Weiterfliegen
Kühle Nebelschwaden hängen in den Bäumen. Ich schlendere die Allee entlang, das Sakko über der Schulter. Meine Füße schmerzen nicht mehr, mein Kopf ist duselig. Die Kieselsteine geben bei jeden Schritt nach, knirschen und rieseln in die Löcher.
Die Ampel blinkt orange, ich brauche nicht zu schauen. Es ist Sonntag. Ich spüre den Boden nicht mehr, die Häuser ziehen langsam an mir vorbei. Das Fußballstadium, die dunkelgelben Hochhäuser, das Einkaufzentrum, freistehende Häuser. Ich nähere mich dem Stadtrand. Gehsteige gibt es hier keine, Wohnstraßen. Erste Vögel zwitschern von den verkümmerten Apfelbäumen. Ich gehe schneller, beginne zu laufen. Die Arme ausgebreitet lasse ich die Stadt hinter mir. Durch die Felder, neben der Landstraße. Die Sonne scheint mir auf den Rücken.


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