Luca Hammer

in dunkler Nacht

Weiche Schatten irren umher, durchstreifen die Stadt, kommen zu keinem Ziel. In einer Ecke sitzt ein Junge. Seine Augen sind leer. Die Schatten schweben an ihm vorbei. Er fühlt sich einsam, verlassen.

Die Kirchturmuhr schlägt zwei.

Von irgendwoher kommt ein Auto gefahren, Bremsen quietschen. Der Junge steht auf, sieht jedoch nur noch die Spuren. Er hat Hunger, weiß nicht wohin.

Es beginnt zu schneien, doch er friert nicht.

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