweifel, Traurigkeit und Angst sehr stark. Ich habe viel gejammert, dass Dinge nicht funktionieren. Zugleich wurde ich bekannter. Sodass man mir in der Firma irgendwann nahe legte, nicht so viel Emotionen auf Twitter und im Blog zu verschütten. Ich könnte mir ja einen Zweitaccount zulegen. Sonst würde das die Kunden verunsichern und in der Firma käme es auch nicht so gut an. So begann meine Flucht.</p><p>Inzwischen macht es mir das Leben manchmal leichter, weil ich keine hundert Nachrichten bekomme, wenn ich etwas emotionaleres schreibe. Die Bindung zu den Leuten, die mit dem Zweitaccount interagieren ist höher und sie können mich besser einschätzen. Glaube ich zumindest. Und wenn nicht, können sie mich fragen, was los ist, ohne dass ich genervt bin. Dem Hauptaccount folgen viele Menschen, die mich irgendwo gesehen haben, kurz getroffen oder andere Dinge. Oft mehr an meiner Meinung zu Internet Gedöns interessiert, als an meinem emotionalen Innenleben. Einige würden sich sicher freuen, wenn ich darüber schrüb, wie ich versage, aber den meisten ist das nicht besonders wichtig. Was vollkommen in Ordnung ist. Das Internet ist vielschichtig und es muss nicht jeder auf jeder Ebene mit jedem kommunizieren.</p><p>Ein Grund warum ich manchmal perfekter wirke, als ich bin, ist dass viele Macken in nicht so bekannte Kanäle ausgelagert werden. Auch wenn ich, nachdem ich die Firma hinter mir gelassen habe, wieder begann hin und wieder etwas emotionales fallen zu lassen. Oder zumindest persönlichere Dinge. Die schon fast weg waren. Weil ich selbst bei anderen gerne mehr mitbekomme, als nur womit sie sich auf einer rein beruflichen Ebene beschäftigen. Alleine weil ich an diese rein berufliche Ebene nicht glaube.</p><h3>Sprachprobleme</h3><p>Ich habe das Latinum. Wenn ich mich recht erinnere, das Fach, mit den meisten Nachprüfungen und den höchsten Ausgaben für Nachhilfe. Finde ich jetzt nicht großartig, dass ich so schlecht war, aber auch nicht besonders schlimm. Bei Französisch sieht es schon anders aus. Das würde ich gerne besser können. Ich mag die Sachen, die man mit Frankreich verbindet. Ich mag Paris. Und ich finde die Sprache hört sich schön an. Im Moment nehme ich mir aber nicht die Zeit, mich ihr wieder zu nähern. Das wahre Problem ist jedoch Englisch. Was mir peinlich und unangenehm ist. Aktuell auch sehr hinderlich an der Ausübung meines Jobs. Ich verstehe alles. Mit Ausnahme von üblen Akzenten und hochwissenschaftlichen Dingen. Doch gibt es da den Vorteil, dass man sich im englischsprachigen Wissenschaftsbetrieb meist verständlicher ausdrückt, als im deutschen, wo man Dinge öfters verkompliziert. Ich schaue alle Filme und Serien auf englisch. Ich lese Bücher auf englisch. Ich kann mich bis auf kleinere Aussetzer auf englisch gut unterhalten. Doch ich kann nicht schreiben.</p><p>Vor einiger Zeit habe ich begonnen auf Twitter nur noch englisch zu schreiben. Um für mehr Menschen zugänglich zu sein und einfacher international kommunizieren zu können. Ich dachte mir, dass das nicht so schwer sei, weil man immer nur kurze Sätze schreibt. Selten etwas kompliziertes. Ich mache üble Anfängerfehler. Meine Updates lesen sich gebrochen und sind teilweise unverständlich. Weder Grammatik noch Vokabeln sind korrekt. Es fällt mir schwer mich selbst ernst zu nehmen. Nun möchte ich aber nicht nur für mich selbst kommunizieren, sondern auch für <a
href="http://www.workio.com/">work|i|o</a>. Twitter, Facebook, Blog, Support, Presse. Ich werde jeden Text überarbeiten lassen müssen. Ich fühle mich nutzlos und unfähig.</p><p>Weil Übung das einzige sein soll, das hilft, habe ich begonnen auf <a
href="http://750words.com/">750words.com</a> zu schreiben. 20250 Wörter habe ich schon. Es fühlt sich langsam besser an, doch wenn ich die Texte durchlese sind sie noch immer schrecklich. Ich werde mit Feedback holen, um mich langsam zu verbessern, um hoffentlich irgendwann sicher genug zu sein, einfach zu schreiben. Momentan hält es mich zurück einige wichtige Dinge anzugehen.</p><h3>Familie</h3><p>Ich habe mit meiner Familie ausgemacht, dass ich ihr soweit wie möglich ihre Privatheit lasse. Weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehe.</p><h3>Studiumsverzögerung</h3><p>Auch dazu habe ich schon ausführlich geschrieben. Zumindest zur <a
href="http://www.2-blog.net/2010/wo-ist-deine-bakk-arbeit/">Bakk Arbeit</a>. Ich war in den letzten Semestern faul. Habe zu wenig gemacht und das alles fällt mir jetzt auf den Kopf. Ich habe in zwei Wochen sieben Prüfungen und sollte bis dahin drei Arbeiten (20, 20, 45 Seiten) schreiben. Mit dem lernen habe ich erst vor kurzem begonnen und theoretisch geht es sich auch nur aus, wenn ich auf alles andere verzichte. Doch das wäre in der aktuellen Situation nicht sehr vorteilhaft. Zwei Semester über Normaldauer bin ich drüber. Finde ich noch nicht schlimm. Aber in einem Monat ziehe ich aus Wien weg. Sollte ich nicht fertig werden, habe ich ein Problem und weiß noch nicht, ob und wie ich mein Studium abschließen kann. Weiters habe ich zumindest eine wichtige Frist verstreichen lassen, weil ich mich nicht darüber informiert habe, was meinen Abschluss ebenfalls verhindern könnte. Mein Notenschnitt liegt bei etwa 2,6, womit ein Masterstudium in Deutschland, soweit ich informiert bin, unwahrscheinlich ist.</p><h3>Freundin</h3><p>Perfekt. Bis auf die 800 Kilometer Entfernung. Aber in vier Wochen sind die Vergangenheit.</p><h3>Selbsthass</h3><p>Ich finde diesen Beitrag schlecht. Wie fast alles, was ich in den letzten Monaten produziert habe. Heultext ohne Wert. Ich bin unmotiviert und schaffe nur wenig von den Dingen, die ich mir vornehme. Nehme mir zu wenig Zeit für Freunde und mein Körper hat erstmals aufgeschrien, dass ihm mein Lebensstil nicht behagt.</p><p><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2011/06/barney-stinson-680x382.jpg" alt="" title="Barney Stinson" width="680" height="382" class="alignnone size-large wp-image-1651" /></p><h3>&#8230;be awesome instead</h3><p>In zwei Wochen ist das Studium abgeschlossen. Größtenteils zumindest. In vier Wochen ziehe ich zu Frau Wunderbar. Ich arbeite an einer großartigen Idee mit. In den letzten Monaten habe ich Menschen gefunden, die mir wichtig sind und ich ihnen. <a
href="http://www.maeh.at/">Emma!</a> Ich mag mein Ich von heute mehr als das von früher. Auch wenn das damals ziemlich gut war. Der Plan für die nächsten Monate lässt mich lächeln. Ich freue mich.</p><blockquote><p>&#8220;Ich glaube an die Menschen. An jeden einzelnen. Alles andere wäre sinnlos. Jeder ist anders gut.&#8221;</p></blockquote><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">13. Juni 2011</a>, <a
href='http://www.andreas-spiegler.de' rel='external ' class='url'>Andreas</a> schreibt: Danke für den ehrlichen Beitrag. Und den Einblick in ein Leben einer Person, die ich auch nur oberflächlich kannte. Man liest Tweets, bewundert Erfolge, aber sieht nicht hinter die Maske. Wie so oft und in so vielen verschiedenen Situationen. Ich bewundere den Mut, dass du so offen darüber sprichst. Ich hatte ihn mal und hab ihn irgendwann verloren.
Aber der Beitrag gibt Kraft, dass ich irgendwann auch wieder über mich selbst schreibe. Nichts Oberflächliches, sondern was mit Tiefgang :) Und es freut mich, dass du doch nach vorne schaust. Der Umzug zu Frau Wunderbar wird dir sicher noch mehr Kraft geben!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">14. Juni 2011</a>, Markus schreibt: Ich kann deine Zweifel bezüglich Englisch sehr gut nachvollziehen. Ich hatte bei der mündlichen Englisch Matura eine 4-, und meine Englisch Lehrerin meinte danach: "Ich hoffe, du wirst Englisch in deinem weiteren Leben und Beruf nie brauchen". Durch diese Worte wenig motiviert, habe ich im Studium so ziemlich alles gemieden, bei dem ich Englisch brauchte. Damit wurde es nicht besser.
Mein erster Job war dann bei einem internationalen Konzern, und ich kam für gut 1 Jahr nach Berlin. Wir sollten das Berlin Office aufbauen. Meine Kollegen, ein Finne und ein Londoner. Beide ohne Deutsch Kenntnisse. Super dachte ich mir, jedes Dokument, jedes Meeting, jedes Email, plaudern beim Kaffee, alles Englisch. Ich tat mir extrem schwer, konnte aber nicht aus. Aber plötzlich war alles anders, und es machte mir riesig Spaß Englisch zu reden und schreiben. Im nachhinein kann ich nicht mehr genau sagen, wann der Umbruch kam. Es war einfach da.
Heute lese ich viel Englisch und schreibe die technischen Dokumente alle auf Englisch. Das war mit Sicherheit die wertvollste Erfahrung, die ich in der Berlin-Zeit machen durfte. Meine Lehrerin dachte ich würde Englisch nie lernen, aber viel mehr zweifelte ich selber, dass ich das je schaffen würde. Du glaubst nicht, wie froh und dankbar ich heute darüber bin, es doch geschafft zu haben.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">14. Juni 2011</a>, <a
href='http://www.xn--berbunt-m2a.at/?p=1212' rel='external ' class='url'>Weil ich unperfekt bin. &mdash; ÜBERBUNT &#8211; Mathias Pascottini</a> schreibt: [...] schrieb über Selbstdarstellung im Netz. Luca antwortete. Ich schreibe nun auch ein paar Zeilen dazu, weil ich denke, dass die Selbstdarstellung in Blogs [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">14. Juni 2011</a>, <a
href='http://überbunt.at' rel='external ' class='url'>Mathias</a> schreibt: Danke für deinen ehrlichen Text. Ich habe mir erlaubt, deinen Text als Inspiration zu nehmen und dich zu verlinken: http://wp.me/p1CEPs-jy</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">14. Juni 2011</a>, <a
href='http://gelurzt.at/2011/06/14/schein-und-sein/' rel='external ' class='url'>gelurzt.at &raquo; Schein und Sein</a> schreibt: [...] letzten Tage war es hier eher ruhig und durch einen Tweet bin ich gestern Abend über einen Blogbeitrag von Luca gestolpert, der wiederum mehr Ergänzung als Antwort auf einen Text von Monica ist. Beide Texte [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/das-perfekte-leben/">25. August 2011</a>, Rebecca schreibt: Vielen Dank für einen so ehrlichen Beitrag.
Ich glaube ich hab noch nie einen Artikel gelesen, der wirklich so ehrlich war und in dem man so viel über einen Menschen erfahren hat, wie in deinem.
Manche von deinen Schwächen die du aufgezählt hast, kommen mir wirklich sehr bekannt vor, doch ich würde mich nie trauen, so öffentlich darüber zu berichten.
Du hast meine volle Anerkennung.</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1649&amp;md5=af32d1e2cd7e74fafa6575d5785ae875" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://www.2-blog.net/?p=1601</guid> <description><![CDATA[Es ist Zeit für ein kleines Update. Kein 5000 Wörter Beitrag, nur ein paar Infos, was gerade in meinem Leben los ist. Keine Lust mehr darauf zu warten, den perfekten Beitrag zu schreiben, auf das tolle Thema zu warten, sondern wieder einfach zu schreiben, weil ich das Zeug in meinem Kopf sortieren muss, um nicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><b>Es ist Zeit für ein kleines Update. Kein 5000 Wörter Beitrag, nur ein paar Infos, was gerade in meinem Leben los ist. Keine Lust mehr darauf zu warten, den perfekten Beitrag zu schreiben, auf das tolle Thema zu warten, sondern wieder einfach zu schreiben, weil ich das Zeug in meinem Kopf sortieren muss, um nicht durchzudrehen.</b></p><p><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2011/03/seriousd-680x1019.jpg" alt="" title="But then I seriousd by Tony Gigov" width="680" height="1019" class="alignnone size-large wp-image-1603" /></p><p><small>Foto vom großartigen <a
href="http://tonygigov.com">Tony Gigov</a></small></p><h3>Neue Arbeit</h3><p>Im September letzen Jahres habe ich <a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">gekündigt</a>. Zuerst war da eine gewisse Leere, ich habe den Möglichkeiten ein bisschen nachgetrauert, doch das ging bald vorüber und schlug um ihn einen gewissen Selbsthass. Dass ich nicht schon früher eine Entscheidung getroffen, die Dinge in die Hand genommen habe, sondern gewartet bis es fast kaputt ist. Mit wenigen Personen darüber gesprochen, versucht damit zurecht zu kommen und es größtenteils auch geschafft. Noch manchmal ein Gedanke, gerade wenn ich Dinge von meinen ehemaligen Arbeitgebern mitbekomme. Aber ich lasse langsam los.</p><p>Nach der Kündigung habe ich mich mit <a
href="http://www.freememes.com/">Bruno</a> getroffen. Ich hatte keine Ahnung wer er ist, aber ich hatte Zeit und war offen für alles. Er hatte mich einige Wochen zuvor auf Facebook angeschrieben, wo ich noch nicht wusste ob und was und überhaupt. Das Treffen war großartig. Ich habe mich wohl gefühlt. Tat zu der Zeit gut. Tut es eigentlich immer. Thema war eine Idee die er hatte, die er verwirklichen möchte und welche Rolle ich darin spielen könnte. Danach noch ein paar Kontakte gefragt, ob sie ihn kennen und wie sie ihn einschätzen. Nur positive Rückmeldungen bekommen. Also habe ich mich darauf eingelassen. Erst wurden unterschiedlichste Dinge organisiert, dann gab es ein Kick Off Event und seit 11.3. bin ich Head of Communications von <a
href="http://www.workio.com/">work|i|o</a> (wir haben die großartige URL <a
href="http://work.io">work.io</a>). Es geht um, Überraschung, Arbeit. Um Probleme, die es heutzutage damit gibt und ein möglicher Lösungsansatz. Wir sind ein Startup. Arbeiten bis spät in die Nacht und feiern bis in frühen Morgenstunden. Der zweite Teil ist geflunkert. Ich bin gespannt wie es weitergeht, wie wir die Welt verändern werden<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/#footnote_0_1601" id="identifier_0_1601" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ein bisschen Gr&ouml;&szlig;enwahn geh&ouml;rt immer dazu.">1</a></sup>. Ich habe Freiheiten und kann mich weiterentwickeln. Hachz. Ziemlich großartig das alles. Was wir genau machen, möchte ich im Moment noch nicht sagen, es wird aber sicher einige Blogposts dazu in Zukunft geben. Bis dahin <a
href="http://workio.com">anmelden</a>, auf <a
href="http://twitter.com/workio">Twitter folgen</a> und auf <a
href="http://facebook.com/workio">Facebook Fan werden</a>.</p><p><a
href="http://www.workio.com"><img
src="http://www.2-blog.net/wp-content/uploads/2011/03/workio-680x171.png" alt="" title="work|i|o" width="680" height="171" class="alignnone size-large wp-image-1605" /></a></p><h3>Buch schreiben</h3><p>Ich habe viel gelernt bei #unibrennt und gebe dieses Wissen gerne weiter. Habe Vorträge darüber gehalten und dank <a
href="http://www.kellerabteil.org/">kellerabteil</a> gibt es auch ein Buch. <a
href="http://www.sozialebewegungen.org/">Soziale Bewegungen und Social Media</a>. Einen Beitrag habe ich dazu schon geschrieben, wahrscheinlich schreibe ich noch einen zweiten. Es wird ein Handbuch, geschrieben von Teilnehmern und Organisatoren zahlreicher Bewegungen, unterschiedlichste Erfahrungen und Wissen, zusammengestellt zu diesem tollen Ding. Zumindest glaube ich, dass es toll wird.</p><p>Aber weil es um Social Media geht, gibt es auch eine Website und für diese bin ich teilverantwortlich. Buchwebsites sind doch doof. Finde ich auch. Deshalb wird das komplette Buch auf die Website kommen. Sogar mit zusätzlichen Updates und multimedialen Inhalten. Ob ihr das Buch kauft, ist mir persönlich nicht so wichtig, aber der Verlag würde sich sicherlich darüber freuen und hoffentlich auch weitere solcher Projekte unterstützen.</p><h3>Uni abschließen</h3><p>Ich studiere im 8ten Semester Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Laut Uni soll man 6 Semester dafür brauchen. 2 Semester länger wäre grundsätzlich kein Problem, schließlich habe ich daneben gearbeitet und zahlreiche andere Dinge gemacht, aber wie man weiter unten lesen kann, bin ich nur noch dieses Semester in Wien. Das heißt ich muss alle offenen Lehrveranstaltungen erledigen. Bedeutet in meinem Fall in einem Semester so viele Lehrveranstaltungen abschließen, wie ich in den letzten drei Semestern gemacht habe. Selbst motivierte Studierende schütteln den Kopf, wenn ich ihnen meinen Kalender zeige. Da ich bis auf eine Prüfung und die Bakk2 Arbeit alles von Publizistik- und Kommunikationswissenschaften erledigt habe, muss ich nun freie Wahlfächer machen. Teilweise ein Vorteil, da es Einführungsveranstaltungen sind, teilweise ein Nachteil, weil mir gewisses Vorwissen fehlt.</p><p>Noch bin ich zuversichtlich.</p><h3>Der Liebe folgen</h3><p>Seit 3 Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammen. Eine Fernbeziehung, wobei fern 8 Stunden Zugfahrt bedeutet. Wir haben entschieden, dass es diesen Sommer vorbei ist. Ich werde zu ihr nach Deutschland ziehen. Möglicherweise geht es in einem Jahr gemeinsam wieder nach Wien, nach NYC oder in eine andere Stadt. Das ist momentan noch alles offen. Ich freue mich einfach darauf, endlich neben ihr aufzuwachen und nicht daran zu denken, dass ich in ein paar Tagen wieder meine Koffer packen muss.</p><p>Ein kleiner Traum. Und er wird bald in Erfüllung gehen.</p><h3>Noch 4 Monate</h3><p>Das Buch und die Website dazu sind gerade in der Endphase, das <a
href="http://www.workio.com">Startup</a> wird in den nächsten Wochen immer heißer und damit aufwändiger werden, das Studium dauert noch 4 Monate.</p><p>Ich habe mich übernommen. Gestehe es mir aber nicht ein, sondern reiße mich zusammen. 4 Monate. Ich werde alles geben müssen. Jeder Tag wird versuchen, mich zu zerstören, doch ich werde stark sein und weitergehen. Zu großartig sind alle Dinge.</p><p>Und weil ich gerade dabei bin. Mehr bloggen wird wieder Pflicht, sonst halte ich das alles nicht aus. Und Sport.</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.wuuua.at' rel='external ' class='url'>pezik</a> schreibt: Uff. Alles Gute, du machst das schon! *gogogo* :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke. Ich versuche es.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.helge.at' rel='external ' class='url'>Helge</a> schreibt: Wirklich gute Domain, *sehr* brandingfähig. Würde .com auf .io umleiten, weniger austauschbar. Alles Gute!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Entscheidung für .com fiel aus SEO Perspektive und für konservativere Zielgruppen. Sonst würde ich auch .io nehmen.
Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://nobabe.tumblr.com/' rel='external ' class='url'>nobabe</a> schreibt: du schaffst das, Luca! alles liebe -  ich seh euch dann in NYC, ?.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.helge.at' rel='external ' class='url'>Helge</a> schreibt: Halte SEO-Vorteil von .com-Domains für inexistent. Zielgruppen kann allerdings sein - weiß ja nicht, was ihr vorhabt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.gorgmorg.de' rel='external ' class='url'>Denis</a> schreibt: Ach ja. Sport. Ich erinnere mich daran, das hatte ich auch mal geplant…
Jedenfalls freue ich mich, dass was bei dir geht und zwar nach vor. Zeitweise muss man sich vielleicht übernehmen. Wie sollte man sonst wachsen?
Noch mehr freue ich mich, dass du zumindest für eine Weile in der Gegend wohnst. Noch mehr, dass du es der Liebe wegen tust.
Alles Gute, du schaffst das!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://jawl.net' rel='external ' class='url'>Christian</a> schreibt: Pass auf Dich auf :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Yay. Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Und wir werden vor dem Lokal sitzen, Bier schlürfen und über andere Welten sprechen. Oder so.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Das macht schon ihr. Solange ich twittere, dürfte alles in Ordnung sein.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.gorgmorg.de' rel='external ' class='url'>Denis</a> schreibt: Oder so. Aber es wird sicher gut.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://startupict.blogspot.com' rel='external ' class='url'>haswez</a> schreibt: da gibts jede menge schöne ziele zu verfolgen. die beflügeln.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, Christine Jank schreibt: schön, dass du ziele hast und deinen weg zuversichtlich gehst
schön auch, dass immer möglichkeiten offen bleiben und stets neue überraschungen dein leben bereichern
alles, was du wirklich willst, schaffst du auch</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, foertel schreibt: Hey Luca,
ich kenn dich nicht, les dein Blog zum ersten mal, bin direkt auf diesen Artikel gelinkt worden. Deine lose Gedankensammlung gefällt mir und ich finde viel von mir darin wieder.
Ich bin 25, Familienvater mit zwei Wunschkindern und Alleinverdiener. Ich verdient gutes Geld in der Softwareentwicklung und alles läuft rund. Trotzdem will ich mehr. Ich verwirkliche mich in einem TYPO3 nahen Open-Source Projekt. Darüber schreibe ich nun auch ein Buch, Abgabe ist im August. Ausserdem würde ich zum Wintersemester gerne ein Fernstudium beginnen um mein damals zwecks Selbstständigkeit abgebrochenes Informatik-Studium zu beenden. Und als Ausgleich für den ganzen Computer-Kram würd ich gern was in richtung Rettungssani/-assi lernen ... so nebenbei. ;) Im Moment stockt alles ein bisschen, weil ich mal wieder umziehe und dafür eine Wohnung komplett renoviere.
Ich übernehme mich auch ... immer wieder. Aber ich mag das ... es fordert mich, es überfordert mich und es macht mich glücklich ... bis ich mit 35 mit nem Herzinfarkt tot umkippe.
Lange Reder kurzer Sinn: Falls du manchmal denkst, du wärst ganz allein als übermütiger Dauerbrenner, lass dir gesagt sein: es gibt noch mehr von uns. ;-)
Frohes Schaffen und viel Erfolg bei deinen Vorhaben, foertel</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.martinschmidler.com' rel='external ' class='url'>Martin</a> schreibt: Pläne sind immer toll. Viel zu viele Menschen haben keine, oder kaum so konkrete wie du.
Drücke dir die Daumen, du packst das.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.ste.ag' rel='external ' class='url'>Steffen</a> schreibt: Das hört sich mächtig an - Viel Glück wünsche ich dir. Ich freue mich auf ein Wiedersehen auf der RP11.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Es gibt andere. Menschen, die mehr machen. Und für mich ist es mehr ein Sprint, zumindest versuche ich es nicht zum Dauerzsutand zu machen.
Du hast meinen Respekt. Besonders für die Kinder daneben.
Ich wünsche dir viel Erfolg und vielleicht sieht man dich hier oder bei work|i|o mal wieder.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.
Auch wenn ich Pläne nicht so wichtig halte. Es ist eher ein irgendwie auskommen mit der Situation.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">21. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke. Mächtig ist es. Ich hoffe ich habe bis zur #rp11 einiges zum herzeigen, bin auf deine Meinung gespannt.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">22. März 2011</a>, Dani T. schreibt: Go Luca go! Und "atmen" nicht vergessen...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">22. März 2011</a>, <a
href='http://www.diewederei.com' rel='external ' class='url'>Stefan</a> schreibt: Klasse und Respekt, weiter so, nur so geht's am Ende. Und dafür eine kleine Motivation für Zwischendurch: http://www.youtube.com/watch?v=RFz_CQuMPjk</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">22. März 2011</a>, <a
href='http://eloquent.at/' rel='external ' class='url'>Sue</a> schreibt: Den Sport dabei nicht zu vergessen find ich wichtig. Geht mir auch immer so. Viel zu viel gleichzeitig und alles ist so kopflastig, dass man dann immer das körperliche hinten anstellt. ich habs jetzt so gemacht, dass ich den sport fix in mein tagesprogramm gleich morgens mitaufnehme. arbeitsbeginn ist dann zwar immer erst ab 9, aber dafür hab ich den kopf vorher schon frei. kann ich nur empfehlen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">22. März 2011</a>, Susanne schreibt: Boah Luca!!!! Des klingt ja nach viel stress, was du da schreibst. Hmmm.. I wünsch da auf jedn fall alles gute und liebe und dass sich deine nähere zukunft, so zeigt, wie du es dir wünschst!!! *megadickeaufmunterungsumarmung* gg von deiner kleinen cousine aus ibk.. gglg</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">22. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ich versuche in der Früh ein paar Übungen zu machen, aber als Sport lässt es sich nicht wirklich bezeichnen. Einmal pro Woche werde ich, zum Glück, von Freunden zum Sport gezerrt. Da wird dann Richtig geschwitzt und das tut mir ziemlich gut. Für die nächsten vier Monate reicht mir das, danach möchte ich es auf zumindest zweimal pro Woche ausweiten. Im Sommer in der Früh laufen, während noch alles schläft.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">22. März 2011</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke. Freut mich, dass du mal hier vorbeischaust. So verliert man den Kontakt nicht ganz. Danke Facebook. Es wird stressig, aber auch toll.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">23. März 2011</a>, <a
href='http://blog.annegrabs.de' rel='external ' class='url'>Anne Grabs</a> schreibt: Lieber Luca,
du schreibst immer so herrlich offene Beiträge. Ich lese sie gerne. Dein Timetable klingt ähnlich wie meiner, wobei ich das Buch schon geschrieben, die Liebe aber noch lange nicht gefunden habe. Bei der Bakk-Arbeit können wir uns die Hände schütteln. Ich schreibe nun auch dieses Semester. Ich habe ebenso wie du Respekt vor dieser Aufgabe, mir aber trotz Selbständigkeit schon fixe Tage dafür in meinen Kalender eingetragen. Wenigstens etwas.
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg. Vielleicht können wir uns hin und wieder gegenseitig motivieren.
Liebe Grüße
Anne</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">23. März 2011</a>, <a
href='http://www.sozialebewegungen.org/blog/2011/03/23/grobsatz/' rel='external ' class='url'>Grobsatz | #sbsm</a> schreibt: [...] jagen müssen. Liebeskummer Depri. [&#8617;]Irgendwo lacht an der Stelle wahrscheinlich Luca. [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/">4. April 2011</a>, L schreibt: Bruno ist cool. Wünsche dir jeden Morgen eine frische Prise Motivation für alles was du dir vorgenommen hast.</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1601&amp;md5=2148294b1ca880fd9b29429eb085a2f8" title="Flattr" target="_blank"><img
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class="footnotes"><li
id="footnote_0_1601" class="footnote">Ein bisschen Größenwahn gehört immer dazu.</li></ol><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1601&amp;md5=2148294b1ca880fd9b29429eb085a2f8" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=1405</guid> <description><![CDATA[Das gesamte Leben besteht aus Entscheidungen. Ob wir aufstehen oder liegen bleiben, Müsli oder nur ein Kaffee, Laptop kaufen oder auf Urlaub fahren, links abbiegen oder geradeaus gehen. Heute habe ich nach drei Jahren den gemeinsamen Weg mit meinem bisherigen Arbeitsgeber beendet. Auch wenn ich nie angestellt war, ein Beschluss, der mir nicht ganz leicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das gesamte Leben besteht aus Entscheidungen. Ob wir aufstehen oder liegen bleiben, Müsli oder nur ein Kaffee, Laptop kaufen oder auf Urlaub fahren, links abbiegen oder geradeaus gehen. Heute habe ich nach drei Jahren den gemeinsamen Weg mit meinem bisherigen Arbeitsgeber beendet. Auch wenn ich nie angestellt war, ein Beschluss, der mir nicht ganz leicht gefallen ist und den ich dennoch nicht bereue.</b></p><p><img
src="http://2-blog.net/wp-content/uploads/2010/09/tony-gigov-jump.jpg" alt="" title="Tony Gigov Jump" width="680" height="300" class="alignnone size-full wp-image-1408" /><br
/> <small>Foto: <a
href="http://tonygigov.com/">Tony Gigov</a> &#8220;<a
href="http://www.fluidr.com/photos/gigov/3579785286">Jump, jump!</a>&#8220;</small></p><p>Vor fast zwei Monaten habe ich darüber geschrieben, dass ich mir eine <a
href="http://2-blog.net/2010/auszeit/">Auszeit</a> genommen habe, um über mich und alles rundherum nachzudenken. Daraufhin habe ich tolle Rückmeldungen bekommen, sowohl in den Kommentaren als auch in persönlichen Treffen mit Menschen, denen ich etwas bedeute. Danke dafür.</p><p>Es steht schon im Titel. Ich bin raus. Drei spannende Jahre, in denen ich immer wieder Projekte mit <a
href="http://mehrblick.at/">mehrblick</a> durchgeführt habe. Viele ehrenamtlich wie WIFV, WeissSee und Blögger. Ich habe Konzepte geschrieben, Websites umgesetzt und bei der Planung sowie dem Abhalten von Veranstaltungen mitgeholfen. Es gab Projekte für Kunden, über die ich immer wieder etwas verdient habe. Es war eine spannende Zeit, es hat mir geholfen in Wien Fuß zu fassen und ich habe viele Menschen kennen gelernt. Es war mein Start in die Arbeitswelt und mein erstes selbstverdientes Geld. Abgesehen vom Bloggen<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#footnote_0_1405" id="identifier_0_1405" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Mein allererstes Geld habe ich von Google Adsense bekommen.">1</a></sup>. Gerade bei Blögger fällt es mir schwer loszulassen, da ich viel Zeit investiert habe und großartige Menschen darüber kennen gelernt habe, aber ich bin zuversichtlich, dass das Projekt weitergeführt wird und sich auch in Zukunft um die Stärkung der österreichischen Mikromedien kümmert. Für eine kleine Firma mit einer solchen Vielzahl an Projekten ist es nicht einfach, mal eben einen Mitarbeiter zu verlieren, doch meine Bereiche sind auch durch ihren Projektcharakter soweit alle abgeschlossen, dass sie auch ohne mein Zutun weiterlaufen und sich in Zukunft jemand anderes darum kümmern kann.</p><p>Auf jeden Fall <a
href="http://twitter.com/mehrblick/status/23075736582">sucht mehrblick ab Oktober</a> einen Medien-Praktikanten für Videoschnitt, WordPress und Design. Falls jemand Interesse hat, kann er oder sie sich dort melden. Wahrscheinlich wird die Person teilweise von mir eingewiesen und teilweise durch mehrblick selbst. Schließlich ist man dort auch nicht auf den Kopf gefallen und sehr medienaffin. Wodurch, zumindest kurzzeitig, vieles durch sie selbst erledigt werden kann.</p><h3>Meine Gründe</h3><p>Vor drei Jahren kannte mich niemand, heute lest ihr alle diese Zeilen. Ich spreche auf Podiumsdiskussionen und Symposien. Das hat mich verändert. Auch die kurzzeitige mediale Überrepräsentation während und nach <a
href="http://2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">#unibrennt</a> hat ihren Anteil gehabt. Ich habe gelernt wie klassische Medien funktionieren und wie gering ihre Bedeutung teilweise ist. Giganten, die beinahe führungslos umherirren, Spuren hinterlassend, die schon nach Tagen wieder verblassen, so groß auch die Aufregung ist, während sie da sind. Ich mag es gekannt zu werden, doch um nicht nur Medienfutter zu sein, muss man dies langsam aufbauen, wie ich es früher mit dem Blog gemacht habe. Dort will ich wieder hin.</p><p>Erst war es ein Gefühl. Ich konnte es lange nicht in Worte ausdrücken. Unzufriedenheit. Man wollte wissen was es ist, wie man etwas dagegen unternehmen könnte. Ich wusste es nicht, konnte nicht definieren, nicht einzelne Punkt festnageln. Nur ein Gefühl, das mir gesagt hat, dass es so nicht weitergehen kann. Als das endgültig klärende Gespräch näher gekommen ist, habe ich begonnen rationale Erklärungen zusammenzustellen. Diese waren aber nur Rechtfertigungsversuche, weil Gefühle alleine nach 3 Jahren Zusammenarbeit nicht gerade der beste Kündigungsgrund sind.</p><p>Ich bin gut im Worte verdrehen. Kann Dinge schön von einer Seite beleuchten, sodass alle mir sogleich Recht geben, dass es so ist. Oder ich nehme mir die andere Seite vor und bekomme wieder Zustimmung. Austauschbar wie ein Kaffeefilter.</p><p>Bestätigung für mein Gefühl habe ich dann von außen bekommen. Menschen, die mitbekommen habe, dass ich mir gerade viele Gedanken mache und andere, die mich nicht einmal kennen. Nachdem ich den letzten Blogpost geschrieben habe, wurden mir zwei Jobs angeboten. Doch nicht indem man mir eine Stellenausschreibung geschickt hat, sondern indem man mich einlud. Bei einem Essen hat man über meine aktuelle Situation gesprochen und dann versucht ein für mich passendes Angebot mit mir gemeinsam zu erstellen. Ich bin mit beiden Unternehmen im Gespräch und habe noch nichts entschieden. Vor wenigen Tagen habe ich ein weiteres Angebot von einer Firma bekommen, die mich anstellen möchte. Gut begründet und ein guter Job. Auch hier ist noch nichts entschieden. Doch ich bin gerührt wie sich bestimmte Menschen um mich sorgen und erfreut welches Interesse allgemein besteht, obwohl es noch gar nicht sicher war, dass ich kündigen werde.</p><p>Frei sein. Auch wenn ich nicht angestellt war, habe ich mich mit der Zeit immer stärker mit der Firma identifiziert und somit auch andere Leute mich mit der Firma. Dinge die ich privat oder außerhalb meines Jobs gemacht habe, und das war fast alles, wurde mit der Firma in Zusammenhang gebracht. Besonders stark habe ich es online bei mir selbst bemerkt. Bei jedem Statusupdate, bei jedem Blogpost habe ich an die Firma denken müssen, wie andere Leute und vor allem Kunden es wahrnehmen. Es hat mich daran gehindert frei zu schreiben. Was ich an Blogs so schätze, die Offenheit hat mir gefehlt. Ein Grund, warum ich fast nichts mehr gebloggt habe. Falsche Zeiteinteilung war ein anderer. Oft wollte ich etwas machen und dann kam mir in den Kopf, dass noch eine Arbeit offen ist und bevor ich mich um eigene Projekte kümmere müsste ich das erledigen. Wollte ich es nicht machen, habe ich leider viel zu oft sinnlos Zeit vergeudet ohne dass ich irgendetwas weitergebracht habe.</p><p>Die Welt verändert sich. Eure und meine. Jeden Tag. Das Internet ermöglicht mir, mich mit Menschen auf der gesamten Welt<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#footnote_1_1405" id="identifier_1_1405" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Internetanschluss und wenig Zensur vorausgesetzt">2</a></sup> austauschen. <a
href="http://www.pabcas.com/">Paul Campbell</a> und andere hat bei der gestrigen <a
href="http://schnitzelconf.com/">Schnitzelconf</a><sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/#footnote_2_1405" id="identifier_2_1405" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die inspirierendste Konferenz an der ich je teilgenommen habe.">3</a></sup> einige wichtige Dinge gesagt. Uns geht es viel zu gut um Dinge zu tun, von denen wir nicht vollends überzeugt sind. Wir sind es den Menschen schuldig, die nicht die Möglichkeit haben zu entscheiden, ob sie etwas machen oder nicht, weil sie das Geld brauchen. Ich lebe jetzt. An diesem Moment. Habe das Glück, dass meine Eltern dafür sorgen, dass ich weder verhungre, noch auf der Straße schlafen muss. Ich möchte nicht für immer von ihnen abhängig sein, doch Geld sollte nicht mein Antrieb sein. Viel mehr die Welt zu verbessern. Und damit selbst glücklich werden. Auf Dauer funktioniert das natürlich nur, wenn ich damit auch Geld verdiene. Ich will Dinge machen, in denen ich einen Sinn sehe. Ich will, dass Menschen sich an mich erinnern.</p><p>Veränderung. Drei Jahre sind genug. Das ist einfach so.<br
/> Zu Beginn war alles neu und spannend, ich habe viel gelernt, doch irgendwann habe ich den Punkt erreicht, wo sich viele Dinge wiederholt haben und ich nicht mehr das Gefühl hatte mich selbst weiterzuentwickeln.</p><h3>Zukunft</h3><p>Ich habe ein paar großartige Angebote und vermute, dass noch mehr kommen. Ich denke über eigene Projekte nach, überlege etwas neues zu starten. Im Moment kann ich mir keine Festanstellung vorstellen, sondern sehe viel mehr eine Kombination aus Projekten. Bezahlte und unbezahlte, eigene und fremde. Das spannendste und das lukrativste haben gute Chancen dabei zu sein. Und irgendwann konzentriere ich mich auf etwas eigenes. Oder bin Teil etwas größeren.</p><p>Noch weiß ich es nicht, aber zuerst werdet ihr es sicher auf <a
href="http://twitter.com/luca">Twitter</a> erfahren. Und dann hier.</p><p>Und falls ihr das ultimative Projekt, wo ich dabei sein muss, kennt: lucahammer (ät) gmail.com oder +43 676 6867694</p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, <a
href='http://www.welitso.de' rel='external ' class='url'>Florian Wirths</a> schreibt: Ich wünsch dir viel erfolg auf deinen zukünften Lebensweg!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, <a
href='http://www.mabacher.com' rel='external ' class='url'>Martin Habacher</a> schreibt: Hi Luca!
Ich gehöre wohl zu den Menschen die etwas arbeiten müssen um zu Geld zu kommen, bzw würde ich gerne etwas arbeiten um zu Geld zu kommen. Also von meiner Warte aus bist du es mir nicht schuldig, nur Dinge zu tun von denen du überzeugt bist! ;-)
Aber so lange du dein Leben so handhaben kannst (wie du ja selbst auch sagst), HAU REIN!! Es sei dir gegönnt!
Mit prickelnden Grüssen
Martin</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Sobald meine Ausgaben steigen und das ist nicht mehr allzuweit entfernt, wird es auch für mich schwieriger werden. Natürlich muss ich dann auch darauf achten wie das Essen auf meinen Teller kommt, aber wenn ich es schaffe bis dahin etwas aufzubauen, das mir Spaß macht und in dem ich einen echten Nutzen sehe, umso besser. Ich könnte auch jetzt etwas machen, was supertoll ist, aber mir kein Geld bringt, dann stehe ich in eineigen Monaten da ohne etwas zu haben und muss mich erst recht wieder einem Unternehmen unterordnen, kann nicht selbst entscheiden wann und was ich arbeite. Damit ich dort nicht hinkomme, muss ich jetzt Entscheidungen treffen.
Auf jeden Fall: Danke. Ich hoffe ich werde mich nicht enttäuschen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, <a
href='http://topsy.com/2-blog.net/2010/kuendigung/?utm_source=pingback&#038;utm_campaign=L2' rel='external ' class='url'>Tweets that mention Kündigung | Luca Hammer -- Topsy.com</a> schreibt: [...] This post was mentioned on Twitter by Luca Hammer and Luca Hammer, bas|se|na. bas|se|na said: Lesenswert, da exemplarisch RT @Luca Über die Entscheidung zur Kündigung gebloggt: http://bit.ly/dsdhCm [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, <a
href='http://blog.the-sign-design.com' rel='external ' class='url'>brainstorming</a> schreibt: Wow, sehr emotionaler Artikel. Du bringst sehr gut rüber, welche Vor- und Nachteile du gesehen hast.
Was einem oft an der eigenen Entwicklung hindert, obwohl es einem vor Zeiten gefördert hat.
Wünsch dir auf alle Fälle einmal alles Gut für die Zukunft und bin aber überzeugt davon, dass du deinen Weg machen wirst.
Liebe Grüße,
René</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">8. September 2010</a>, Christine Jank schreibt: Kündigungen:
Bei jenen Jobs in meinem bisherigen Leben, in denen meine Arbeitskraft und Ausdauer - unterbezahlt und ohne Anerkennung - ausgenützt wurde und ich kaum mehr was dazu lernen konnte, stattdessen aber nur mehr auf die passende Gelegenheit wartete, um endlich zu kündigen, hab ich - aus meiner heutigen Sicht - stets zu lange gewartet, um diesen endgültigen Schritt zu tun.
Warum? Weil ich finanziell abhängig war von den Jobs, auch wenn ich meist zu wenig dafür verdiente, für das was ich tat. Weil ich die ArbeitgeberInnen  "nicht hängen lassen wollte", weil ich "loyal" sein wollte, obwohl die Loyalität mir gegenüber als tüchtige und engagierte Arbeitnehmerin eher gering war. Weil sich keine aktuellen Chancen in meinem gelernten Beruf auftaten oder weil ich Entscheidungen "rausschob", weil Entscheidungen immer Mut und den richtigen Zeitpunkt erfordern.
Jobs, die Verwirklichung, Sinnhaftigkeit, Wissens-u. Erfahrungsgewinn und ein angemessenes Entgelt, sowie Anerkennung beinhalten, sind nicht in Gefahr, vorzeitig beendet zu werden.
Jede Person entwickelt sich ständig weiter - und oft entwickeln sich Jobs oder Beziehungen nicht in die gleiche Richtung oder entsprechen nicht mehr den Vorstellungen von früher oder später.....
Glücklich ist, wer das rechtzeitig erkennt und die passenden Entscheidungen damit besser treffen kann.
Ich wünsche dir alles Gute, Luca, für deine lebensweichenstellenden Entscheidungen!
Das Gute ist ja - um bei dem Vergleich zu bleiben- dass gegebenenfalls eine Lok auch mal ein Stück retour fahren kann, wenn sie einen Fehler gleich bemerkt und dann zum 2. Versuch auf einer anderen Schiene ansetzen kann.
Und das andere Gute ist, dass alles was wir uns im Leben erarbeiten, uns wieder weiter bringt, dass eine Erfahrung auf der anderen aufbaut und die Entscheidungen immer leichter werden, je mehr wir üben.
Es ist gut, wenn du neben deinen ganzen sicher wichtigen Überlegungen zur Entscheidungsfindung, immer auch dein Bauchgefühl dazu nimmst.
Ich bin überzeugt davon, dass du einen guten Weg für dich findest. Viel Glück!
chriselja</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">9. September 2010</a>, <a
href='http://just4ikarus.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Dominik</a> schreibt: Hey Luca!
Ich bin überzeugt, dass du das Richtige getan hast. Und ich glaube, so ein bisschen Abstand, wie du ihn dir während der Sommerferien gegönnt (bzw. dir selbst auferlegt hast) würde wohl vielen Menschen gut tun. Um den nötigen Abstand zu bekommen und zu wieder einen Überblick zu erhalten. Um einiges Unordentliches im Leben wieder auf die Reihe zu bringen.
Wenn ich mich an unsere Treffen zurückerinnere, denke ich an dich so: du bist ein humorvoller, interessierter, umfangreich wissender (hehe) und vor allem auch ein nachdenklicher Mensch. Das habe ich ja auch von Anfang an hier (als deine Welt noch hier zu lesen war) bemerkt. Und deshalb war diese Kündigung, wie du ja auch im Blogeintrag schreibst, keine unüberlegte Sache. Du weißt schon, was du machst.
Und mit deinem Können, deinem Einsatz, deiner Möglichkeit, sich in Projekte so richtig reinzuhängen, bin ich fest überzeugt, dass du deinen Weg weiter so großartig gehen wirst. Ich bin schon gespannt, welche Projekte in naher Zukunft auf deinem Plan stehen. Am Besten wäre ein @Luca-Watchblog (oder -Watchtwitteraccount), damit ja keine Nachricht untergeht. :D
Das ist schon gut so. Und jetzt wünsch' ich dir (falls ich deine Tweets richtig gedeutet habe) viel, viel Spaß in Deutschland. Genießen! Und liebe Grüße!
Alles Liebe
Dominik</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">13. September 2010</a>, <a
href='http://www.gorgmorg.de' rel='external ' class='url'>Denis</a> schreibt: Ich weiß noch ziemlich genau, mit welchem Gefühlen ich meinen ersten Job verlassen habe... es waren nicht nur gute und der nächste war eindeutig schlimmer... aber ich denke mal, die Entscheidung war gut und richtig. Dasselbe wünsche ich dir auch - minus dem schlimmen nächsten Job, versteht sich.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">14. September 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ich denke den einen oder anderen schlechten Job könnte ich auch verkraften, muss ja nicht immer alles glitzern und leuchten. Wobei es mir so natürlich lieber ist. Meistens.
Hast du darüber eigentlich einmal geschrieben?</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">14. September 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ja, Deutschland. Ist nett hier, sollte ich öfter sein.
Danke für deine Einschätzung. Ich sehe mich selbst ja immer ein paar Helligkeitsstufen dunkler, aber das bekomme ich auch noch hin. Im Moment schwirrt um mich herum alles ein bisschen und ich kann es noch nicht so ganz deuten. Werde wohl jetzt da anfangen, wo andere von Anfang an sind. Beim ausprobieren. Mal schauen, was mir passt und was nicht. Und am Ende werde ich Blogger. Wobei das sowieso mein Plan ist. Allerdings weiß ich noch nicht genau wie.
Watchblog finde ich gut. Habe einmal angefangen Medienberichte über mich in einer soup.io zu sammeln, aber nicht durchgehalten. Oder es vergessen. Und sobald man dann etwas einscannen müsste ist es auch schon wieder zu aufwändig. Mir zumindest. Google wird es schon bis in alle Ewigkeit finden. Irgendwie.
Freue mich dich wieder einmal zu sehen. Barcamp bei HP im Oktober? Vielleicht schon früher. Mal schauen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/kuendigung/">21. März 2011</a>, <a
href='http://www.2-blog.net/2011/but-then-i-seriousd/' rel='external ' class='url'>But then I seriousd | Luca Hammer</a> schreibt: [...] nicht durchzudrehen.Foto vom großartigen Tony GigovNeue ArbeitIm September letzen Jahres habe ich gekündigt. Zuerst war da eine gewisse Leere, ich habe den Möglichkeiten ein bisschen nachgetrauert, doch das [...]</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1405&amp;md5=6d99b9dcf45bc08920210bf32a10b10e" title="Flattr" target="_blank"><img
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class="footnotes"><li
id="footnote_0_1405" class="footnote">Mein allererstes Geld habe ich von Google Adsense bekommen.</li><li
id="footnote_1_1405" class="footnote">Internetanschluss und wenig Zensur vorausgesetzt</li><li
id="footnote_2_1405" class="footnote">Die inspirierendste Konferenz an der ich je teilgenommen habe.</li></ol><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1405&amp;md5=6d99b9dcf45bc08920210bf32a10b10e" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=1393</guid> <description><![CDATA[Die Geschichte von einem jungem Mann, der auszog die Welt zu erobern und auf halben Weg stolperte, weil er nach dem dritten Gipfel vergaß darauf zu achten, was ihn glücklich macht. So setzt er sich unter einen Baum und dachte nach. Über sich, seine Arbeit, die Liebe, Freunde, das Leben im Allgemeinen und das Internet. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte von einem jungem Mann, der auszog die Welt zu erobern und auf halben Weg stolperte, weil er nach dem dritten Gipfel vergaß darauf zu achten, was ihn glücklich macht. So setzt er sich unter einen Baum und dachte nach. Über sich, seine Arbeit, die Liebe, Freunde, das Leben im Allgemeinen und das Internet. Weil er früher damit gute Erfahrungen gemacht hatte, schrieb er all die Gedanken auf und veröffentlichte sie.</strong></p><p><img
src="http://2-blog.net/wp-content/uploads/2010/07/auszeit-680x453.jpg" alt="" title="auszeit" width="680" height="453" class="alignright size-large wp-image-1399" /><br
/> <small>Foto von <a
href="http://www.fluidr.com/photos/gigov">Tony Gigov</a></small></p><p>Vor etwa drei Jahren bin ich aus einem kleinen Dorf in Tirol nach Wien gezogen. Ich wollte schon früher nach Wien, am Ende war es aber doch eine eher spontane Aktion. Sodass ich auch erst einmal ein bisschen <a
href="http://2-blog.net/2007/neue-heimat/">Panik hatte</a>. Ich war spät dran, weil ich zuvor mit einem Freund quer durch Europa fliegen musste. Einer meiner besten Sommer. Von <a
href="http://2-blog.net/2007/innsbruck-koln-valencia-koln-hamburg/">Innsbruck nach Köln nach Valencia nach Köln nach Hamburg</a> nach <a
href="http://2-blog.net/2007/gruse-aus-berlin/">Berlin</a> nach Stuttgart nach <a
href="http://2-blog.net/2007/gruse-aus-paris/">Paris</a> und wieder <a
href="http://2-blog.net/2007/gruse-aus-der-heimat/">heim</a>. Dann hatte ich <a
href="http://2-blog.net/2007/los/">Geburtstag</a> und bin ein paar Tage später <a
href="http://2-blog.net/2007/noch-eine-veranderung/">nach Wien gezogen</a>. Zwei Koffer, sonst nichts. Seitdem haben sich die Ereignisse immer wieder überschlagen und ich habe beinahe komplett aufgehört über mich nachzudenken, was man vor allem daran sehen kann, dass ich keine Beiträge mehr in der Kategorie <a
href="http://2-blog.net/category/meine-welt/">Meine Welt</a> veröffentlicht habe. Das soll sich wieder ändern. Daher habe ich mir eine Auszeit genommen. Ein Monat lang wohne ich bei meiner Freundin in Deutschland. Genug Zeit zu verarbeiten, was so passiert ist und warum ich in letzter Zeit so unzufrieden geworden bin. Erst war der Plan nichts zu machen, aber es hat sich schnell herausgestellt, dass weder Arbeit noch andere Dinge sich einfach abschalten lassen. Ich versuche es jetzt auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn man bedenkt, dass ich schon über eine Woche hier bin und dies mein erster Beitrag ist, hat es nicht wirklich funktioniert. Da ich aber heute die letzten Todos aus der Arbeit abgehakt habe, bin ich zuversichtlich, dass es nächste Woche besser wird. Das Wochenende gehört meiner Freundin.</p><h3>Von Unbekannt zu Internetexperte</h3><p>Als ich nach Wien kam kannte mich nicht wirklich jemand. Ich hatte in Wien weder Bekannte noch Freunde. Mein Blog lasen acht Personen und als ich vom Barcamp in Wien las, <a
href="http://2-blog.net/2007/zwischenruf/">traute ich mich nicht hin</a>, weil ich nicht wüsste worüber ich reden könnte und überhaupt.</p><blockquote><p>Hab ich euch schon erzählt, wie klein ich mich im Moment fühle?<br
/> Als ob ich eine Verkleidung abgelegt hätte. Plötzlich habe ich viel mehr Freiheiten, doch ich bin auch angreifbar geworden.</p></blockquote><p>Und wie klein ich mich gefühlt habe. Allein in der großen Stadt. Ausgezogen. Ohne zu wissen, ob ich jemals wieder heimkehren würde.</p><p>Hannes hat mir damals den nötigen Schubs gegeben, damit ich <a
href="http://2-blog.net/2007/barcamp-wien-september-07/">doch zum Barcamp gehe</a> und somit hat für mich vieles begonnen. Ich habe Leute kennen gelernt, mein Ego hat begonnen zu wachsen und damit einhergehend wurde ich selbstsicherer. In den folgenden Monaten habe ich wie verrückt gebloggt, habe alles mögliche im Internet ausprobiert und bin auf fast alle Veranstaltungen mit Webbezug gegangen. Daneben war noch das Studium, wo ich mir aber immer schwer getan habe Kontakte zu knüpfen. Hin und wieder mit ich mit einem Dozenten etwas trinken gegangen, aber das war es dann auch schon. Erst im dritten/vierten Semester habe ich Leute übers Web kennen gelernt, die das gleiche studieren und daraus wurden Freundschaften. Oder eine Vorstufe dazu.</p><p>Neben Studium, Blog und Veranstaltungen war aber noch etwas Zeit verfügbar und so habe ich mich gefreut, als <a
href="http://www.bessergehtsimmer.at/">Hannes</a> mich gefragt hat, ob ich bei seinem Verein mitarbeiten wolle. Später habe ich auch Aufträge von seiner und <a
href="http://7meilenstiefeletten.at/">Nicole</a>s <a
href="http://mehrblick.at/">Firma</a> bekommen, für die ich immer noch arbeite.</p><p>Durch meine ständige Präsenz im Web und auf Veranstaltungen bin ich immer bekannter geworden. Entscheidende Schübe haben drei Ereignisse gegeben.</p><p>Das erste war <a
href="http://bloegger.at/">Blögger</a>, wo wir eigene Veranstaltungen, den Blogtail, organisieren, wo ich immer als Mitveranstalter aufgetreten bin. Zusätzlich war dies zu einer Zeit, wo sich Medien noch für Blogs interessierten, weil es Blogs waren. Allerdings wurde ich in der Berichterstattung höchstens nebenbei erwähnt. Mehr Menschen erreichte ich über Twitter und den Blog.</p><p>Als nächstes kamen die <a
href="http://www.poken.com/">Poken</a>. <a
href="http://mynameise.com/dotdean">Florian</a>, welchen ich aus dem Web und bei einem Barcamp in Persona kennen gelernt hatte, gründete in Deutschland <a
href="http://missionpoken.de/">missionpoken</a> und fragte mich, ob ich Partner für Österreich werden wollte. Geld konnte man damit nicht wirklich verdienen, aber ich fand das Produkt interessant. Die Medien waren gleicher Meinung und somit wurde ich von diversen Zeitungen, Radiosendern bis hin zum Fernsehen dazu interviewt, was meiner Bekanntheit im Web wieder einen großen Schub gegeben hat. Wodurch wieder mehr Journalisten auf mich aufmerksam wurden und so weiter. Geplant war es so nicht, gewehrt habe ich mich auch nicht.</p><p>Das dritte Ereignis war <a
href="http://2-blog.net/2009/unsereuni-und-das-social-web/">#unibrennt</a>. War ich erst skeptisch und nur Beobachter bin ich schnell hineingekippt und sehr begeistert von dem ganzen. Ich habe damals in einer Nacht die Website gemacht und den Livestream aufgesetzt und mich darum gekümmert. Daneben viel getwittert und mitdiskutiert. Auch hier haben sich die Medien gefreut. Erst die auf Twitter, für die ich eine verlässliche Nachrichtenquelle aus der besetzten Uni war und später die klassischen, die darüber berichten wollten, wie das Internet Proteste verändert und wie wir es eingesetzt haben. Als ich dann aus diversen Zeitungen und Magazinen gelächelt habe, bekam ich von einigen anderen Besetzern eines auf den Kopf, weil man der Meinung war, dass ich mich in den Vordergrund dränge. Hat mich aber nicht weiter beschäftigt. Die Journalisten kannten mich bereits davor, somit war ich leichter zu erreichen und von mir wusste man, was ich machte, weil ich auf den eigenen Kanälen darüber berichtet habe. Später hielt ich auf diversen Veranstaltungen Vorträge darüber bis hin zur re:publica (<a
href="http://www.youtube.com/watch?v=NkX4b9errZQ">Video</a> <a
href="http://prezi.com/7ln3erofuoug/reburn/">Präsentation</a>).</p><p>Seitdem rufen mich diverse Medien gerne an, wenn es um Social Networks, Blogs und das Internet allgemein geht. Wichtigster Auftritt war vermutlich im <a
href="http://2-blog.net/2010/luca-im-club-2/">Club 2 mit Schirrmacher</a>. Danach hat selbst meine Oma sich gemeldet, um mir zu gratulieren.</p><p>Dank <a
href="http://www.antongigov.com/">Tony</a> habe ich jetzt auch ein <a
href="http://2-blog.net/2010/social-media-superstar/">Social Media Superstar Shirt</a> (ja, es steht mein Name auf der Rückseite).</p><h3>Von Euphorie zu Depression</h3><p>Klingt großartig. Ich bin jetzt 21 Jahre alt, hatte bereits mehrere Fernsehauftritte, in dem Bereich, in dem ich tätig bin, habe ich, zumindest national, einen Namen. Dazu kommen diverse Jobangebote, die in den letzten Monaten gekommen sind. Kurz nachdem ich nach Wien gekommen bin, wurde mir ein Job bei einem Startup in Berlin angeboten. Wohnung inklusive. Ich habe damals abgelehnt, wollte erst mein Studium abschließen und überhaupt war es mir das alles etwas zu schnell. Das Startup ist inzwischen pleite, die Entscheidung bereue ich dennoch ein wenig. Publizistik- und Kommunikationswissenschaften ist das Studium, das sich genau mit den Themen beschäftigt, für die ich mich interessiere. Mit dem kleinen Problem, dass es das nicht tut. Habe ich zu Beginn noch versucht zu dokumentieren, <a
href="http://2-blog.net/2008/publizistik-und-kommunikationswissenschaften-wien/">was in derUniversität abläuft</a>, doch mit der Zeit verlor ich das Interesse. Ich ging nur noch selten zu Vorlesungen, lernte ein paar Tage und schrieb dann die Prüfung. Das hat in den meisten Fällen auch geklappt. Nachdem ich immer wieder mitbekommen habe, wie wenig andere fürs Studium machen und wie wenig Aufmerksamkeit die eigenen Arbeiten von den Dozenten bekommen, oft weil es ihnen einfach nicht möglich ist, hat auch dort meine Qualität nachgelassen. Es gibt die eine oder andere Lehrveranstaltung, <a
href="http://2-blog.net/2010/reflexion-uemicro/">die interessant war</a>, doch im großen und ganzen bin ich enttäuscht wie das spannende Fach an der Uni Wien unterrichtet wird. Was wiederum zu meiner Beteiligung bei den Studierendenprotesten führte. Ebenso bin ich einerseits durch einen Vortrag, <a
href="http://www.digitalks.at/">Digitalks@University</a>, und andererseits als Co-Lehrender mit <a
href="http://helge.at/">Helge</a>, <a
href="http://www.kobuk.at/">kobuk</a>, auf der anderen Seite gestanden und habe mitbekommen wie mühsam es teilweise ist. Vor allem, wenn die Studierenden sich wieder einmal äußerst desinteressiert geben. Aus diesen Gründen komme ich mit dem Studium eher schleppend voran und bin stark am überlegen, ob ich in Wien bleibe. Auch weil mir bei der re:publica ein Professor aus Berlin<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_0_1393" id="identifier_0_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Warum eigentlich immer Berlin?">1</a></sup> angeboten hat, dass ich sofort bei ihm die Master-Arbeit schreiben könnte.</p><p>Früher habe ich mich manchmal gewundert, warum die Leute so verwundert sind, dass ich so viele Dinge mache und so viel Zeit online verbringen kann. Irgendwann bin ich draufgekommen, dass das Ganze auf Kosten meines Privatlebens funktioniert. Ich habe nachdem ich nach Wien gezogen bin nicht besonders viel Energie dahingehend verwendet einen Freundeskreis aufzubauen. Immer wieder habe ich sehr nette und großartige Menschen kennen gelernt, mit denne ich auch in Kontakt geblieben bin, aber selten habe ich den Kontakt vertieft. Das hat sich im letzten Jahr zum Glück verändert, ich gehe mit ein paar ausgesprochen lieben Menschen regelmäßig Essen und das gibt mir sehr viel. Auch aus dem Studium gibt es inzwischen drei Personen, mit denen ich sehr gut kann. Und natürlich Sebastian. Diese privaten Aktivitäten beschränken sich jedoch auf ein bis zweimal im Monat. Feiern oder ausgehen am Abend gibt es nur in Ausnahmefällen. Ich schaffe es eigentlich nur mit langjährigen Freunden, von denen in Wien nur sehr selten welche zu finden sind, oder mit beinahe Fremden mich richtig fallen zu lassen. Stattdessen bin ich täglich bis zu 12 Stunden online und probiere neue Dinge aus, informiere mich über neue Entwicklungen, schreibe und arbeite an eigenen Projekten und für die Firma. Ich bin jetzt nicht das sozial verwahrloste Ding, das man nirgends einladen kann, die meisten Menschen finden mein Auftreten angenehm und sympathisch, sondern kommuniziere mehr mit Kontakten online. Wobei ich auch da sagen würde, dass ich mir zu wenig Zeit dafür nehme. Einmal ein nettes Mail schreiben, ein längeres Blogkommentar oder etwas für jemanden basteln.</p><p>Der dritte große Bereich in meinem Leben, neben Studium und Blog/Online, ist die Arbeit. Wie schon berichtet war ich sehr begeistert als ich angefangen habe. Ich habe viel neues gelernt. Sowohl im Selbststudium als auch von den anderen. Interessante Projekte und die tolle Flexibilität wie ich arbeite. Ich habe das alles gern gemacht, selbst wenn ich stundenlang an einem Problem gesessen bin, hat es mir Freude bereitet. Doch dann kamen Kunden ins Spiel. Ich möchte mich hier sicher nicht über alle aufregen, weil ich weder mit allen zu tun hatte, noch alle gleich sind. Wir hatten und haben einige wirklich tolle Kunden. Wissbegierige, die aufmerksam zuhören, wenn man ihnen etwas erzählt und die nicht ihre eigene fixe Vorstellung haben, wie das Internet funktioniert. Leider gab es ein paar nervenauftreibende Projekte, die mir jegliche Motivation nahmen weiter in dem Bereich zu arbeiten. Ich war in den letzten drei Jahren vor allem in der Konzeption und technischen Umsetzung von Webprojekten, alles auf Basis von WordPress, tätig. Auch wenn mir immer wieder gesagt und versucht wurde, nicht mehr <a
href="http://clientsfromhell.net/">solche anstrengenden Kunden</a> zu bekommen, sind sie dennoch wieder gekommen. Weil man jemanden im Vorfeld nicht komplett einschätzen kann und auch Verträge nicht jedes Detail abklären können. Inzwischen glaube ich, dass es in dem Bereich einfach nicht möglich ist im Vorfeld alles zu regeln und man somit manchmal an schwierige Kunden kommt. Darauf habe ich aber keine Lust mehr. Inzwischen nehme ich eine stark ablehnende Haltung ein, sobald ich etwas in die Richtung höre und bin nicht mehr bereit in der technischen Umsetzung zu arbeiten. Ich habe mich also weiterentwickelt, weg von dem was ich gemacht habe und bin nun auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Hin und wieder habe ich Vorträge gehalten, meist ehrenamtlich, aber auch manche für Firmen, was mir Spaß gemacht hat und das positive Feedback von den Zuhörern hat mir gezeigt, dass ich darin ganz gut bin. Ich mag es mich intensiv mit einem Thema zu beschäftigen und die Essenz daraus weiterzugeben. Wird man auch manchmal in den Blogbeiträgen bemerken können. Mehrblick hat sich auch weiterentwickelt. Tolle eigene Veranstaltungen und Projekte rund um den Bereich Entrepreneurship und Nachhaltigkeit. Doch ich sehe mich weder als Allroundtechniker, der sich bei Veranstaltungen um Licht, Ton und Beamer kümmert, noch den Inhouse-ITler, den man mal eben was fragen kann und der sonst halt für die Websites zuständig ist.</p><h3>Auszeit</h3><p>Das alles hat dazu geführt, dass ich mich in den letzten Wochen sehr unausgeglichen gefühlt habe. Die Arbeit hat mich genervt, das Studium plätscherte so vor sich hin, zum bloggen bin ich fast nicht mehr gekommen. Alles scheiße und für Freunde hatte ich auch keine Zeit.</p><p>Doch bevor ich alles hinschmeiße und wegrenne<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_1_1393" id="identifier_1_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nach Tirol und eine Tischlerlehre anfangen&amp;#8230;">2</a></sup> wollte ich mich zurücklehnen und schauen, ob es wirklich so schlimm ist, wie es sich anfühlt. Dafür habe ich mir grob ein Monat genommen, das in nicht einmal zwei Wochen schon um ist, aber aufgrund von Arbeit und anderen Dingen etwas verzögert wurde. Da man mich bei Mehrblick nicht verlieren möchte hat es einige Gespräche gegeben, was sich denn ändern müsste, damit es mir mit der Arbeit wieder gut geht oder ob man sich tatsächlich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat. Weiters hat man sich auf einige Punkte geeinigt, mit denen ich mich beschäftigen werde.</p><p>Ich sitze nun bei meiner Freundin auf dem Balkon, hunderte Kilometer entfernt von Arbeit<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_2_1393" id="identifier_2_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das Internet ist ein Hund.">3</a></sup>, Universität und Alltag. Vor mir ein paar Zettel, der Laptop und eine Flasche Mineralwasser.</p><p>Ich habe in der Vergangenheit die Öffentlichkeit nicht gescheut<sup><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/#footnote_3_1393" id="identifier_3_1393" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Die letzten zwei Jahre sind ein Thema f&uuml;r sich.">4</a></sup> und möchte es auch jetzt nicht tun. Daher werde ich meinen Fortschritt hier im Blog dokumentieren. Teilweise zensiert, da die Mentalität in der Firma, auch aufgrund von Kunden, nicht ganz mit meiner übereinstimmt. Und ihr könnt mir nun helfen.</p><p>Zentrale Frage ist, was ich in Zukunft machen möchte. Von euch wüsste ich gerne, wo ihr glaubt, dass ich gut bin, was ihr von dem ganzen haltet. Vielleicht habt ihr auch Inspiration für mich. Oder ihr kritisiert das ganze. Jegliches Feedback hilft mir weiter und momentan habe ich auch die Zeit mich ausführlich damit zu beschäftigen.</p><p><small>Socialmediagedöns gibt es dann ab September wieder. So in etwa.</small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://theangryteddy.com' rel='external ' class='url'>Daniel // The Angry Teddy</a> schreibt: hi luca,
auch wenn wir uns nicht persönlich kennen: ich habden Hype um dich verfolgt und halte es für mutig und couragiert, einen solchen blogpost zu veröffentlichen.
ich möchte mir nicht anmaßen zu feedbacken, weil ich zu wenig von deiner konkreten arbeit kenne.
finde deine einstellung ganz großartig!
lg daniel</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://www.yaddac.blogspot.com' rel='external ' class='url'>werner</a> schreibt: klingt nach midlife_crisis. da muß mann durch!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Wenn ich eine Midlife Crisis mit 21 habe, dann ich mit 30 in Pension. Jetzt muss ich in den nächsten Jahren nur noch ein paar Milliönchen scheffeln und gut is.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://www.blariog.net' rel='external ' class='url'>Mario H.</a> schreibt: Hallo Luca,
superfiese Situation, ich kenne sie. Aber sie bietet ungeahnte Möglichkeiten!
Du gehst einen Weg, einen supergenialen Weg. Es ist alles toll. Du freust dich...
Und irgendwann dann merkst du, der Weg hat sich verändert, das Umfeld hat sich verändert, du hast dich verändert. Es passt einfach nicht mehr. Meistens ist es nicht die Schuld von IrgendWemWasWarum, sondern einfach der Wandel.
Schön ist, wenn du dir dann die nötige Zeit und Muße nimmst, dich damit, was du erreicht hast und erreichen willst, beschäftigst. Dich so richtig ausruhst, dir viel Zeit für Gespräche und Gedanken nimmst. Und - vor allem - alles zulässt.
Sei bereit, _deinen_ Weg zu gehen, einen Cut zu machen, etwas Neues zu wagen. Wenn du das nicht tust, wirst du es bereuen, dich quälen, immer weiter und immer länger. Deine Kraft schwindet mit jedem Tag, den du einfach-so vertust...
Finde deinen neuen Weg, aber erwarte nicht, dass dieser der _endgültig richtige_ Weg ist. Er kann es sein, muss aber nicht...
LG
Mario</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.
Für mich ist das offen darüber schreiben eher ein zurückkehren zu meinem ursprünglichen Blogstil. Er hat mich damals weitergebracht und ich hoffe, dass er es wieder tut. Außerdem hilft es möglicherweise anderen Menschen, denen es ähnlich geht.
Du könntest deine Sichtweise von außen geben, wie du mich direkt und indirekt über Medien wahrgenommen hast. Was du denkst, dass ich arbeite, bzw. was du findest, dass ich gut könnte.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://www.digitALPS.at' rel='external ' class='url'>Peter</a> schreibt: Hallo Luca,
ich wünsche dir eine schöne Auszeit!
Hoffentlich findest du was dir Spaß macht und womit du dich wohl fühlst. Lass dich nicht von den Medien verheizen und vor allem lass dir Zeit.
LG,
Peter
p.s.: Tischler ist ein schöner Beruf! ;) (habe ich vor meinem Studium gelernt!)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Bisher ist die Auszeit ganz großartig. Auch wenn es mich immer wieder runterzieht, wenn ich mich mit den Dingen beschäftige, die nicht so rund laufen. Aber deshalb mache ich es und den Großteil der Zeit genieße ich mit meiner Freundin.
Ein wenig stehe ich ja auf die Medienaufmerksamkeit, aber ich muss sicher aufpassen nicht zu sehr hineinzukippen. Sonst finde ich mich irgendwann bei Heinzl wieder und das wollen wir ja alle nicht.
Mein Vater hat ursprünglich Tischler gelernt, daher hatten wir auch eine Holzwerkstatt im Keller und der Großteil unserer Möbel hat er selbst gemacht. Mich hat das immer große Freude bereitet, aber ich vermute, dass ich es so ganz ohne Internetgedöns nicht mehr mehr aushalten werde.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Ich glaube ein Problem bei mir ist auch, dass ich schon wieder viele neue Wege sehe, aber mich einfach nicht entscheiden kann, welchen ich nehmen soll. Es gibt so viele Möglichkeiten und keine ist die richtige und nur wenige wirklich schlecht. Auch wenn ich mir sage, dass ich jetzt nicht mein ganzes Leben entscheide, mich später umentscheiden kann, fällt es mir schwer in eine Richtung zu gehen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, eaglepowder schreibt: Starker Tobak. Klingt nach enormen Energieverlust. Für die Midlifecrisis hast Du noch mindestens 20 jahre Zeit. Ein paar generelle Anmerkungen:
-Personal Branding geglückt. Eins, setzen.
-Du kennst alle Tools und Apps? Eins setzen.
-Politische Instrumentalisierung? #unibrennt habe ich als kritisch empfunden, weil es sehr stark mit dem Personal Branding zusammenhängt. "Luca Wunderwuzzi" und das führt mich auch schon zur Kernfrage: Internet und Inhalte, Content.
Ich habe nicht internet-thematische Beiträge oft besser befunden als als umgekehrt (Trotzdem danke für all die Software links).Generell glaube ich, dass Content die Kernfrage ist und nicht das Beherrschen aller Tools. Ich glaube, dass die Umsetzung von Inhalten und Ideen unter gegebenen technischen Rahmenbedingungen eine Kernfrage ist. Gelungene digitale Kommunikation ist immer noch eine Rarität.
Was ich machen würde? Österreich verlassen und 2 Jahre ins Ausland gehen. Die technische Basis hast Du, frischen Wind würde ich mir woanders holen. Zurücksetzen von Wunderwuzzi Status auf Student in neuem, größeren Umfeld.USA. Eventuell Kombiniert mit einem Job in einer Agentur?
Ich würde über den großen Teich fliegen.....
Good luck. Good flight</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://www.blariog.net' rel='external ' class='url'>Mario H.</a> schreibt: Der Gedanke, dass so ein Job für immer ist, steckt noch häufig drin. Und viele Menschen leiden später genau darunter. Sie leiden, weil sie nicht frühzeitig auf die innere Stimme gehört haben. Leiden, weil sie keine Lust auf oder Angst vor der Veränderung hatten. Irgendwann ist die Arbeit nur noch Trott.
Wenn du dich damit abgefunden hast, dass Leben so nicht funktioniert, wie unsere Eltern es immer behaupteten, dann kannst du dich auch freuen, auf die nächste Änderung, mit Spannung den neuen Part erwarten. Das erste Mal ist am schwersten, die späteren Male werden dir viel leichter fallen...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://topsy.com/2-blog.net/2010/auszeit/?utm_source=pingback&#038;utm_campaign=L2' rel='external ' class='url'>Tweets that mention Auszeit | Alltag Medienzukunft -- Topsy.com</a> schreibt: [...] This post was mentioned on Twitter by Luca Hammer, Human Outlet. Human Outlet said: Rechtzeitig &quot;Stopp&quot; sagen - ein Erfahrungsbericht RT @luca Warum ich mir ein Monat Auszeit gönne http://bit.ly/d4mbBn #blog [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, Harald schreibt: Hi Luca,
Was ich persönlich als eine absolut faszinierende Stärke von dir erlebt habe, ist das Dinge passieren. Du hast in deinem Artikel die großen Meilensteine recht gut herausgegriffen, aber (denke ich) auch bereits mit einem gehörigen Schuss Filterung betrachtet. Gibt's nicht auch noch ganz andere Meilensteine in deinem Leben die viel verändert haben?
Was den "beruflichen" Werdegang betrifft, solltest du die Fähigkeit nutzen die oft und gerne Entrepreneur zugesprochen werden: Zeichen erkennen, für eigene Ideen einstehen, verfolgen was dich fasziniert und letztlich etwas Neues daraus erschaffen.
So ungern ich das sage, ich glaube das @eaglepowder recht hat: Der schnellste Weg für dich, ist die nächste Liga. Klar, wenn du den sicheren Weg gehen willst, ist auch Deutschland schon ne Nummer größer. Aber warum Zeit verschwenden, wenn du viel größere Schritte machen könntest?
Von vorne anzufangen ist unheimlich Lehrreich und wird mit jedem Lebensabschnitt komplizierter. Je älter ich geworden bin, desto mehr hat mich "abgehalten" radikale Veränderungen vorzunehmen. Aber in jungen Jahren haben mir oft die "Mittel" gefehlt. Irgendwie möglich ist's trotzdem immer.
Ob du damit glücklich wirst oder nicht, kannst du ohnehin erst im Nachhinein sagen. Jetzt kannst du lediglich herausfinden was deine persönlichen Werte sind, was dir wirklich wichtig ist. Dann musst du noch die Kraft finden trotz aller Konsequenzen dazu zu stehen.
Alles in allem gehörst du aber zu den Menschen bei denen ich voller Vertrauen bin, und mir überhaupt keine Sorgen mache, das sie ihren Weg gehen und ihr Ding machen werden! :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://twitter.com/bobschi' rel='external ' class='url'>bobschi</a> schreibt: Irgendwie kenne ich die Situation. Falls es dir irgendwie hilft, ich fühl mich schon seit zirka drei Monaten so ähnlich - nur hat es bei mir damit zu tun, dass zwei Studien, ein Nebenjob und eine Freundin plus sehr viel Gefallen am Feier und Fortgehen sind dann  insgesamt doch sehr viel ist ... irgendwann muss man sich entscheiden, was man macht, glaube ich. Da sind dann oft radikale Einschnitte notwendig.
Das wichtigste ist, dass du nicht weiter wurschtelst wie bisher, sondern Ordnung schaffst und Klarheit. Was das Richtige(TM) für dich ist weißt du selber am Besten - verlass dich nicht all zu sehr auf andere. Du musst mit deiner Entscheidung dann leben.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://www.claudiakilian.de/auszeit' rel='external ' class='url'>Sammelmappe &raquo; Blog Archive &raquo; Auszeit</a> schreibt: [...] Nicht die schlechteste Idee, wenn das Leben sich überschlägt. Nur wenige Menschen schaffen es, die Auszeit rechtzeitig anzusetzen. Dann wenn der Absprung noch gelingt und der Zug noch nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht hat. Denn dann geht es einem, wie den Schülerinnen im ICE mit der kaputten Klimaanlage, da gibt es kein Notausgang mehr. Ich habe heute morgen auch kurz darüber nachgedacht, eine Sommerpause einzulegen, &#8211; dann aber wieder verworfen. Mein Zug hat die Höchstgeschwindigkeit schon seit einiger Zeit erreicht: Ich muss auf den nächsten regulären Stopp warten, wenn ich mir keine Verletzungen zu ziehen will.   Juli 20th, 2010 in Fühlen, Gedanken, Leben, Rund ums Bloggen | tags: Auszeit, Pause, Ruhe [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, siniweler schreibt: Hi Luca,
das klingt org. Geh mal ins offline. Wirklich offline. So wie im März. Transparenz ist gut, aber nicht immer. Input und Output müssen sich ergänzen. Manchmal muss Input aufgestaut, angereichert werden, damit Output Mehrwert bringt. Wir sind keine Input-Output-Maschinen. Was uns ausmacht, ist die Filterung. Wer an allen Ecken und Enden erschlossen ist, wird merken, dass am Ende nichts bleibt. Energetisch fatal, wenn die anderen sich festsaugen und man meint, ohne sie nicht mehr leben zu können.
zur Rolle des Experten: ein kritischer Beitrag von mir zum Club2 - http://almblitz.twoday.net/stories/6336096/
Alles Gute
Wolfgang</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://twitter.com/bobschi' rel='external ' class='url'>bobschi</a> schreibt: Exzellente Idee. Die Stimmung in den USA ist super. Würde mich die MUW auslassen, ich wär in einem halben Jahr überm Teich. Devise beim ins Ausland gehen: Wenn, dann richtig. Ich bin nicht so begeistert von der Aussicht all zu ausgetretene Pfade mit einem Auslandssemester in Portugal zu beschreiten. Aber vielleicht ist dir das lieber?
Die Stimmung in den USA ist übrigens super ... ;-)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://blog.poczynek.org' rel='external ' class='url'>Jan A. Poczynek | menschen teams organisationen</a> schreibt: hi Luca,
Du beeindruckst mich immer wieder aufs neue.
auf deine zentrale frage möchte ich eher unkonkret antworten:
was ich bisher von Dir beobachten konnte war eine mischung aus sympathie, intelligenz, spürsinn, hochbegabung, reflexionsvermögen und enorme entwicklungsgeschwindigkeit. Du hast wunderbare fähigkeiten und begabungen, die man einerseits als geschenke und andererseits als "lohn der tüchtigen" sehen kann. eine so positive spirale kann aber auch mal kippen oder später sogar burn-out muster entwickeln.
es spricht für Dich, wie Du mit deiner situation umgehst und ich bewundere die form die Du dafür wählst.
aus meiner professionellen perspektive als systemischer coach, möchte ich Dir eine option anbieten:
was Du schilderst sind persönliche entwicklungsschwellen und fragestellungen, die man nur begrenzt mit sich alleine ausmachen kann. deshalb haben leader, talente, spitzensportler, top-manager, künstler etc. fast immer coaches oder mentoren an ihrer seite - zumindest phasenweise.
vielleicht möchtest Du Dich in deiner aktuellen phase coachen lassen?
wenn Du empfehlungen suchst, sprich mich gerne an.
falls Du Dir sogar mich vorstellen kannst, würde ich mich sehr freuen, Dich mit einem coachingprozess unterstützen zu dürfen - und zwar pro bono.
alles gute für die nächsten tage der auszeit und deine weitere reise...
sunshine!
Jan</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, ahabicher schreibt: Stimmt wirklich, das IST eine sehr gute Idee. Und du hast hier in Österreich auch das Standing, um in zwei Jahren zurückzukommen und immer noch ein Wunderwuzzi zu sein. Sogar dann ein Wunderwuzzi mit Auslandserfahrung und Auslandserfolgen, und hier bei uns lieben und ehren wir immer alle Einheimischen, die es im Ausland schaffen.
Dein großes Plus ist auch, dass du das, was du tust, gern tust. Dabei musst du auf jeden Fall bleiben.
Mir scheint, du bist ein Mensch, der gern Echtes hat. Du bist kein Schaumschläger und kein extrovertierter Party-Networker, sondern ein stiller, Geerdeter. Bleib dabei. Auf Leute, die nicht groß reden, sondern wirklich tun, können wir nicht verzichten.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, <a
href='http://twitter.com/fatmike182' rel='external ' class='url'>fatmike182</a> schreibt: Du saufst zu wenig. Ich glaub das hab ich dir eh schon mal gesagt ;-)
Das ganze klingt jetzt (wenn ich wenig reflektiere) nach: extrem viele Inhalte &amp; Bausteine, aber es fehlt viel zur Bündlung zu einemgroßen Gesamtziel; das ganze erschwert dadurch, dass es einfach verdammt schnell soweit gekommen ist &amp; man dann ja doch nicht gern von Erfolgssteigung abkommen möchte.
Sicher bei #unibrennt wurdest du, wie du schreibst, oft in die Scheiße geritten &amp; das ua von Leuten, denen du erst den Weg bereitet hast. Da würde auch nicht jeder drüber stehen -- viele haben aus ähnlichen Gründen deswegen eh das Handtuch geworfen.
Daher würd ich fast sagen: dein Potenzial &amp; die Skills in einem Bereich einsetzen, in dem du unbedingt was bewegen möchtest - fokussiert. sei es eien NGO oder unabhängig/als IG als Ventil der Gesellschaft (die Leserschaft hast du ja dafür). Was regt dich am Meisten auf? Studienbedingt vllt eh genau das Blogger-bashing oder die Unfähigkeit von Leuten sich an Neues anzupassen - keine Ahnung.
So, urlaub gscheit &amp; dnek nicht zu viel drüber nach. Das hat alles Zeit.
Lg, Michi</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, eaglepowder schreibt: Erfahrung nach 20 Jahren Selbständigkeit/internationales Umfeld
1.Es gibt keine Wunderwuzzis
2.Alle kochen nur mit Wasser
3.Es gibt immer einen, der einem das Wasser reichen kann.
Soviel zum Thema Wunderwuzzi. Low profile!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">20. Juli 2010</a>, GittiSchimek schreibt: Die besten Entscheidungen hab ich immer noch mit dem Herzen getroffen.
Wünsche dir daher ein gutes Bauchgefühl und nicht zu viel "verkopfen".
Alles Gute</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">21. Juli 2010</a>, <a
href='http://aenderts.net/blog' rel='external ' class='url'>Bettina</a> schreibt: Hi Luca,
ich kenne dich auch nur von diversen Twittagessen und von unibrennt deswegen werde ich hier weder Kritik ausüben noch konkrete Tipps geben. Aber ich kann dir sagen wie ich damals mit meiner Krise umgegangen bin.
Ich war mit allem unzufrieden und beschloss mein Leben von Grund auf zu ändern. Als erstes entschied ich mich dazu ein Studium zu beginnen, was gar nicht so einfach war da ich weder Ahnung von Informatik hatte noch irgendjemanden auf der Uni kannte. Der nächste Schritt war die Suche nach einem neuen Teilzeitjob in Wien. Hier hatte ich das Glück dass mein Arbeitgeber seinen Hauptsitz in Wien hat und ich da problemlos wechseln konnte. Zu guter Letzt folgte der Umzug nach Wien. Auch das Leben in der Stadt war anfangs nicht so einfach da ich außer meinem Freund und dessen Mitbewohner keinen kannte. Nach und nach habe ich mich aber auf der Uni, im Job und in Wien eingelebt und rückblickend kann ich sagen, dass es anfangs sehr schwer für mich war aber ich bin heute froh diese Entscheidungen getroffen zu haben.
Kleinere und größere Krisen kommen im Laufe des Lebens immer wieder und jeder hat seine eigenen Methoden damit umzugehen. Ich denke es ist einfach wichtig dass man über alles nachdenkt und sich bewusst dafür entscheidet wie der weitere Weg verlaufen soll.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">21. Juli 2010</a>, <a
href='http://blog.harald-dvorak.at' rel='external ' class='url'>Harald</a> schreibt: Sich einmal so richtig Zeit zu gönnen, sich zurückzulehnen und darüber nachzudenken, ob man es so haben möchte, wie man es sich eingerichtet hat, halte ich für eine sehr gute und wichtige Entscheidung. Und umso größer die Vielfalt des persönlichen Interesses und der persönlichen Kompetenzen, desto schwieriger ist es, sich für einige wenige Dinge zu entscheiden. Da ist jede Entscheidung "für" etwas auch gleich eine Entscheidung "gegen" etwas anderes... Dann sind da noch Dinge, die sich entscheiden lassen, bevor man sie angeht - und Dinge, die man angehen muss, bevor man entscheiden kann, ob sie für einen passen. In jedem Fall lassen sich manche Entscheidungsprozesse nicht beliebig beschleunigen. Eine Auszeit ist eine sehr gute Sache, wenn sie nicht auch gleich Deadline für alle persönlichen Entscheidungen ist. Nimm Dir einfach die Zeit um zur Ruhe zu kommen und die eine oder andere weiterführende Möglichkeit auf Dich zukommen zu lassen. Es muss ja auch nicht alles oder nicht sein, sondern vielleicht ein bißchen von jenem und ein wenig von diesem - zumindest bis Du Dir sicher bist, wo es Dich hinzieht. Manchmal entsteht der Weg tatsächlich erst im Gehen ;) Alles Gute für Deine weitere Zukunft! Würde mich freuen, wenn wir einander mal wieder über den Weg laufen würden.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">21. Juli 2010</a>, <a
href='http://twitter.com/axkibe' rel='external ' class='url'>axkibe</a> schreibt: Lieber Luca, Auszeit ist IMHO genau das richtige. Zumindest ich kenne es selbst, das man sich oft über Jahre hindurch nie einen richtigen Urlaub gegönnt hat, und das geht dann irgendwann ab. Bei der Freundin Meilen weit weg ist ein Anfang, wenns aber möglich ist, würde ich empfehlen mal auch irgendwo weiter in die Pampa zu fahren, so ein wenig ferner ab von der Stadt und Zivilisation.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">3. August 2010</a>, <a
href='http://www.martinschmidler.com' rel='external ' class='url'>Martin</a> schreibt: Also erstmal: Wow. Der Beitrag strotzt nur so vor Authentizität und Ehrlichkeit. Ich wäre wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen derart persönliche Dinge im Internet zu publizieren und dort diskutieren zu lassen, aber hiermit hast du meine Hemmschwelle um einiges herabgesetzt.
Zur Planung. Wie schon oben von einigen anderen Kommentatoren erwähnt hast du einiges an Qualitäten und könntest viele verschiedene Dinge machen. Ich hab das auch erst vor kurzem durchgemacht, als ich mich für ein Studium entscheiden musste. Auch ich habe viele verschiedene Interessen und Begabungen, man kann aber halt nicht alles machen sondern muss aussortieren.
Ich habe versucht, mir das Studium und das Berufsleben für jede Möglichkeit auszumalen. Das ist natürlich auch gefährlich, weil man sich da auch Dinge einreden kann, die so in der Realität nicht stimmen und ganz ehrlich - die Bestätigung, ob diese "Technik" funktioniert hat werde ich erst in einigen Monaten oder vielleicht Jahren haben. Aber bisher hat die Kombination "Bauchgefühl" und eiskalte Fakten ganz gut funktioniert.
Einen Vorschlag, der oben schon angesprochen wurde, unterstütze ich auf alle Fälle: Geh in die USA. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute wie Du dort um einiges mehr an Chancen und Perspektiven haben.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">3. August 2010</a>, franz L. schreibt: Ja, Saufen ist Urlaub im Kopf; Was aber auch geht:
1. Weltreise bzw. lang weit weit weg (Asien ist billig)
2. auf eine Tiroler Alm und dort Schafe hüten (Kontakt kann ich dir sogar vermitteln)
3. wenn Du mit 21 nicht weißt, wohin du willst, solltest du das als normal betrachten, passiert uns das nicht allen?
anyway: bisch a tirola, bisch a mensch (sonst aber auch)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">4. August 2010</a>, <a
href='http://www.martinschmidler.com/?p=296' rel='external ' class='url'>Sommerloch&#8230;&nbsp;|&nbsp;Martin Schmidler</a> schreibt: [...] nämlich auch von Zeit zu Zeit. Zum Beispiel durch Beiträge von Luca Hammer (@Luca), der seine Zukunftsplanung im Blog diskutiert und diskutieren lässt. Das finde ich mutig und das lässt mich überlegen, auch [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">5. August 2010</a>, Johannes schreibt: Vermutlich kennst du das Video, bzw. die Person hinter dem Video. Mich hat es inspiriert. Vielleicht hilft es dir ja in deiner Entscheidung:
http://www.ted.com/talks/lang/eng/gary_vaynerchuk_do_what_you_love_no_excuses.html</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">12. August 2010</a>, <a
href='http://wortzumweb.wordpress.com' rel='external ' class='url'>iBernhard</a> schreibt: Wenn du Randy Pausch's "Really Achieving Your Childhood Dreams" (besser bekannt unter: "The Last Lecture") noch nicht kennst, dann sieh es dir an:
http://www.youtube.com/watch?v=ji5_MqicxSo
Es ist unglaublich, wie es Pausch schafft, so viel Lebensweisheit derart kompakt unterzubringen. Absolut sehenswert. Wird dir weiterhelfen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/auszeit/">8. September 2010</a>, <a
href='http://2-blog.net/2010/kuendigung/' rel='external ' class='url'>Kündigung | Luca Hammer</a> schreibt: [...] fast zwei Monaten habe ich dar&#252;ber geschrieben, dass ich mir eine Auszeit genommen habe, um &#252;ber mich und alles rundherum nachzudenken. Daraufhin habe ich tolle [...]</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
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class="footnotes"><li
id="footnote_0_1393" class="footnote">Warum eigentlich immer Berlin?</li><li
id="footnote_1_1393" class="footnote">Nach Tirol und eine Tischlerlehre anfangen&#8230;</li><li
id="footnote_2_1393" class="footnote">Das Internet ist ein Hund.</li><li
id="footnote_3_1393" class="footnote">Die letzten zwei Jahre sind ein Thema für sich.</li></ol><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1393&amp;md5=e52ceb24446b005296c81467c1550887" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=1083</guid> <description><![CDATA[Es macht Spaß mit Freunden bei einem Glas seines Lieblingsgetränkes zu sitzen und über alte Zeiten zu reden. Keinen Spaß macht es wenn man merkt, dass man selber nichts erlebt hat. Es tut gut zu sehen, dass es anderen ähnlich geht, tut weh wenn man mit dem Schienbein gegen das Bett stoßt. Wofür leben wir [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><img
src="http://2-blog.net/wp-content/uploads/2010/01/angles-lines-light-shadow.jpg" alt="" title="angles-lines-light-shadow" width="303" height="180" class="alignright size-full wp-image-1084" />Es macht Spaß mit Freunden bei einem Glas seines Lieblingsgetränkes zu sitzen und über alte Zeiten zu reden. Keinen Spaß macht es wenn man merkt, dass man selber nichts erlebt hat. Es tut gut zu sehen, dass es anderen ähnlich geht, tut weh wenn man mit dem Schienbein gegen das Bett stoßt. Wofür leben wir eigentlich, was arbeiten wir und mit welcher Begründung? Immer wieder sehen wir uns vor Entscheidungen, die unser weiteres Leben beeinflussen, dann versuchen wir abzuwägen, indem man sich vorstellt, was sein wird, wenn man sich für oder gegen etwas entscheidet und vergleicht es mit Dingen in der Vergangenheit, ob sie einem gut getan haben oder nicht. Hier gibt es nichts über Technik zu lernen, nichts über den Alltag Medienzukunft und auch nicht über das Bildungssystem. Viel mehr geht es um mein Leben, das sich im letzten Jahr zu sehr versteckt hat. Wenn ihr gerade Blogs auf die neusten News und besten Beiträge scannt, springt weiter. Falls ihr ein paar Minuten Zeit habt, um euch Gedanken über euch selbst und die Welt zu machen, lest weiter.</p><h2>Was Spaß macht, und was nicht.</h2><p>Die kleinen Erfolge machen Spaß, aber auch die Großen. Keinen Spaß machen sie, wenn andere sie feiern. Spaß macht es, wenn man selbst groß genug ist, um darüber hinwegzusehen und lächelnd auf die Menschen schaut, die keine eigenen Erfolge haben und sie deswegen den anderen wegnehmen. Spaß macht es mit der Achterbahn zu fahren, keinen Spaß macht es, wenn man sich danach übergeben muss. Noch weniger Spaß macht es, wenn man sich währenddessen übergeben muss. Spaß macht es Texte zu schreiben, keinen Spaß macht es, wenn andere das Thema vorgeben. Spaß macht es, Dinge zu machen, von denen man überzeugt ist. Keinen macht es, wenn jemand einem ständig dreinredet. Spaß macht es, wenn man mit sich selbst zufrieden ist. Spaß macht es auch, wenn man aufrecht gehen kann. Keinen macht es, wenn man deswegen immer wieder getreten wird. Wenn der Neid der anderen, einen in die Knie bringt. Auch keinen Spaß macht es, wenn man nicht mehr genießen kann, weil man zuviel an Menschen denkt, die es nicht so gut haben. Auch keinen Spaß macht es, wenn man sieht wie andere ignorieren, dass es nicht allen gut geht. Spaß macht es anderen Menschen zu helfen, keinen macht es, wenn ständig andere glauben einem helfen zu müssen. Spaß macht es an Herausforderungen zu machen. Keinen macht es, wenn man sie gar nicht bekommt. Noch weniger Spaß macht es, wenn man ihnen zerschellt. Spaß macht es, wenn man in der Früh ausgeschlafen aufwacht, keinen macht es, wenn man in die Arbeit muss, wo ein Berg Aufgaben macht. Dagegen macht es Spaß, wenn man es kaum erwarten kann an einem Projekt weiterzuarbeiten. Spaß macht es den erfolgreichen Abschluss desselbigen zu feiern. Keinen, wenn man dann nur noch herumsitzt und nichts neues anfangen will, um nicht die Freude über das letzte zu verdängen. Wie wenn man das beste Stück am Ende isst. Es macht auch keinen Spaß, wenn man ständig mit kleinen Aufgaben beworfen wird, die nicht schwer sind, aber einen davon abhalten etwas zu machen, das Spaß macht. Auch keinen macht es, wenn man ständig kontrolliert wird. Wenn man das Gefühl hat nur noch auszuführen und selbst das einem nicht zugetraut wird. Genauso wie es keinen Spaß macht alleine vor einem großen Berg zu stehen und zu wissen, dass es niemanden interessieren wird, wenn man oben ist. Dafür macht es Spaß, wenn man gelobt wird. Weniger Spaß macht es, wenn man für Dinge gelobt wird, die man selbst nicht schätzt. Für die kleinen Aufgaben, die jeder machen könnte. Wie wenn man einem kleinen Kind den Kopf tätschelt, wenn es aufs Klo gegangen ist. Spaß macht es dafür wenn man belohnt wird. Auch für die kleinen Aufgaben. Noch mehr Spaß macht es, wenn man auf dem Berg steht und gemeinsam feiert. Wenn man mit den Augen den Weg zurückgeht und spürt, was man erreicht hat. Keinen Spaß macht es, wenn man auf den Weg hinauf sein Handy verloren hat. Auch keinen Spaß macht es, wenn man sich den Fuß gebrochen hat. Noch weniger Spaß, wenn man alleine ist. Doch am wenigsten, wenn es keiner bemerkt. Spaß macht es, wenn man beschleunigt. Keinen Spaß macht es, wenn sich die Mitfahrer darüber beschweren. Noch weniger, wenn sie einen anfeuern. Spaß macht es, wenn man um die Kurve fährt und in den Sitz gedrückt wird. Keinen, wenn plötzlich das Auto wegrutscht und man gegen einen Baum knallt. Noch weniger, wenn man dabei jemanden verliert. Dann gibt es kein Böse mehr, keinen Spaß und keine Worte. Man bleibt liegen. Gut ist es, wenn Freunde einen wieder aufrichten. Spaß macht es keinen. Spaß macht es, wenn man über den eigenen Schatten springt. Spaß macht es, wenn man neue Herausforderungen annimmt. Spaß macht es, wenn man merkt wie man besser wird. Spaß macht es auch, wenn man Dinge schafft, die man sich nicht zugetraut haben. Spaß macht es auch, wenn man Dinge schafft, die andere einem nicht zugetraut haben. Veränderungen machen manchmal Spaß. Und manchmal nicht. Spaß macht es in eine bessere Wohnung zu ziehen. Keinen wenn man dadurch weiter weg von seinen Freunden ist. Spaß macht es erfolgreich zu sein. Keinen, wenn man sieht, dass es die anderen nicht sind. Spaß macht es sich gehen zu lassen. Keinen, wenn man sieht, dass man zu weit gegangen ist. Spaß macht es. Das Leben. Und keinen Spaß macht es auch.</p><p>Hin und wieder sollte man sich zurücklehnen und schauen, was man erreicht hat. Man sollte nicht ständig in einer fiktiven Zukunft leben, um die Gegenwart zu rechtfertigen. Man soll Erfolge feiern und Veränderungen zulassen. Man soll zu seinen Freunden stehen und sich den Spaß am Leben nicht verderben lassen. Man sollte glücklich sein. Auch wenn es nicht alle anderen sind. Man sollte ihnen helfen, wenn man es kann. Man sollte nicht alles hinterfragen, aber auch nicht alles hinnehmen. Man muss nicht jeden Mensch akzeptieren und nicht jeden ändern, der einen nicht passt. Man sollte man selbst sein und  zulassen es nicht zu sein. Man sollte genießen und trauern. Man sollte vieles. Doch wie vieles kann man machen? Was sind die richtigen Entscheidungen? Wie viele Chancen hat man schon verpasst? Und wie viele hat man ergriffen? Kann man alles in Frage stellen ohne verrückt zu werden?</p><p>Ich bin glücklich, weil ich es sein will. Ich werde es nicht immer sein. Dafür werde ich mir Mühe geben Spaß zu haben. Und dagegen anzukämpfen, wenn mir etwas keinen macht.</p><p>Und ihr so?</p><p><small>Bild: <a
href="http://www.flickr.com/photos/pagedooley/">kevindooley</a></small></p><hr
/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">29. Januar 2010</a>, <a
href='http://arminsoyka.at/blog' rel='external ' class='url'>Armin Soyka</a> schreibt: Ein großartiger Artikel. Danke Luca. Hat viel wichtiges drinnen. Ganz viel. Besonders hervorheben möchte ich diese drei Sätze:
Die kleinen Erfolge machen Spaß, aber auch die Großen. Keinen Spaß machen sie, wenn andere sie feiern. Spaß macht es, wenn man selbst groß genug ist, um darüber hinwegzusehen und lächelnd auf die Menschen schaut, die keine eigenen Erfolge haben und sie deswegen den anderen wegnehmen.
Sie beschreiben eine Fähigkeit, die ich für grundlegendst für ein glückliches, erfülltes und spannendes Leben halte. Gelassenheit, Akzeptanz und Güte - die andere Backe hinhalten können, weise lächeln und wissen, dass es nicht um der Boshaftigkeit Willen sondern der kläglichen Kleinheit derer passiert, die es nicht besser schaffen. Alle bemühen sich. Viele scheitern. Bauen wir sie auf, machen sie groß, stärken sie, geben ihnen Halt. Das Leben macht Spaß. So besonders. Mir zumindest.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">29. Januar 2010</a>, <a
href='http://sternengreiferin.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Sternengreiferin</a> schreibt: Eine Ode an das Leben. Ganz wunderbar geschrieben. Jeder Satz ist so wahr.
"Spaß macht es. Das Leben. Und keinen Spaß macht es auch." Ich habe nichts hinzuzufügen.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">29. Januar 2010</a>, <a
href='http://www.koprax.at' rel='external ' class='url'>Jürgen Koprax</a> schreibt: Danke!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">29. Januar 2010</a>, Christine Jank schreibt: "Ich bin glücklich, weil ich sein will."  - eine gute Lebenseinstellung!
... und mir macht es Spaß , schöne Musik bis in die Seelenspitzen zu spüren ......</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">30. Januar 2010</a>, <a
href='http://topsy.com/tb/bit.ly/cGT7T3' rel='external ' class='url'>Tweets that mention Was Spaß macht. Und was nicht. | Alltag Medienzukunft -- Topsy.com</a> schreibt: [...] This post was mentioned on Twitter by Luca Hammer, Luca Hammer. Luca Hammer said: &quot;Was Spaß macht. Und was nicht.&quot; Mal wieder gebloggt. Und gleich ein neues Design übergezogen. http://bit.ly/cGT7T3 [...]</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">31. Januar 2010</a>, <a
href='http://nikisolarz.wordpress.com' rel='external ' class='url'>niki solarz</a> schreibt: so schön auf den punkt gebracht. vor allem die kleinigkeiten so schön erwähnt. eine freude zu lesen. hat spaß gemacht :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">2. Februar 2010</a>, <a
href='http://www.chelariu.de' rel='external ' class='url'>Paul</a> schreibt: Auch mir hat der Artikel sehr gut gefallen. Dies ist eine perfekte Einleitung für das Jahr 2010. Außerdem finde ich das neue Layout gelungen.
Auf 2010, möge es uns viel Freude bringen!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">7. Februar 2010</a>, <a
href='http://polilog.wordpress.com' rel='external ' class='url'>Dominik</a> schreibt: Wie man hier schon öfter geschrieben hat: ein großartiger Text. Lebensbejahend mit dem nötigen Fünckchen 'trotzdem', wenn du verstehst, was ich meine.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">9. Februar 2010</a>, <a
href='http://reflections.at' rel='external ' class='url'>FranzKu</a> schreibt: Es mag Haarspalterei sein, aber ich empfinde einen deutlichen Unterschied zwischen Spaß und Freude. Spaß ist kurzfristiges Amüsement, Freude dagegen anhaltende Befriedigung im besten Sinne. Über einen Gag lacht man, weil er Spaß macht. Der Beruf dagegen soll Freude machen, nicht Spaß.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">21. Februar 2010</a>, Johannes schreibt: Sehr schön, gefällt mir sehr gut!
Danke!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">22. Februar 2010</a>, <a
href='http://www.andreas-spiegler.de/' rel='external ' class='url'>Andi</a> schreibt: Ein schöner Beitrag, der hilft, mal stehen zu bleiben. Seine Sorgen weiterziehen zu lassen und sich über das zu freuen, was Spaß gemacht hat :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2010/was-spass-macht-und-was-nicht/">14. April 2010</a>, <a
href='http://teerenundfedern.wordpress.com' rel='external ' class='url'>teerenundfedern</a> schreibt: Ganz ganz toller Text. Einer der schönsten Texte, die ich je gelesen habe.</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1083&amp;md5=eb7a0ac053c4140e2f893097b5746353" title="Flattr" target="_blank"><img
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href="http://www.2-blog.net/?flattrss_redirect&amp;id=1083&amp;md5=eb7a0ac053c4140e2f893097b5746353" title="Flattr" target="_blank"><img
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isPermaLink="false">http://2-blog.net/?p=981</guid> <description><![CDATA[Müde klicke ich am Lenkrad weiter. Playlist &#8220;Auto&#8221;, random. Noch bevor die ersten Töne erklingen, sehe ich das Cover und drücke das Lied weg. Zu viel Musik und nichts das mir passet. Eine sternenklare Nacht. Ich gebe Gas. Die Lichter, die ich nur noch im Augenwinkel wahrnehme, sind verschwommen. Aus dem Lüftungsschlitz strömt kühle Luft. [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><em>Müde klicke ich am Lenkrad weiter. Playlist &#8220;Auto&#8221;, random. Noch bevor die ersten Töne erklingen, sehe ich das Cover und drücke das Lied weg. Zu viel Musik und nichts das mir passet.</p><p>Eine sternenklare Nacht. Ich gebe Gas. Die Lichter, die ich nur noch im Augenwinkel wahrnehme, sind verschwommen. Aus dem Lüftungsschlitz strömt kühle Luft. Nur noch ein paar Kilometer. Boulevard of Broken Dreams. </em></p><p><embed
type="application/x-shockwave-flash" src="http://stat.radioblogclub.com/radio.blog/skins/mini/player.swf" allowScriptAccess="always" width="180" height="23" bgcolor="#ECECEC" id="radioblog_player_-1" FlashVars="id=-1&#038;filepath=http://www.radioblogclub.com/listen2?u=2wLzRmb192cvUmblp3LjVHdjVHdtVmbvUHauIWZ3VWZyZmL3d3d/Green%2520Day%2520-%2520Boulevard%2520Of%2520Broken%2520Dreams.rbs&#038;colors=body:#ECECEC;border:#BBBBBB;button:#999999;player_text:#999999;playlist_text:#999999;" ></embed></p><p>Meine Gedanken fliegen durch die Zeit. Silvester 2006. Ich habe eine paar Freunde eingeladen. Wir sind im Haus herumgestanden, haben geplaudert. Der letzte gemeinsame Jahreswechsel. Danach sollten sich die losen Verbindungen im Nichts verlieren. Mit manchen habe ich noch Kontakt. Doch es sind nur wenige über geblieben. Eine Flasche nach der anderen verschwand in den Mündern der Gäste. Sie lachten, schrien, weinten. Ich war ständig in Bewegung, habe versucht, dass niemand sitzen bleibt. Ist alles in Ordnung, kann ich noch etwas bringen. Zu Mitternacht dann auf den Hügel hinauf. Schnee. Ich hatte Raketen besorgt. Wie jedes Jahr. Doch dieses Mal waren wir nicht alleine. Betrunkene Freunde, die schon beim hinaufgehen, stolperten. Ich machte mir Sorgen. Doch es passierte nicht. Wir hatten ein großartiges <a
href="http://www.pyro-artikel.de/">Feuerwerk</a>. Ein paar Schrecksekunden und eine tolle Stimmung. Dann fuhr ich noch einmal in die Stadt. Freunde, oder so etwas ähnliches, holen, die Mitternacht wo anders erleben wollten. Ich war der Fahrer. War ich immer. Kein Problem. Für mich. Couchgespräche. Tränen. Im Keller hatte ich eine kleine Disko eingerichtet. Ich trank eine halbe Flasche mit einem alkoholischem Getränk, das nach Zitrone und Spülmittel schmeckte. Danach nichts mehr. Ekelig. Sechs Uhr morgens. Die Busse fahren wieder. Der Großteil bricht auf. Planänderung. Sobald sie aus dem Haus sind, steige ich ins Auto ein und bringe einen Freund in die Stadt. Wir sind schnell. Er wird vor der Haustüre auf eine Frau warten, die ebenfalls auf der Party war. Ich fahre heim. Aus den Boxen dröhnt Boulevard of Broken Dreams. Sonnenaufgang.</p><p><em>Die Lichter der Stadt. Ich ordne mich rechts ein und fahre von der Autobahn ab. Eine rote Ampel. Es ist kurz nach acht. Ich soll bitte spätestens um acht dort sein, hat er am Telefon gemeint. Wird schon werden. In Gedanken ganz woanders.<br
/> </em><br
/> Sommer 1996. Ich sitze im Flieger. Das erste Mal. Auf meinem Schoss liegt Krimskrams, den mir die Stewardesse gegeben hat. Postkarten, ein Modell des Fliegers, Mini-Magnet-Spiele. Meine Schwester sitzt neben mir und schläft. Ich stelle mir die Erde vor, versuche uns darauf zu lokalisieren. Im Kopf drehe ich sie, zoome rein und finde uns. Der kleine Flieger, um uns nur Meer. San Francisco. Wir stehen in einer Cabel Car, als mein Vater mich anstupst und was von einer Blumenstraße sagt, während er nach draußen zeigt. Mit dem Kopf noch beim Hafen, sehe ich hin und lächle. Golden Gate Bridge. Ich stelle mir vor über die Träger zu klettern. Ganz oben zu stehen. Die Reaktionen der Menschen. Mein Grinsen. Und dann springe ich. Kurz vor dem Aufprall beginne ich nach vorne wegzugleiten, fliege wieder nach oben und verschwinde am Horizont. Die Familie, bei der wir wohnen, hat einen Garten mit Orangenbäumen. Der Vater erzählt uns alles mögliche über die Pflanzen, die es dort gibt. Ich verstehe nur Bruchstücke. Spreche selten, weil ich weiß wie schlecht mein Englisch ist. Drinnen zeigt mir der Sohn, wie man einen Computerbildschirm mit einem Magneten beeinflussen kann. Ich stelle mir lauter winzige Farbmagneten vor, die sich ausrichten. Er meint noch, dass ich das nie machen soll, weil es schlecht für den Bildschirm ist. Science Museum. Riesige Seifenblasen und schiefe Räume. Ich bekomme ein Buch, dem ein Magnet und zwei Päckchen mit Bakterien beiliegen. Nachdem wir uns Seelöwen angeschaut haben, werde ich damit über die Sanddünen gehen und winzige Reste von Meteoriten sammeln. Sequoia National Park. Wir schauen uns riesige Bäume an und füttern Erdhörnchen.</p><p><em>Viertel nach acht. Ich fahre in die Parkgarage. Aussteigen. Ich schließe für einen Moment die Augen. Was mache ich hier? Ein paar Bekannte von früher, viele Menschen, die ich nur flüchtig kenne. Ich hole das Sakko vom Rücksitz. Die Lichter des Autos leuchten kurz auf. Dann ist alles ruhig. Ich gehe in Richtung Stiege.<br
/> </em><br
/> Maturaprüfung. Ich bin früh dran. Setze mich auf eines der Sofa. Neben mir sitzt ein Mädchen, das panisch Zettel sortiert und sich Notizen macht. Perfekte Noten, sozial versagt. Nach einigen missglückten Integrationsversuchen, die Aussage, dass sie es gar nicht will. Es spielt keine Rolle mehr. Der letzte Tag. Wenn alles gut geht. Ich bin als erstes dran. Englisch. Ich wähle San Francisco und als Spezialthema The Hitchhiker&#8217;s Guide to the Universe. Erzähle von der Stadtentstehung und Sehenswürdigkeiten. Eine Folie mit Raumschiffen und Planeten. Ich erzähle die Geschichte, erfinde Dinge dazu, lasse andere weg. Unwichtige Trivia, die den Lehrern gefällt. Biologie. Die Frage sagt mir nichts. Ich rede darauf los, plaudere mit dem Lehrer. Fertig. Während ich mich auf die nächste Prüfung vorbereite steht einer meiner besten Freunde vorne. Ebenfalls Englisch. Er redet über Tee. Hat eine Thermoskanne voll mitgebracht. Doch er bekommt sie nicht auf. Wir lachen. Die Atmosphäre ist locker. Draußen tröpfelt es. Bildnerische Erziehung. Ich habe einige Bilder von mir im Raum aufgehängt. Nur sehr wenige, die auch in der Schule entstanden sind. Dann rede ich über digitale Fotografie. Entstehung, Vor- und Nachteile. Viel über Technik, verschiedene Kompressionsmethoden und Verarbeitung am Computer. Weder die Professorin, noch das Komitee weiß wovon ich spreche, aber sie hören gespannt zu. Kurz entspannen. Alle anderen sind fertig. Ich bin der letzte meiner Klasse. Es ist schon sechs Uhr am Abend. Viele kommen noch einmal in den Prüfungsraum und sehen mir zu. Physik. Ich soll etwas vorrechnen. Weiß nicht wie es geht. Mache etwas anderes. Die Professorin bringt mich auf den richtigen Weg. Danach kann ich über mein Spezialthema reden. Photovoltaik. Die physikalische Grundlage, die verschiedenen Herstellungsmethoden und die Effizienz der unterschiedlichen Systeme. Danach das warten. Es dauert länger als erwartet. Die anderen haben ein Transparent gemalt. Es steht Sekt bereit. Dann die Erleichterung. Alle sind durch. Wir sind die einzige Klasse des Jahgangs, die es komplett geschafft hat. Im Hintergrund läuft Falco, Nie mehr Schule.</p><p><em>Den langen Gang entlang. Künstliches Licht. Wieder in der kleinen Stadt, aus der ich geflüchtet bin. Einstellungssache. Mehr erreicht, als ich mir damals vorstellen konnte. Weniger erreicht, als meine Träume für die nächsten zehn Jahre gesehen haben.<br
/> </em><br
/> Segelwoche 2005. Der Wind wird stärker. Ich lehne mich nach außen. Lache. Die anderen sitzen an die Reling geklammert da. Das Mädchen hat die Seile für das Segel fallen gelassen, plötzlich ließ der Zug nach, der Baum rauscht auf die andere Seite, wir ziehen gerade noch rechtzeitig die Köpfe ein. In der einen Hand die Seile, in der anderen das Ruder. Der Wind wirbelt durch meine Haare. Wir schneiden durch die Wellen, das Boot neigt sich weiter. Dann wird uns vom Ufer zugerufen, dass wir anlegen sollen. Mit Tränen in den Augen knie ich am Ufer, schleudere Steine über die Wasseroberfläche. Ein Freund kommt zu mir. Fragt ob alles in Ordnung ist. Ich sage, dass ich nur etwas Ruhe brauche. Noch zwei weitere Personen werden kommen. Ich werde sie wegschicken und versuchen nicht daran zu denken, wie die anderen im Bootshaus feiern. Bevor wir gehen, stecke ich noch einen kleinen Stein ein. Er soll mich daran erinnern.</p><p><em>Ich höre Loungemusik und Leute, die Stimmengewirr. Vor der Türe bleibe ich noch einmal stehen. Umdrehen? Meine Entscheidung, mein Leben. Ich will das. Will mich öffnen und suche die Aufmerksamkeit. Ich will meine Meinung kund tun. Es tut mir gut und macht Spaß.<br
/> </em><br
/> Leipzig 2005. Am Bahnhof schaue ich mir die Fahrpläne an. Ich nehme die S-Bahn. Weiß nicht wie weit ich fahren muss. Steige aus. Frage einen alten Herren, wie ich zu der Adresse komme. Ich sei ganz falsch. Muss wieder zurück fahren und dann mit dem Bus fahren. Ich bedanke mich und gehe zum Taxistand. Wie viel es kosten würde. Gleich viel wie eine Nacht im Hotel. In Ordnung. Am Morgen treffe ich mich mit jemanden, der mir das Ticket gibt. Am Abend kommen auch die restlichen von der Community. Einmal pro Woche haben wir zusammen gespielt. Playstation 2. Online. GermanHeadSet. Eine bunt zusammengemischter Gruppe. Wir haben den Geburtstag von einer gefeiert. Ein kleines Video für die gedreht, die nicht kommen konnten. Zwei Student, ein Auszubildender, das verheiratete Pärchen, ein Schüler, ein Metalfan mit seiner Freundin und ich. Wir haben uns großartig verstanden, viel geredet und viel erlebt. Am letzten Tag, als schon alle wieder gefahren sind, habe ich noch einen Redakteur von einem österreichischen Radiosender kennen gelernt. Bis sein Zug gefahren ist, haben wir uns unterhalten, sind noch etwas essen gegangen. Wir wollten uns in Wien wieder einmal treffen, doch bis heute haben wir es nicht geschafft. Ich werde ihm wieder einmal schreiben.</p><p><img
src="http://2-blog.net/wp-content/uploads/2008/09/toilette.jpg" alt="" title="Auf der Toilette" class="alignleft size-full wp-image-982" /><em>Ich lasse die Klinke wieder los. Gehe den Gang weiter zu den Toiletten. Eine Ladung kaltes Wasser ins Gesicht. Ich muss kurz über mich selbst lachen, als ich mich selbst im Spiegel sehe. Schnell ein Foto machen. Den Moment festhalten. Ich sammle kurz meine Gedanken und überlege mir den ersten Satz, den ich gleich sagen werde. Vielen Dank, dass ihr gekommen seid. Der Rest wird mir einfallen. Nur nicht zu schnell reden.</em></p><p><em>Ich betrete den Saal. Er ist leer. Aus der Ferne hört man Stimmen. Als ich die Bühne betrete, wird es ruhiger. Die Musik verstummt. </em></p> <span
style='text-align:left;display:block;'><p><object
type='application/x-shockwave-flash' data='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' width='290' height='24' id='audioplayer1'><param
name='movie' value='http://s0.wp.com/wp-content/plugins/audio-player/player.swf' /><param
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/><h2>Kommentare</h2><ul><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, miss_z schreibt: Happy 20! Schönes Alter und schöne Geschichten. Und verliere sie bitte nicht, Deine Erinnerungen. Sie sind das einzig Reale Deiner "Vergangenheit" und auch Deiner Identität. Sie werden sich womöglich nicht immer mit denen der anderen decken. So egal:)
Alles Gute
zaliha</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke. Ich bin knapp daran vorbeigeschrammt die Geschichten zu verlieren. Hoffe, dass ich es auch in Zukunft schaffe. Ich brauche nur genug Zeit. Und ein bisschen Aufmerksamkeit. Auch wenn manche Geschichten immer in meinem Kopf bleiben.
Sie sind Meine Welt. Und das werden sie auch bleiben.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://mianiemand.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Mia</a> schreibt: Ich danke dir. Für großartige Texte, Gedanken, Geschichten und Links. Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://www.pgc-forum.de/ars' rel='external ' class='url'>Anonymer User, aka Martin</a> schreibt: Zwei epische Jahrzehnte...
auf ein weiteres Jahrhundert, mein Freund!
Ich hoff ich seh dich bald...</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://www.sharrkyy.blogspot.com' rel='external ' class='url'>Liz</a> schreibt: Auch hier nochmal Alles Gute zu deinem Geburtstag! Genieße das nächste Jahr, sowie alle weiteren die noch vor dir liegen!
Text konnte ich gerade mal so überfliegen, hört sich schön an. Wird dann morgen genauer gelesen^^</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke euch dreien. Und ich hoffe ich sehe jeden von euch bald wieder.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://www.vollwertmedia.at' rel='external ' class='url'>Stefan Kuzmanov</a> schreibt: Hey Luca,
ich habe immer Menschen, die das Leben als Weg verstehen, bewundert.
Es freut mich sehr, dass Du langsam Deine Mitte findest, mögliche Richtungen einpeilst und trotzdem offen, neugierig und ständig auf der Suche bist.
Höre bitte nie auf Fragen zu stellen, zu hinterfragen und nachzudenken.
20 Jahre alt...
...geniesse es!
Ich wünsche Dir treue Freunde, knisternde Liebe und inspirierende Begegnungen!
Ganz Liebe Grüsse
Stefan</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">15. September 2008</a>, <a
href='http://twitter.com/cycus' rel='external ' class='url'>rip</a> schreibt: Sehr feine Idee, einen Teil deiner Erinnerungen vom Hinterkopf zu holen, etwas Staub zu wischen und vorne ans Regal zu stellen. Alles Gute, altes 20er Haus!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">16. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke euch beiden.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">18. September 2008</a>, <a
href='http://www.expressione.de' rel='external ' class='url'>lucy</a> schreibt: ohh.. Alles Liebe zum Geburtstag! Das habe ich wohl beinahe verpasst.
Ich mag Deine Texte sehr. Du bist ein kl. Schreibtalent.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">19. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">20. September 2008</a>, <a
href='http://500beine.myblog.de/' rel='external ' class='url'>500beine</a> schreibt: seh ich das richtig? du bist am 15. 9. geboren? willkommen im klub.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">20. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Das siehst du richtig. Du hast auch einmal einen Text geschrieben, der an meinem Geburt-Geburtstag spielte. Habe ich super gefunden.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">22. September 2008</a>, <a
href='http://www.tiefgedacht.de/' rel='external ' class='url'>Alex</a> schreibt: Geschichten aus der Vergangenheit verschwinden nicht einfach, sie versickern. Und kommen dann wieder hoch, wenn es dazu Anlass gibt. Das ist wie mit Witzen.
Auch von mir alles Gute nachträglich. :-)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">22. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Danke.
Genau richtig zur heute stattfindenden Geburtstagsfeier. :)</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">22. September 2008</a>, <a
href='http://www.gedankenkram.de' rel='external ' class='url'>Conni</a> schreibt: Hör niemals auf zu schreiben, ich lese dich sehr gerne, Luca.
Danke für das Teilhaben an deinen Gedanken und Geschichten :)))!</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">23. September 2008</a>, <a
href='http://2-blog.net/' rel='external ' class='url'>Luca Hammer</a> schreibt: Freut mich zu lesen. So bald werde ich sicher nicht aufhören.</li><li><a
href="http://www.2-blog.net/2008/zwanzig/">9. Oktober 2008</a>, Max Henkelmann schreibt: Ja. Bitte häufiger Schreiben!</li></ul><small><br
/><a
rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/at/">CC-BY</a> <a
xmlns:cc="http://creativecommons.org/ns#" href="http://www.2-blog.net" property="cc:attributionName" rel="cc:attributionURL">Luca Hammer</a> (Digital Fingerprint:  l0ulc6a7h6aom468m67m69eor4ka (38.107.179.241) )</small><p><a
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