Gepostet von Luca Hammer am
12.03.2007
Kings of Zock - Das Finale
Irgendwie haben wir, das sind Mai, Peter und ich, es geschafft um zehn aufzustehen, zu frühstücken und noch vor zwölf beim Hausboot zu sein.
Wie vermutet waren wir die ersten und es sah nicht so aus, als ob das Finale bald stattfinden würde. Nilzenburger war schon wach und versuchte den Rest mit seinem Weckdienst aufzuwecken, war allerdings nicht sehr erfolgreich.
Nachdem wir auf der Dachterasse einen Kaffee genossen haben, während uns die Touristen fotografierten, machten wir es uns im ersten Stock, wo René schlief, gemütlich. Das schien ihn nicht einmal sonderlich zu stören. Er drehte sich nur auf die Seite und schlief weiter.
Bis um drei wurde dann gequatscht und gefrühstückt.
Nach ausführlichen Überlegungen wurde dann entschlossen, dass die inzwischen nur noch drei Kandidaten, alphabetisch antreten. Je zwei Rennen und die bessere Zeit gilt.
Wie das dann ausgesehen hat sehr ihr euch am besten selbst an:
Link: sevenload.com
Gepostet von Luca Hammer am
12.03.2007
Geniale Party mit dem genialen MC Winkel auf dem genialen Designerhausboot
Wie berichtet hatte ich kein zimmer gefunden. Bei den Vorrunden habe ich erfahren, dass Maik und Peter ebenfalls noch nicht wissen, wo sie die Morgenstunden verbringen, deshalb hab ich ihnen gleich mal gesagt, dass ich auch noch etwas suche. Sie haben dann irgendwie ein Hotelzimmer, eine Stunde außerhalb, aufgetrieben. Um 110€. Da wir aber zu dritt waren, war es zu verkraften.
Die beiden kommen aus Hannover, ihren Blog kenne ich seit er bei Basic Thinking vorgestellt wurde. Maik ist der Gesamtführende bei den Vorrunden, wenn ich das richtig mitbekommen habe, und Peter ist zu seiner Unterstützung sowie in eigener Sache mitgekommen. Aller Vorraussicht nach werde ich sie bei Rock am Ring wieder treffen.
Gegen zehn Uhr sind wir drei wieder beim Hausboot gewesen, allerdings war da noch nicht besonders viel los. Weswegen wir uns erstmal einen Cocktail vom extra engagierten Barkeeper geholt. Der war übrigens von ubs bar support, falls ihr mal jemanden braucht. Bis die ersten Leute kamen haben wir wieder Resistance gespielt. Langsam trudelten die Leute ein, allerdings nicht so zahlreich, wie ich erwartet hatte, aber dennoch genug.
Es wurde viel geplaudert, viel getrunken, etwas getanzt und ein bisschen gespielt.
Was mich überrascht hat war, dass nur wenige Blogger da waren, die man nicht sowieso kennt. In Erinnerung ist mir im Moment pop64, das Hamburg vs. Berlin Blog von Sven und easymango von Michael.
Neben dem Socialising (tolles Wort) habe ich versucht der einen oder anderen Frau zu erklären wie man Motorstrom spielt und selbst habe ich ein bisschen Genji: Days of the Blade gezockt.
Irgendwann nach Mitternacht uns das neuste Filmchen von MC Winkel und Nilzenburger gezeigt, sowie der neue Song präsentiert.
Die Party war fantastisch.
Gepostet von Luca Hammer am
12.03.2007
KoZ - Kings of Zock Vorrunden
Es ist Samstag. Ich bin um etwa Elf angekommen und als erstes ein bisschen durch Hamburg spaziert und mir die Stadt angesehen.
Hamburg ist schön. Hat aber zu wenig Betten oder zu viele Gäste, je nachdem wie man es sieht. In der Jugendherberge Auf dem Stintfang wurde mir gesagt, dass sie komplett ausgebucht sind, wie auch alle anderen Jugendherbergen. In der Touristeninformation wurde mir mitgeteilt, dass das billigste Zimmer 75€ kostet und weit außerhalb liegt. Habe abgelehnt und bin etwas essen gegangen.
Ich mag keinen gekochten, gebratenen, gedünsteten oder auf eine andere Art warm gemachten Fisch. Hamburgs Küchen besteht nur aus solchen.
Nach dem Essen kleinen Imbiss bin ich zum Sony Brandspace gegangen, da ich um Drei mit spielen dran war. Die Playstation 3 ist nett, darüber werde ich wahrscheinlich in den nächsten Tagen noch ausführlicher schreiben.
Das Spiel des Wettbewerbs war Motorstorm.
Mit einer Zeit von 5:26 bin ich gerade noch auf den fünften Platz gekommen und habe es somit geschafft für den nächsten Tag wieder eingeladen zu werden.
Danach haben wir Resistance: Fall of Men im Multiplayer gezockt und später ist noch klapperbaer vorbeigekommen.
Gepostet von Luca Hammer am
12.03.2007
Diskrepanz meines Wohlbefindens
Ich genieße die Freiheit beim alleine reisen. All die Gedanken und Sorgen, ob die Mitreisenden mit meinen Entscheidungen auch glücklich sind fallen weg. Es wird nicht lange diskutiert was gemacht wird. Sicherheit spielt für mich keine allzu große Rolle. Ich versuche immer mehrere Alternativen zu haben. Sie müssen nicht besonders zuverlässig sein, aber ich brauche das Wissen, dass ich das Ziel auch anders noch erreichen kann. Irgendwo habe ich immer einen Notfallplan, sollte einmal alles schief laufen, wo kann ich dann hin. Bisher hat meist alle geklappt. In Leipzig habe ich einmal den Anschlussbus verpasst und bin dann einfach ein paar Stunden durch die Pampa gewandert, in die Richtung, wo ich das Hotel vermutete. Eigentlich wollte ich über Nacht nach Hamburg fahren, aber dann hätte ich mitten in der Nach mehrmals umsteigen müssen. Dadurch wäre ich müde angekommen und hätte vermutlich den halben tag verloren. Jetzt bin ich erst nach München gefahren, wo ich heute übernachte, und fahre um fünf in der Früh weiter. So verliere ich den Vormittag in Hamburg auch, aber habe einen Nachmittag in München dazubekommen. Außerdem habe ich dann noch Zeit im Zug zum lesen und schreiben. In Hamburg komme ich dann ausgeruht an.
Zurück zu den Vor- und Nachteilen des Alleinereisens. Ich bin gerade durch München spaziert. Ohne Karte nur mit der groben Ahnung wo der Bahnhof liegt. Den großen Einkaufsstraßen entlang, hinein in kleine Gässchen. Ohne Ziel. Einfach die Stadt ansehen.
Ich liebe so etwas. Habe mich auch mehr oder weniger verlaufen, bin aber wieder ohne großen Problemen zum Bahnhof gekommen. Ein paar Stunden. In einer Gruppe wäre das nicht möglich gewesen. Man kann sich trennen, aber hat immer noch fixe Treffpunkte.
Trotz allem habe ich mir heute jemanden an meiner Seite gewünscht. Jemanden den ich anlächeln kann, wenn ich wieder einmal in irgendeiner Gasse die Orientierung verliere.
Gepostet von Luca Hammer am
12.03.2007
Aus dem Alltag ausbrechen
Es ist kurz nach elf Uhr. Draußen leuchten die Lichter der Stadt, drinnen mein Bildschirm. MC Winkel hat mir geschrieben, dass ich nach Hamburg eingeladen bin. Wäre da nicht meine Matura Abitur in nicht einmal zwei Monaten, die ungeschriebenen Spezialgebiete für selbiges und die zwei vierstündigen Schularbeiten in der auf das Wochenende folgenden Woche, würde ich sofort zusagen, vorausgesetzt es wären Ferien oder zumindest ein paar freie Tage. Die sind aber nicht und über 2000 Kilometer an einem Wochenende sind doch etwas viel.
Ein paar Tage später.
Die Sache hat mir keine Ruhe gelassen. Wenn ich freitags über Nacht fahre, habe ich den Samstag in Hamburg und könnte in der Nacht wieder zurückfahren. MC Winkel zugesagt und Bewerbungsfoto für KotZ-Wettbewerb geschickt. Wenn ich schon dort bin will ich auch ein bisschen PS3 zocken.
Zugverbindung Innsbruck - Hamburg ist nicht so toll und genauso billig.
Jemanden aus München gefunden, der mir sein Blankobahnticket verkauft. Mit dem habe ich dann zumindest keine Zugbindung und komme etwas billiger weg. Wie komme ich nach München? Wann? Das Ticket gilt immer außer freitags.
Drei Stunden früher Schule verlassen. Sitze im Zug nach München. Ticketübergabe organisiert. Keine Ahnung wo schlafen.
Ticket erhalten. Jugendherberge Jaeger’s in der Nähe des Bahnhofs bezogen. Werde noch etwas durch München bummeln und dann schlafen gehen, um um fünf in der Früh aufstehen zu können, damit ich noch vor Mittag in Hamburg ankomme.
Rückfahrt ungewiss flexibel.

