Trauerweide
Das Fenster ist, wie die Türe, weit geöffnet. Meine Beine liegen auf der Fensterbank, halb im Zimmer, halb draußen. Die Sonne scheint. Ich schließe meine Augen. Genieße die Wärme.
Es gibt nur noch mich. Die Welt dreht sich ohne mich weiter.
Ich treffe sie. Wir gehen ins Kino. Genießen aneinandergekuschelt den Film. Sie flüstert mir etwas ins Ohr. Ich verstehe es nicht. Weiß was sie mir sagen will. Küsse ihr sanft auf die Stirn.
Um uns ist es still geworden. Wir sitzen an einem See. Unter einer Trauerweide. Das Wasser glitzert. Hin und wieder trifft mich durch die wogenden Blätter ein Sonnenstrahl. Eine zarte Brise fährt durch ihr Haar. Ich streiche eine Strähne aus ihrem Gesicht.
Plötzlich habe ich eine Gänsehaut. Zittere. Ich stehe auf. Die Sonne ist verschwunden.
Mir ist kalt.




Oh, déjà vu.
Sehr schön gesagt. der Letze Abschnitt trifft es wirklich gut.
Hi… Da ist wohl ein Poet Verlohren gegangen.Mir geht es aber ab und zu genau so.
LG Anke
Noch bin ich Schüler, aber außer dem Blog werde ich wohl eher nichts in diese Richtung machen.
Es freut mich sehr, dass es euch gefällt.