Archiv für 03.2008

Digitalks 4: Podcasting

Digitalks PodcastingIch bin nicht alleine. Mit den Plänen einen Podcast zu machen. Angeblich habe ich bereits einen aufgenommen, aber nie veröffentlicht. Ob dies die Wahrheit ist, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Mia will uns mit ihrer Stimme verzaubern, Dominik hat ähnliche Pläne und auf einen möglichen Gorgcast bin ich auch gespannt.

Von außen betrachtet wäre so ein Podcast nicht kompliziert. Audiodatei aufnehmen, ins Internet stellen, fertig. Doch in der Realität stellt sich öfters heraus, dass die Theorie nicht sehr viel über die Praxis aussagt. Aus diesem Grund war ich gestern bei der vierten Ausgabe von Digitalks.

Zu Beginn hat Fabian Topfstedt über das Thema allgemein gesprochen und danach erzählten Andreas Schabus vom MSDN und Susanne Mandl aus der Praxis.

Es war wieder ein toller Abend und die Veranstaltung entwickelt sich hervorragend. Gute Redner, Buffet, Livemusik. Mehr gibt es da nicht zu sagen. Einen kleinen Rückblick gibt es bei Robert Lender. Bilder ebenfalls. Weitere hat Franz Pfluegl online gestellt. (Ich glaube, ich mach dann gleich einen Friseurtermin aus…)

Da ich mich selbst zuvor in das Thema eingelesen habe, war nicht sehr viel neues dabei. Für alle anderen gibt es noch die Linkliste zum Thema Podcasting.

Ich werde mich nun mit Audacity, wegen seiner Kostenlosheit und Vielfältigkeit, daran machen, dass der erste 2-Blog Podcast entsteht und das ganze dann bei Podhost hochladen. Dort gibt es pro Monat 30MB gratis Speicher. Das muss für den Anfang reichen. Musik für den Podcast, die legal dafür verwendet werden darf, findet man zum Beispiel bei PodSafeAudio, im podsafe music network oder bei Garageband.

Wie es mit der Einbindung in den Blog funktioniert, muss ich mir noch anschauen, wenn es dann soweit ist.

Bild: Robert Lender

Definitionssache

FesntertropfenDu weißt nicht was ich glaube. Ich weiß es. Ich weiß es ganz genau. Doch ich traue mich nicht. Habe Angst es mir selbst einzugestehen.

Das Leben ist kein Spiel. Auch wenn es viele Ähnlichkeiten gibt. In einem Spiel kann ich abspeichern. Ich kann immer wieder am gleichen Punkt einsteigen und den richtigen Weg durch ausprobieren finden. Hier gibt es keinen richtigen Weg. Es gibt kein Ziel, außer dem, das wir uns selbst setzen. Egal was die Gesellschaft erwartet. Am Ende zählen nur wir selbst.

Ich strecke gerne die Zunge hinaus. Die Welt kann mich mal. Denn ich lasse mir nicht sagen, was richtig ist. Ich nehme gerne an. Ich habe keine eigene Meinung. Wie bei einem Mixtape hat ein kluger Mann einmal geschrieben. Er hat recht. Man pickt sich die guten Dinge raus und versucht sie zu vereinen. Von anderen und doch ganz persönlich. Ich lebe um Spaß zu haben. Ich lebe um zu weinen.

Dann blicke ich wieder aus dem Fenster. Ist es wirklich so lächerlich? Dieses Konstrukt aus Werten, die alle wichtig sind. Ohne würde es nicht funktionieren. Gut und Böse. Die Überbegriffe für jegliches handeln. Manchmal abgewandelt als gut und schlecht. Es gibt Win-Win-Situationen. Doch im eigenem Leben. Man erkennt sie nicht. Es gibt keine Zahlen mit denen man sich ausrechnen kann. Wie gut schneidet man ab? Keine Zwischenbilanzen und keine Endabrechung. Bin ich zufrieden oder nicht?

Ich sehne mich nach so vielen Dingen. Ich weiß und verlaufe mich in Unsicherheit. Das ist das Leben. Das ist es. Ist es das wirklich? Ja. Es gibt kein anderes und man muss hin und wieder eine Illusion zerstören um zu bemerken was wirklich los ist. In dieser Realität, die niemand wahrnehmen kann. Sie ist und wir sind es auch. Zusammen kommt es nie. Zu komplex. Ich träume. Lebe. Träume mein Leben. Lebe meine Träume. Bin gestorben und wieder auferstanden. Es führt nicht jeder Weg nach Rom und Sprichwörter sind zu einfach. Sie beschreiben kleine Sachverhalte. Lassen sich oft anwenden und sagen etwas aus.

Interpretationssache.

Bild: nanayof2

Fu Long in Schönbrunn

PandaMir ist zu warm. Direkt heiß. Vier Knöpfe offen. Der Laptop glüht unter meinen Händen. Was ist los?

Ich genieße das Leben und stehe unter Stress, denn ich mir selbst mache. Dafür war ich heute im Zoo. Einer der Gründe. Übermorgen Prüfung und Digitalks zum Thema Podcasting. Meinen ersten habe ich vorgestern Nacht aufgenommen. Ein Probelauf mit einer Dauer von etwas mehr als zwei Minuten. Als ich ihn vor dem online stellen ein letztes Mal angehört habe, wurde die Idee wieder auf das Abstellgleis gefahren. Doch er wird kommen. Da bin ich mir sicher. Nur die Form steht noch nicht fest.

Da waren auch noch ein paar Partys. Vier am Stück. In zwei Tagen. Und ein Freund ist aus Shanghai zurück gekommen. Hat mich besucht und ist heute wieder gefahren. Morgen ist Webmontag und mein Vater schaut vorbei. Doch ob ich dafür Zeit finde, weiß ich noch nicht.

Kommen wir aber zurück zum Zoo. Fu “Hans” Long wollten wir ansehen. Meine Mitbewohnerin, zwei Freundinnen und ich. Haben wir auch. Das süße, putzige, knufflige Pandababy. Unspektakulär lag es auf seinem Baum und döste vor sich hin. Die Ruhe wurde zerfetzt von einer Aufsichtsperson. Er bat uns um seine Aufmerksamkeit, bekam er auch so sehr wie er brüllte, bat uns ohne Blitz zu fotografieren, nicht an die Scheibe zu klopfen, keinen Lärm zu machen und nach fünf Minuten den Raum wieder zu verlassen.

Zoos betrachte ich zwiespältig. Einerseits sehe ich mir gerne die Tiere an und glaube auch an eine mögliche artgerechte Haltung, aber bei vielen Käfigen wurde diese Meinung an der Wand zerschmettert. Wenn man mit einem anderen Blick herumgeht, sieht man überall nur Zäune, Glaswände und Eisenstangen.

Für den Panda gab es irgendwo auch einen Blog. Der sah schrecklich aus.

Die Eintrittskarte hat mich 12€ gekostet. Finde ich zu viel. Auch wenn es eine Jahreskarte um 29€ gibt.

Ansonsten gibt es vieles zu schreiben. Aber ich bin nicht in der Stimmung. Will mich nicht über alles mögliche aufregen oder mich selbst bemitleiden. Es geht mir super. Irgendwie. Eigenartig und verrückt.

Bild: ironmaxis

  • Hier wird gebaut

    Es kann vorkommen, dass sie daher über den einen oder anderen Stein stolpern. Eltern haften für ihr Kinder.