verschmolzen

Ein warmer Schatten streicht über ihr Gesicht. Zerrt meinen Blick mit ohne zu verweilen. Stunden, Tage, Wochen verfliegen mit dem Wasser. Nicht zurückbleiben, sondern mitgehen, bis zum Ende.
Die Strahlen durchdringen mich, verändern mich. Ich weiß nicht mehr, wann es begonnen hat, nur die blinkenden Lichter über ihrem Kopf. In der Ferne rauscht die Stadt. Ich komme näher, springe.
Mitgerissen von dem Gefühl, losgelöst und lila. Die Zeilen fliegen vorbei, ich kann sie nicht mehr greifen. Nur ihren Schatten.
Einer nach dem anderen löst sich auf, zerstäubt in gleißenden Bass. Die Röhre entlang und wieder zurück, weil wir nicht genug haben. Weniger als zwei bekommt zurück. Auf und ab.
An mir vorbei, mit unfassbarer Belichtung, dem Start entgegen.

Über den Autor

Luca Hammer

Blogger | Sprachspieler| Webdesigner | Autor | Denker | Mensch | Student | Realist | Idealist

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